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Bilder vom Familientag 2018: T3

Thema war “Die Geschichte von Pferd und Mensch”

Beitrag von T3: “Die Anfänge von Pferd und Mensch”

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Familientag: Die Geschichte von Pferd und Mensch

Und schon meldete sich wieder der Oktober und der damit verbundene Saisonabschluss. Der RVC kann auf tolle Erfolge bei diversen Turnieren zurückblicken, aber auch an die weniger schönen Geschehnisse denken. Diese traten in den Hintergrund, denn ein Familientag soll allen nur gute Laune machen. Wie so oft waren die Temperaturen nicht mehr im zweistelligen Bereich, aber mit einer weiteren Schicht Pullover und einer Schüssel heißer Suppe ertrug man es. Die Zuschauer waren schon gespannt, was sich die Gruppen T1 bis T7 für den Familientag ausgedacht und eingeübt haben. Ehrlich gesagt war das Motto schon etwas speziell. Klar, hatte es mit Pferden zu tun, aber es sollte auch Raum für das Voltigieren lassen und eine ganze Geschichte erzählt werden. Das Motto hieß diesmal: Die Geschichte von Pferd und Mensch. Und — schon Ideen im Kopf?

Auf den von den Kindern gemalten Bildern, die die Bande der Halle schmückten, konnte man die unterschiedlichen Nutzungsbereiche der Pferde entdecken. Aber sind es auch die Geschichten, die sich die Akteure ausgedacht haben? Dann fangen wir einfach an!

 Vor langer, langer Zeit, als die Urpferde bereits stattliche Körperhöhen erreicht hatten, fanden die Menschen heraus, dass man diese schönen Tiere nicht nur jagen und genüsslich verspeisen kann, sondern sie auch nutzen und ganz toll liebhaben kann. Insbesondere entdeckten sie den „Himmel auf dem Rücken“ derselben. Wie es wohl anfing, zeigte die Gruppe T3. Ob es die Neugier von Lascar war oder doch nur die vollen Jackentaschen mit Möhren dazu führten, dass er zu den am Feuer sitzenden Kindern kam, können wir nur mutmaßen. Aber er ließ die Kinder aufsteigen. Zuerst nur sitzend, dann mit immer mutigeren Übungen. So wurde ein neuer Sport entdeckt. Seit damals hat sich einiges geändert: es wird ein Gurt mit Pad benutzt und die Übungen werden heute spektakulär auch mal zu dritt ausgeführt.

Moment mal, das war doch nicht alles! Die Pferde wurden auch anders eingesetzt. Zum Beispiel im entfernten Asien haben die mongolischen Völker das Reiten für sich entdeckt. Nicht nur zu kriegerischen Zügen trugen die Pferde die Mongolen, sondern auch zu Festzwecken zeigten diese ihre akrobatischen Geschicke. Wie das ausgesehen haben könnte präsentierte die Gruppe T7 auf Weasley in ihren wunderschönen Kostümen.

 Dass es bei den Mongolen auch wild zuging, zeigten die Erwachsenen-Voltigierer mit ihren „Anführer“ Marion alias Dschingis Khan. Damit sie nicht immer hinter einem Pferd herrennen mussten, haben sie einfach ein Holzpferd ans Lager gestellt, gefeiert, und sich Zeit für ihre Übungen genommen, die sie zur einer Kür ausgebaut haben. Trotzdem blieb etwas Zeit für die Pferde, Kämpfe und das Maskottchen „Euli“, die auch nach Aufmerksamkeit verlangte.

 Die Welt und die Gesellschaft entwickelten sich weiter und die Zeit des Barocks hatte Auswirkungen auf die Pferde und das Reiten. Dies zeigten die Einzelvoltigiererinnen auf Chili. Mit bunten Rüschenröcken „tanzten“ die drei Tänzerinnen nicht nur auf Chilis Rücken, sondern auch auf dem Boden. Per Zeitsprung ging es dann von der Barock-Vorführung in eine andere Zeit, wo das Voltigieren bereits als Sportart entdeckt war. In der abschließenden Tanzeinlage konnte ein aufmerksamer Beobachter die Tanzelemente aus dem Film „Schuh des Manitus“ entdecken.

 Eine perfekte Überleitung zu dem nächsten Thema „Cowboys und Indianer“ von T6. Die Gruppe hat auf ein weißes Pferd namens Wheasley umgesattelt – oh pardon umgegurtet – und zeigte, dass die Cowboys und die Indianer durchaus friedlich tolle Übungen zusammen einüben und zeigen können.

 Nach der Pause wurden die Zuschauer in den Zirkus versetzt. Es gab vier wilde Zebras, die wie verzaubert der Peitsche des Dompteurs gefolgt sind. Auch die lustigen Clowns fehlten nicht, die sich einen Scherz mit dem Publikum erlaubten. Und gleich darauf „schwebten“ die Tänzerinnen über den Sand, gefolgt von Artistinnen, die verschiedenen Hebungen zeigten. Die Zauberin konnte es nicht lassen und zog einen kleinen Hasen aus ihrem großen blauen Hut. Na sowas, hat sich da noch ein Cowboy der vorherigen Gruppe mit Chili eingeschlichen? Aber nein, der gehört auch dazu, denn schließlich kann dieser auch diverse Kunststücke mit Lasso, Pistole oder mit Messer im Zirkus zeigen. Ich glaube, da muss man nicht extra betonen, dass dann auch alle zusammen Volti-Übungen auf Chili gezeigt haben.

 Nach so viel Lustigen wurde es mit der nächsten Gruppe T2 schlagartig ernster -Pferde werden auch bei der Polizeistaffel eingesetzt. So kann es passieren, dass sie schnell zu einem Ort eilen müssen, um Schlimmes zu verhindern. Ein Schuss! Eine Person fällt zu Boden! Oh nein, ein hinterlistiger Mord ist passiert. Und gleich ist es zum Einsatz gekommen. Die Polizisten befragen die Zeugen und halten auch mal Neugierige vom Tatort fern. Die Spurensicherer in weißen Anzügen untersuchten den Tatort, bevor die Leiche weggetragen wird. Und wo ist der Täter? Nach einer kurzen Volti-Such-Aktion mit Seppel wurde er unter dem Holzbock gefunden.

Die T2 Volti-Mitglieder haben sich bei Seppel für die tollen Jahre mit einem riesen Strauß Möhren bedankt. Er wird zukünftig keine Leistungsgruppe mehr tragen und geht in den aktiven Ruhestand. Das heißt, dass er zwar noch bei einer niedrigen Gruppe und bei Einzel zum Einsatz kommt, aber eben nicht mehr bei einer Leistungsgruppe.

 Wer ein erfolgreicher „Ritter“ der T4 werden will, muss auch ohne Pferd üben. So stellten sich alle „Ritter“-Anwärter um das Holzpferd herum und schauten zu, wie abwechselnd einzelne “Kämpfe“ auf ihm ausgetragen wurden. So mussten beispielsweise zwei Anwärter sitzend fechten oder auf einem Bein balancieren. Wie sie es gezeigt haben, werden sie alle gute „Ritter“ werden.

Es gab aber auch hier eine Verabschiedung. Nach 25 Jahren im Verein als Trainerin möchte Gisela kein neues Pferd mehr ausbilden und sich ganz aus dem Trainerleben zurückziehen. Sandra, die aktuelle 1. Vorsitzende des RVC ist, bedankte sich bei Gisela für die jahrelange wertvolle Unterstützung beim Training, bei Turnieren und allen anderen Veranstaltungen, bei denen sie die Voltigierer begleitet hat. Und wenn sie an die Vergangene Zeit denken möchte, kann sie auf die überreichte Foto-Collage mit einigen ausgewählten Momenten schauen.

Um das Thema Trainer zu vertiefen, haben sich die Einzel-Voltigierer um Mellon was Lustiges einfallen lassen. Die Zuschauer wurden zur aktiven Mitarbeit motiviert, denn sie sollten erraten, welchen Trainer oder Longierer die Einzel gerade mimten. Und es hat wirklich funktioniert. Als Elternteil bekommt man den jeweiligen Gruppentrainer nur kurz zu sehen, aber bei den Kindern ist das anders. Die Einzel haben die Personen so gut dargestellt, dass alle erkannt wurden. Es ist schon witzig, wie wenige Bewegungen ausreichen, jemanden zu erkennen. Dem Gelächter nach hat es neben den Trainern auch dem Publikum sehr gut gefallen.

 Nach der Vergangenheit und Gegenwart kommt nun die Zukunft an die Reihe. Dieses Thema hat sich die Gruppe T1 ausgesucht. Sichtbar um Jahrzehnte gealtert, wenn man nach der Haarfarbe gehen würde, bewegten sich alle roboterähnlich. Man fühlte sich als wenn man einen Science-Fiction Film schaut. Alle hörten auf die Anweisungen der Trainerin auf dem Podest, die wie eine Statue darauf stand. Die Bewegungen wurden geschmeidiger als die Gruppe ihre Kür auf Ron präsentierte. Na dann können wir gespannt sein, wie es wirklich wird.

Das war wieder ein gelungenes Fest mit vielen tollen Ideen, die alle Gruppen kreativ umgesetzt und damit dem Publikum einiges geboten haben.

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Landesgartenschau in Bad Schwalbach (LGS)

Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Schwalbach präsentierte sich der RVC Taunusstein an dem Bewegungswochenende 2.-3. Juni 2018. Der Stand –inklusive des Holzpferdes – befand sich direkt vor dem schönen Moorbadehaus. Für das Programm wurden pro Tag jeweils drei Zeitabschnitte geplant. Dies erwies sich als eine gute Entscheidung, da bei den heißen Temperaturen an diesem Wochenende müssten die Teilnehmer die Kräfte gut aufteilen. Durch Mangel am Schatten durch große Bäume, stand das Holzpferd in der Sonne.

Als erste Gruppe trat die Einsteigergruppe Taunusstein 5 auf. Sie haben speziell für diese Veranstaltung ein Thema Zirkus eingeübt. Der Zirkusdirektor stellte zuerst die Truppe vor. Ein Donteur dressierte drei Zebras, es gab zwei Clouns und zwei Tänzerinnen. Und es fehlte nicht mal an der Muskelfrau. Die zuerst tollpatschigen Clouns zeigten auf dem Holzpferd schöne Übungen, die durch die Zebras unterstützt wurden. Die beiden Tänzerinnen bewegten sich geschmeidig zur Musik.

Die mittlere Schicht übernahm die L-Galoppgruppe Taunusstein 2. Sie zeigte zwischen den Kürvorführungen auch diverse Pflichtübungen und einzelne Kürübungen mit einem oder zwei Voltigiererinnen. Wenn kleine Kinder die Gelegenheit genutzt haben, selber leichtere Übungen auszuprobieren, konnten sich die übrigen Gruppenmittglieder seitlich etwas erholen und den Durst stillen. In der Mittagshitze stieg der Wasserverbrauch deutlich an.

Das hat auch die Ablösung durch die Einzelvoltigieren erfahren. Zur Freude von Allen kam Nachmittag ein leichter Wind, der die Hitze etwas erträglicher machte. So haben die drei Nachwuchseinzel nicht nur jeweils eigene Kür gezeigt, sondern haben sich zusammengetan und eine Doppelkür präsentiert. „Damit könnten wir glatt an einem Holzpferdturnier teilnehmen“, so die spontane Idee von den beiden. Diese Begeisterung hat auch ein Mädchen gezeigt, die gleich die Übungen selber ausprobieren wollte. Mit der Unterstützung der beiden Voltis machte sie alle Übungen nach, ohne in der Höhe Angst zu zeigen. So ein Talent müsste gefördert werden. Hoffentlich sieht man sie später im Verein.

Am nächsten Tag standen die Vorführungen der Leistungsklassen M auf dem Plan: die Gruppen Taunusstein 1 und Taunusstein 3. Einschließend kamen die leistungsstarken Einzel, die auf dem Pferd Chilipepper trainieren. Für die erste Gruppe Taunusstein 3 bestand neben der Wärme auch noch eine andere Herausforderung vor ihnen. An diesem Tag spielte in einer Entfernung von ca. 1oo Metern zusätzlich eine Kapelle die Musik, die nicht ganz zum Voltigieren geeignet war. „Man macht einfach das Beste raus und voltigiert auf diese Musik“, so das einfache und klare Kommentar der Trainerin Bettina Strupp. Und es hat funktioniert. Beide Teams haben sich arrangiert. Wenn Kapelle spielte, dann wurde auf dessen Musik oder auf leisere eigene Musik voltigiert oder Pause gemacht. Als Abschluss für die Gruppe spielte die Kapelle sogar die Musik „Fluch der Karibik“, zu der Taunusstein 3 ihre Kür eingeübt hat.

Der Gruppe Taunusstein 1 brachte das aktuelle Thema mit: Fußball. Mit passenden Musik und Trikots fühlte man sich glatt in ein Stadion versetzt zu sein. Nicht nur, dass vor dem „Einlaufen“ die Gruppe auf Zusammenhalt –mit passender Musik unterstrichen – eingeschworen wurde, sondern sogar während der Vorführung Fußball zugespielt oder rote Karten verteilt wurden. Danach wurde es „tierisch“. Eine der drei Einzelvoltigiererinnen zeigte sich als Raubkatze. Nicht wenige interessant strahlten die Trikots der anderen beiden Voltis.

Leider war am späten Nachmittag der Strom der Zuschauer nicht mehr so groß, so dass die Einzel für ihre akrobatischen Übungen, die hohen Maß an Kraft und Gleichgewicht fordern, nicht die entsprechende Aufmerksamkeit bekommen haben. So bedankten sich die anwesenden Zuschauer für die Vorstellung mit lauteren Klatschten. Nach über sieben Stunden Vorführungen an diesem heißen Tag ging das Wochenende zu Ende.

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Bilder von LGS: T3

An dem Bewegungswochenende 2.-3. Juni 2018 der Landesgartenschau in Bad Schwalbach präsentierte Taunusstein 3 am Sonntag ihre Kür:

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Bilder zur „Fahr zur Aar“: Taunusstein 3

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RVC wieder bei „Fahr zur Aar“

Am letzten Sonntag in Mai findet die Veranstaltung „Fahr zur Aar“ statt, bei der die Landstraße B54 zwischen Taunusstein-Bleidenstadt und Diez für den Autoverkehr gesperrt wird. Nur Fahrräder, Roller, Inliner und Fußgänger dürfen die Straße nach Belieben benutzen. Entlang der Straße gibt es dann die verschiedensten Stände von Vereinen, Organisationen oder Gewerbe.

Auch dieses Jahr durfte der RVC den Platz vor der Firma SimoTrial wieder nutzen. Letztes Jahr haben drei Voltigiererinnen den ganzen Tag unterschiedliche Pflicht- und Kürübungen gezeigt und vielen Kinder dabei geholfen, die eine oder andere Übung selber auf dem Holzpferd auszuprobieren. Aus der Erfahrung, dass diese Zeitspanne für nur drei Voltigiererinnen einfach zu lang ist, wurden gleich drei Gruppen nacheinander für 2-3 Stunden eingeplant. So konnten fast durchgehend Vorführungen gezeigt werden, ohne dass die Kräfte deutlich ausgeschöpft wären. Den Vormittag hat die Schrittgruppe Taunusstein 6 bestritten. Bei noch kühlen Temperaturen zeigten die Kinder, was sie schon alles gelernt haben. Um diese Zeit fuhren viele Familien vorbei, so dass diverse Kinder die Übungen nachturnen konnten.

Über Mittag präsentierte die Turniergruppe Taunusstein 4 der Leistungsklasse A ihr Programm. Trotz deutlich gestiegenen Temperaturen haben alle anwesenden Gruppenmitglieder Kondition gezeigt.

 

Die letzten eingeplanten Vorführungen am Nachmittag hat die M-Galoppgruppe Taunusstein 3 übernommen. Genau rechtzeitig zur Vorführung zogen Schleierwolken am Himmel auf, so dass die Sonne nicht mehr so heiß aufs Holzpferd brannte. Die Voltigiererinnen zeigten ihre neu zusammengestellte Kür. Zwei der Gruppenmitglieder, die auch als Einzelvoltigiererinen starten, nutzten die Gelegenheit und zeigten auch ihre Einzel-Kür.

Gegen Abend verdichteten sich die Wolken, und so wurden – um alle Sachen rechtzeitig trocken in den Hänger zu bekommen – etwa eine halbe Stunde vor dem offiziellen Ende die Darbietungen beendet. Und das war – wie auch im letzten Jahr – gut so. Kaum waren die Straßen für den Verkehr wieder freigegeben, fing es an zu regnen. So wurden nur die Wasserflaschen nass, was aber kein Problem darstellte.

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Vier Podestplätze beim Lindenhofer Turnpferd-Turnier

Für viele Voltigiervereine beginnt mit dem jährlichen Lindenhofer Turnpferd-Turnier in Bensheim im März die neue Turniersaison. Gleich sechs Turniergruppen von Schritt bis zu Leistungsklasse L des RVC Taunusstein sind am Wochenende 17./18. März vor Ort angetreten.

Die beste Platzierung für den Verein hat die Schrittgruppe Taunusstein 7 erreicht. Dabei schienen die Vorrausetzungen nicht die optimalsten zu sein, da über den Winter gleich vier Teammitglieder in eine höhere Gruppe wechselten und vier aus den niedrigeren Gruppen dazu kamen. Eine von den neuen Teammitgliedern war ein kompletter Turnierneuling und dem entsprechend aufgeregt. So war die ganze Gruppe gespannt, wo man sich leistungsmäßig einsortieren kann. „Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass das Team eine sehr geschlossene Leistung abgeliefert hat. Es gab bei den Pflichtnoten kaum Unterschiede zwischen „alten Hasen“ und „Neulingen“ „, erzählte ganz stolz die Trainerin Jutta L.. „Die Leistung war so gut, dass sich Taunusstein 7 in ihrer Startgruppe mit einer Wertnote von 5,704 auf den zweiten Platz positionieren konnte“. Es voltigierten: Maya D., Maria G., Fennja H., Emma K., Charlott N. und Anna-Marie S. . Als der Hochhelfer unterstützte die Gruppe Salma A., die wie immer eine unschätzbare Hilfe bei den Vorbereitungen des Turnierstarts gewesen ist.

Den dritten Platz konnten gleich drei Gruppen der unterschiedlichen Leistungsklassen für sich entscheiden. Mit einer Wertnote 5,933 hat Taunusstein 2 in der Leistungsklasse L weitere 4 Gruppen hinter sich gelassen. Die Tatsache, dass die Haupttrainerin leider verhindert war und die Gruppe sich diesmal selbst organisieren musste, hat die Konzentration und Zielstrebigkeit nicht beeinflusst. Der Start lief sehr zufriedenstellend, denn es sind einige neue Gruppenmitglieder dazu gekommen und die Kür an einigen Stellen umgebaut worden. „Für die kommende Saison haben wir uns vorgenommen, weiterhin gut zusammenzuarbeiten und intensiv zu trainieren, um die auf dem Turnier gezeigte Pflicht sowie die erstellte Kür auch auf dem Pferd souverän präsentieren zu können“, so die motivierente Aussage von Ann-Kathrin S. . Gestartet sind Nadine K., Melanie K., Anna-Marie K., Amelie K., Lisann S., Helena Stein, Tamara S. und Lisa Marie Z. .

In der Leistungsklasse A holte Taunusstein 4 sich eine bronzefarbene Schleife mit der Wertnote 5,288. Auch in dieser Gruppe sind gleich drei neu eingewechselte Mädchen das erste Mal in dieser Leistungsklasse an den Start gegangen. Sie haben weitere Turniererfahrung sammeln können, so dass sie immer souveräner an Start gehen werden. Die Gruppe freute sich über diesen Erfolg, den sie auch mit ihrem Pferd fortsetzen wollen. Gestartet sind Gea Renee B., Luca Marie D., Lena E., Chiara F., Julia H., Carlotta O., Raja S. und Sophie Z. .

Die Schrittgruppe Taunusstein 6 war die dritte im Bunde, die den dritten Platz mit der Wertnote 5,688 für sich entscheiden konnte. Auch hier sind einige neue Gruppenmitglieder dazu gekommen. Das freute auch die jungen Trainer, die teilweise auch erst seit kurzem für die Gruppe zuständig sind. Trainerin sind Julia H., Co- Trainer Gea B. und Luca D. . Gestartet sind Felix K., Sophia L., Marlene M., Viktoria M., Laura O., Jolina R. und Aika S. .

Die Gruppe T5 startete in der Leistungsklasse “Einsteiger” und musste sich in dem starken Teilnehmerfeld, bestehend aus insgesamt sechs Mannschaften, beweisen. Mit einer Wertnote von 5,2 konnte sich das Team einen sehr guten vierten Platz sichern. Gestartet sind Aleyna A., Inga D., Nina E., Sonja E., Viviane G., Lena L. und Julie S. . Mit dem Ergebnis waren alle sehr zufrieden, zumal es für drei der gestarteten Voltis der erste Turnierstart in dieser Leistungsklasse war. Trotz vorhandener Nervosität präsentierten alle ihr Können auf dem Holzpferd ordentlich und konzentriert. Auch diese Gruppe hat sich für die kommende Saison vorgenommen, die guten Leistungen auch auf das Pferd zu übertragen.

Den ersten Start inklusive Kür in der neuen Leistungsklasse M hat die Gruppe Taunusstein 3 mit der Wertnote 6,444 absolviert. Trotz des fünften Platzes konnten sich die Voltigiererinnen und die Trainerinnen über ihre Leistung freuen. Denn die eigene Wertung lag sehr nah an den Wertungen der anderen vier Gruppen, die man gewiss als starke Konkurrenz bezeichnen konnte. In den letzten Jahren hatte die Gruppe aus Rücksicht aufs Pferd keine Übungen zu dritt geturnt, was nun auf dem Holzpferdturnier ausgiebig nachgeholt werden konnte. Gestartet sind Frida B., Laura B., Angelina D., Alina E., Emma H., Mia K., Larissa K., Clara O. und Antonia S.

 

Taunusstein 2 & Taunusstein  4 & Taunusstein 6

Bilder vom Turnier: Taunusstein 3

Bilder vom Turnier: Taunusstein 4

Bilder vom Turnier: Taunusstein 5

Bilder vom Turnier: Taunusstein 6

Bilder vom Turnier: Taunusstein 7

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Bilder zum Abzeichentag am 10.03.2018: T3

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Verbandslehrgang mit Alice Reitz

Am letzten Wochenende in Februar 2018 fand der jährige Verbandslehrgang mit Alice Reitz statt – diesmal auf dem Hofgut Hüttenmühle im idyllischen Köpperner Tal im Taunus. Alice Reitz voltigiert im Team Riedmühle I vom RVV Butzbach und ist auch als Einzelvoltigiererin sehr erfolgreich. Zu ihren Erfolgen zählt u.A. der Hessenmeistertitel im Einzelwettkampf, den sie 2015 in Hungen holte. Um dem großen Interesse Rechnung zu tragen, entschied man sich, pro Gruppe nur eine Einheit von 1,5 Stunde zu gewähren. Am Sonntag reisten vom Taunussteiner Verein RVC die Gruppen Taunusstein 2 und Taunusstein 3 bei herrlichem Sonnenschein aber frostigen Temperaturen an.

Aus dem Bereich Krafttraining zeigte Alice einige Übungen, die besonders bei dem Aufsprung hilfreich sind. Mit Hilfe von zwei parallel gestellten Kavalletti können die Armmuskeln trainiert werden. Dazu setzt sich eine Person als Unterstützer quer drauf und die Turnerin stellt sich in Viererstand auf die Kavalletti. Sie senkt oder hebt nur den Oberkörper, wobei das Gewicht auf die Arme gelagert wird. Bei Bedarf kommt Unterstützung von der sitzenden Person.

Parallel dazu übten die Mädchen den Aufsprung auf den Bock. Ohne ein Trampolin ist es dann doch etwas anders als im heimischen Stall. Hier zeigte Alice, dass die richtige Absprungstelle genauso wichtig ist wie die Körperstellung und die Bewegung des Beins, das nach oben geht.

Die letzte 30 Minuten der Einheit stand die Kür unter dem prüfenden Blick von Alice. Nach dem ersten Durchgang wurde noch hier und da die Technik bei einigen Hebungen verbessert.

Um die geänderten Elemente nochmal zu festigen, zeigte die Gruppe die verbesserte Kür. Danach waren nicht nur Alice sondern auch die Trainerin Johanna sichtbar zufrieden. Klar, jetzt muss nur noch die „Leichtigkeit“ trainiert werden und die neue Saison kann kommen.

 

Einen leicht abgewandelten Schwerpunkt wählte die Gruppe Taunusstein 3. Sie fokussierte sich auf Kraftübungen für die Beine, um die Sprungfähigkeit zu verbessern. Dazu wurden unterschiedliche Sprünge – mit oder ohne Drehung – während des Laufens angewendet.

Im Verlauf des Lehrgangs zeigte Alice weitere Übungen für die Armmuskulatur, die helfen sollten, den Stützschwung vorlinks zu verbessern. Dazu wird mit Hilfe von einer zweiten Person auf einem erhöhten Kavalletti Handstand gemacht. Dann in dieser Position wird – wie beim Liegestütz – der Körper runter und wieder hochgedrückt.

Auch diese Gruppe war gespannt, wie die Meinung zu ihrer Kür ausfallen würde. Bei dem ersten Durchgang schien es noch als wenn diverse Absprachen bei den Übungen notwendig wären. „Also alles wieder vom Beginn an und diesmal bitte ohne Reden. Ich möchte nur das Zählen hören! „, so die klare Ansage von Alice. Und es ging tatsächlich auch ohne das. Sogar die Zeit von 4 Minuten wurde nicht überschritten, obwohl neun Voltis geturnt haben. Mit einem kleinen Lächeln sagte sie danach: „Es geht doch ohne Plappern. Mir ist nur aufgefallen, dass die Aufsprünge sich wiederholen. Tauscht den einen oder den anderen aus und dann ist es gut“.

Und schon war auch diese Einheit um. Fast gleichzeitig wurden die Geräte aus der Halle geräumt, damit die Reiter die Halle in der Mittagspause für sich nutzen konnten, denn Nachmittag warteten noch einige Gruppen auf ihre Einheiten mit Alice. Nach einem traditionellen Gruppenfoto – inklusive Trainer und Alice, die jetzt auch Zeit dafür hatten – wurde beim Mittagessen im Stübchen über verschiedenen Themen weiter aufgeregt diskutiert. Nach einem erfolgreichen Lehrgang ging es dann mit vielen Tipps in der Volti-Tasche zurück nach Taunusstein.

 

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Bilder vom Verbandslehrgang mit Alice Reitz: T3

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