Archiv der Kategorie: Taunusstein 6

Leistungsklasse: Schritt | Pferd:

Trainerin: Julia Haag

T6

Erfolge Taunusstein 6

  • 4. Platz in Lahnau-Waldgirmes (2018)
  • 3. Platz beim Turnpferdturnier Lindenhof-Schwanheim (2018)
  • 3. Platz in Taunusstein (2017)
  • 3. Platz beim Turnpferdturnier Lindenhof-Schwanheim (2016)
  • 3. Platz in Idstein (2015)
  • 2. Platz in Kelkheim (2013)
  • 3. Platz in Waldgirmes (2012)

Was für ein Turnierjahr 2022 für RVC Taunusstein

Das hat der Reit- und Voltigierclub Taunusstein (RVC) lange nicht mehr erleben können. Nicht nur, dass dieses Jahr 2022 wieder mehr Turniere stattfinden konnten, die M-Gruppe Taunusstein 1 und gleichzeitig die L-Gruppe Taunusstein 2 durch ihre Erfolge bei Sichtungsturnieren die Nominierungen für die großen Turniere

  • Deutscher Voltigierpokal der M-Gruppen in Schwaiganger
  • Deutscher Voltigierpokal der L-Gruppen in Lohn
  • 5 Länder Vergleichswettkamp in Rhede (beide Gruppen)

als Vertreter für Pferdesportverband Hessen erhalten haben, sondern auch deshalb, weil alle sechs Leistungsgruppen an dem Turnier in Idstein am 08. Oktober teilgenommen haben. Bereits am frühen Morgen startete die Prüfung der M-Gruppen mit der Pflicht. Taunusstein 1 gingen als zweite Gruppe in den Zirkel. Marion Müller longierte das Pferd No father‘s Boy. Die Voltigiererinnen zeigten eine souveräne Pflicht auch wenn an wenigen Stellen noch mehr Sicherheit und Leichtigkeit präsentiert werden könnte. Diese sah man dann allerdings bei der Kür. Es sind nicht die spektakuläre Dreier-Übungen, die eine harmonische leicht aussehende Kür ausmachen, sondern eher die unterschiedlichen und flüssigen Übergänge zwischen den Elementen. Auch die sicher gezeigte Zweier-Übungen im Einklang zur Musik und einem konstant laufenden Pferd machen aus einer Kür ein schönes Gesamtbild. Dies haben auch die drei Richter so gesehen und Taunusstein 1 auf das Siegerpodest bewertet. Mit einer Gesamtwertung von 5.670 siegte die Gruppe in dieser Prüfung der M*-Gruppen.

Bei der Prüfung der L-Gruppen musste sich Taunusstein 2 leider geschlagen geben. Zum einem starteten auch zwei starke Gruppen und zum zweiten schien der Tag es nicht so gut mit der Gruppe zu meinen. Die Teilnehmenden waren nervöser als sie es aufgrund ihrer Vorbereitung hätten sein müssen und so unterliefen ihnen bei der Ausführung der Pflichtübungen Flüchtigkeitsfehler, die auf die Kür abfärbten, so dass diese ebenso unterhalb des sonst präsentierten Könnens blieb. Damit reichte es insgesamt nur für den dritten Platz. Getragen hat die Starter das Gruppenpferd Montreal. An der Longe stand Johanna Peithner.

Ein besonders schöner Nachmittag wurde den Schrittgruppen Taunusstein 5-7 bereitet. Durch zahlreichen Startgruppen wurde die Prüfung auf zwei Abteilungen aufgeteilt. In der ersten Abteilung startete Taunusstein 6 als die neunte Gruppe mit Longenführerin Johanna, diesmal mit Pferd Chilipepper. Die sieben Voltigiererinnen zeigten die vorgeschriebenen Pflichtübungen bereits mit einer gewissen Ruhe und guten Ausführung. Dies setzte sich ebenso bei der Kür fort. Hier wurden schon einige Doppelübungen mit höheren Schweregrad gezeigt. Diese Leistung bescherte der Gruppe den vierten Platz.

Ebenso den vierten Platz von sieben in der zweiten Abteilung erreichte die Schrittgruppe Taunusstein 7 auf dem Pferd Weasley mit Longenführerin Christina Thomas-Schlifski. Auch hier gingen sieben Voltigiererinnen an den Start. Sie zeigten eine gut geturnte Pflicht und auch die harmonische Doppelübungen der Kür überzeugte die Richterin. Auf dem fünften Platz sah sie die Gruppe Taunusstein 5. Das Pferd Anton wurde durch Kyra Rohlf longiert bereit. Auch hier zeigten die Voltigiererinnen in beiden Teilen eine gute Leistung.

In der vorletzten Prüfung startete die Gruppe Taunusstein 3 zuerst nur im Pflichtwettbewerb, damit die neuen Gruppenmitgliedern etwas Turniererfahrung ohne großen Druck sammeln konnten. Durch einen Zwischenfall auf dem Vorbereitungszirkel mit einem anderen Pferd regte sich Chili so auf, dass er sich selbst durch die Longenführerin Salma Assouli nicht entspannen lassen konnte und in der Prüfung zu steif lief. Da sieht man, wie sensibel Pferde auf Geschehenes reagieren können und nicht nur eine Maschine sind. Aber ein Pferd ist ja auch nur ein Mensch …

Ein großes Lob geht an den Veranstalter RFV Idstein, das sie ein sehr reibungslos verlaufendes und gut bewirtetes Turnier auf die Beine gestellt haben.
Der RVC Verein blickt auf einen erfolgreiches Turnierjahr zurück. Das wäre so nicht möglich gewesen, wenn die Mitglieder in den letzten 2 Jahren nicht fest hinter dem Verein gestanden und ihn in der schweren Zeit so großartig unterstützt hätten. Dank geht auch an die Voltigierer und Trainer, die unter erschwerten Bedingungen das Training weiter am Leben erhalten haben.

(Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

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Turnpferdtreffen in Bensheim nach langer Zeit

Von Johanna Peithner und Dagmar Sedlak-Breil

Nach langen zwei Jahren stand am 27. März Bensheim im Zeichen des Voltigierens. Der Reit- und Voltigierverein Lindenhof-Schwannheim veranstaltete sein traditionelles Turnpferd-Turnier, dass diesmal als “Treffen” ausgerichtet wurde. Es war noch nicht so wie in Zeiten vor Corona, aber es haben sich viele schon darauf gefreut. Auch der Taunussteiner RVC nahm mit drei Gruppen teil. Neben Taunusstein 2 starteten Taunusstein 5 und 6. Für alle Gruppen standen Pflicht und Kür auf dem Plan. Als erste Gruppe ging Taunusstein 2 an den Start. In den letzten Monaten, in den nur die Pflichtübungen in Folge der Abstandsregeln verstärkt geübt wurden, wurden die Pflichtübungen verbessert und nun auch entsprechend ordentlich präsentiert. Nach einer harmonischen Kür zeigte sich die Richterin Marion Dörfer zufrieden. Als Abschluss gab sie einige kleine Tipps mit auf den Weg. Gestartet sind Aika, Anna, Anna-Maria, Felix, Lisa, Lisann und Sonja. Leider ist Magdalena kurzfristig ausgefallen, was alle sehr bedauert haben.

Anschließend startete Taunusstein 5, die eine kleine Gruppenaushilfe von Taunusstein 7 bekommen hatte. Die Zufriedenheit der Trainerinnen Larissa, Lena und Kyra standen ihnen ins Gesicht geschrieben. Mit lautstarker Unterstützung von Taunusstein 2 lief Taunusstein 6 ein und aus. Für diese Gruppe war es das erste Übungsturnier. Die große Nervosität zeigte hier und da kleine Unaufmerksamkeiten, aber es war eine wichtige Erfahrung, die auch diese Gruppe weiter bringt. Für die Trainerinnen Anna-Maria und Aika sind die Rückmeldungen der Richterin wichtige Hinweise für die weiteren Trainingsstunden, um die Leistung der Gruppe weiter zu verbessern. Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer ein kleines Geschenk vom Veranstalter.

Vielen Dank geht an den Veranstalter Team Lindenhof und die Familie Schober, die dieses Event möglich gemacht haben. Es war sogar ein Livestream eingerichtet worden, da wegen des Hygienekonzeptes nicht so viele Zuschauer vor Ort sein durften. Es war auch schön, dass die kleinen Teilnehmer ohne den üblichen Wettkampfdruck ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten.

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Abzeichentage am 07-08 März 2020

Na da hatten wir aber Glück gehabt, dass die Abzeichentage für Anfang März 2020 geplant und durchgeführt werden konnten bevor Corona kam. Jetzt könnte einer natürlich sagen, dass es mit dem Bericht etwas hinterher ist, aber das letzte Jahr war sowieso etwas anders und durch technische Probleme konnten lange Zeit keine neuen Berichte auf unsere Homepage geladen werden – das wird nun nachgeholt.

Die Tage des Lernens in den beiden ersten Monaten des Jahres sind schnell vorbei gewesen. Man hätte noch so viele Fragen gehabt, aber das Prüfungswochenende kam (wie immer) schneller als gedacht. Samstag früh morgens herrschte schon eine gewisse – angenehme – Aufregung. In unserer Voltihalle wurden die Pferde zuerst warmgelaufen. Während dessen wartete geduldig der Parcour in der weiteren Reithalle auf den ersten Prüfling für den Pferdeführerschein bzw. für die vorgeschriebene Stangenarbeit für die Abzeichen VA5 &4.

Fast pünktlich ging es runter zur Reithalle, um mit den Prüfungen anzufangen. Aber was war das denn?! Als die Pferde bei den geparkten Autos vorbeigingen, wurde aus einem Auto gehupt, fast gleichzeitig flogen Sachen durch die Luft und ein infernalischer Lärm brach los. Musste das denn gerade jetzt sein, wenn die Pferde vorbeigingen? Die beiden Richterinnen Marion Dörner und Alice Reitz schauten sich das Spektakel an und machten – nichts! Erst ein paar Minuten später klärte sich alles auf: es gehörte schlicht zu der Prüfung! Die Richterinnen hatten die Reaktionen der Pferde und der Prüflinge in dieser kritischen Situation beobachtet. Da sich die Pferde nicht aus der Ruhe bringen ließen, konnte der nächster Teil der Prüfung starten.

Um einen schnellen Durchgang zu erreichen, schaute sich jede der Richterinnen je einen Prüfling an. Bereits nach einer halben Stunde ging die Stangenarbeit für die Abzeichen VA5 und 4 los. Da es mehr Prüflinge als Pferde gab, musste jedes Pferd mindestens zweimal gehen. Das eine oder das andere Mädchen war etwas nervös aber nach der Prüfung kamen wieder die entspannten Gesichtszüge zurück.

Da die Sonne vom leicht bewölkten blauen Himmel strahlte, fand die Theorie rund ums Pferd, Geschirr und Co auf dem Hof statt. Als „Anschauungsobjekt“ stellte sich (eigentlich nicht ganz freiwillig) Chili zur Verfügung.  Neben den Fragen zu Pferden allgemein wurden auch Fragen zu Geschirr und Volti Gurt, zu den diversen ausgestellten Putzzeugteilen und selbstverständlich zur Futtermitteln gestellt und beantwortet. Nach einer kleinen Pause, die allerdings nur für die Prüflinge vorgesehen war, wurden die ersten Urkunden verteilt. Die Richterinnen konnten sich dann in der Mittagspause mit leckeren Essen für den langen Nachmittag stärken.

Während dessen gingen vor der Halle bereits die Vorbereitungen für die nächsten Abzeichen los. Manche der „alten Hasen“ zeigten sich entspannt und fanden zwischen Haare machen und letzte Hinweise geben auch noch etwas Zeit für paar Späßchen vor der Kamera.

 

Dann ging alles Schlag auf Schlag. Für das Abzeichen V5 kam Chili mit Salma, Anna-Maria, Charlotta, Lena und Sara der Gruppe Taunusstein 4 in den Zirkel. Nachdem die Drei ihre Übungen zeigten, wurde es kurz still bis die Richterinnen sagten, ob und welche Übung wiederholt werden sollte. Bei insgesamt drei Prüflingen war die geplante Zeit von 10 Minuten schnell rum. Ob das Gezeigte gut genug war? Die Richterinnen ließen sich nicht in die „Karten“ schauen und prüften weiter.

Als nächste Prüfungen standen die Abzeichen V4 und V3 der Gruppe Taunusstein 3 auf dem Plan. Um den Voltis eine gewisse Sicherheit zu bieten, sprang ihr altes Pferd Lascar ein. Das neue Pferd Coco war noch in der Ausbildung und auf gewisse Weise noch nicht souverän genug. Annika hat Lascar an diesem Tag longiert, da sie in den letzten Wochen eingesprungen war und damit mit ihm zu einem Team zusammengewachsen ist. Lascar genoss es sichtlich wieder den Gurt und seine Mädels zu tragen. Neben Emma, Raja und Viola machte auch eine Voltigiererin aus einem anderem Verein mit.

Während Lascar in dem Zirkel lief, bereitete Johanna das Pferd Monte auf seinen Auftritt vor. Er musste sich erst gut warmlaufen. Während dessen machten sich auch die beiden Prüflinge warm. Da sie zuvor die ganze Zeit fleißig auf Monte trainiert hatten, war es auch nur logisch, dass sie die Prüfung ebenfalls auf Monte machten, auch wenn sie nur zu zweit waren. Irgendwie war Monte aber nicht ganz er selbst. Davon unbeeindruckt zeigten die beiden ihre Übungen. Und schon nach wenigen Minuten war auch diese Prüfung geschafft.

Für Chili und Salma ging es nach einer kleinen Pause wieder in den Zirkel. Diesmal war fast die gesamte Gruppe Taunusstein 5 mit den Abzeichen VA5, 7,9 und 10 dran. Alicia, Jasmin, Juliette, Lynn, Luise und Magdalena schienen es kaum erwarten zu können, bis es losging. Als es dann endlich so weit war, liefen sie mit voller Konzentration hinter Chili in den Zirkel, um die Richterin zu begrüßen. Nadine begleite als Co-Trainerin die Mädchen. Da insgesamt vier unterschiedliche Prüfungen angesetzt waren, fingen die beiden Kleinen an. Nach dieser einfacheren Übung ging es im Galopp Schlag auf Schlag. Erst nach dem Handwechsel und dem zweiten Block der Übungen im Schritt wurde es wieder etwas langsamer. Als letztes zeigten drei Mädchen nacheinander ihre einstudierten Doppelübungen. Alles soweit gut gelaufen.

Durch die Sonnenstrahlen draußen wurde es im Zirkel angenehm hellblau, als die Prüflinge der Gruppe Taunusstein 1 hinter Ron, geführt von Marion, einliefen. Auf dem Programm standen zwei Prüfungen für VA4 und zwei für VA3. Die Anspannung von Kaya, Kyra, Lena und Sophia konnte man fast schon spüren, was eigentlich gar nicht nötig war. Alle vier hatten ausgiebig trainiert in den letzten Wochen. Ron zeigte sich schon fast unbeeindruckt als es losging. Eine nach der anderen zeigten die geforderten Übungen, die für eine M*-Gruppe nicht mehr so schwer waren. Gefühlt nach nur wenigen Minuten endete die Prüfung erfolgreich.

Der Leistungssprung hätte an diesem Tag nicht größer sein können. Denn laut Plan waren die Schrittgruppen Taunusstein 6 und 7 mit den VA10 und VA9 an der Reihe. Nicht destotrotz standen alle neun Mädchen voll konzentriert vor der Richterin. Nur Weasley schien noch unzufrieden zu sein. Seine Ohren zuckten nervös hin und her. Aber auch ein Pferd darf ab und zu schlechte Laune haben. In der Prüfung führte er aber brav Christines Befehle ordentlich aus. Auch die vielen Mädchen zeigten die geforderten Leistungen. Durch den Handwechsel konnte man die geforderten Blöcke leicht erkennen. Der letzte Block bestand aus Kür-Übungen zu zweit – das sah dann schon sehr schön aus. Zum Schluss wurden noch die theoretischen Fragen der Richterinnen am Tisch beantwortet.

Nach einer kleinen Pause haben die beiden Richterinnen die Urkunden zu den bestandenen Abzeichen übergeben.

Am nächsten Tag zeigten einige aus Taunusstein 10, Taunusstein 9 und die Kleinsten, was sie schon alles können. Als kleine Motivationsabzeichen standen die Miniprüfungen und die „Taunussteiner Voltinadeln 1 und 2“ auf dem Plan. Bei diesen speziell im Verein entwickelte Prüfungen geht es hauptsächlich darum, Spaß auf und mit dem Pferd zu haben. So zeigen die Kinder neben Grundsitz oder Knien auch das Liegen auf dem Pferderücken. Am Boden sind Balance auf einem Cavaletti zu zeigen, einige Dehnübungen auf der Matte oder eine Rolle quer auf einem Übungspferd. Nebenbei werden sie möglichst ohne spürbaren Druck an eine Prüfungssituation gewöhnt. Dazu gehört es, vor einem „Richter“ zu stehen und einige einfachen Fragen zu beantworten. Da es sich meistens um Trainer aus dem Verein handelt, die diese Kinder schon mal hier und da gesehen haben, sind diese Personen für sie nicht ganz fremd. Es ist wirklich schön, wie die kleinen Kinder Freude dran haben und glücklich sind, wenn eine Übung besonders gut gelungen ist und ein Ansporn für weitere Fertigkeiten entwickelt wird.

Dann bis zum nächsten Abzeichentag im Verein.

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Bilder zum Abzeichentag am 07.03.2020: VA9, VA10

Gruppen: Taunusstein6, Taunusstein 7

(Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

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Bilder vom Familientag 2019: T6 „Clowns“

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Familientag 2019: Zirkus ist da

Das Thema des Familientages traditionell am Ende der Turniersaison war diesmal der Zirkus, wie es bereits die Nichtturniergruppen im Sommer umgesetzt haben. Wie setzen es nun die Turniergruppen um? Unter dem Motto kann man einiges vereinigen und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle fieberten dem Termin entgegen. Es wurde überlegt, ausprobiert, vieles wieder umgestellt und bis zum letzten Training vor dem Termin geübt.

Wegen der frühen Herbstferien fiel der Termin auf das Wochenende danach. Die Hoffnung verbreitete sich, dass es an diesem Tag noch angenehmere Temperaturen geben könnte. Zuerst sah es nicht so aus. Denn an den Tagen vorher gab es nur Regen und das Thermometer zeigte nur einstellige Werte an. Und dann tatsächlich wurde es Sonntag trockener und wärmer. Fleißige Hände schmückten die Halle ein Tag vorher dem Thema entsprechend mit bunten Fähnchen. Auch das Zirkuszelt fehlte nicht, obwohl es nur symbolisch mit buntem Tuch dargestellt wurde.

Die Bänke füllten sich und alle waren gespannt, was sich die Voltigierer für das Publikum einfallen ließen. Dann betrat der Zirkusdirektor die Manage und kündigte gereimt die erste Gruppe T7 und deren „Raubtiershow“  mit und auf Weasley an. An der Longe stand Julia und Jutta half den „Tieren“ auf den Rücken.

Danach kamen direkt die Zebras aus Madagaskar mit einem besonders bunten Exemplar. Selbst Chili hat sich in einem Zebra verwandelt. Salma als Longenführerin wurde von den beiden Trainerinnen Nadine und Lena begleitet.

Da in einem Zirkus Clowns nicht fehlen dürfen, stürmten die vier kleinen Clowns der T6 die Manege. Selbst Weasley wurde bunt angemalt und bekam einen kleinen Hut, der ihm durchaus gutstand. Charlotta unterstützte die lustigen Vier.

Während das Holzpferd für den Zauberer von T3 in die Mitte gestellt wurde, durfte sich das neue Pferd Carlo dem Publikum vorstellen. Er sollte sich an die Situation mit vielen Leuten, geschmückte Halle und den Geräuschen darin ansehen. Scheinbar wenig beeindruckt schaute er sich alles in Ruhe an. Christine schien sehr beruhigt zu sein, denn bei Turnieren kann es auch turbulent werden, was die Pferde aber nicht stören sollte.

Nun stand eine große Kiste im Zirkel. Schon flog der Deckel auf und ein kleiner Zauberer sprang heraus. Das weggeworfene Plüschtier verwandelte er in ein rosafarbenes Einhorn. Aus allen Ecken kamen nun verwandelte Tiere dazu, die zusammen eine Kür zeigten.

In der Pause konnte jeder die Gelegenheit nutzen und sich mit leckeren Sachen versorgen. Neben frischen Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gab es auch deftigere Sachen wie Würstchen mit Brötchen oder leckere Suppe. So gestärkt ging die Vorstellung weiter. Auch diesmal war für jeden was dabei.

Taunusstein 4 zeigte die Unterschiede zwischen Ballett und Hipp-Hopp und das alles auf dem Rücken von Chili. Deutlich gruseliger erging es den Zuschauern als Taunusstein 1 an der Reihe war.

Liebhabern von Thrillern ging bestimmt das Herz auf und selbst Michael J. wäre begeistert gewesen.

Als Abschluss präsentierte Taunusstein 2 auf Monte ihre Kür. Sie erinnerte alle an „Cirque du Soleil”.

So ging ein schöner Nachmittag zu Ende, der jedoch etwas kürzer war als sonst, da viele Voltigiererinnen an dem Wochenende nicht konnten. Aus dem gleichen Grund musste auch die Gruppe der Erwachsenen ausfallen. Dann wird sie vielleicht nächstes Jahr wieder dabei sein.

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Bürgerfest „10 an einem langen Tisch“

Zahlreiche Personen fragten sich, was sich eigentlich hinter diesem Titel verbirgt. Das Fest findet alle vier Jahre im Sommer statt, an dem sich die 10 Taunussteiner Stadtteile an einen „langen Tisch“ treffen und zusammen feiern. Neben Organisationen, Geschäften und Künstlern können auch Vereine das vielfältige Leben in dieser Stadt präsentieren. Dieses Jahr hat sich auch der Reit- und Voltigiertclub Taunusstein an dem Fest beteiligt. Neben hausgemachten Kuchen mit Kaffee und kalten Getränken bot der Stand Informationen über die vielfältigen Angebote und Aktivitäten des Sportvereins.

Um die flanierende Besucher in Staunen zu versetzen, fanden regelmäßig Vorführungen auf einem Holzpferd statt. Alle Turniergruppen von Schritt bis zu der Leistungsklasse M präsentierten an den beiden Tagen ihre Küre. Um diesen ästhetischen Sport für die Besucher erfahrbar zu machen, bot sich ihnen die Gelegenheit, zwischen den einzelnen Vorführungen selber einige Übungen auszuprobieren. Neben einigen mutigen Erwachsenen nutzten hauptsächlich Kinder und Jugendliche diese Chance. Dabei kam schnell die Einsicht, dass das, was vorher bei den Voltigiererinnen so einfach und leicht aussah, durchaus Muskelkraft und Können erfordert.

Dem Applaus nach kamen alle Vorführungen sehr gut an. Nicht nur die besonderen Interaktionen von Taunusstein 2 mit dem Publikum oder die sehenswerten Dreier-Übungen von Taunusstein 1, auch die gemischte Gruppe Taunusstein 3 verfehlten ihr Ziel nicht. Die jüngeren Voltigiererinnen der Gruppen Taunusstein 5 bis 7 kannten bislang nur die Atmosphäre eines Turniers oder eines Familientages in vertrauter Umgebung, was deutlich anders ist als der direkte Kontakt zu Passanten. So wuchs sichtbar der Spaß von einer Vorführung zur nächsten und die anfängliche Nervosität wich der Entspannung. Insgesamt erlebten alle auf eigene Art ein schönes und erfolgreiches Wochenende.

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Bilder vom Bürgerfest: Taunusstein6

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Zahlreiche Podestplätze beim 28. Lindenhofer Turnpferd-Turnier

Insgesamt sieben Gruppen des Vereins starteten am letzten Wochenende im März in unterschiedlichen Leistungsstufen beim Holzpferdturnier in Bensheim. Der Beginn der diesjährigen Turniersaison war mit sechs Podestplätze sehr erfolgreich.

Die Gruppe Taunusstein 5 konnte mit dem Erlangen des ersten Platzes in ihrer Leistungsklasse mit der Wertnote 5,700 einen gelungenen und stolzen Saisoneinstieg erzielen. Auch die Rückmeldung der Richterin zeigte, dass Aleyna Apaydin, Jasmin Breil, Inga Marit Döringer, Nina Ehricht, Finja Kaiser, Lynn Marie Reuter, Anna-Marie Schuster und Sara Sickor mittlerweile ein eingespieltes und sicher turnendes Einsteigerteam sind. Unter der Leitung von Salma Assouli, Nadine Kaufmann, Alina Ebbecke und normalerweise auf unserem lieben Chilipepper turnend sieht das Team nun zuversichtlich der Saison 2019 entgegen.

In der Leistungsklasse L erturnte sich die Gruppe Taunusstein 3 am Sonntag den zweiten Platz mit der Wertnote 6,620. Mit frischer Musik und neu zusammengestellter Kür zeigten sie eine ausdruckstarke und harmonische Kür. Da sich ihr neues Pferd noch in der Ausbildung befindet, trainierte die Gruppe vorwiegend auf einem Holzpferd. Diese Trainingsart zeigte hier eindeutig die Vorteile eines solchen Pferdes, auf dem alle Übungen immer wieder eingeübt werden können. Zum ersten Mal starteten zwei neue Mitglieder der Gruppe. Die anfängliche Nervosität haben sie aber gut gemeistert und zeigten eine gute Leistung, die auch zum Erfolg der ganzen Gruppe beigetragen hat. Gestartet sind Viola Breil, Laura Bürgel, Alina Ebbecke, Emma Heierhoff, Mia Kaiser, Felix Koch, Larissa Köhncke, Clara Oberste-Wilms und Raja Scheid. Als Trainerin begleitete die Gruppe Annika Lindemann.

In der gleichen Leistungsklasse hat auch die Gruppe Taunusstein 2, ebenso wegen eines neuen Pferdes, einen ähnlichen Trainingsablauf. Sie starteten bereits am Samstag in der ersten Abteilung. Auch sie haben weiter an ihrer Kür gefeilt und intensiv trainiert. Das Ergebnis konnte sich mit der Wertnote 6,096 sehen lassen. Durch die starke Konkurrenz ergab sich ein dritter Platz. Bewertet wurden Chiara Akemi Filpi, Nadine Kaufmann, Melanie Klämke, Anna-Marie Klink, Amelie Koch, Emma Liebau, Lisann Saliger, Helena Stein und Tamara Subke. Die Gruppe begleitete die Trainerin Johanna Peithner.

Dritte Plätze ging gleich mehrfach an weitere Gruppen des Vereins. Am Samstag startete die Gruppe Taunusstein 4 in der Leistungsklasse A. Da im Moment in dieser Gruppe viele Voltigiererinen trainieren, bot sich an, die Gruppe aufzuteilen und die zweite als Nachwuchsgruppe starten zu lassen. Unter dem Namen Taunusstein 4a ging diese dann in die Prüfung. In A starteten Gea-Renee Briese, Julia Haag, Mirjam Klink, Jolina Reith, Selina Roth und Sophie Zahn. Über die erreichte Leistung, die mit der Wertnote 5,995 honoriert wurde, freute sich die gesamte Gruppe. Die Trainerin Brigitte Kinkel begleitete beide Gruppen, so dass sie etwas später wieder am Richtertisch saß, als die „zweite Hälfte“ der Gruppe startete. Geprüft wurden Luca Marie Döpp, Sonja Emich, Lena Ertel, Sarah Lehmann, Charlotta Orth und Aika Scheid. Hochgeholfen hat Julia Haag. Die Gruppe belegte mit einer Wertnote von 5,181 ebenso den dritten Platz in ihrer Leistungsklasse.

Das Turnier war für T4 schon wegen der Aufteilung ein bisschen anders als sonst. Zum Glück waren die Starts am gleichen Tag und so konnten alle doch zusammen als Gruppe zum Turnier fahren, und sich gegenseitig unterstützen und anfeuern. In den Pausen genossen sie auf der Wiese das schöne Wetter und tankten neue Kräfte. „Mit der Leistung sind wir alle mehr als zufrieden, gerade weil wir unsere Küren nie komplett durchgeturnt haben. Wir sind alle voller Motivation und trainieren jetzt fleißig auf nächste Turniere hin.“ verriet mir Julia.

Ebenso einen dritten Platz holte sich die Schrittgruppe Taunusstein 7 mit ihrer Trainerin Jutta Lobbenmeier: „Wir haben mit der Wertnote 5,177 ein gutes Ergebnis erzielt, was für den dritten Platz in einem Feld von sieben Mannschaften reichte.“ Gestartet sind Juliette Bäurle, Maya Döpp, Maya Haas, Emma Kuhn, Fennja Hey, Eni Maier und Ida Müller.

Die Gruppe Taunusstein 6 startete auch in der Leistungsklasse Schritt. Gestartet sind Elke Klee, Sina Lexen, Alyssa Müller, Julia Piotrowicz, Su-Ela Sancar, Nina Simon und Lilith Strube. Gehoben hat Luca Döpp. Julia Haag war als Trainerin dabei. Die Gruppe belegte den fünften Platz mit einer Wertnote von 3,443. „Für viele war es die allererste Teilnahme an einem Turnier und dementsprechend war auch die Aufregung und Nervosität sehr hoch. Trotz ein paar Fehlern sind die Kinder sehr glücklich. Wir als Trainer sind mit dem Ergebnis des ersten Turniers zufrieden und wissen woran wir jetzt arbeiten müssen,“ so die abschießende Aussage der Trainerin der Gruppe.

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Bilder vom Lindenhofer Turnpferd-Turnier: T6

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