Archiv der Kategorie: Larissa Rexhaus

Larissa Rexhaus
Erfolge Larissa Rexhaus

  • 2. Platz Lahnau-Waldgirmes (L) (2017)
  • 3. Platz Butzbach (L) (2016)
  • 2. Platz Giessen (L) (2016)

Bilder vom Familientag 2018: Einzel Dienstag

Thema war “Die Geschichte von Pferd und Mensch”

Beitrag von Einzel: “Barockreiten”

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Familientag: Die Geschichte von Pferd und Mensch

Und schon meldete sich wieder der Oktober und der damit verbundene Saisonabschluss. Der RVC kann auf tolle Erfolge bei diversen Turnieren zurückblicken, aber auch an die weniger schönen Geschehnisse denken. Diese traten in den Hintergrund, denn ein Familientag soll allen nur gute Laune machen. Wie so oft waren die Temperaturen nicht mehr im zweistelligen Bereich, aber mit einer weiteren Schicht Pullover und einer Schüssel heißer Suppe ertrug man es. Die Zuschauer waren schon gespannt, was sich die Gruppen T1 bis T7 für den Familientag ausgedacht und eingeübt haben. Ehrlich gesagt war das Motto schon etwas speziell. Klar, hatte es mit Pferden zu tun, aber es sollte auch Raum für das Voltigieren lassen und eine ganze Geschichte erzählt werden. Das Motto hieß diesmal: Die Geschichte von Pferd und Mensch. Und — schon Ideen im Kopf?

Auf den von den Kindern gemalten Bildern, die die Bande der Halle schmückten, konnte man die unterschiedlichen Nutzungsbereiche der Pferde entdecken. Aber sind es auch die Geschichten, die sich die Akteure ausgedacht haben? Dann fangen wir einfach an!

 Vor langer, langer Zeit, als die Urpferde bereits stattliche Körperhöhen erreicht hatten, fanden die Menschen heraus, dass man diese schönen Tiere nicht nur jagen und genüsslich verspeisen kann, sondern sie auch nutzen und ganz toll liebhaben kann. Insbesondere entdeckten sie den „Himmel auf dem Rücken“ derselben. Wie es wohl anfing, zeigte die Gruppe T3. Ob es die Neugier von Lascar war oder doch nur die vollen Jackentaschen mit Möhren dazu führten, dass er zu den am Feuer sitzenden Kindern kam, können wir nur mutmaßen. Aber er ließ die Kinder aufsteigen. Zuerst nur sitzend, dann mit immer mutigeren Übungen. So wurde ein neuer Sport entdeckt. Seit damals hat sich einiges geändert: es wird ein Gurt mit Pad benutzt und die Übungen werden heute spektakulär auch mal zu dritt ausgeführt.

Moment mal, das war doch nicht alles! Die Pferde wurden auch anders eingesetzt. Zum Beispiel im entfernten Asien haben die mongolischen Völker das Reiten für sich entdeckt. Nicht nur zu kriegerischen Zügen trugen die Pferde die Mongolen, sondern auch zu Festzwecken zeigten diese ihre akrobatischen Geschicke. Wie das ausgesehen haben könnte präsentierte die Gruppe T7 auf Weasley in ihren wunderschönen Kostümen.

 Dass es bei den Mongolen auch wild zuging, zeigten die Erwachsenen-Voltigierer mit ihren „Anführer“ Marion alias Dschingis Khan. Damit sie nicht immer hinter einem Pferd herrennen mussten, haben sie einfach ein Holzpferd ans Lager gestellt, gefeiert, und sich Zeit für ihre Übungen genommen, die sie zur einer Kür ausgebaut haben. Trotzdem blieb etwas Zeit für die Pferde, Kämpfe und das Maskottchen „Euli“, die auch nach Aufmerksamkeit verlangte.

 Die Welt und die Gesellschaft entwickelten sich weiter und die Zeit des Barocks hatte Auswirkungen auf die Pferde und das Reiten. Dies zeigten die Einzelvoltigiererinnen auf Chili. Mit bunten Rüschenröcken „tanzten“ die drei Tänzerinnen nicht nur auf Chilis Rücken, sondern auch auf dem Boden. Per Zeitsprung ging es dann von der Barock-Vorführung in eine andere Zeit, wo das Voltigieren bereits als Sportart entdeckt war. In der abschließenden Tanzeinlage konnte ein aufmerksamer Beobachter die Tanzelemente aus dem Film „Schuh des Manitus“ entdecken.

 Eine perfekte Überleitung zu dem nächsten Thema „Cowboys und Indianer“ von T6. Die Gruppe hat auf ein weißes Pferd namens Wheasley umgesattelt – oh pardon umgegurtet – und zeigte, dass die Cowboys und die Indianer durchaus friedlich tolle Übungen zusammen einüben und zeigen können.

 Nach der Pause wurden die Zuschauer in den Zirkus versetzt. Es gab vier wilde Zebras, die wie verzaubert der Peitsche des Dompteurs gefolgt sind. Auch die lustigen Clowns fehlten nicht, die sich einen Scherz mit dem Publikum erlaubten. Und gleich darauf „schwebten“ die Tänzerinnen über den Sand, gefolgt von Artistinnen, die verschiedenen Hebungen zeigten. Die Zauberin konnte es nicht lassen und zog einen kleinen Hasen aus ihrem großen blauen Hut. Na sowas, hat sich da noch ein Cowboy der vorherigen Gruppe mit Chili eingeschlichen? Aber nein, der gehört auch dazu, denn schließlich kann dieser auch diverse Kunststücke mit Lasso, Pistole oder mit Messer im Zirkus zeigen. Ich glaube, da muss man nicht extra betonen, dass dann auch alle zusammen Volti-Übungen auf Chili gezeigt haben.

 Nach so viel Lustigen wurde es mit der nächsten Gruppe T2 schlagartig ernster -Pferde werden auch bei der Polizeistaffel eingesetzt. So kann es passieren, dass sie schnell zu einem Ort eilen müssen, um Schlimmes zu verhindern. Ein Schuss! Eine Person fällt zu Boden! Oh nein, ein hinterlistiger Mord ist passiert. Und gleich ist es zum Einsatz gekommen. Die Polizisten befragen die Zeugen und halten auch mal Neugierige vom Tatort fern. Die Spurensicherer in weißen Anzügen untersuchten den Tatort, bevor die Leiche weggetragen wird. Und wo ist der Täter? Nach einer kurzen Volti-Such-Aktion mit Seppel wurde er unter dem Holzbock gefunden.

Die T2 Volti-Mitglieder haben sich bei Seppel für die tollen Jahre mit einem riesen Strauß Möhren bedankt. Er wird zukünftig keine Leistungsgruppe mehr tragen und geht in den aktiven Ruhestand. Das heißt, dass er zwar noch bei einer niedrigen Gruppe und bei Einzel zum Einsatz kommt, aber eben nicht mehr bei einer Leistungsgruppe.

 Wer ein erfolgreicher „Ritter“ der T4 werden will, muss auch ohne Pferd üben. So stellten sich alle „Ritter“-Anwärter um das Holzpferd herum und schauten zu, wie abwechselnd einzelne “Kämpfe“ auf ihm ausgetragen wurden. So mussten beispielsweise zwei Anwärter sitzend fechten oder auf einem Bein balancieren. Wie sie es gezeigt haben, werden sie alle gute „Ritter“ werden.

Es gab aber auch hier eine Verabschiedung. Nach 25 Jahren im Verein als Trainerin möchte Gisela kein neues Pferd mehr ausbilden und sich ganz aus dem Trainerleben zurückziehen. Sandra, die aktuelle 1. Vorsitzende des RVC ist, bedankte sich bei Gisela für die jahrelange wertvolle Unterstützung beim Training, bei Turnieren und allen anderen Veranstaltungen, bei denen sie die Voltigierer begleitet hat. Und wenn sie an die Vergangene Zeit denken möchte, kann sie auf die überreichte Foto-Collage mit einigen ausgewählten Momenten schauen.

Um das Thema Trainer zu vertiefen, haben sich die Einzel-Voltigierer um Mellon was Lustiges einfallen lassen. Die Zuschauer wurden zur aktiven Mitarbeit motiviert, denn sie sollten erraten, welchen Trainer oder Longierer die Einzel gerade mimten. Und es hat wirklich funktioniert. Als Elternteil bekommt man den jeweiligen Gruppentrainer nur kurz zu sehen, aber bei den Kindern ist das anders. Die Einzel haben die Personen so gut dargestellt, dass alle erkannt wurden. Es ist schon witzig, wie wenige Bewegungen ausreichen, jemanden zu erkennen. Dem Gelächter nach hat es neben den Trainern auch dem Publikum sehr gut gefallen.

 Nach der Vergangenheit und Gegenwart kommt nun die Zukunft an die Reihe. Dieses Thema hat sich die Gruppe T1 ausgesucht. Sichtbar um Jahrzehnte gealtert, wenn man nach der Haarfarbe gehen würde, bewegten sich alle roboterähnlich. Man fühlte sich als wenn man einen Science-Fiction Film schaut. Alle hörten auf die Anweisungen der Trainerin auf dem Podest, die wie eine Statue darauf stand. Die Bewegungen wurden geschmeidiger als die Gruppe ihre Kür auf Ron präsentierte. Na dann können wir gespannt sein, wie es wirklich wird.

Das war wieder ein gelungenes Fest mit vielen tollen Ideen, die alle Gruppen kreativ umgesetzt und damit dem Publikum einiges geboten haben.

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Taunussteiner Einzel-Voltigierer erneut auf dem Treppchen

Auf einem der letzten Turniere der Saison erreichten am 15. September in Waldgirmes bei Wetzlar mehrere Einzel-Voltigierer des RVC Taunusstein erneut sehr gute Platzierungen. In der zweithöchsten Leistungsklasse, der Leistungsklasse M, belegte Larissa Rexhaus mit einer schwungvollen Kür zu „Wake me up“ und einer Wertnote von 5,391 den fünften Platz. Hanna Beerenwinkel erreichte in der gleichen Prüfung mit einer Wertnote von 5,795 den dritten Platz. Noch erfolgreicher war Salma Assouli, die in der Leistungsklasse L gestartet ist. Im Feld von zehn Starterinnen belegte sie den zweiten Platz mit einer Wertnote von 5,834. Alle drei starteten auf Chilipepper, der von Franziska Laatz longiert wurde. Auch diese beiden haben eine routinierte und solide Leistung abgeliefert.

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Bilder vom Turnier in Allendorf: M-Einzel

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Salma gewinnt den Hessen Cup in L-Einzel

Das Finale des Hessen-Cups 2018 für M-Gruppen und L-Einzelvoltigierer fand in Allendorf beim RFV Edertal e. V. während des normalen Turniers statt. Wer an dem besonderen Wettbewerb teilnehmen wollte, musste zuvor bereits an zwei Wertungsturnieren gestartet sein. Das jeweils bessere Ergebnis und die Wertung aus dem Finale bilden die Gesamtwertung. Da die Wertungsturniere dieses Jahr geographisch günstig lagen, nahmen die Einzel-Voltigiererinnen dort teil. Wegen der längeren Anreise zu dem Finalturnier wollten sie jedoch zuerst nicht teilnehmen. Aber dann haben sie sich doch noch kurzfristig entschieden hinzufahren. Zum Glück durften sie sich noch nachmelden, was sich nachhinein doppelt ausgezahlt hat.

Am Samstag, dem 18. August, früh am Morgen bestieg Chilipepper ganz fröhlich den Hänger, was er im Gegensatz zu anderen Pferden gerne macht. Das scheint ihm wirklich Spaß zu machen, denn sobald er den Beinschutz angezogen bekommt, ist er nicht mehr zu halten und geht in jeden offenen Hänger, den er vor dem Stall sieht. Diese höchst erfreuliche Tatsache erleichtert es der Longenführerin Franziska Laatz zu Turnieren zu fahren. Vor Ort vor dem Start musste er zuerst die Verfassungsprüfung ablegen, die für alle am Hessen Cup teilnehmenden Pferde vorgeschrieben ist.

Zuerst startete Larissa Rexhaus in der Prüfung der M-Einzel in dieser Saison zum dritten Mal. Sie absolvierte ihre Pflichtübungen und auch die Kür routiniert. Chilipepper lief trotz der hohen Temperaturen brav die Runden. Am Ende durfte Larissa sich bei der starken Konkurrenz über den vierten Platz mit der Wertungsnote 6,243 freuen.

Zunächst lief es auch für Salma Assouli gleichermaßen gut. Sie erreichte ebenso den vierten Platz mit der Wertungsnote 6,008 in der Prüfung L-Einzel, wo ebenso starke Mitbewerber am Start waren. Noch erfreulicher hörte sich dann die Ansage der Ergebnisse für den Hessen Cup 2018 an, in dem der Name der Gewinnerin bekannt gegeben wurde. Mit der Gesamtwertung von 5,919 hörte Salma ihren eigenen Namen, den der Longenführerin Franziska Laatz und dem Pferd Chilipepper. Nach einer Schreck-Sekunde kam große Freude auf. Da hat sich die lange Anfahrt ausgezahlt. Da während der Siegerehrung Chilipepper die Scherpe nicht über den Kopf gezogen bekommen wollte, tat es Salma spontan für ihn. Spät am Abend machten sich dann die vier müde aber sehr zufrieden auf den Heimweg

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Hessenmeisterschaft in Hungen

Am Sonntagmorgen, dem 17. Juni, ging es um 5.00 für Ron und Taunusstein 1 los. Die Fahrt führte nach Hungen, um am dortigen Turnier der Hessischen Meisterschaften 2018 teilzunehmen. Nach solider Pflicht und Kür landeten die Gruppe Taunusstein 1 in der M*-Leistungsklasse mit der Wertnote 5,496 auf einem guten 5ten Platz im Mittelfeld. Gestartet sind Salma Assouli, Antonia Barth, Kaya Diehl, Hellen Giesen, Chiara Hüller, Larissa Rexhaus, Kyra Rohlf und Leonie Thomas. An der Longe stand Marion Müller.

Am Vortag starteten bereits die Einzelvoltigiererinnen Salma und Larissa in der Leistungsklasse L bzw. M. Leider ist es für die beiden nicht so gut gelaufen, weil Chili an diesem Tag nicht so kooperativ mitarbeiten wollte, so dass beide ihre Küren abspecken mussten. Deshalb landeten beide auf hinteren Plätzen. Ein schönes Trostpflaster war, dass sie sich über gute bis sehr gute Pflichtnoten freuen durften.

Bilder von Taunusstein 1:

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Landesgartenschau in Bad Schwalbach (LGS)

Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Schwalbach präsentierte sich der RVC Taunusstein an dem Bewegungswochenende 2.-3. Juni 2018. Der Stand –inklusive des Holzpferdes – befand sich direkt vor dem schönen Moorbadehaus. Für das Programm wurden pro Tag jeweils drei Zeitabschnitte geplant. Dies erwies sich als eine gute Entscheidung, da bei den heißen Temperaturen an diesem Wochenende müssten die Teilnehmer die Kräfte gut aufteilen. Durch Mangel am Schatten durch große Bäume, stand das Holzpferd in der Sonne.

Als erste Gruppe trat die Einsteigergruppe Taunusstein 5 auf. Sie haben speziell für diese Veranstaltung ein Thema Zirkus eingeübt. Der Zirkusdirektor stellte zuerst die Truppe vor. Ein Donteur dressierte drei Zebras, es gab zwei Clouns und zwei Tänzerinnen. Und es fehlte nicht mal an der Muskelfrau. Die zuerst tollpatschigen Clouns zeigten auf dem Holzpferd schöne Übungen, die durch die Zebras unterstützt wurden. Die beiden Tänzerinnen bewegten sich geschmeidig zur Musik.

Die mittlere Schicht übernahm die L-Galoppgruppe Taunusstein 2. Sie zeigte zwischen den Kürvorführungen auch diverse Pflichtübungen und einzelne Kürübungen mit einem oder zwei Voltigiererinnen. Wenn kleine Kinder die Gelegenheit genutzt haben, selber leichtere Übungen auszuprobieren, konnten sich die übrigen Gruppenmittglieder seitlich etwas erholen und den Durst stillen. In der Mittagshitze stieg der Wasserverbrauch deutlich an.

Das hat auch die Ablösung durch die Einzelvoltigieren erfahren. Zur Freude von Allen kam Nachmittag ein leichter Wind, der die Hitze etwas erträglicher machte. So haben die drei Nachwuchseinzel nicht nur jeweils eigene Kür gezeigt, sondern haben sich zusammengetan und eine Doppelkür präsentiert. „Damit könnten wir glatt an einem Holzpferdturnier teilnehmen“, so die spontane Idee von den beiden. Diese Begeisterung hat auch ein Mädchen gezeigt, die gleich die Übungen selber ausprobieren wollte. Mit der Unterstützung der beiden Voltis machte sie alle Übungen nach, ohne in der Höhe Angst zu zeigen. So ein Talent müsste gefördert werden. Hoffentlich sieht man sie später im Verein.

Am nächsten Tag standen die Vorführungen der Leistungsklassen M auf dem Plan: die Gruppen Taunusstein 1 und Taunusstein 3. Einschließend kamen die leistungsstarken Einzel, die auf dem Pferd Chilipepper trainieren. Für die erste Gruppe Taunusstein 3 bestand neben der Wärme auch noch eine andere Herausforderung vor ihnen. An diesem Tag spielte in einer Entfernung von ca. 1oo Metern zusätzlich eine Kapelle die Musik, die nicht ganz zum Voltigieren geeignet war. „Man macht einfach das Beste raus und voltigiert auf diese Musik“, so das einfache und klare Kommentar der Trainerin Bettina Strupp. Und es hat funktioniert. Beide Teams haben sich arrangiert. Wenn Kapelle spielte, dann wurde auf dessen Musik oder auf leisere eigene Musik voltigiert oder Pause gemacht. Als Abschluss für die Gruppe spielte die Kapelle sogar die Musik „Fluch der Karibik“, zu der Taunusstein 3 ihre Kür eingeübt hat.

Der Gruppe Taunusstein 1 brachte das aktuelle Thema mit: Fußball. Mit passenden Musik und Trikots fühlte man sich glatt in ein Stadion versetzt zu sein. Nicht nur, dass vor dem „Einlaufen“ die Gruppe auf Zusammenhalt –mit passender Musik unterstrichen – eingeschworen wurde, sondern sogar während der Vorführung Fußball zugespielt oder rote Karten verteilt wurden. Danach wurde es „tierisch“. Eine der drei Einzelvoltigiererinnen zeigte sich als Raubkatze. Nicht wenige interessant strahlten die Trikots der anderen beiden Voltis.

Leider war am späten Nachmittag der Strom der Zuschauer nicht mehr so groß, so dass die Einzel für ihre akrobatischen Übungen, die hohen Maß an Kraft und Gleichgewicht fordern, nicht die entsprechende Aufmerksamkeit bekommen haben. So bedankten sich die anwesenden Zuschauer für die Vorstellung mit lauteren Klatschten. Nach über sieben Stunden Vorführungen an diesem heißen Tag ging das Wochenende zu Ende.

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Bilder von LGS: Einzel auf Chili

An dem Bewegungswochenende 2.-3. Juni 2018 der Landesgartenschau in Bad Schwalbach präsentierten drei Einzelvoltigiererinnen, die auf Chili trainieren, am Sonntag ihre Kür:

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Erfolgreiche Einzel in Butzbach

Von Susanne Beerenwinkel
Zwei jetzige und zwei ehemalige Teammitglieder von Taunusstein 1 nahmen am Nachmittag des 26. Mai in Butzbach an den Einzelwettbewerben teil, mit einem hervorragenden Ergebnis: In der Leistungsklasse L standen gleich zwei Taunussteiner auf dem Treppchen: Sandra Strupp auf Lascar gewann den Wettbewerb, Salma Assoulli auf Chilipepper erreichte Platz 3. Im letzten Wettkampf des Tages wurden die beiden höchsten Leistungsklassen S und M zusammen gewertet. Hier erreichte Hanna Beerenwinkel mit einer Wertnote von 5,936 Platz vier und Larissa Rexhaus Platz 8 mit der Wertnote 5,065.

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Wir waren beim Turnier in Idstein dabei

Am letzten Samstag im April 2018 startete die RVC Gruppe der „Einzel“ von Franziska Laatz beim RFV Idstein in L-Pflicht, um Chilipepper die Gelegenheit zu geben, Turnierluft zu schnuppern und ohne großen Erfolgsdruck Erfahrungen sammeln zu können. Denn wie schon sein Name vermuten lässt, ist er immer mal für eine Überraschung gut. Nach dem er sich auf den Ablongierzirkel genüsslich ausgetobt hatte, ging er brav in die Prüfung und lief dann wie gewohnt ruhig. Da es nur die L-Pflicht war, dauerte die Prüfung mit fünf Voltigiererinnen nicht lange. An den Start gingen Salma Assouli, Julia Haag, Kyra Rohlf, Larissa Rexhaus, Kaya Diehl. Sie erreichten die Wertnote 5,642.

Für die Leistungsprüfung Nachwuchs Einzel A starteten gleich vier Voltigiererinnen auf Musboro due west mit der Longenführerin Annika Lindenmann. Die Prüfung haben Nadine Kaufmann und Lisann Saliger eröffnet. Beide zeigten die Pflichtübungen mit einem Strahlen im Gesicht. Schon deshalb hat es Spaß gemacht zu zuschauen. Da in der Leistungsklasse A bestimmte Elemente gezeigt werden müssen, können sich die Küren generell nur in der Reihenfolge dieser Elemente unterscheiden. Sichtlich zufrieden waren die beiden Volties mit der eigenen Gesamtleistung. Als Abschluß dieser Prüfungen kamen nochmal zwei Taunussteinerinnen mit Musboro due west dran. Zum ersten Mal als Einzel startete Mia Kaiser. Dem entsprechend war sie auch verständlicherweise etwas aufgeregt, denn das ist schon was Anderes als in einer Gruppe zu starten. Mit bereits mehrmaligen Erfahrung als Einzelstarterin und mit einer gewissen Routine turnte Larissa Köhncke ihre Pflichtübungen und nach der Kür von Mia ihre Kür. Nach einer kurzen Pause, in der die Wertungen berechnet wurden, ging es zur Siegerehrung. Bei der großen Anzahl Teilnehmer gingen die ersten drei Plätze leider nicht nach Taunusstein, aber über den vierten Platz konnte sich Lisann mit der Wertnote 5,566 freuen. Mit der Wertnote 5,433 folgte Larissa. Nadine bekam eine runde 5,0 und Mia eine 4,5. Die Trainerin Bettina Strupp freute sich mit ihren Schützlingen über deren gute Leistung.

Nach der Mittagspause startete die Einsteigergruppe T5 mit Chilipepper, der diesmal von Alina Ebbecke longiert wurde. Als Hochhelferin unterstützte die Gruppe Salma Assouli. Gestartet sind Aleyna Apaydin, Jasmin Breil, Inga Döringer, Nina Ehricht, Sonja Emich, Viviane Gebhart, Lena Lyding, und Lynn Reuter. Für Alina war es auch ein besonderer Start, da sie zum ersten Mal während eines Turniers longiert hat. „Wir sind auf unserem ersten Turnier in diesem Jahr mit der Leistung und der Wertnote 5.298 sehr zufrieden und freuen uns schon auf das nächste Turnier“, erzählte stolz Alina.

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