Archiv der Kategorie: Taunusstein 2

Leistungsklasse: L | Pferd: Alpenprinz J (Rufname: Seppel)

Trainerinnen: Luise Heyde-Schulte, Hanna Beerenwinkel, Larissa Rexhaus

Erfolge Taunusstein 2

  • Sieg Hessen-Cup in Hungen (2017)
  • 2. Platz in Lahnau-Waldgirmes (2017)
  • 3. Platz in Kelkheim (2017)
  • 2. Platz in Taunusstein (2017)
  • 2. Platz in Lampertheim (2016)
  • 3. Platz bei Hessen-Cup in Münzenberg (2016)
  • 1. Platz beim Pflichtwettbewerb in Wetzlar (2015)
  • 2. Platz beim Pflichtwettbewerb in Gießen (2015)
  • 1. Platz in Waldgirmes (2014)
  • 1. Platz beim Turnpferdturnier in Gravenbruch (2013)
  • 1. Platz bei den Hessischen Voltigiermeisterschaften in Hungen (2013)
  • 2. Platz in Wetzlar (2013)
  • 3. Platz beim Turnpferdturnier Lindenhof-Schwanheim (2013)
  • 1. Platz beim Turnpferdturnier in Gravenbruch (2012)
  • Sieg bei der HM in Darmstadt (2012)
  • 2. Platz beim Turnpferdturnier in Bensheim (2012)

„Cartoons auf vier Beinen“ (Familientag am 06.11.2016)

Alle waren schon auf den Abschluss der Saison gespannt, was sich die Kinder diesmal für den Familientag ausgedacht haben. Das Thema „Cartoons“ bietet sehr viele Möglichkeiten, um mehrere Veranstaltungen sehr spannend zu füllen.

20161106ft_e_ll Kein Comic gleicht dem anderen, so betraten die erfahreneren Einzelvoltigierer als erste mit dem Motto „Lucky Luke“ die „Bühne“. „Lucky Luke“ (alias Larissa Rexhaus) probierte es später sogar an der Longe. Dieser wurde – wie immer – von seinem Schatten begleitet, der manchmal schneller war. Per Steckbrief gesucht wurde die Bande der „Daltons“. Die einzelnen Bandenmitglieder versuchten zwar immer wieder mit dem Pferd zu fliehen, aber es gelang ihnen nicht. Nach dem die Bande gefangen war, tanzten alle fröhlich zusammen.

20161106ft_e_pl_012 Kennt jemand dieses gepunktete Pferd mit dem Affen auf dem Rücken? Ist es vielleicht Kleiner Onkel? Und das Mädchen ist ja auch so komisch bunt angezogen, jede Socke ist anders! Na klar! Das ist doch Pippi Langstrumpf mit Herr Nilsson. Dahinter laufen noch der „König der Südseeinsel“ und ihre Freunde Tommy und Annika. Sogar die Erzieherin Fräulein Prysselius, die Pipi ins Kinderheim stecken wollte, war mit von der Partie. Sie sah, dass die Kinder alle zusammen viel voneinander und miteinander lernen konnten, so dass alle weiter in der Halle Kunterbunt bleiben durften. Das Pferd „Kleiner Onkel“, das in der Realität Crelino heißt und deutlich kleinere Flecken hat, longierte Bettina Strupp.

20161106ft_e_bt_007 „Bibi und Tina“ kamen nicht wie sonst mit ihrem Pferd Sabrina, sondern auf Weasly. Sie jagten im Wind und sie ritten geschwind, weil sie Einzel-(Voltigierer-)Freundinnen sind. So ungefähr sah es aus in der „Manege“. Beide zeigten ihre „Kunststücke“ auf dem Pferd. Nach dieser Vorstellung bedankten sich „Bibi und Tina“ bei ihrer Longiererin Christine Thomas-Schlifski für die gemeinsame Zeit, in der Weasly ausgebildet wurde. Mit Fleiß und Schweiß haben alle drei daran gearbeitet, dass Weasly so schnell für diesen Sport ausgebildet werden konnte.

20161106ft_t2_006 Dieser Spruch ist allen bekannt: „Rucke di guh, rucke di guh! Blut ist im Schuh, der Schuh ist zu klein, die wahre Braut sitzt noch daheim!!“ Auch ohne Worte konnte man der Darstellung der Gruppe T2 und Longiererin Luise Heyde-Schulte folgen: wie die böse Stiefmutter die Arbeit verteilte, die Täubchen sortieren halfen, die Fee Cinderella verwandelt hat, wie sie zum Ball ging und anschließend ein Schläppchen verlor. Auch die Szene, in der der Prinz der Cinderella auf einem galoppierenden Pferd das Schläppchen anzog, war sehenswert. Und als Happy End hat der Prinz die Richtige gefunden und für sich mit einem Kuss erobern können.

20161106ft_t5_17 Nach der Pause, in der sich die Zuschauer mit warmen Suppen, Würstchen, Kaffee und Kuchen versorgen konnten, rannten schon die kleinen „Superhelden“ der Gruppe T5 mit Getöse und Getrampel zum Holzpferd. Da warteten schon die „bösen Schurken„, die sich als Trainer ausgegeben haben. Das blieb den „Superhelden“ nicht lange verborgen. Sie erkannten blitzschnell die Situation und verjagten die Eindringlinge. Mit gemeinsamen Kräften und durch Können verhinderten die „Superhelden“, dass das Holzpferd den „Schurken“ in die Hände fiel.

20161106ft_t7_02 Im Handumdrehen befand man sich in Gallien, im Dorf der Gruppe T7 bei Asterix und Obelix (alias Crelino), der zahm von Christine Thomas-Schlifski longiert wurde. Zum Fest wurden sogar einige Römer eingeladen, die von dem süßen Hund Idefix nicht aus den Augen gelassen wurden. Diesmal übernahm Obelix eine „tragende“ Rolle und trug neben den Galliern selbst die mitfeiernden Römer friedlich auf seinem Rücken. Ob der Druide Miraculix vorher heimlich einen Zaubertrank verteilt hat, dass die Feier so friedlich und ohne jegliche Rauferei zu Ende ging? Das bleibt ein Geheimnis des Druiden, der sich dann am Ende lieber hat tragen lassen.

20161106ft_t4_15 Passend zum Thema Pocahontas und Indianerland kam Mellon als Schecke in die Halle. An der Longe stand der Häuptling Gisela Renninghoff, gefolgt vom Stamm der Taunussteiner Vier. Die mutige und selbstbewusste Häuptlingstochter Pocahontas, begleitet von ihren Freunden, den Waschbären, traf den Engländer John Smith. Wie es so kommen musste, sie verliebte sich in ihn. Doch die Ureinwohner hatten es nicht leicht, dem Eindringling das richtige „Voltigieren“ beizubringen. Sie probierte mutig und selbstbewusst vorzumachen, wie man voltigiert. Erst durch den gemeinsamen Ritt änderte sich alles und alle reiten gemeinsam in den schönen Sonnenuntergang.

20161106ft_t1_26 Wer schleicht da so auf den leisen rosaroten Pfoten? Schaute sich um, drehte sich hin und her, als wenn er sehen wollte, ob ihm jemand folgte? Das war doch der „Rosarote Panter“, genannt Paulchen-Gruppe T1. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man annehmen, dass die kleine Gestalt in Schwarz Inspektor Clouseau war. Der probierte wieder auf seine tollpatschige Art zu verhindern, dass der Dieb den großen weißen Diamanten in die Pfoten bekommt. Zum Schluss merkte er nicht mal, dass er selbst verfolgt wurde. An der Longe stand Marion Müller.

20161106ft_t3_a Die Temperatur fiel gleich um einige Grade als die ersten „Schneeflocken“ der Gruppe T3 in der Luft tanzten. Die beiden Schwestern Anna und Elsa liefen im Schnee, von den grauweißen Schneeflocken umtanzt. Anna wollte wieder mit Elsa wie früher im Schnee spielen, aber Elsas Zauberkraft verwandelte alles in Eis. Olaf, der Schneemann (alias Bettina Strupp) behielt diesmal alle Kugelteile bei sich und wuchs mit der Aufgabe, das Rentier Sven im Schneesturm an der Longe zu halten. Während dessen kämpften Kristoff und Anna, um den Plan von Prinz Hans, den Thron von Arendelle zu besteigen,  zu vereiteln. Und wie Märchen so enden, ging auch diese Geschichte gut aus.

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Bilder zum Familientag am 06.11.2016: T2 als „Cinderella“

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Bilder zum Turnier in Lampertheim: Impressionen…

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Bilder zum Turnier in Lampertheim: Taunusstein 2

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Pressebericht zum Turnier in Lampertheim

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Bilder zur Vorführung der Trainer der Herbstschnupperkurse 2016

Die Trainer der Schnupperkurse zeigten beim Abschluß den Zuschauern diverse Pflicht- und Kürübungen im Galopp ….

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„Goldrausch“ bei Taunussteiner Voltigiererinnen

RVC Taunusstein startete bei sehr kühlen Temperaturen beim RFV Lampertheim.

Das Hochdruckgebiet Peter über Russland schickte kalte Luft nach Hessen und bescherte den Voltigieren am vergangenen Sonntag bei 3-4 Grad Celsius nicht nur kalte Ohren. Mit den dünnen Voltitrikos sind solche Temperaturen immer eine Herausforderung. Insgesamt vier Gruppen und acht Einzelvoltigierer haben sich in Lampertheim ei2016_lamperetheim_t2_s0385173_kngefunden, um in diesem Jahr am letzten Turnier mit Pferd zu starten. In der Leistungsklasse L startete nach der Gastgebergruppe zuerst die Gruppe Taunusstein 2 mit dem Pferd Alpenprinz. Er wurde longiert von Luise Heyde-Schulte. Es voltigierten Kaya Diehl, Lisann Saliger, Melanie Klämke, Ann-Kathrin Schlifski, Tamara Subke und Lisa Zahn.

Als nächste Gruppe startete Taunusstein 3 mit Lascar, der von Bettina Strupp longiert wurde. Es voltigierten Frida Blumenstock, Viola Breil, Ronja Herrmann, Mia Kaiser, Larissa Köhnke, Antonia Schulakowski und Clara Oberste-Wilms. In der umgekehrten Reihenfolge wie beim Start ging es nun bei Siegerehrung auf die Podestplätze. Der Sieg in dieser Prüfung ging an Taunusstein 3 mit der Wertnote 5,443, gefolgt von Taunusstein 2 mit der Wertnote 4,942. Der dritte Platz hatte Lampertheim 1 für sich entschieden.

An der Prüfung M* Pflicht nahm die Gruppe Taunusstein 1 teil. Unterstützt wurden sie durch No Father’s Boy, der seine Ausbildung als Voltigierpferd erfolgreich abgeschlossen hat. Longiert hat ihn Marion Müller. Die Gruppe durfte sich über einen ersten Platz freuen.

Als letzte Taunussteiner Gruppe ging die Einsteigergruppe Taunusstein 5 an den Start. Trotz zwei kurzfristiger Ausfälle bei den Voltigiererinnen haben sie den ersten Platz mit Wertnote 4,933 erreicht. Das war bereits der zweite Turniersieg in Folge. Es voltigierten Aleyna Apaydin, Nina Ehricht, Lena Ertel, Sophia Koudelka, Lynn Reuter und Sophie Zahn. Die Gruppe voltigierte auf dem Pferd Munsboro due West. An der Longe stand Annika Lindemann.

Die Einzelvoltigiererinnen des Vereins konnten sich über ihre Platzierungen freuen. In der Prüfung L-Einzelvoltigierer erreichte Laura Bürgel auf Lascar den ersten Platz mit der Wertnote 6,486. Den ersten Platz in der Prüfung Nachwuchs-Einzel L erreichte Helen Giesen mit der Wertnote 6,224. Sie voltigierte auf  No Father’s Boy.

In der Prüfung Nachwuchseinzel A starteten gleich sechs Voltigiererinnen. Michelle Hammesfahr freute sich über den zweiten Platz, den sie mit der Wertnote 5,186 erreichte, gefolgt vom Larissa Köhncke mit der Wertnote 5,103. Für sie war es der erste Start als Einzelvoltigiererin. Sichtbar erfreut war auch Amelie Koch über ihre Wertnote, die mit nur 0,1 Punkten Differenz hinter der Drittplatzierten landete, damit aber immer noch über ihrem bisherigen besten Ergebnis auf Weasly während dessen Ausbildung lag. Für die restlichen 3 Voltigiererinen Kyra Rohlf, Nadine Kaufmann und Gea-Renee Briese gab es rote bzw. grüne Schleifen.

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Bilder zum Turnier in Münzenberg 2016: Taunusstein 2

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Hessen-Cup in Münzenberg

Das Finale des Hessen-Cups des Voltigiersports für M-, L- und A-Gruppen, sowie der L-Einzel- Voltigierer findet traditionell in Münzenberg bei dem Verein RuF Münzenberg statt. Um teilnehmen zu können, müssen die Teilnehmer in der Session zwei vorgeschriebene Turniere absolviert haben.
Die L-Grupp2016_muenzenberg_t2_ke des RVC Taunusstein hatte an den Turnieren in Gießen und Waldgirmes teilgenommen und hoffte auf einen Podestplatz. An den Start gingen mit Pflicht- und Kür-Programm Kaya Diehl, Anna Marie Klink, Lena Kölbel, Lisann Saliger, Antonia Sastedt, Tamara Subke und Lisa Zahn. Das Pferd Alpenprinz longierte Luise Heyde-Schulte. Die neu umgestellte Kür wirkte harmonisch, die schnelleren und flüssigen Auf- und Abbauelemente verbesserten deutlich den Gesamteindruck. Erwähnt werden sollte der bemerkenswerte Einsatz einer Voltigiererin. Beim Einlaufen knickte sie um und trotz Schmerzen lief sie weiter, um die Gruppe nicht im Stich zu lassen. Dieser kleiner „Vorfall“ wurde vom Publikum kaum bemerkt bis die Vorstellung der Gruppe vorbei war und sie außerhalb des Zirkels den Schmerz offen zuließ. Hut ab für diese Leistung!. Am späten Nachmittag durfte sich die Gruppe T2 über den dritten Platz im Hessen-Cup freuen.

Ebenfalls in 2016_muenzenberg_gl_t3_s0570336_akder Leistungsklasse der L-Gruppen startete die Gruppe T3, vertreten durch Frida Blumenstock, Viola Breil, Ronja Herrmann, Mia Kaiser, Larissa Köhnke, Antonia Schulakowski und Clara Oberste-Wilms. Das Pferd Lascar wurde von Bettina Strupp longiert. Die Gruppe zeigte eine ordentliche Leistung, die mit der Wertnote 5,305 und somit dem zweiten Platz bewertet wurde.

 

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In der Leistungsklasse A ging die-Gruppe T4 mit dem Pferd Munsboro due West an den Start. Mellon, so sein Rufname, hat diesmal keine Nervosität gezeigt und lief wie an Schnürchen, zur Freude der Longeführerin Gisela Renninghoff. Auch die Leistung der Voltigiererinnen sah sie positiv:“ Die Voltigierer haben für ihren Ausbildungsstand eine sehr gute Leistung gebracht. Sie sind jetzt reell eine A Gruppe.“ Es voltigierten Gea Renee Briese, Luca Marie Döpp, Julia Haag, Louisa Hack , Michelle Hammesfahr, Nadine Kaufmann, Selina Roth und Konstantin Schüller.2016_muenzenberg_t4_img_4643_k

Die letzte Gruppe am Start war die Schritt-Gruppe T7. Obwohl zwei Leistungsträger die Gruppe verlassen haben und nun im Einsteiger-Bereich starten, konnte die junge Mannschaft mit einer konzentrierten Leistung und einer deutlichen Leistungssteigerung einen sehr guten fünften Platz erreichen. Chillipepper war wie schon so oft ein verlässlicher Sportpartner, der den Voltigierern die nötige Sicherheit gegeben hat. Er wurde vorgestellt von Christine Thomas-Schlifski. Es voltigierten: , Inga Döringer, Sonja Emich, Chiara Filpi,  Clarissa Schneider, Julie Schumacher, Anna Schuster und Carlotta Orth. Unterstützt wurden sie von Salma Assouli.

Neben den Gruppen starteten auch diverse Einzelvoltigierer. Für das neue Pferd Weasly war es der dritte Turnierstart. Die hübsch herbstlich geschmückte Halle hat ihn eher nervös gemacht, so dass er nicht gleichmäßig galoppie2016_muenzenberg_ev_s0133067_krte. Dies erschwerte es Amelie Koch die vorbereiteten Übungen entsprechend darzubieten. In der gleichen Leistungsklasse A startete ebenfalls mit Weasly Kyra Rohlf  Als dritte im Bunde startete Lisann Saliger auf Chillipepper, der von Franziska Laatz longiert wurde. Die beiden L-Einzelvoltigiererinnen Salma Assouli und Larissa Rexhaus präsentierten ihre Darbietung ebenfalls auf Chillipepper. Das zweite neue Pferd No Father’s Boy, der seine Ausbildung gerade beendet hat, wurde longiert von Marion Müller. Es voltigierten Antonia Barth, Helen Giesen und Luisa Heyde-Schulte.

2016_muenzenberg_ev_l_lb_dscf0266_k Laura Bürgel zeigte bei ihrem ersten Start als Einzelvoltigiererin mit einer Wertnote von 5,736 auf Lascar, longiert von Bettina Strupp, eine gute Leistung, auch wenn es damit nicht für einen vorderen Platz reichte.

 

 

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Fallen will gelernt sein

Laut Statistik passieren die meisten Unfälle  bei den Freizeitreitern (ca 65 %). Im Gegensatz dazu sind es bei „geschulten“ Sportreitern nur noch 26.4 %, bei Berufsreitern  sogar nur noch 0.7 %. Warum die Rate so hoch ist, wird verständlich, wenn man bedenkt, dass bei vielen Freizeitreitern oft eine unzureichende Ausbildung von Pferd und/oder Reiter vorkommt. Die Sportreiter lernen während einer guten Ausbildung Techniken kennen, bei einem Absturz richtig zu reagieren. Um solche Techniken zu erlernen und für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, haben die Voltigieren der Leistungsgruppen des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein an einem Falltraining unter der Leitung von Julia Schwehn teilgenommen. In diesem Falltraining ging es aber auch um die Koordination der Arme und Beine, die Reaktion auf die Situation, die Beweglichkeit und die Kraft.

201608_Fall_Fuss3_5922Bevor die Techniken erlernt werden konnten, war eine Aufwärmphase notwendig, das beugt Zerrungen vor. Die Bewegungsa201608_Fall_Fuss2_5920bläufe wurden spielerisch in kleinere Einheiten aufgeteilt. Zuerst haben die Voltigierer geübt, wie man die Hände koordiniert.

 

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Selbst die scheinbar komische Hand-Koordinierungsübung spielt im Zweifelsfall eine wichtige Rolle. Die Leiterin erklärte gleich dazu:“dass solche Übungen zur Koordinierung der Arme gut ist, im richtigen Moment diese an den Körper zu ziehen statt sie unkontrolliert in alle Richtungen zu strecken“.

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Diese Übung kann auch jeder selber ausprobieren. Man stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, die Übung nachzumachen: während eine Hand immer größere Kreise vor dem Körper bildet, zeichnet die andere Hand parallel dazu immer kleinere Kreise. Und – hat es funktioniert?

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Weitere Übungen – wie Abrollen nach vorne oder Rückwärts, Schulterrolle, Absprung vorwärts/rückwärts – wurden zuerst auf den  Matten mit einem Ball geübt.

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Dabei sollte der Arm den Ball so umgreifen, dass man beim Vorwärtsrolle über die Schulter rollt.

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Auch das schnelle Wegrollen vom Pferd wurde geübt, denn wenn das Pferd fällt, ist man besser nicht in der Nähe. Dazu wurde eine Reaktionsübung trainiert, bei dem jeweils zwei Kinder sich in Hocke an den Händen halten und beim Signal entweder nach rechts oder nach link wegrollen. Um die spontane Reaktion zu simulieren, sagte die Leiterin zufällig die Richtung.

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Nach diesen „Trockenübungen“ ging es auf das Pferd. In diesem Fall aber auf das Holzpferd, um die mehrfache Strapaze des Draufkletterns und Runterfallens einem echten Pferd zu ersparen. Jetzt wurde geübt, wie man die Energie, die bei einem Sturz vorhanden ist, in eine Rolle umwandelt. Dabei ist an vieles zu denken: die Arme an den Körper, Kopf einziehen und Rücken rund machen.

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Obwohl es am Anfang manchem Teilnehmern Angst gemacht hat, diese Übungen vom Rücken eines Holzpferdes zu machen, wollten einige gar nicht mit diesen Übungen aufhören.

Die vorgesehenen 3,5 Stunden waren wie in Flug vergangen und die Teilnehmer waren begeistert, dass ein Sturz vom Pferd (als Übung) so viel Spaß bereiten kann und nebenbei  auch für später hilfreich ist.

 

Um im „Fall“ des Fallens die gelernten Techniken automatisch abzurufen zu können, reicht ein einmaliges Falltraining jedoch nicht aus. Die gelernten Techniken müssen auch immer wieder wiederholt werden. Dafür reichen schon wenige Minuten vor oder nach einem Volti-Training aus, den Bewegungsablauf zu automatisieren, also ohne nachzudenken, was man jetzt machen muss. Denn diese Zeit hat man leider im Ernstfall nicht!

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