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Schnuppertag am 28 August 2021

Am letzten Samstag in August fand bei nicht gerade sehr schönen Wetter wieder ein Schnuppertag statt. Die kleinen „Bambini“, also Kinder unter 6 Jahren, mussten keinen Corona-Test mitbringen. Nur die größeren Kinder brachten einen negativen Test mit. Sie mussten auch wie die Erwachsenen die Hände desinfizieren und zwischendurch auch mal waschen. Und wenn es die Situation verlangte, wurde auch eine Maske getragen. Mittelweile ist dieser Zustand schon wie selbstverständig, auch wenn es ohne sie schöner wäre.

Nachdem die Namenschilder verteilt und die erste Kennenlernen Runde vorbei war, haben sich die Kleinen aufgewärmt und auch einige Übungen wie Prinzensitz auf den Matten ausprobiert. Die Übungen, die sie später auf dem Pferd ausprobieren sollten, wurden zuerst auf einem Holzpferd geübt. Da es schon etwas schwieriger war, den vielen Hinweisen und Korrekturen zu folgen, zeigten die beiden Trainerinnen diese schnell mal selber. Eine Stufe schwieriger wurde es dann auf dem bewegten Holzpferd, das Movie genannt wird. Die Bewegung ist einem Galopp nachempfunden. Die Geschwindigkeit kann verändert werden, was bei diesen kleinen Mädchen schon wichtig war. Während die Acht ihre Übungen auf den unechten Pferden ausprobierten, hat Ann-Kathrin das echte Pferd Weasley longiert und ebenso auch auf die bevorstehende „Arbeit“ vorbereitet.

Um die Wartezeit bis man dran war zu verkürzen, übten die Kinder auch zu balancieren. Susanne hat sich dazu eine Hilfstange als verlängerten Arm geholt, damit man doch gewisse Hilfestellung geben kann.  Auch Klettern stand auf dem Programm. Aber anders als üblich – statt die Kinder hochzuheben durften die Kinder selber über den Kasten aufs Pferd steigen. So konnte der Körperkontakt weiter reduzieren werden.

Eine nach der anderen kletterte den Kasten hoch, dann aufs Pferd und drehten einige Runden. Die vorher einstudierten Übungen wurden unter Aufsicht einer Trainerin durchgeführt. Auf dem Pferderücken war es natürlich deutlich wackeliger als vorher. Damit Wheasley nicht nur einseitig belastet wurde, wurden weitere Runden auch in anderen Richtung gedreht. Wie oft bei schönen Erlebnissen geht die Zeit schneller rum und schon war der Kurs zu Ende. Nachdem sich die Kinder einzeln bei Weasley mit Klopfen und Streicheln bedankt hatten, stand für Weasley das obligatorisches Wälzen auf dem Plan. Schnell mal die richtige Stelle finden und dann ging es schon los. Nach einer knappen Minute stand er wieder auf allen Vierern und wollte in die Box, wo schon leckeres Futter im Krug wartete.

Nach einer Mittagspause ging es mit den älteren Kindern weiter. Auch die Mädchen und ein Junge haben sich warm gemacht, damit es bei der Ausprobiererei keine Verletzungen gibt. Die erfahrenen Voltigiererinnen zeigten zuerst einige Pflichtübungen vor, die aufmerksam beobachtet wurden. Nun kamen auch etwas schwierigere Übungen, die mehr Konzentration und Körperbeherrschung verlangten und auf den unterschiedlichen Holzpferden ausprobiert werden konnten. Währenddessen lief sich Chilipepper, genannt Chili, warm. Longierte wurde er an diesem Nachmittag von Brigitte.

Wie ist das Gefühl, wenn man auf einem Pferd sitzt, die Augen schließt und das Pferd sich im Schritt bewegt? Das war die erste Übung auf Chili. Es ist schon andere Wahrnehmung, wenn die Augen geschlossen sind und die anderen Sinne nun gefragt sind. Es kamen schon interessante Meinungen der Kinder zusammen.  Nach dem sich die Kinder auch bei Chili bedank haben, wollte er schnellsten in die Box, um nachzusehen, welche Leckerbissen auf ihm warteten. Eigentlich wälzte er sich auch gerne nach getaner Arbeit, aber an diesem Samstag hatte er wohl kein Bedürfnis gehabt.

Auch der Nachmittagskurs verging wie im Flug und das Ende kam. Den strahlenden Gesichtern zu entnehmen, hat es den Kindern gut gefallen und vielleicht hat das eine oder das andere Kind ein neues Hobby für sich entdeckt. Dann bis bald.

(Text und Bilder von Dagmar Sedlak-Breil)

Fotos vom Kurs am Vormittag

Fotos vom Kurs am Nachmittag

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Ein Rückblick auf das Corona Lockdown 2020: Fithalten, Corona-Volti-Olympiade

Der Jahrestag des ersten Corona-Lockdown ist gekommen. Dies nehmen wir als Anlass für eine Serie von Rückblicken auf unsere Aktivitäten in diesen schwierigen Zeiten.

Uns allen auferlegten Einschränkungen machten unserem Verein die Arbeit nicht eben leicht. Wir mussten natürlich unsere Pferde weiter versorgen, die Voltis motivieren alleine fit zu bleiben und die Mitglieder verstärkt über die aktuelle Situation informieren – also einfach gesagt unseren Verein RVC am Leben halten.

Seit Ende März 2020 stand der Trainingsbetrieb still. Nur wenige Leute versorgten die Pferde. Die, die helfen wollten, trugen sich in ein Online-Kalender ein. So sah man gleich, wer wann was machen wollte. Die Aufgaben bestanden aus Heunetze stopfen, unsere Pferde zum Freilauf hin- und zurückbringen oder in die Führanlage stellen und holen. Für alle vor Ort wurde ein Hygienekonzept ausgearbeitet.

Und was machten die vielen Voltigierer? Das Training vor Ort war ja nicht erlaubt. Die Kinder und Jugendliche wurden per Galoppade aufgefordert, sich auch während des Lockdowns weiter fit zu halten. Damals hat man noch gehofft, dass es mit dem gewohnten Training bald weitergehen würde. Wer wollte, konnte uns auch Bilder schicken, auf denen die unterschiedlichen Fitmacher zu sehen waren. Es sind viele interessante Ideen dabei gewesen. Stellvertretend zeigen wir an dieser Stelle einige als Anregungen:


(Fotos T. Lang)

Doch wie konnte man in Distanz die Voltis weiter motivieren? Da kam die tolle Idee, für die Voltis eine Art „Corona-Volti-Olympiade“ der Gruppen zu veranstalten. Und so wurde sie durchgeführt: Jeden Montag der folgenden 4 Wochen wurde eine Aufgabe verteilt, die bis Sonntag per Bild oder Video dokumentiert und an eine Sammelmail verschickt werden sollte. Es gab auch kleine Sachpreise für alle, die mitgemacht haben. Die, die mindestens an 3 Stationen teilnahmen, durften zusätzlich bei einem Training von Taunusstein 1 mittrainieren, sobald die Corona-Beschränkungen gelockert wurden.

 
(Fotos S. Bäurle, M. Plankermann, K. Emich )

Den Pferden konnte man fast ansehen, wie ungewohnt die aktuelle Situation für sie damals war. Statt einem bunten Treiben in der Halle, in der man sonst viele Kinderstimmen hören konnte, war nun nur eine große Stille. Diese wurde nur durch wenige kurze „Besuche“ bei den Pferden für Futter- und Bewegungszwecke unterbrochen. Da kam unseren Organisationswartin Susanne Beerenwinkel die Idee, auch die Pferde ihre Sicht berichten zu lassen. So entstanden bis jetzt nach und nach acht tolle Pferde-Briefe, die nicht nur per Mail an die Mitglieder gesendet wurden, sondern auch auf der sechs Pferdeseiten veröffentlicht wurden.

Umgekehrt kamen auch schöne Bilder zurück wie dieses Bild für Weasley.

 

Ab Mitte Mai wurden dann die ersten Lockerungen auch im Stall langsam bemerkbar. Es wurden Corona-Trainingsrichtlinien mit allen AHA-Regeln ausgearbeitet und in der Halle mit wichtigen Hinweisen ausgehängt und ein – wenn auch sehr eingeschränkter – Trainingsplan aufgestellt. Es durften nur Pflichtübungen weitertrainiert werden, die jeder für sich alleine entweder auf dem Pferd oder auf dem Holzpferd übte. Die Trainingszeiten wurden so angepasst, dass zwischen den Einheiten eine begegnungsfreie Zeit entstand. Alle sollten schon umgezogen kommen und keine „Wehwehchen“ haben. Alles geschah unter Einhaltung der Maßnahmen zu Kontaktbeschränkungen und Einhaltung der Hygieneregeln. Eigentlich hätten wir den Verbrauch an Desinfektionsmitteln zählen sollen. Da käme bestimmt eine Menge 1-L Flaschen zusammen.

Für das begleitende Krafttraining der Leistungsgruppen gab es nur Voranmeldungen bis zu maximal 20 Personen. Rechtzeitig vor jedem Training wurden die nötigen Hilfsmittel bekanntgegeben, die die Teilnehmer selber mitbringen mussten. Da wurden dann auch Wasserflaschen als Gewichte umfunktioniert. Jeder sollte auch ein eigenes Handtuch, Matte oder auch Springseil mitbringen.

In kleinen Schritten kamen weitere Lockerungen, die auf vorsichtige Erweiterungen im Training hoffen ließen. Mehr darüber erfahrt ihr in dem nächsten Bericht.
(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Filmaufnahmen in der neugebauten Voltigierhalle (2002)

In dem Video „Voltigieren – die besten Übungen für Anfänger“ von Ulrike Gast kann man unter anderen auch unsere Voltigierhalle sehen. Als aktueller Pressewart hatte ich diverse Sachen von Vorgängen für meine Arbeit erhalten. Dabei fand ich sogar einen Artikel dazu, der in einem gedruckten Heftchen der Galoppade veröffentlicht wurde. Das abgedruckte Foto der Aufnahmen habe ich tatsächlich auch noch in den alten Unterlagen gefunden.

Foto: Michael Reitz

Wie kam es eigentlich zu den Filmaufnahmen in der Halle?

Ulrike Gast ist nicht nur Autorin vieler Fachbücher, sondern auch Richterin. Sie richtete bei der 2. Qualifikation zur Hessischen Meisterschaft am 25.-26. Mai 2002 in Taunusstein, die der RVC ausgerichtet hat. Sie suchte schon lange nach einem passenden Ort für ihr Lehrfilm. Die tollen Lichtverhältnisse durch die Netze haben sie so beeindruckt, dass sie gleich gefragt hatte, ob sie in der Halle drehen darf. Wer würde da schon nein sagen. An dem Drehtag kamen aus ganz Deutschland viele Gruppen und Einzelvoltigierer. Insgesamt 80 Voltigierer/innen und Trainer wurden an diesem Tag verpflegt und bewirtet. Die Halle passte ja auch hervorragend. Nicht nur wegen der Lichtverhältnisse bot sie sich an, auch die sprichwörtlich saubere Halle war es.

Erst seit kurzen wurde sie fertiggestellt und das neue Domizil des RVC geworden. Dazu hatte ich ebenso eine Galoppade entdeckt, die den Umzug ankündigte:

Damals musste man für eine gewisse Zeit die Pferde auf drei Höfen unterbringen und getrennt trainieren. Dank der Möglichkeit, auf dem Reiterhof Müller die eigens für das Voltigieren gebauten Halle zu pachten, konnten die Pferde und der Verein wieder zusammen auf dem Reiterhof Müller trainieren. In dem Programmheft zu dem obengenannten Turnier befanden sich sogar einige Bilder zu dem Bau:

 

 

 

 

 

 

 

(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Die Galoppade, eine RVC Zeitung

Der Begriff Galoppade für die Informationen aus dem RVC Verein ist mittlerweile ein fester – fast schon verselbstständigter – Bestandteil der Vereinsarbeit. Das war aber nicht immer so. Nur die Mitglieder, die schon über 2 Jahrzehnte dabei sind, wissen vielleicht noch, wie er entstand. Ich selbst weiß ich es erst seit kurzem. Bei der Suche nach Informationen zu unserem RVC Logo fielen mir die alten Hefte in die Finger, die ich vor einigen Jahren von Dr. Werner Ruhland – Mitbegründer und über 30 Jahre 1. Vorsitzender – für meine Vereinsarbeit überreicht bekam. Fast nostalgisch blätterte ich eines nach dem anderen durch. Da fiel mir der Titel „Hallo Leute,“ auf. Eine etwas komische Überschrift, die mich gleichzeitig neugierig gemacht hat.

Schnell wurde mir klar, worum es ging. Ich hielt die allererste Ausgabe der Galoppade 1/2000 in der Hand! Gut, früher gab es auch schon Infos aus dem Verein, aber dieser Name war neu! Mit der (vorerst provisorischen) Übernahme des Postens Pressewart und Beginn eines neuen Jahrtausends sollte wohl auch ein neuer Titel her. Laut dem Bericht aus dem Heft deshalb: „Er steht symbolisch für den Zusammenhang zwischen Reitern und Voltigierern, die beide diese Gangart lieben.“

Nun, jetzt wird die Galoppade nicht mehr auf Papier gedruckt aber auf elektronische Weise per Mail an die Mitglieder verschickt. Sie ist weiterhin eine ausgezeichnete Quelle des aktuellen Vereinsgeschehens.

(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Pferde “under cover”

Einige unsere Pferde verkleiden sich sehr gerne. Besonders beim Familientag schlüpfen sie in die unterschiedlichsten Rollen. Hier die kleine Galerie:

Chili als Schlümpf, Zebra, Baum in Dschungelbuch, Elefant, Pirat:

Lascar als Schlange, Pirat:

Weasley als Regenbogenfisch, Zebra, Clown, Einhorn, Blumenwiese:

(Fotos Dagmar Sedlak-Breil und Andreas Koch)

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Übungen zum Fithalten

Auch wenn kein Training gerade stattfinden kann, kann man sich mit paar Übungen fit halten. Die Gruppe Taunusstein 1 zeigt paar Übungen dazu

Weitere Übungen zeigt T1 auch auf dessen Instagram Seite teamtaunusstein1.

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T1 bei Pferdenacht des Pfingstturniers 2011

Im Jahr 2020 wurde leider der Pfingstturnier wegen Corona abgesagt. Die 25. Pferdenacht wurde zum Glück bereits 2019 groß gefeiert. Die Pferdenacht ist schon ein fester Bestandteil des Turniers. Umso stolzer war auch der RVC Verein im Jahr 2011, als die Anfrage kam, ob nicht eine Gruppe mitmachen könnte.

Zu diesem Anlass hat Frau Esser damals in ihrer Position als Pressewart diesen Pressebericht verfasst:

Pferdenacht mit Voltigierern des RVC Taunusstein

Bei der Wiesbadener Pferdenacht wurde von den Freunden des iberischen Pferdes ein großes bewegtes Schaubild organisiert, dass die Vielseitigkeit der Andalusier und Lusitanos zeigte. Alle Gruppen, Vereine und Privatpersonen, die sich auf dem Springplatz an verschiedenen Stellen präsentierten, wurden den Zuschauern vom Sprecher einzeln vorgestellt.

Zum Programm gehörten eine Vorführung mit dem Halsring ohne Trense und Zügel sowie eine kleine Springvorführung. Neben den Quadrillen in barocken Kostümen wurde auch die Arbeit mit der „Garocha“ gezeigt. Die spanischen Pferde wurden am langen Zügel vorgestellt und als besondere Gruppe zeigten die Voltigierer der Gruppe Taunusstein 1 ihr Können. Der Schimmel „Guardian of the Sky“, der aufgrund seines Aussehens sehr gut in die Gruppe der spanischen Pferde passte, wurde von Marion Müller longiert. Er zeigte sich von dem Trubel unbeeindruckt und ermöglichte den Voltigierern, zu denen Nils Lustermann, Frieda Jenster, Sandra Strupp, Alina Lustermann, Annika Lustermann, Julia Völkel und Hannah Beerenwinkel gehörten, verschiedene Pflicht- und Kürfiguren aus ihrem Repertoire zu zeigen. Für ihre Vorführung erhielten sie viel Szenenapplaus von den zahlreichen Besuchern der Pferdenacht. So war es auch für die Teilnehmer an diesem Schaubild der Pferdenacht ein ganz besonderes Erlebnis.

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Bilder vom Bürgerfest: Taunusstein6

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Trainingsanzüge an RVC Taunusstein übergeben

Für die neue 1. Vorsitzende des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein (RVC) Claudia Rohlf war es ein besonderer Moment, als die Inhaberin der Tanz- und Ballettschule freyraum Catrin Frey die neuen Trainingsanzüge den Turniergruppen T2 bis T4 in der Voltigierhalle übergab. Die Trainer konnten wegen der Trainingsunterbrechung nicht wirklich böse sein. Sie drückten ein Auge zu, damit die anwesenden Voltigiererinnen gleich die neuen Anzüge anprobieren konnten. Und wenn schon alle angezogen waren, hielt man diesen Moment noch auf einigen Fotos fest. Das Pferd Montreal mit seiner Ausrüstung machte die Gruppe vollständig. So eine Anschaffung für die Zukunft kann ein Sportverein nur mit Unterstützung von Sponsoren bewältigen. So geht unser besonderer Dank auch an die VR Bank Untertaunus eG und an die Familie Oberste-Wilms.

Die Sportlerinnen zeigen stolz die neuen Trainingsanzüge zusammen mit Catrin Frey (1 v.l.) und der 1. Vorsitzenden Claudia Rohlf.

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