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Bilder zum Familientag am 29.10.2017: T3

Taunusstein 3: „Tanz der Vampire“

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Zombies und Gespenster

Gibt es ein besseres Thema für ein Familienfest zwei Tage vor Halloween als eben Fledermäuse, Vampire oder Geister? Wahrscheinlich nicht! Für den Abschluss der Saison haben sich also die Turniergruppen Taunusstein 1 bis 7, inklusive alle Einzelvoltigierer und sogar die Erwachsenengruppe, tolle Geschichten mit passenden Kostümen überlegt.

Um die Grusel-Stimmung langsam zu steigern, begann die Vorführung mit einem märchenhaften Thema. Ein braves, aber etwas „langweiliges und graues“ Pony Weasley mit Christine an der Longe wurde durch einige Einzel-Feen verwandelt. Die Verwandlung war mindestens ein Geburtstagswunsch von Laura, die ein aufregendes Pferd haben wollte. So legte sie sich abends ins Bett und schlief ein. Da kamen zwei Feen und durch einen Zauberspruch verwandelten sie das Pony in ein wunderschön buntes Einhorn mit rosa glitzerndem Horn. Während Laura von ihrem Pferd nur träumte, vergnügten sich die Feen mit ihm. Erst als es Morgen war und Laura erwachte, strahlte sie vom Glück beim Anblick des Einhorns. Es war also kein Traum gewesen. Ab da machte Laura das Voltigieren noch mehr Spaß. Sie übte und übte bis die Dunkelheit einbrach.

Es war die Zeit der dunkeln Gestalten gekommen. Aus einer düsteren Ecke schwirrten unzählige Fledermäuse der Gruppe T4 herbei. Die „größte“ Fledermaus Gisela bändigte Merlon während sie zufrieden den vergnügten kleinen „Flattertierchen“ zuschaute, wie sie schön ihre Übungen Runde für Runden turnten, bevor sie wieder in ihre Schlafplätze verschwanden.

Danach wurde die Zuschauer Zeugen des ewigen Kampfes zwischen „Engel und Teufel“, dargestellt von der Gruppe T5 auf Chilipepper. An der Longe stand Alina. Mit weißen Flügeln und roten Hörnern ausgestattet, zeigten paarweise die Engel und Teufel im Kräftemessen, was sie schon gelernt haben. Am Ende wurde der Kampf doch nicht entschieden.

 

Um die Gruselstimmung zu verstärkten, kamen 9 schwarz gekleidete Vampire in den Kreisel, um ihr Tanz zu veranstalten. Mitten drin im weißen Kleid tanzte die (noch) menschliche Tänzerin, ohne zu merken, dass der Kreis um sie immer kleiner wurde. Erst bei dem Schlag der Uhr um Mittelnacht stürzten sich alle Vampire auf sie und bissen sie in den Hals. Auf dem Sarg-Altar wurde sie zum Vampir umgekleidet und in die Gruppe integriert.

Und wo erholt sich ein Vampir? Klar, im „Hotel Transsilvanien“. Dort haben sich es die Vampire und andere Monster bequem gemacht, um sich von den Menschen zu erholen. Aber von Erholung war zuerst keine Rede, da die Vampir Gruppe T2 als Bewohner vor einem Problem stand. Der Opa Vampir des kleinen Dennis, der noch keine Vampirkräfte besaß, wollte den Prozess beschleunigen. Während die Vampirfrau Luise Seppel longierte und der kleine Denis auf ihm voltigierte, stürzte Opa ihn vom Pferd in der Hoffnung, dass er als Vampir zu Fliegen beginnt. Erbost über diesen Vorfall wollen Denis Eltern wegziehen. Um seinen Ärger loszuwerden, erschreckte der Großvater Denis beste Freundin. Das missfiel Denis zu tiefst und er beschloss sie zu schützen. Durch diese Gefühle begannen sich die Vampirkräfte bei ihm zu entwickeln. So kehrte wieder Ruhe in das Hotel ein und alle feierten diese Veränderung mit einer großen Party.

Beim Erklingen der Ghostbuster-Musik waren auch schon die vier erfahrenen Geisterjägerinnen der „Senioren“ da. Mitgebracht haben sie tolle Geräte, mit denen sie Geister einsaugen und in hochkomplexen Boxen einsperren wollten. Aber so einfach ließen sich der Geist, das Gerippe oder der grüne Slimer nicht einfangen. Um sie zu locken, zeigten die Geisterjäger auf dem Holzpferd ihre Kürelemente. Neugierig schlich sich zuerst der Geist dazu und probierte ebenso einige Übungen. Das wurde ihm zum Verhängnis, denn so konnte er sich nicht wehren und wurde kurzer Hand in die Kiste „eingesaugt“. Gleiches Schicksal ereilte ebenso das Gerippe, das sich durch geschmeidige Bewegungen vor dem Jäger retten wollte. Nach kurzem Währen des grünen Slimers füllte sich schließlich auch die dritte Kiste mit seinem „Schleim“. Nach dem alle Geister eingefangen waren, ging nach kurzer Pause die Vorstellung weiter.

Bei der Überschrift „Piraten der Karibik“ dachte zuerst keiner so richtig ans Fürchten und Gruseln. Aber als die Geschichte erzählt wurde, wurde es langsam klarer. Es ging um Piraten, die für sich Frauen suchten. Und da es nicht genug Freiwillige gab, musste man sich eben welche kidnappen. Nach etlichen Runden auf Chili, der von Franzi longiert wurde, wurden die Piraten fündig. Und der Schatz, der in einer Kiste versteckt war, wurde an die Zuschauer verteilt. Das freute besonders die kleinen Kinder, da die Goldmünzen aus Schokolade waren.

 

 

Die „Zombies“ der Gruppe T7 hingegen haben keine Ruhe gegeben, bis das wunderschön bunte Einhorn in den Zirkel einlief und seinen Rücken für Kunststücke bereitstellte. Jeder einzelne „Zombie“ fühlte sich auf dem Einhorn gleich viel lebendiger. Der Spaß, den diese „Untoten“ hatten, steckte ebenso die anderen Teilnehmer wie Zuschauer an.

 

Um die Liste der seltsamen Gestalten zu vervollständigen, sind noch die Hexen der Merlon-Einzelvoltigiererinnen vorbeigeflogen. Naja, eine davon war nicht so begeistert, da sie nicht mit zum Fest in der Walpurgisnacht gehen durfte. So einfach wollte sie das aber nicht akzeptieren und probierte die anderen „erfahrenen“ Hexen zu überzeugen. Erst nach und nach haben diese es ihr erlaubt und stolz präsentierte auch sie, was sie schon alles gelernt hat.

Als vorletzte Gruppe kam die Schrittgruppe T6 als weiße „Gespenster“ in den Zirkel. Da bereits ihr Gruppenpferd Merlon mit Gisela an der Longe bereit stand, wurde diese Gelegenheit schnell genutzt. Die vier männlichen und vier weiblichen „Gespenster“ zeigten ihre vorbereiteten Kürelemente und bewiesen, dass sie einiges können und sich auch als Gespenster gut zu benehmen wissen.

 

Bevor die Gruppe T1 als Abschluss des Familientages ihre Version der „Rocky Horror Picture Show“ präsentieren dürfte, bedankte sich der Vorstand vertreten durch Sandra Kaufmann mit einem Gutschein bei Hanna und Luise für die jahrelange tolle Unterstützung des Vereins.

Beide ziehen in die große Welt und schaffen es zeitlich nicht mehr hier zu voltigieren. Alles Gute Euch für den weiteren Weg! Nach dem die beiden auch Erinnerungsfotos als Geschenk der Gruppe, überreicht durch Franziska Laatz, entgegengenommen haben, ging die Show weiter.

  Zuerst  tanzte die Gruppe auf dem Boden und anschließend den „Tanz“ auf dem Rücken ihres Pferdes Ron. Da fühlte man sich gleich in die 70er Jahre zurückversetzt.

Mit einem Erinnerungsfoto der Teilnehmer ging ein sehr gelungenes Fest zu Ende.

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Bilder vom Herbstschnupperkursen 2017

 

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Voltigierschnupperkurse in den Herbstferien

In der Mitte der zweiten Herbstferienwoche fand der letzte Schnupperkurs in diesem Jahr statt. Bei herrlichem Wetter, das dem „goldenen Oktober“ alle Ehre machte, gingen 22 Kinder ans Werk.

Als würdiger Abschluss der Schnupperkurse fand am Samstag die traditionelle Vorführung statt, in der die Kinder den Eltern und Großeltern die einstudierten Übungen präsentierten. Es gab dieses Jahr zwei Gruppen, bei den 4-bis 5-jährigen Bambinis waren es 9 und in der Gruppe der 6- bis 14 jährigen ganze 13 Kinder. Die große Altersspanne in der zweiten Gruppe erwies sich nicht als Nachteil, denn die Größeren gaben Acht auf die Kleineren und es lief vieles sehr harmonischer. Für diesen tollen Zusammenhalt bedankte sie die Organisationswärtin Susanne Beerenwinkel ausdrücklich während der Vorführung bei den Kindern.

Als erstes haben die Kleinen ihre Übungen auf Lascar gezeigt. An der Longe stand Bettina Strupp und als Trainer standen Laura Bürgel und Larissa Köhncke zur Seite. Interessieren sich die Kinder bereits in diesem Alter für diese Sportart, können sie sich für eine der beiden Spielgruppen anmelden. Hier wird der Umgang mit und auf dem Pferd spielerisch geübt.

Nach einem lauten Applaus stellten sich die Kinder der zweiten Gruppe vor. Hier zeigten sie schon etwas schwierigere Übungen auf dem Pferd Ron, der von Marion Müller longiert wurde. Um die Menge zu „bändigen“, halfen gleich drei Trainerinnen Nadine Kaufmann, Salma Assouli und Antonia Barth mit.

 

Um dem Publikum einen kleinen Ausblick auf diesen schönen Sport zu geben, zeigten anschließend auch die jungen Trainerinnen einige der Pflichtübungen im Galopp. Da diese aber aus unterschiedlichen Gruppen kurzfristig zusammengekommen sind, hatten sie eine Kür nur auf dem Holzpferd einstudiert, denn die Präsentation auf dem Rücken eines echten Pferdes erfordert aus Sicherheitsgründen eine längere gemeinsame Trainingsphase. So haben drei aus dem Kurs nebenbei die Chance bekommen, an einer Kür mitzuwirken.

Als Erinnerungsstück bekam jedes Kind eine Urkunde ausgehändigt. Beim gemeinsamen Foto der Teilnehmer und der Trainerinnen an der Bande eilten viele Eltern dazu, um ebenso ein Foto mit nach Hause zu nehmen. Während die Halle wieder für den normalen Betrieb – Bänke raus, Holzpferde rein- umgebaut wurde, zeigten einige der begeisterten Kinder den Eltern eine „private Zugabe“ auf den vorhandenen Holzpferden. Man könnte glatt denken, dass sie gar nicht nach Hause gehen wollten. Was den Organisatoren eine schöne Bestätigung für ihre Arbeit und den Erfolg gegeben hat.

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Bilder aus Rodgar-Bieber: Taunusstein 3

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Bilder vom T3 in Molzbach bei DVP

Freitag angekommen:

Samstag, der erste Tag

Der Sonntag, das Finale

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Taunusstein 3 bei DVP der Klasse L

Am 23.-25.06.2017 fand in Molzbach der diesjährige Deutschen Voltigier Pokal der L-Gruppen, zu dem aus ganz Deutschland knapp 230 Voltigierer aus 14 Landesverbänden angereist sind, statt. Veranstalter für den Deutschen Voltigier Pokal der L-Gruppen war der Vorjahressieger PSG Molzbach e.V. Der kleine Ort Molzbach bei Hünfeld liegt idyllisch am Fuße des Naturschutzgebietes Weinberg im Biosphärenreservat Rhön. Zu diesem alljährlichen Turnier werden aus allen Voltigier-Landesverbändern Deutschlands die besten drei L-Gruppen nominiert. Für Hessen haben sich durch ihre Leistungen die L-Gruppen des LRFV Arolsen, des RVC Taunusstein und des RVV Lindenhof-Schwanheim qualifiziert.

Bereits am Freitag fand die Verfassungsprüfung aller teilnehmenden Pferde statt. Manche waren bereits am Donnerstag angereist, damit sich die Pferde nach der langen Fahrt wieder erholen konnten. Die drei Mannschaften aus Hessen, die am Freitag angereist sind, wurden durch den Hessischen Pferdesportverband in einem Jugendgästehaus in Hünfeld toll untergebracht. Auf der Liste der Taunussteiner Gruppe stand Ausschlafen ganz oben auf der Liste, denn die Gruppe war erst für Mittags in der dritten Abteilung vorgesehen, also genug Zeit für alle Vorbereitungen.

Nach einem guten Frühstück auf der Anlage vom PSG Molzbach e.V. ging es dann an die Arbeit. Nachdem die Zeiteinteilung vor zwei Wochen feststand, gingen die Spekulationen erst richtig los, wie diese Aufteilung zustande kam. Dieses wurde immer klarer, nach dem die anderen beiden Abteilungen ihre Pflicht präsentiert haben. Die Gruppe aus Taunusstein durfte sich in der dritten Abteilung mit den stärksten L-Gruppen von Deutschland messen. An den Start gingen Frida Blumenstock, Viola Breil, Laura Bürgel, Angelina Degner, Alina Ebbecke, Mia Kaiser, Larissa Köhncke, Clara Oberste-Wilms.

Da leider nur acht Gruppenmitglieder starten können, kümmerte sich Antonia Schulakowski um Lascar. Unterstützt wurde sie durch die Co-Trainer Annika Lindemann und Jutta Lobbenmeier. An der Longe stand Bettina Strupp. Nach der Pflicht stand die Gruppe in der Abteilung auf dem fünften Platz. Erst gegen 19 Uhr begann die Kür Prüfung der dritten Abteilung.

Dann kam das, was die Gruppe nicht so schnell vergessen wird. Die Einlaufmusik lief schon, Longenführerin Bettina Strupp lief mit Lascar in den Zirkel. In diesem Moment bemerkt die Gruppe, dass etwas wichtiges fehlt. „Wo ist die Peitsche!“ Da rannten schon einige Voltis aus der Halle. Dies bemerkte aber Bettina noch nicht. Erst als sie die ungewöhnlichen Blicke des Hauptrichters bemerkte und sich umdrehte, sah sie keinen neben sich stehen.  Das waren bestimmt gefühlt die längsten Sekunden für alle Anwesenden gewesen.

Durch das souveräne Verhalten von ihr im Zirkel („die brauche ich eh nicht“) hat der „kleine“ Zwischenfall bei den Zuschauern eine positive Stimmung verstärkt. Denn auch hier ist alles durch Regeln festgelegt. Nach dem Klingen des Richters, das den Beginn der Prüfung anzeigt, muss die Gruppe innerhalb einer Minute mit einer Peitsche im Zirkel einlaufen. Trotz der großen Aufregung turnten die Voltigierer die Kür mit einer ausgeliehenen Peitsche routiniert. Nur Lascar war mit dieser Peitsche nicht zufrieden. Diese kleine „Anekdote“ zog sich durch den restlichen Tag bis zur Siegerehrung.Mit der Wertnote 5,981 erreichte die Gruppe Taunusstein 3 den 11. Platz in der Gesamtwertung. Nur um ein 1000stel verpasste Taunusstein 3 mit der Wertnote 5,981 den zehnten Platz in der Gesamtwertung, den Epona II aus dem Rheinland für sich entschied.

Das Gruppenpferd Lascar belegte innerhalb seiner Abteilung den vierten Platz in der Wertung für „das beste Pferd“. Bei der Wertung der „besten Pflicht“ innerhalb der Abteilung von 78 Teilnehmern gingen der sechste Platz an Alina Ebbecke, der 11. Platz an Angelina Degner und der 16. Platz an Laura Bürgel. Da die Wertungen aller Voltigierer sehr nah aneinander waren, lagen die anderen Gruppenmitglieder ebenso schön verteilt in den Platzierungen.

Durch Absagen zweier nominierter Gruppen verkleinerte sich das Feld auf „nur“ noch 30 Gruppen. Leider musste die Gruppe aus Arolsen verletzungsbedingt ihre Kür abbrechen. So blieben nur noch 29 Gruppen. In vielen Köpfen gingen die gleichen Gedanken um: wie viele der Gruppen werden ins Finale kommen? Reicht die Wertung, um ins Finale zu kommen? Oder kommen durch den Wegfall der drei Gruppen doch nur 10 weiter? Ursprünglich waren 11 Gruppen für das Finale geplant. Und Taunusstein 3 stand genau auf Platz 11. Die Spannung konnte man bei der Siegerehrung der Qualifikation mit Händen greifen. Und dann kamen die erlösende Worte: “Die Stiftung Deutscher Voltigiersport hat entschieden, dass die maximale mögliche Zahl an Teilnehmern von 12 Gruppen für das Finale ausgeschöpft wird“. Da jubelte es schon aus der hessischen Zuschauerecke. Die mitgereiste Elternschaft freute sich riesig darüber. Damit hatte Taunusstein 3 als einzige hessische Mannschaft das Finale erreicht. Was für eine Atmosphäre konnte man in der Halle miterleben.

Da es bereits später Abend war, ging die Gruppe ins Bett statt – wie geplant – an der Länderchallenge teilzunehmen. Eröffnet wurde diese mit einer tollen Vorführung „Wettertanz“ der Molzbacher Voltis von klein bis groß.

Bei der Challenge traten die Voltis der verschiedenen Landesverbände bei kleinen Aufgaben gegen einander an. Dabei mussten z.B. eine Flasche mit einer Peitsche getroffen, Nägel eingeschlagen oder diverse Fragen ums Pferd richtig beantwortet werden. Ein Sieg in der Aufgabe, wer am lautesten Jubeln kann, ging mit mehr als 106 dB an den Verband Hessen. Zwischen den einzelnen Spielen wurden Lose gezogen und schöne Preise verteilt. Erst kurz vor Mitternacht gab es dann ein Doppelsieg zweier Verbände. Den Ehrenpreis der Stadt Hünfeld, ein Trainingswochenende in Molzbach, teilen sich Baden-Württenberg und Hannover.

Am Sonntag wurde dann mit neuen Richtern in umgekehrter Platzierungsreihenfolge gestartet und Taunusstein 3 war somit die zweite Gruppe. Der anstrengende Tag und die kurze Nacht hatten Spuren hinterlassen, und das nicht nur bei den Voltis. So gab es leider an einigen Stellen kleine Unaufmerksamkeiten, die zu geringeren Wertungen in der Pflicht führten. Die Kür – diesmal mit eigener Peitsche – verlief harmonisch bis zur letzten Übung.

 

In der Finalprüfung fand die Notenvergabe in der Kür offen statt. Dazu kam nach der Kür jede Gruppe ohne Pferd in den Zirkel und wurde durch Herr Leonhard Laschet, den Leiter der FA Voltigieren der Richtervereinigung e.V., vorgestellt und anschließend zeigten die drei Richter ihre Wertungen für Schwierigkeit, Gestaltung und Ausführung.

Am Ende erreichte Taunusstein 3 mit der Endnote 5,805 einen 11. Platz von insgesamt 29 Gruppen aus ganz Deutschland. Eine tolle Leistung für das Pferd Lascar, die Trainer und die Gruppe, die bewusst – um ihn zu schonen – auf 3er-Übungen verzichteten. Denn schon seit neun Jahren begleitet er die Gruppe im Training und bei unzähligen Turnieren.

Den Pokal durfte die Gruppe RV Pleichachtal IA aus Bayern mit nach Hause nehmen. Auf dem zweiten Platz kam RC Olympiastadion II aus Berlin-Brandenburg und den dritten Platz erreichte Bendestorf I aus Hannover.

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Bilder zum RVC Turnier: Taunusstein 3

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Sehenswerte Bilanz beim RVC-Turnier

In diesem Jahr feiert der Reit- und Voltigierclub Taunusstein (RVC) sein 40-jähriges Bestehen. Um dieses gebührend zu feiern, richtete der Verein am 10. und am 11. Juni 2017 ein großes Voltigier-Turnier auf dem Reiterhof Müller aus.

Der Taunussteiner Bürgermeister Sandro Zehner übernahm freundlicherweise die Schirmherrschaft und ließ sich auch nicht die Gelegenheit nehmen, am Sonntag den Gruppen der Prüfung Schritt zu gratulieren. Er hatte auch ein Präsent mitgebracht, das die 1. Vorsitzende Sandra Kaufmann stellvertretend für den Verein entgegennahm.

Bei herrlichem Sonnenschein starteten am Samstag die Leistungsgruppen S, M**, M*, L und A, sowie die Einzelvoltigierer der drei höchsten Leistungsklassen. Da dieses Turnier auch gleichzeitig die Sichtung für den 5 Länder-Vergleichswettkampf der M-Gruppen, Doppel- und M+L-Einzelvoltigierer war, sind weit über 200 Voltigier aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern angereist. Für die höheren Leistungsklassen werteten gleich drei Richterinnen die Pflicht und Kür. Vielen Dank an dieser Stelle an Sophie Seidler, Britta Nauert und Marion Dörner.

Die hauseigene Gruppe Taunusstein 1 startete in der Leistungsgruppe M*. Sie wurde von dem noch jungen Pferd No father’s boy unterstützt. Nach der Pflicht stand der Gruppenname auf der ersten Position. Da „Ron“, so sein Rufname, erst 7 Jahre jung ist, wurde die Kür dann auf „Sparflame“ mit weniger Dreierübungen geturnt. Dies kostete zwar unter dem Strich den ersten Platz, aber die Gruppe freute sich trotzdem über den zweiten Platz mit der Wertnote 6,058 nach der Gruppe Vorderrhön I, die die Wertnote 6,377 erreicht haben. An der Longe stand die Trainerin Marion Müller, die über die Leistung von Ron sehr zufrieden war: „Er entwickelt sich zu einem guten Voltigierpferd“. Es voltigierten Salma Assouli, Hanna Beerenwinkel, Helen Giesen, Larissa Rexhaus, Kyra Rohlf, Luise Heyde-Schulte und Leonie Thomas.

In der nächstniedrigeren Leistungsgruppe L starteten gleich zwei Taunussteiner Gruppen: Taunusstein 2 und Taunusstein 3. Das Pferd Alpenprinz J, der von Luise Heyde-Schulte longiert wurde trug die Gruppe Taunusstein 2 auf den zweiten Platz mit der Wertnote 5,439. Es voltigierten Kaya Diehl, Michelle Hammesfahr, Melanie Klämke, Anna-Maria Klink, Lisann Saliger, Ann-Katrin Schlifski und Lisa-Marie Zahn.

Den Sieg der L-Gruppen hat die Mannschaft Taunusstein 3 für sich mit der Wertnote 5,849 entschieden. Dies war bereits die dritte Aufstiegsnote in Folge in diesem Jahr. Würde die Gruppe dieses Jahr noch einmal starten wollen, müsste dies nun in der Leistungsklasse M sein. Zum Glück war die Gruppe vorher bereits für den Deutschen Voltigierpokal der L-Gruppen in Molzbach (DVP) nominiert und gemeldet. Die Trainerin der Gruppe Bettina Strupp longierte das Pferd Lascar. Voltigiert haben Frida Blumenstock, Viola Breil, Angelina Degner, Alina Ebbecke, Mia-Carlotta Kaiser, Larissa Köhncke, Antonia Schulakowski und Clara Oberste-Wilms.

In der Leistungsklasse A erreichte die Gruppe Taunusstein 4 mit Munsboro due west und der Longiererin Gisela Renninghoff den dritten Platz. Da diesmal Mellon (sein Rufname)  nicht in den Hänger musste, war er sehr entspannt und lief entsprechend gut. In der Gruppe haben Lena Ertel, Luca Marie Döpp, Julia Haag, Louisa Hack, Mirjam Klink, Selina Roth, Konstantin Schüller und Sophie Zahn voltigiert.

 Nach den Gruppen Prüfungen standen die Einzelvoltigierer im Fokus. Gleich vier  Voltigiererinnen des Vereins starteten auf Chilipepper in der Leistungsklasse L. An der Longe stand Franziska Laatz. Und so haben die drei Richter entschieden: den ersten Platz erreichte Sandra Strupp (6,406), gefolgt von Laura Bürgel (6,335) auf Lascar mit Bettina Strupp. Die Schleife für den fünften Platz holte sich Larissa Rexhaus (6,095). In der Leistungsklasse der L/M-Einzelvoltigierer Junior trug Chilipepper Hanna Beerenwinkel auf den ersten Platz (6,656) und Salma Assouli auf den dritten Platz (6,239).

Es ist immer wieder schön zu sehen, dass neben dem Konkurrenzdenken auch das gegenseitige Helfen möglich ist. Da sich das Pferd des Doppels aus Hüttenberg verletzt hatte und sie somit nicht hätten starten können, stellte der Verein das Pferd Alpenprinz J zur Verfügung, das von Luise Heyde-Schulte longiert wurde.

Am nächsten Tag ging es bei gestiegenen Temperaturen mit den Einsteigern, Nachwuchs und  Schritt-Gruppen bzw. den Nachwuchs-Einzelvoltigieren etwas ruhiger weiter. Aktuell sind  in der Einsteiger-Gruppe Taunusstein 5 zusammen 11 Kinder. Da aber nur 6-8 pro Gruppe teilnehmen können, standen die Trainer vor einer Entscheidung: wer darf mitstarten und wer darf nur zuschauen? Um allen Mädchen den Start zu ermöglichen, wurde noch ein Mädchen aus einer anderen Gruppe „ausgeliehen“, und so ging die eine Hälfte als Einsteiger und die andere Hälfte als Schritt-Gruppe in die Prüfungen. Die Einsteiger wechselten erst vor kurzem vom Munsboro due west zu Chilipepper, so war die Harmonie bei dem ersten Turnier mit dem neuen Pferd noch nicht so optimal. Diesmal hat es für den vierten Platz mit der Wertnote 4,425 gereicht. Dies spornte nicht nur die Mädchen an, sondern auch die Longenführerin Annika Lindemann und die Trainerinnen Alina, Ann-Kathrin und Salma an. Es voltigierten Jasmin Breil, Nina Ehricht, Chiara Filpi, Sophia Koudelka und Raja Scheid. Die Schrittgruppen starteten erst am Nachmittag.

Gleich 6 der 7 Nachwuchseinzel in A starteten für Taunusstein. Leider wurde durch eine Computerpanne der erste und zweite Platz vertauscht, so dass sich Larissa Köhncke nur für einige Minuten über den ersten Platz freuen konnte. Die Stimmung in der Halle wurde umso mehr emotionaler, als bei der korrigierten Siegerehrung der Einzel die tatsächliche Gewinnerin Gloria Sperti vom RSG Hünstetten und Larissa beim Schleifentausch sich umarmten.

 

Die richtige Reihenfolge der Einzel: auf dem zweiten Platz mit der Wertnote 5,210 stand Larissa Köhncke auf Munsboro due west mit Annika Lindemann. Mit dem gleichen Pferd erreichte Nadine Kaufmann mit der Wertnote 4,519 den dritten Platz. Den vierten Platz hat Lisann Saliger auf Alpenprinz J mit Luise Heyde-Schulte mit der Wertnote 4,489 für sich entschieden. Den fünften Platz erreichte Julia Haag auf Munsboro due west mit Annika Lindemann mit einer Wertnote von 4,086. Und auf Weasley mit Christine Thomas-Schlifski erreichte Lena Körbel den sechsten Platz.

Ebenso auf Weasley mit Christine Thomas-Schlifski an der Longe startete Kyra Rohlf als Nachwuchseinzel L. Sie siegte in dieser Leistungsklasse mit der Wertnote 5,335.

Als letzte Prüfung des Turniers standen die Schrittgruppen an, die auf zwei Abteilungen aufgeteilt waren. Die Siegerehrung der ersten Abteilung übernahm neben der Richterin Sophie Seidler der Taunussteiner Bürgermeister Sandro Zehner. Eine weiße Schleife für den dritten Platz durfte dann die Schrittgruppe Taunusstein 5b entgegen nehmen. Voltigiert haben Aleyna Apaydin, Inga Döringer, Viviane Gebhard, Fenya Hönert, Alicia Klesar und Lynn Reuter. Das Pferd Lascar wurde longiert von Alina Ebbecke. Hochgehoben hat Salma Assouli.

vl. S. Kaufmann, S. Zehner, Dr. W. Ruhland, M. Schmidt

Als weiteres Glanzlicht verlieh der Vorsitzende des Sportkreises Rheingau-Taunus Manfred Schmidt Herrn Dr. Werner Ruhland die Ehrennadel in Bronze mit Urkunde für seine langjährige verdienstvolle Tätigkeit im Sport. Dr. Werner Ruhland hatte zusammen mit 16 weiteren Mitgliedern den Verein im Jahr 1977 gegründet. Er war 33 Jahre lang der 1. Vorsitzende und die letzten sieben Jahre der Kassenwart. Nach 40 Jahren aktiver Vereinsarbeit verabschiedete er sich in diesem Jahr in seinen verdienten Vereinsruhestand.

Bei der allerletzten Siegerehrung an diesem warmen Tag wurden die sechs teilnehmenden Gruppen der zweiten Abteilung der Schrittgruppen geehrt. Den ersten Platz erreichte mit der Wertnote 4,883 die Gruppe Lindenhof-Schwanheim 4. Die Plätze zwei und drei gingen an Taunusstein 7 mit der Wertnote 4,635 bzw Taunusstein 6 mit der Wertnote 4,597. Die Gruppe Taunusstein 7 voltigierte auf Weasley, der von Christine Thomas Schlifski longiert wurde. Teilgenommen haben Sonja Emich, Maria Guth, Fennja Hey, Lena Lyding, Charlott Nieswiodek, Clarissa Schneider, Julie Schumacher und Anna Schuster. Hochgehoben hat Salma Assouli.  Für Taunusstein 6 gingen an Start Mia Deutsch, Jonathan Klink, Leni Klotz, Felix Koch, Victoria Menge, Jolina Reith und Friedger Seegräber. Das Pferd Munsboro due west longierte Karen Bollman. Hochgehoben hat Nadine Kaufmann.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern, die dafür gesorgt haben, dass das Turnier zu unserem 40. Jubiläum so gut und erfolgreich verlaufen ist.

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Bilder zum Turnier in Kriftel: T3

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