Archiv der Kategorie: Allgemein

Kyras’ Erfolg beim Idsteiner Reitturnier

Am 04 und 05 September 2021 fand in Idstein das jährliche Reitturnier statt. Den Umständen entsprechend wurden am Samstag die Spring-und am Sonntag die Dressurprüfungen abgehalten.

Bei strahlenden Wetter startete Kyra Rohlf mit ihrer Stute Cera S für den RVC Taunusstein. Ihre Stilspringprüfung A* fand auf dem Außen-Reitplatz statt. Insgesamt waren 38 Teilnehmer gemeldet. Umso schöner für Kyra zeigte sich das Ergebnis ihrer Leistung. Sie erreichte mit der Wertung 7.3 den 7. Platz.

Am Folgetag stand ihre zweite Prüfung, diesmal die Dressur in der Halle an. Hier erhielt sie mit der Wertung 6.7 einen guten 16. Platz. Wir gratulieren Kyra zu den guten Platzierungen.

(Foto Rohlf)

 

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Ein Rückblick: LZ Vereinswettbewerb Februar 2021

Die Zeitung LZ am Sonntag startete Ende Februar einen Vereinswettbewerb, bei dem die Vereine beschreiben sollten, wie sie im Lockdown mit kreativen Ideen ihr Vereinsleben am Laufen halten.

Der Jury haben sich 24 Vereine mit ihren Berichten gestellt. Der RVC hat zwar nicht gewonnen, konnte aber immerhin mit 80 Punkten einen guten 8 Platz für sich entscheiden.

Hier unserer Teilnahmebericht zum Nachlesen:

Reit- und Voltigierclub Taunusstein geht kreativ mit Corona-Lockdown um

Wie hält man den „Laden“ während des Lockdowns am Laufen? Das ist eine sehr gute Frage, die besonders unseren Reit- und Voltigierclub Taunusstein (RVC) auf eine harte Probe stellt. Denn einerseits müssen die Pferde weiter versorgt und bewegt werden und andererseits brauchen die Voltigierer Training. So wie ein Sportler müssen unsere Pferde weiter trainieren, um ihre Kondition einigermaßen zu behalten. Das ist speziell im Winter auch unter „Normalbedingungen“ schon schwer genug und mit den geltenden Verordnungen und Hygienebestimmungen noch ein gutes Stück schwieriger. Zum Glück unterstützen die Mitglieder den Verein weiterhin nicht nur mit ihren Beiträgen, sondern auch bei der notwendigen Pferdeversorgung.

Der Vereinsvorstand ist aber auch nicht ganz untätig gewesen. Er diskutierte, sammelte kreative Ideen und spielte diese bei Online-Meetings durch, um sie mit den jeweils aktuellen Verordnungen in Einklang zu bringen. So entstand ein neuer Trainingsablauf. Wenn also die Gruppen nicht zusammen trainieren können, dann müssen sie nacheinander trainieren. Und so geht’s:

Bei den Leistungsgruppen, deren Voltigierer alleine aufs Pferd kommen, trainiert jeweils nur ein Voltigierer alleine am Pferd. Der Longenführer ist dabei gleichzeitig Trainer, so dass die Kontaktbeschränkungen erfüllt sind. Und der Abstand von 1,50 Meter ist sowieso leicht erreicht, da das Pferd an einer langen Longe im Kreis läuft. Desinfiziert wird schon seit langem vor, während und nach dem Training und viel frische Luft ist durch die offene Halle auch vorhanden. Die Trainingszeiten sind etwas gekürzt, damit genug Zeit für den begegnungsfreien Wechsel vorhanden ist. Gut, so braucht man bei 8 Voltigierern einer Gruppe je nach Gruppe insgesamt zwei bis vier Wochen bis alle einmal dran waren. Für die jüngeren Gruppen wird ein noch etwas stärker eingeschränktes Einzeltraining auf dem Movie – einem beweglichen Holzpferd – angeboten. Für die, die nicht in die Halle kommen dürfen, gibt es ein Videokonferenz-Training. Dabei können sich alle sehen, auf einer Matte ihre Übungen nachmachen und – wie immer – dabei Neuigkeiten „leise“ austauschen.

Das ist aber noch lange nicht alles. Da der Vorortaustausch leider auch nicht mehr stattfinden kann, werden die Mitglieder mehr als sonst über aktuelle Infos und Themen digital informiert. So ist in diesem Jahr die Anzahl der „Galoppaden“, die die Online-Vereinszeitung verkörpert, deutlich gestiegen. Auch die Pferde „schreiben“ Briefe an „ihre“ Voltigierer und deren Eltern, in denen sie aus Pferdesicht – meistens sehr lustig – über die Vorkommnisse um sie herum berichten. Die Briefe sind bei den Pferdeseiten, z.B. Calso’s unter https://www.rvctaunusstein.de/pferde/carlo-m-z/. Um auch umgekehrt im Kontakt zu bleiben, wurden die kleineren Kinder motiviert, ebenfalls Briefe zu schreiben. Dem Ruf sind die Kinder gefolgt und sie schickten sehr schöne Briefe an ihre Lieblingspferde zurück.

Eine aktive Mitmachaktion „Corona-Volti-Olympiade“ motivierte zusätzlich. Die Voltis wurden aufgerufen, die Übungen, die sie normalerweise auf dem Pferd machen, an außergewöhnlichen Orten zuhause nachzustellen.

(Übung Bank-Fahne auf Spielzeug-Traktor, Foto Familie Emich)

Da die Vorweihnachtszeit ohne die normalerweise stattfindenden Gruppenfeiern auskommen musste, wurde ein Online Adventskalender auf der Vereinshomepage eingerichtet. Jeden Tag fand sich ein neues Türchen, dessen Inhalt unterschiedliche Bereiche abdeckte. So gab es Leckerli-Rezepte, Geschichten aus vergangener Vereinszeit und Rätsel zu Fotos und zu Videos.

 

Für das letzte Türchen ließen sich die Pferde sogar weihnachtlich schmücken, was Carlo auf dem Bild zeigt.

 

Mit den aktuell sinkenden Fallzahlen wächst die Hoffnung, dass mit der Zeit wieder eine gewisse Normalität zurückkehrt. Bis es jedoch soweit ist, versuchen wir alle mit Abstand und Masken gesund zu bleiben und diesen schönen Sport in unserem Verein am Leben zu halten.

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Ein Rückblick: Bettinas Verabschiedung am 30.10.2020

In diesem Monat nähert sich der erste Jahrestag der Verabschiedung von Bettina. Normalerweise werden Verabschiedungen während eines Familientages würdig gefeiert. Wegen Corona waren solche Events aber nicht möglich. Bis zum Schluss wurde aber gehofft, dass die Fallzahlen runtergehen und wir mindestens ein kleines Verabschiedungstreffen mit der Gruppe machen zu können. Es war schon alles geplant. Leider stiegen aber im September die Fallzahlen wieder massiv an, die Einschränkungen wurden immer strenger und die Anzahl der Menschen, die sich treffen durften, gingen quasi gegen Null. So blieb uns nur ein improvisiertes Fest an dem Abend, an dem es noch ging . Sandra lockte Bettina unter einem Vorwand nochmal in die Voltihalle. Dort haben sich bereits wenige Menschen von der Gruppe und vom Vorstand eingefunden, um sich bei ihr für die Arbeit im Verein zu bedanken. Corona-konform standen alle mit Abstand in der Halle. Nach einer Rede und Präsent-Übergabe hat sich Bettina es nicht nehmen lassen und noch einige lustige Geschichten aus der Vergangenheit erzählt.

Kaum jemand hat sich jemals vorgestellt, dass sie diese Entscheidung treffen würde. Anderseits war es eine Entscheidung, die jeder verstanden hat. Seit 29 Jahren leistete Bettina tolle Arbeit im Verein. Sie hatte in früheren Jahren verschiedene Positionen im Vorstand ausgeübt. Sie bereitete diverse Lehrgänge für Abzeichen oder andere Aktivitäten vor. Hatte viele Anregungen für Verbesserungen eingebracht und auch durchgeführt. Aber im Hauptteil ihrer Tätigkeit war sie Trainerin und Longiererin der Gruppe Taunusstein 3. Besonders in den letzten Jahren hatte sie mit dem Pferd Lascar und der Gruppe viele erfolgreiche Turniere für den Verein erreicht. Sie übernahm Lascar, nach dem er seine aktive Voltigierzeit beendet hatte. Da gab es schon eine gewisse Magie zwischen den beiden. Und die vielen Mädchen, die mit der Gruppe groß geworden sind, werden an diese schönen Zeiten gern zurückdenken.

Wir wünschen Dir Bettina, dass Du und Lascar noch viele gemeinsame Ausritte habt und wir uns mal auf dem Hof begegnen und für die Zukunft weiterhin alles Gute und viele schöne Momente bei deinem zweiten Hobby, dem Tanzen.

(Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

 

noch einige Bilder dazu

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Schnuppertag am 28 August 2021

Am letzten Samstag in August fand bei nicht gerade sehr schönen Wetter wieder ein Schnuppertag statt. Die kleinen „Bambini“, also Kinder unter 6 Jahren, mussten keinen Corona-Test mitbringen. Nur die größeren Kinder brachten einen negativen Test mit. Sie mussten auch wie die Erwachsenen die Hände desinfizieren und zwischendurch auch mal waschen. Und wenn es die Situation verlangte, wurde auch eine Maske getragen. Mittelweile ist dieser Zustand schon wie selbstverständig, auch wenn es ohne sie schöner wäre.

Nachdem die Namenschilder verteilt und die erste Kennenlernen Runde vorbei war, haben sich die Kleinen aufgewärmt und auch einige Übungen wie Prinzensitz auf den Matten ausprobiert. Die Übungen, die sie später auf dem Pferd ausprobieren sollten, wurden zuerst auf einem Holzpferd geübt. Da es schon etwas schwieriger war, den vielen Hinweisen und Korrekturen zu folgen, zeigten die beiden Trainerinnen diese schnell mal selber. Eine Stufe schwieriger wurde es dann auf dem bewegten Holzpferd, das Movie genannt wird. Die Bewegung ist einem Galopp nachempfunden. Die Geschwindigkeit kann verändert werden, was bei diesen kleinen Mädchen schon wichtig war. Während die Acht ihre Übungen auf den unechten Pferden ausprobierten, hat Ann-Kathrin das echte Pferd Weasley longiert und ebenso auch auf die bevorstehende „Arbeit“ vorbereitet.

Um die Wartezeit bis man dran war zu verkürzen, übten die Kinder auch zu balancieren. Susanne hat sich dazu eine Hilfstange als verlängerten Arm geholt, damit man doch gewisse Hilfestellung geben kann.  Auch Klettern stand auf dem Programm. Aber anders als üblich – statt die Kinder hochzuheben durften die Kinder selber über den Kasten aufs Pferd steigen. So konnte der Körperkontakt weiter reduzieren werden.

Eine nach der anderen kletterte den Kasten hoch, dann aufs Pferd und drehten einige Runden. Die vorher einstudierten Übungen wurden unter Aufsicht einer Trainerin durchgeführt. Auf dem Pferderücken war es natürlich deutlich wackeliger als vorher. Damit Wheasley nicht nur einseitig belastet wurde, wurden weitere Runden auch in anderen Richtung gedreht. Wie oft bei schönen Erlebnissen geht die Zeit schneller rum und schon war der Kurs zu Ende. Nachdem sich die Kinder einzeln bei Weasley mit Klopfen und Streicheln bedankt hatten, stand für Weasley das obligatorisches Wälzen auf dem Plan. Schnell mal die richtige Stelle finden und dann ging es schon los. Nach einer knappen Minute stand er wieder auf allen Vierern und wollte in die Box, wo schon leckeres Futter im Krug wartete.

Nach einer Mittagspause ging es mit den älteren Kindern weiter. Auch die Mädchen und ein Junge haben sich warm gemacht, damit es bei der Ausprobiererei keine Verletzungen gibt. Die erfahrenen Voltigiererinnen zeigten zuerst einige Pflichtübungen vor, die aufmerksam beobachtet wurden. Nun kamen auch etwas schwierigere Übungen, die mehr Konzentration und Körperbeherrschung verlangten und auf den unterschiedlichen Holzpferden ausprobiert werden konnten. Währenddessen lief sich Chilipepper, genannt Chili, warm. Longierte wurde er an diesem Nachmittag von Brigitte.

Wie ist das Gefühl, wenn man auf einem Pferd sitzt, die Augen schließt und das Pferd sich im Schritt bewegt? Das war die erste Übung auf Chili. Es ist schon andere Wahrnehmung, wenn die Augen geschlossen sind und die anderen Sinne nun gefragt sind. Es kamen schon interessante Meinungen der Kinder zusammen.  Nach dem sich die Kinder auch bei Chili bedank haben, wollte er schnellsten in die Box, um nachzusehen, welche Leckerbissen auf ihm warteten. Eigentlich wälzte er sich auch gerne nach getaner Arbeit, aber an diesem Samstag hatte er wohl kein Bedürfnis gehabt.

Auch der Nachmittagskurs verging wie im Flug und das Ende kam. Den strahlenden Gesichtern zu entnehmen, hat es den Kindern gut gefallen und vielleicht hat das eine oder das andere Kind ein neues Hobby für sich entdeckt. Dann bis bald.

(Text und Bilder von Dagmar Sedlak-Breil)

Fotos vom Kurs am Vormittag

Fotos vom Kurs am Nachmittag

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Ein Rückblick auf das Corona Lockdown 2020: Fithalten, Corona-Volti-Olympiade

Der Jahrestag des ersten Corona-Lockdown ist gekommen. Dies nehmen wir als Anlass für eine Serie von Rückblicken auf unsere Aktivitäten in diesen schwierigen Zeiten.

Uns allen auferlegten Einschränkungen machten unserem Verein die Arbeit nicht eben leicht. Wir mussten natürlich unsere Pferde weiter versorgen, die Voltis motivieren alleine fit zu bleiben und die Mitglieder verstärkt über die aktuelle Situation informieren – also einfach gesagt unseren Verein RVC am Leben halten.

Seit Ende März 2020 stand der Trainingsbetrieb still. Nur wenige Leute versorgten die Pferde. Die, die helfen wollten, trugen sich in ein Online-Kalender ein. So sah man gleich, wer wann was machen wollte. Die Aufgaben bestanden aus Heunetze stopfen, unsere Pferde zum Freilauf hin- und zurückbringen oder in die Führanlage stellen und holen. Für alle vor Ort wurde ein Hygienekonzept ausgearbeitet.

Und was machten die vielen Voltigierer? Das Training vor Ort war ja nicht erlaubt. Die Kinder und Jugendliche wurden per Galoppade aufgefordert, sich auch während des Lockdowns weiter fit zu halten. Damals hat man noch gehofft, dass es mit dem gewohnten Training bald weitergehen würde. Wer wollte, konnte uns auch Bilder schicken, auf denen die unterschiedlichen Fitmacher zu sehen waren. Es sind viele interessante Ideen dabei gewesen. Stellvertretend zeigen wir an dieser Stelle einige als Anregungen:


(Fotos T. Lang)

Doch wie konnte man in Distanz die Voltis weiter motivieren? Da kam die tolle Idee, für die Voltis eine Art „Corona-Volti-Olympiade“ der Gruppen zu veranstalten. Und so wurde sie durchgeführt: Jeden Montag der folgenden 4 Wochen wurde eine Aufgabe verteilt, die bis Sonntag per Bild oder Video dokumentiert und an eine Sammelmail verschickt werden sollte. Es gab auch kleine Sachpreise für alle, die mitgemacht haben. Die, die mindestens an 3 Stationen teilnahmen, durften zusätzlich bei einem Training von Taunusstein 1 mittrainieren, sobald die Corona-Beschränkungen gelockert wurden.

 
(Fotos S. Bäurle, M. Plankermann, K. Emich )

Den Pferden konnte man fast ansehen, wie ungewohnt die aktuelle Situation für sie damals war. Statt einem bunten Treiben in der Halle, in der man sonst viele Kinderstimmen hören konnte, war nun nur eine große Stille. Diese wurde nur durch wenige kurze „Besuche“ bei den Pferden für Futter- und Bewegungszwecke unterbrochen. Da kam unseren Organisationswartin Susanne Beerenwinkel die Idee, auch die Pferde ihre Sicht berichten zu lassen. So entstanden bis jetzt nach und nach acht tolle Pferde-Briefe, die nicht nur per Mail an die Mitglieder gesendet wurden, sondern auch auf der sechs Pferdeseiten veröffentlicht wurden.

Umgekehrt kamen auch schöne Bilder zurück wie dieses Bild für Weasley.

 

Ab Mitte Mai wurden dann die ersten Lockerungen auch im Stall langsam bemerkbar. Es wurden Corona-Trainingsrichtlinien mit allen AHA-Regeln ausgearbeitet und in der Halle mit wichtigen Hinweisen ausgehängt und ein – wenn auch sehr eingeschränkter – Trainingsplan aufgestellt. Es durften nur Pflichtübungen weitertrainiert werden, die jeder für sich alleine entweder auf dem Pferd oder auf dem Holzpferd übte. Die Trainingszeiten wurden so angepasst, dass zwischen den Einheiten eine begegnungsfreie Zeit entstand. Alle sollten schon umgezogen kommen und keine „Wehwehchen“ haben. Alles geschah unter Einhaltung der Maßnahmen zu Kontaktbeschränkungen und Einhaltung der Hygieneregeln. Eigentlich hätten wir den Verbrauch an Desinfektionsmitteln zählen sollen. Da käme bestimmt eine Menge 1-L Flaschen zusammen.

Für das begleitende Krafttraining der Leistungsgruppen gab es nur Voranmeldungen bis zu maximal 20 Personen. Rechtzeitig vor jedem Training wurden die nötigen Hilfsmittel bekanntgegeben, die die Teilnehmer selber mitbringen mussten. Da wurden dann auch Wasserflaschen als Gewichte umfunktioniert. Jeder sollte auch ein eigenes Handtuch, Matte oder auch Springseil mitbringen.

In kleinen Schritten kamen weitere Lockerungen, die auf vorsichtige Erweiterungen im Training hoffen ließen. Mehr darüber erfahrt ihr in dem nächsten Bericht.
(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Filmaufnahmen in der neugebauten Voltigierhalle (2002)

In dem Video „Voltigieren – die besten Übungen für Anfänger“ von Ulrike Gast kann man unter anderen auch unsere Voltigierhalle sehen. Als aktueller Pressewart hatte ich diverse Sachen von Vorgängen für meine Arbeit erhalten. Dabei fand ich sogar einen Artikel dazu, der in einem gedruckten Heftchen der Galoppade veröffentlicht wurde. Das abgedruckte Foto der Aufnahmen habe ich tatsächlich auch noch in den alten Unterlagen gefunden.

Foto: Michael Reitz

Wie kam es eigentlich zu den Filmaufnahmen in der Halle?

Ulrike Gast ist nicht nur Autorin vieler Fachbücher, sondern auch Richterin. Sie richtete bei der 2. Qualifikation zur Hessischen Meisterschaft am 25.-26. Mai 2002 in Taunusstein, die der RVC ausgerichtet hat. Sie suchte schon lange nach einem passenden Ort für ihr Lehrfilm. Die tollen Lichtverhältnisse durch die Netze haben sie so beeindruckt, dass sie gleich gefragt hatte, ob sie in der Halle drehen darf. Wer würde da schon nein sagen. An dem Drehtag kamen aus ganz Deutschland viele Gruppen und Einzelvoltigierer. Insgesamt 80 Voltigierer/innen und Trainer wurden an diesem Tag verpflegt und bewirtet. Die Halle passte ja auch hervorragend. Nicht nur wegen der Lichtverhältnisse bot sie sich an, auch die sprichwörtlich saubere Halle war es.

Erst seit kurzen wurde sie fertiggestellt und das neue Domizil des RVC geworden. Dazu hatte ich ebenso eine Galoppade entdeckt, die den Umzug ankündigte:

Damals musste man für eine gewisse Zeit die Pferde auf drei Höfen unterbringen und getrennt trainieren. Dank der Möglichkeit, auf dem Reiterhof Müller die eigens für das Voltigieren gebauten Halle zu pachten, konnten die Pferde und der Verein wieder zusammen auf dem Reiterhof Müller trainieren. In dem Programmheft zu dem obengenannten Turnier befanden sich sogar einige Bilder zu dem Bau:

 

 

 

 

 

 

 

(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Die Galoppade, eine RVC Zeitung

Der Begriff Galoppade für die Informationen aus dem RVC Verein ist mittlerweile ein fester – fast schon verselbstständigter – Bestandteil der Vereinsarbeit. Das war aber nicht immer so. Nur die Mitglieder, die schon über 2 Jahrzehnte dabei sind, wissen vielleicht noch, wie er entstand. Ich selbst weiß ich es erst seit kurzem. Bei der Suche nach Informationen zu unserem RVC Logo fielen mir die alten Hefte in die Finger, die ich vor einigen Jahren von Dr. Werner Ruhland – Mitbegründer und über 30 Jahre 1. Vorsitzender – für meine Vereinsarbeit überreicht bekam. Fast nostalgisch blätterte ich eines nach dem anderen durch. Da fiel mir der Titel „Hallo Leute,“ auf. Eine etwas komische Überschrift, die mich gleichzeitig neugierig gemacht hat.

Schnell wurde mir klar, worum es ging. Ich hielt die allererste Ausgabe der Galoppade 1/2000 in der Hand! Gut, früher gab es auch schon Infos aus dem Verein, aber dieser Name war neu! Mit der (vorerst provisorischen) Übernahme des Postens Pressewart und Beginn eines neuen Jahrtausends sollte wohl auch ein neuer Titel her. Laut dem Bericht aus dem Heft deshalb: „Er steht symbolisch für den Zusammenhang zwischen Reitern und Voltigierern, die beide diese Gangart lieben.“

Nun, jetzt wird die Galoppade nicht mehr auf Papier gedruckt aber auf elektronische Weise per Mail an die Mitglieder verschickt. Sie ist weiterhin eine ausgezeichnete Quelle des aktuellen Vereinsgeschehens.

(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Pferde “under cover”

Einige unsere Pferde verkleiden sich sehr gerne. Besonders beim Familientag schlüpfen sie in die unterschiedlichsten Rollen. Hier die kleine Galerie:

Chili als Schlümpf, Zebra, Baum in Dschungelbuch, Elefant, Pirat:

Lascar als Schlange, Pirat:

Weasley als Regenbogenfisch, Zebra, Clown, Einhorn, Blumenwiese:

(Fotos Dagmar Sedlak-Breil und Andreas Koch)

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Übungen zum Fithalten

Auch wenn kein Training gerade stattfinden kann, kann man sich mit paar Übungen fit halten. Die Gruppe Taunusstein 1 zeigt paar Übungen dazu

Weitere Übungen zeigt T1 auch auf dessen Instagram Seite teamtaunusstein1.

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