Neue Trendsportart?

Beim Voltigieren handelt es sich um eine sehr alte Sportart. Bereits die Römer absolvierten neben Wagenrennen, Ringen etc. Übungen auf dem galoppierenden Pferd.
In der Renaissance nutzten viele junge Adelige den Sport, um ihre sportlichen Fähigkeiten auf dem Pferd auszubauen. Taunusstein 2 - Kür In dieser Zeit bekam der Sport auch seinen Namen, der sich vom Fränzösischen "la Voltige" ableitet.
Im Jahr 1920 war Voltigieren unter der Bezeichnung "Kunstreiten" sogar schon einmal
olympisch.
In Deutschland hat die Sportart eine lange Tradition. Deutsche Teilnehmer belegen bei Welt- und Europameisterschaften regelmäßig vordere Plätze.

Was ist Voltigieren?

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich beim Voltigieren um das "Turnen auf einem dafür geeigneten Pferd", das sich im versammelten Galopp auf einer Kreisbahn bewegt. Taunusstein 1 - Kür Im Wettbewerb treten Gruppen von jeweils acht Voltigierern - Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren (bei M**- und M*-Gruppen ohne Altersbegrenzung) - und einem Pferd, das vom Trainer an der Longe im Kreis geführt wird, gegeneinander an.
Die Aufgabe besteht - ähnlich wie beim Eiskunstlaufen - aus einem Pflichtteil, bei dem jeder Teilnehmer einzeln vorgegebene Übungen zu absolvieren hat und einer Kür, die weitgehend frei gestaltet werden kann, wobei sich je nach Ausbildungsstand zwei bis drei Sportler gleichzeitig auf dem Pferd befinden.
Der Turniersport unterteilt sich in vier Klassen. Bei den Turniergruppen A bis M** werden beide Übungsteile im Galopp durchgeführt.
Besonders talentierte Voltigierer haben die Möglichkeit, an Einzelwettkämpfen ohne Altersbegrenzung teilzunehmen. Für Nachwuchsgruppen gibt es in Hessen ebenfalls Turniere, wobei die Pflicht im Galopp und die Kür im Schritt absolviert wird.
Die so genannten Spielgruppen absolvieren bei ihren Wettkämpfen Pflicht und Kür im Schritt.