Archiv der Kategorie: Erwachsenen-Voltigieren

Trainerinnen: Marion Müller, Bettina Strupp

RVC bei „Fahr zur Aar“

Alle Zeichen standen gut, um dieses Jahr mit einen Stand bei dem traditionellem „Fahr zur Aar“ Event vertreten zu sein. Jedes Jahr an dem letzten Sonntag im Mai wird für den ganzen Tag die Landstraße B54 zwischen Taunusstein-Bleidenstadt und Diez für den Autoverkehr gesperrt. Nur Fahrräder, Roller, Inliner und Fußgänger dürfen die Straße nach Belieben benutzen. Entlang der Straße gibt es dann die verschiedensten Stände von Vereinen, Organisationen oder Gewerbe.

Mit toller Unterstützung vom Herr Haag und der Firma , deren Gelände direkt an der Straße liegt, haben wir unser Holzpferd inklusive Sitzmöglichkeiten und Verkaufsstand aufgebaut. Der von Herr Haag gebaute Infostand mit kleinen Geschenken lockte zusätzlich Publikum an. Die drei Voltis, Julia, Nadine und Salma, zeigten über den Tag verteilt unterschiedlichen Pflichtübungen und ihre Kür. Vor allem Familien mit Kindern haben die Fahrt unterbrochen, um den Mädels zuzuschauen oder sich am Stand mit kühlen Getränken zu erfrischen.

 

Besonders die Idee auch die zuschauenden Kinder auf das „geduldige“ Pferd zu setzen und manche einfache Übung unter Anleitung selbst auszuprobieren zu lassen, fand besonders bei den Mädchen großen Zuspruch. Aber auch einige Jungs haben sich getraut, es diesen nachzumachen.

In der Mittagszeit zeigte das warme Wetter nicht nur bei den drei Voltis Wirkung, auch die Erwachsenen hatten mit der Hitze zu kämpfen. Nur in einigen kurzen Momenten war dieses vergessen, in denen die „Erwachsenen-Voltis“ ihre Pflichtelemente probierten, ohne dass viele Beobachter da waren. 

Zwischendurch konnte man sich in den Schatten stellen und dem bunten Treiben am Holzpferd zuschauen.

Selbst die blaue Plane des „Pferdes“ wurde zwischendurch so heiß, dass es mit feuchten Tüchern abgedeckt werden musste. Da viele Kinder kurze Hosen anhatten, war der Hautkontakt mit der Plane nicht so angenehm. Probieren wollten es dann doch viele der Kinder.

Am späten Nachmittag ist auch Hanna vorbeigekommen und löste für einige Zeit die drei Voltis ab. Sie nutzte die Zeit und zeigte den Zuschauern ihre Kür, die mit kräftigem Applaus belohnt wurde. So neigte sich der herrliche Tag zu Ende. Der Abbau ging dann sehr schnell von der Hand. Beim Blick in den Himmel hat sich auch jeder beeilt. Genau richtig, denn als die ersten Tropfen fielen, war selbst das Holzpferd schon im Hänger.

 

 

Einige Bilder von diesem Tag…

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Wir machen weiter…

Kaum zu glauben, dass bereits die letzte der 10 Stunden des Pilot-Trainings Erwachsenen-Voltigieren gekommen ist. Wenn man die 10 Treffen Revue passieren lässt, verbreitet sich in der Erinnerung ein zufriedenes, aber auch ein Muskelkater erfülltes Gefühl. Auch die Lacher haben nicht gefehlt und hier und da wurden die Bauchmuskel nicht nur durch Übungen strapaziert. Selbst die Whats App Gruppe wurde intensiv genutzt, um auch mal die Trainer zum „Wahnsinn“ zu treiben.

Aber das alles hat sich gelohnt, was nicht nur meine persönliche Meinung ist. Manche haben sogar Übungen ausprobiert, die sie von sich aus nie gemacht hätten. So kamen etliche Kür-Übungen zu zweit oder sogar zu dritt zustande. Und das schöne dabei war, dass alle von einem zu nächsten Treffen immer besser wurden.

 

Da stand die Frage im Raum: Weiter machen ja oder nein?

Es ist entschieden: Wir machen weiter

 

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Impressionen: Erwachsenen Training

So wie die Jugendlichen trainieren, sieht es auch bei uns aus. Wichtig ist die Aufwärmphase mit diversen Übungen.

Danach geht es an die Pflichtelemente:

Und schließlich wird auch an unseren Kür „gebastelt“:

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Zuschauen ist leichter als selber machen…

Den Trainerinnen Marion Müller und Bettina Strupp gingen die Gespräche mit den Eltern der Volties der letzten Wochen und Monate nicht mehr aus dem Kopf. Die Eltern erwähnten – zwischen den Zeilen – dass es bestimmt interessant wäre, mal das auszuprobieren, was die Kinder so im Training machen, „fachmännisch“ zu erkennen, wann und wie eine Übung richtig ausgeführt wird, um auch mal mitreden zu können.

Daraus img-20161016-wa0000_kwurde ein Plan geschmiedet, einen „Eltern-Volti-Schnupperkurs“ anzubieten. Die anfänglich belächelte Idee wurde schließlich in die Tat umgesetzt. Und kaum hing die Voranmeldeliste auf dem Aushang, füllte sich diese. An einem späten Nachmittag war es dann so weit. Die Mamas trafen sich mit Schläppchen ausgestattet zur ersten Besprechung und Einheit im Stübchen der Voltihalle des RVC Taunusstein.

Zur Beginn erkundigten sich die Trainerinnen nach den Erwartungen der einzelnen Teilnehmerinnen. So wurde klar, dass fast alle folgendes im Sinn hatten:

  • Die Kondition durch Training erhöhen
  • Gezielte Dehnungen und Stabilisierungen auch für den Alltag zu lernen
  • Einige Pflichtübungen erlernen, die die Grundlage des Voltigierens bilden
  • Zusammen Spaß ohne Leistungsdruck zu haben.img-20161017-wa0003_k

Es war klar, dass kein lebendiges Pferd hier mittrainieren soll, sondern dass ausschließlich die drei Holzpferde hierfür vorgesehen waren. Nach einer kurzen Besprechung ging es auch schon los: Warmlaufen, zum Glück „nur“ die kleine Runde um den Reiterhof Müller. Es folgten die angesprochenen Dehnungs- und Stabilisierungsübungen. Sandra Strupp, die selber jahrelang im und für den RVC voltigierte und jetzt Sport studiert, zeigte diverse Übungen, die auch die Kinder im Training absolvieren müssen. Im Gegensatz dazu gab es diesmal keine Maulerei, wie anstrengend dies alles sei.

Durch die erste „Halbzeit“ konnten die Teilnehmerinnen einen ersten Eindruck – am eigenen Körper – gewinnen, wie das bei einem normalen Training so funktioniert. Zuschauen ist leichter als selber machen, so die Einsicht, die mit Lachen und spaßigen Kommentaren begleitet wurde. Selbst die Pferde auf der Koppel, die direkt an die Halle angrenzt, wollten sich diesen lustigen Spektakel nicht entgehen lassen. Sie schauten aber noch etwas verwundert in die Halle rein.

s0878386_kVoll motiviert ging es dann an die Holzpferde: Aufsprung, Grundsitz, Fahne und Absprung. Unter fachkundiger Anleitung und Korrekturen wurden diese ersten Pflichtübungen trainiert. Den Trainerinnen zufolge hätte man die Bewegungen der Kinder den Bewegungen der Erwachsenen zuordnen können. Das wäre doch mal ein spannender Quiz: wer gehört den Bewegungen nach zu welcher Familie?

Und schon war auch der zweite Teil vorbei und es ging zum gemütlichen Abschluss über. Mit einem Glas Sekt, gespendet von einer der Teilnehmerinnen, wurden Rückmeldungen zum Training eingeholt. Und es wurde schnell klar, dass alle es wiederholen wollten. Und Ideen für die Zukunft wurden auch schon gesponnen…

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