Schlagwort-Archive: Erwachsenen-Volti

Bilder zum Familientag am 29.10.2017: Erwachsenen-Volti

Erwachsenen-Volti: „Ghostbusters“

Veröffentlicht unter Aktuell, Bildergalerie, Erwachsenen-Voltigieren, Familientag | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zombies und Gespenster

Gibt es ein besseres Thema für ein Familienfest zwei Tage vor Halloween als eben Fledermäuse, Vampire oder Geister? Wahrscheinlich nicht! Für den Abschluss der Saison haben sich also die Turniergruppen Taunusstein 1 bis 7, inklusive alle Einzelvoltigierer und sogar die Erwachsenengruppe, tolle Geschichten mit passenden Kostümen überlegt.

Um die Grusel-Stimmung langsam zu steigern, begann die Vorführung mit einem märchenhaften Thema. Ein braves, aber etwas „langweiliges und graues“ Pony Weasley mit Christine an der Longe wurde durch einige Einzel-Feen verwandelt. Die Verwandlung war mindestens ein Geburtstagswunsch von Laura, die ein aufregendes Pferd haben wollte. So legte sie sich abends ins Bett und schlief ein. Da kamen zwei Feen und durch einen Zauberspruch verwandelten sie das Pony in ein wunderschön buntes Einhorn mit rosa glitzerndem Horn. Während Laura von ihrem Pferd nur träumte, vergnügten sich die Feen mit ihm. Erst als es Morgen war und Laura erwachte, strahlte sie vom Glück beim Anblick des Einhorns. Es war also kein Traum gewesen. Ab da machte Laura das Voltigieren noch mehr Spaß. Sie übte und übte bis die Dunkelheit einbrach.

Es war die Zeit der dunkeln Gestalten gekommen. Aus einer düsteren Ecke schwirrten unzählige Fledermäuse der Gruppe T4 herbei. Die „größte“ Fledermaus Gisela bändigte Mellon während sie zufrieden den vergnügten kleinen „Flattertierchen“ zuschaute, wie sie schön ihre Übungen Runde für Runden turnten, bevor sie wieder in ihre Schlafplätze verschwanden.

Danach wurde die Zuschauer Zeugen des ewigen Kampfes zwischen „Engel und Teufel“, dargestellt von der Gruppe T5 auf Chilipepper. An der Longe stand Alina. Mit weißen Flügeln und roten Hörnern ausgestattet, zeigten paarweise die Engel und Teufel im Kräftemessen, was sie schon gelernt haben. Am Ende wurde der Kampf doch nicht entschieden.

 

Um die Gruselstimmung zu verstärkten, kamen 9 schwarz gekleidete Vampire in den Kreisel, um ihr Tanz zu veranstalten. Mitten drin im weißen Kleid tanzte die (noch) menschliche Tänzerin, ohne zu merken, dass der Kreis um sie immer kleiner wurde. Erst bei dem Schlag der Uhr um Mittelnacht stürzten sich alle Vampire auf sie und bissen sie in den Hals. Auf dem Sarg-Altar wurde sie zum Vampir umgekleidet und in die Gruppe integriert.

Und wo erholt sich ein Vampir? Klar, im „Hotel Transsilvanien“. Dort haben sich es die Vampire und andere Monster bequem gemacht, um sich von den Menschen zu erholen. Aber von Erholung war zuerst keine Rede, da die Vampir Gruppe T2 als Bewohner vor einem Problem stand. Der Opa Vampir des kleinen Dennis, der noch keine Vampirkräfte besaß, wollte den Prozess beschleunigen. Während die Vampirfrau Luise Seppel longierte und der kleine Denis auf ihm voltigierte, stürzte Opa ihn vom Pferd in der Hoffnung, dass er als Vampir zu Fliegen beginnt. Erbost über diesen Vorfall wollen Denis Eltern wegziehen. Um seinen Ärger loszuwerden, erschreckte der Großvater Denis beste Freundin. Das missfiel Denis zu tiefst und er beschloss sie zu schützen. Durch diese Gefühle begannen sich die Vampirkräfte bei ihm zu entwickeln. So kehrte wieder Ruhe in das Hotel ein und alle feierten diese Veränderung mit einer großen Party.

Beim Erklingen der Ghostbuster-Musik waren auch schon die vier erfahrenen Geisterjägerinnen der „Senioren“ da. Mitgebracht haben sie tolle Geräte, mit denen sie Geister einsaugen und in hochkomplexen Boxen einsperren wollten. Aber so einfach ließen sich der Geist, das Gerippe oder der grüne Slimer nicht einfangen. Um sie zu locken, zeigten die Geisterjäger auf dem Holzpferd ihre Kürelemente. Neugierig schlich sich zuerst der Geist dazu und probierte ebenso einige Übungen. Das wurde ihm zum Verhängnis, denn so konnte er sich nicht wehren und wurde kurzer Hand in die Kiste „eingesaugt“. Gleiches Schicksal ereilte ebenso das Gerippe, das sich durch geschmeidige Bewegungen vor dem Jäger retten wollte. Nach kurzem Währen des grünen Slimers füllte sich schließlich auch die dritte Kiste mit seinem „Schleim“. Nach dem alle Geister eingefangen waren, ging nach kurzer Pause die Vorstellung weiter.

Bei der Überschrift „Piraten der Karibik“ dachte zuerst keiner so richtig ans Fürchten und Gruseln. Aber als die Geschichte erzählt wurde, wurde es langsam klarer. Es ging um Piraten, die für sich Frauen suchten. Und da es nicht genug Freiwillige gab, musste man sich eben welche kidnappen. Nach etlichen Runden auf Chili, der von Franzi longiert wurde, wurden die Piraten fündig. Und der Schatz, der in einer Kiste versteckt war, wurde an die Zuschauer verteilt. Das freute besonders die kleinen Kinder, da die Goldmünzen aus Schokolade waren.

 

 

Die „Zombies“ der Gruppe T7 hingegen haben keine Ruhe gegeben, bis das wunderschön bunte Einhorn in den Zirkel einlief und seinen Rücken für Kunststücke bereitstellte. Jeder einzelne „Zombie“ fühlte sich auf dem Einhorn gleich viel lebendiger. Der Spaß, den diese „Untoten“ hatten, steckte ebenso die anderen Teilnehmer wie Zuschauer an.

 

Um die Liste der seltsamen Gestalten zu vervollständigen, sind noch die Hexen der Mellon-Einzelvoltigiererinnen vorbeigeflogen. Naja, eine davon war nicht so begeistert, da sie nicht mit zum Fest in der Walpurgisnacht gehen durfte. So einfach wollte sie das aber nicht akzeptieren und probierte die anderen „erfahrenen“ Hexen zu überzeugen. Erst nach und nach haben diese es ihr erlaubt und stolz präsentierte auch sie, was sie schon alles gelernt hat.

Als vorletzte Gruppe kam die Schrittgruppe T6 als weiße „Gespenster“ in den Zirkel. Da bereits ihr Gruppenpferd Mellon mit Gisela an der Longe bereit stand, wurde diese Gelegenheit schnell genutzt. Die vier männlichen und vier weiblichen „Gespenster“ zeigten ihre vorbereiteten Kürelemente und bewiesen, dass sie einiges können und sich auch als Gespenster gut zu benehmen wissen.

 

Bevor die Gruppe T1 als Abschluss des Familientages ihre Version der „Rocky Horror Picture Show“ präsentieren dürfte, bedankte sich der Vorstand vertreten durch Sandra Kaufmann mit einem Gutschein bei Hanna und Luise für die jahrelange tolle Unterstützung des Vereins.

Beide ziehen in die große Welt und schaffen es zeitlich nicht mehr hier zu voltigieren. Alles Gute Euch für den weiteren Weg! Nach dem die beiden auch Erinnerungsfotos als Geschenk der Gruppe, überreicht durch Franziska Laatz, entgegengenommen haben, ging die Show weiter.

  Zuerst  tanzte die Gruppe auf dem Boden und anschließend den „Tanz“ auf dem Rücken ihres Pferdes Ron. Da fühlte man sich gleich in die 70er Jahre zurückversetzt.

Mit einem Erinnerungsfoto der Teilnehmer ging ein sehr gelungenes Fest zu Ende.

Veröffentlicht unter Aktuell, Erwachsenen-Voltigieren, Familientag, Kyra Rohlf, Larissa Köhncke, Larissa Rexhaus, Lisann Saliger, Michelle Hammesfahr, Nadine Kaufmann, Salma Assouli, Taunusstein 1, Taunusstein 2, Taunusstein 3, Taunusstein 4, Taunusstein 5, Taunusstein 6, Taunusstein 7 | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bilder von Erw. Volti in Vorderrhön

Veröffentlicht unter Aktuell, Bildergalerie, Erwachsenen-Voltigieren | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Voltigieren ist nicht nur für Jugendliche

Die Erwachsenen-Gruppe des RVC Taunusstein gab die Nennung für ihr erstes Holzpferd-Turnier beim Reit und Fahrverein Vorderrhön in Künzell ab. Umso erfreulicher war es, dass zwei weitere Gruppen, die „Molzbacher Altes Eisen“ und „Lauterbacher Strolche“, gemeldet waren.

In den letzten Wochen wurde verstärkt über Kürübungen, Outfit und Musik diskutiert, ausprobiert, verworfen und neuüberlegt. Das Einlaufen wurde ebenso fleißig geübt, da alle sieben Teilnehmerinnen möglichst synchron einlaufen sollten. Am Ende stand die Kür, mit der sich jeder in der Gruppe wohlfühlte. Denn nur eine Voltigiererin hat als Jugendliche selbst voltigiert. Und die jüngste Teilnehmerin machte erst seit acht Wochen mit.
Nun war so weit. Alle trafen sich am Sonntag, der 08.10.2017, in der Volti-Halle des Vereins RFV Vorderrhön e.V. Da der Start eine halbe Stunde vorgezogen wurde, musste es jetzt schnell gehen: Anziehen, frisieren und sich warm machen. Dann der Schock! Die Holzpferde waren anders gebaut als die auf denen die Gruppe geübt hat. Die Form war viel zu spitz und der Bezug bremste jede Bewegung. Auch die Länge des Bocks war deutlich kürzer. Aber jetzt aufgeben kam nicht in Frage. Die Trainerinnen, die selber mitmachten, beruhigten die anderen: „Es wird schon funktionieren. Wir schaffen es, egal was noch passieren wird“. Und da passierte noch einiges. Als erstes wurde die Reserve-CD  statt der eigentlichen Musik-CD eingelegt. In der Halle war eine so gute Stimmung, dass das Zählen zum Synchronisieren nicht zu hören war und daher die Begrüßung der Richterin nicht so ablief wie geübt.

Dafür lief die A-Pflicht gut. Jeder zählte im Kopf die 4 Galoppschritte pro Übung mit, die eine Übung dauern muss. Es wurde auch keine der 6 geforderten Übungen vergessen. Als zweiter Teil der Prüfung begann die Kür mit der Musik, mit der nur wenig trainiert wurde. Die erste Voltigiererin passte ihre Bewegung der Musik an, so dass alle anderen nichts Ungewöhnliches bemerken konnten. Nun passierte es doch. Die zweite Voltigiererin, die eine Drehung vor dem Gurt machen sollte, rutschte ab aber blieb oben. Der Platz vor dem Gurt reichte nicht aus! Jetzt waren die anderen gewarnt.

Sie ließen sich nichts anmerken und versuchten den kleineren zur Verfügung stehenden Platz optimal zu nutzen. Ab da lief alles ohne weitere Probleme. Mit voller Konzentration voltigierten alle die Kür mit einer gewissen Leichtigkeit zu Ende. Dies wurde mit der Ausführungswertung von 6,5 belohnt. Mit der Gesamtwertnote von 5,628 freute sich die Gruppe über den zweiten Platz. Es voltigierten Sandra Kaufmann, Sylwia Klee, Jutta Lobbenmeier, Marion Müller, Claudia Rohlf, Dagmar Sedlak-Breil und Bettina Strupp.

Was für ein Spaß und ein Erfolg für die Gruppe.
Das muss wiederholt werden.

Dazu wäre toll, wenn sich noch mehr Interessierte melden würden. Vorerfahrung ist nicht erforderlich. Im Vordergrund stehen Spaß, ein wenig Fitness und Einblick in diese Sportart. Um den Einstieg einfacher zu machen, trainieren wir das Voltigieren nur auf dem Holzpferd.

Veröffentlicht unter Aktuell, Erwachsenen-Voltigieren | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar