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Was für ein Turnierjahr 2022 für RVC Taunusstein

Das hat der Reit- und Voltigierclub Taunusstein (RVC) lange nicht mehr erleben können. Nicht nur, dass dieses Jahr 2022 wieder mehr Turniere stattfinden konnten, die M-Gruppe Taunusstein 1 und gleichzeitig die L-Gruppe Taunusstein 2 durch ihre Erfolge bei Sichtungsturnieren die Nominierungen für die großen Turniere

  • Deutscher Voltigierpokal der M-Gruppen in Schwaiganger
  • Deutscher Voltigierpokal der L-Gruppen in Lohn
  • 5 Länder Vergleichswettkamp in Rhede (beide Gruppen)

als Vertreter für Pferdesportverband Hessen erhalten haben, sondern auch deshalb, weil alle sechs Leistungsgruppen an dem Turnier in Idstein am 08. Oktober teilgenommen haben. Bereits am frühen Morgen startete die Prüfung der M-Gruppen mit der Pflicht. Taunusstein 1 gingen als zweite Gruppe in den Zirkel. Marion Müller longierte das Pferd No father‘s Boy. Die Voltigiererinnen zeigten eine souveräne Pflicht auch wenn an wenigen Stellen noch mehr Sicherheit und Leichtigkeit präsentiert werden könnte. Diese sah man dann allerdings bei der Kür. Es sind nicht die spektakuläre Dreier-Übungen, die eine harmonische leicht aussehende Kür ausmachen, sondern eher die unterschiedlichen und flüssigen Übergänge zwischen den Elementen. Auch die sicher gezeigte Zweier-Übungen im Einklang zur Musik und einem konstant laufenden Pferd machen aus einer Kür ein schönes Gesamtbild. Dies haben auch die drei Richter so gesehen und Taunusstein 1 auf das Siegerpodest bewertet. Mit einer Gesamtwertung von 5.670 siegte die Gruppe in dieser Prüfung der M*-Gruppen.

Bei der Prüfung der L-Gruppen musste sich Taunusstein 2 leider geschlagen geben. Zum einem starteten auch zwei starke Gruppen und zum zweiten schien der Tag es nicht so gut mit der Gruppe zu meinen. Die Teilnehmenden waren nervöser als sie es aufgrund ihrer Vorbereitung hätten sein müssen und so unterliefen ihnen bei der Ausführung der Pflichtübungen Flüchtigkeitsfehler, die auf die Kür abfärbten, so dass diese ebenso unterhalb des sonst präsentierten Könnens blieb. Damit reichte es insgesamt nur für den dritten Platz. Getragen hat die Starter das Gruppenpferd Montreal. An der Longe stand Johanna Peithner.

Ein besonders schöner Nachmittag wurde den Schrittgruppen Taunusstein 5-7 bereitet. Durch zahlreichen Startgruppen wurde die Prüfung auf zwei Abteilungen aufgeteilt. In der ersten Abteilung startete Taunusstein 6 als die neunte Gruppe mit Longenführerin Johanna, diesmal mit Pferd Chilipepper. Die sieben Voltigiererinnen zeigten die vorgeschriebenen Pflichtübungen bereits mit einer gewissen Ruhe und guten Ausführung. Dies setzte sich ebenso bei der Kür fort. Hier wurden schon einige Doppelübungen mit höheren Schweregrad gezeigt. Diese Leistung bescherte der Gruppe den vierten Platz.

Ebenso den vierten Platz von sieben in der zweiten Abteilung erreichte die Schrittgruppe Taunusstein 7 auf dem Pferd Weasley mit Longenführerin Christina Thomas-Schlifski. Auch hier gingen sieben Voltigiererinnen an den Start. Sie zeigten eine gut geturnte Pflicht und auch die harmonische Doppelübungen der Kür überzeugte die Richterin. Auf dem fünften Platz sah sie die Gruppe Taunusstein 5. Das Pferd Anton wurde durch Kyra Rohlf longiert bereit. Auch hier zeigten die Voltigiererinnen in beiden Teilen eine gute Leistung.

In der vorletzten Prüfung startete die Gruppe Taunusstein 3 zuerst nur im Pflichtwettbewerb, damit die neuen Gruppenmitgliedern etwas Turniererfahrung ohne großen Druck sammeln konnten. Durch einen Zwischenfall auf dem Vorbereitungszirkel mit einem anderen Pferd regte sich Chili so auf, dass er sich selbst durch die Longenführerin Salma Assouli nicht entspannen lassen konnte und in der Prüfung zu steif lief. Da sieht man, wie sensibel Pferde auf Geschehenes reagieren können und nicht nur eine Maschine sind. Aber ein Pferd ist ja auch nur ein Mensch …

Ein großes Lob geht an den Veranstalter RFV Idstein, das sie ein sehr reibungslos verlaufendes und gut bewirtetes Turnier auf die Beine gestellt haben.
Der RVC Verein blickt auf einen erfolgreiches Turnierjahr zurück. Das wäre so nicht möglich gewesen, wenn die Mitglieder in den letzten 2 Jahren nicht fest hinter dem Verein gestanden und ihn in der schweren Zeit so großartig unterstützt hätten. Dank geht auch an die Voltigierer und Trainer, die unter erschwerten Bedingungen das Training weiter am Leben erhalten haben.

(Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

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Ein Rückblick auf das Trainingsturnier am 19. September 2020

Mitte des Jahres 2020 wurden einige Corona-Lockerungen beschlossen. Draußen durften sich wieder mehr Menschen treffen aber weiterhin die Grenze von 10 bzw. später von 20 nicht übersteigen. Es waren also noch genug Einschränkungen da, die einen eigenen Bericht füllen würden. Hier sollte es aber voranging um den Voltigiersport im Verein gehen. Nachdem die Schulen und Kitas offen waren und die Ferien näher rückten, entschied der Vorstand, dass das Training diesmal auch in den Ferien weiterlaufen soll. Die Corona-Regeln wurden weiter eingehalten und so konnten die Kinder und Jugendliche doch noch ihren geliebten Sport weiter ausüben. Auch die Pferde fanden diese Wende gut, denn so still wie im Frühling war es noch nie. So trainierten die weiter, die kommen wollten. Fast alle Turniere wurden entweder gleich oder nach und nach gestrichen. Nur das Turnier in Waldgirmes am 19./20.September sollte stattfinden. Es war wie ein leuchtender Stern am Volti-Himmel. Es motivierte die Leistungsgruppen wieder, denn es gab ein Ziel!. Na gut, es war „nur“ als ein Pflichtturnier ausgeschrieben, da wegen der Abstandsregeln keine Kürübungen erlaubt waren, aber es war immerhin ein Lichtblick. Nach dem Nennungsschluss kam dann die Enttäuschung. Da es insgesamt zu wenig Nennungen gab, wurde das Turnier abgesagt. Sollten die letzten Wochen umsonst gewesen zu sein? NEIN! Wenn die Voltis nicht zum Turnier konnten, dann kam Turnier eben zu ihnen.

Susanne Beerenwinkel beschrieb es so in einer unseren Galoppaden:“ Spontan organisierten zwei Voltigierer aus der Mannschaft Taunusstein 1 ein solches Trainingsturnier für die RVC Mannschaften bei uns in der Voltigierhalle. Hendrik Westenberger aus Idstein konnte als Richter gewonnen werden und so bekamen die Gruppen Taunusstein 1 bis 5 wenigstens einmal in dieser Saison die Möglichkeit, vor einem offiziellen Richter ihre Pflichtübungen zu zeigen und eine Bewertung zu erhalten“. Das „Turnier“ fand wegen Corona in einer extrem minimalisierten Form statt. Wir haben auf Bewirtung völlig verzichtet, den Aufbau haben die aktiven Gruppen selbst übernommen und pro Voltigierer durfte nur ein Zuschauer kommen, der auch nur dieser einen Gruppe zuschauen durfte. So konnten die nötigen Abstände unter den Zuschauern jederzeit gewahrt werden.“

Ja, es wurde von Chiara und Sandra in einem solchen Tempo organisiert, dass man nur staunen konnte. Da aus den Gruppen T4 und T5 nur wenige mitmachen konnten, wurden sie zusammengelegt. Wie schon in den letzten paar Wochen schien auch an diesem besonderen Wochenende die Sonne. Die wenigen Helfer bereiteten die Halle vor. Auf den schönen Wandschmuck wurde zwar verzichtet, aber auf das Wässern des Sandes zum Glück nicht.

Das trockene Wetter der Tage trocknete den Sand schneller als man ihn besprühen konnte. Da war die Maske, die Jutta bei Spritzen trug, ein willkommenes und sehr nützlicheres Utensil. Trotzdem schwebten die Staubteilchen nach wenigen Galopprunden so als wenn ein Sandsturm los ging. Dies ist der Kamera leider nicht ganz verborgen geblieben.

Als erste Gruppe eröffnete Taunusstein 3 das Turnier. Coco hat sich in der letzten Zeit etwas verbessert und Sandra war es wichtig, dass die Gruppe trotz Corona in dem Jahr noch ein gemeinsames Turnier miteinander genießen sollte. Da nur sechs Voltigiererinnen am Start waren und jede etwa eine Minute turnte, ging alles sehr schnell vorbei. Es zeigte sich, dass alle auf einem guten Weg sind und die kleinen Wackler hier und da sind ja nicht so schlimm. Es ist ja dann ein Ansporn weiter zu trainieren. Am Richtertisch gab es noch zusätzlich einige Bemerkungen und Hinweise, worauf verstärkt zu achten ist.
Vor einem Jahr konnte man sich nicht vorstellen, dass es tatsächlich für diese Zusammenstellung das letzte gemeinsame Turnier war. Sandra musste beruflich weiter weg ziehen, wie auch einige Gruppenmitglieder, einige haben in die höheren Gruppen gewechselt. Aber das traurigste war der Verlust vom Coco. Er wurde sehr krank und uns blieb nur ihn gehen zu lassen.

Aber zurück zum Turnier, denn es warteten noch drei Gruppen. Als zweite Gruppe startete Taunusstein 2 mit Monte. An der Longe stand Johanna. Die strahlend blaue Trikos erleuchteten die Halle etwas. Auch die Pflichtübungen haben die Voltigiererinnen sehr gut gemeistert.

Auf Chili und Salma wartete eine gemischte Gruppe. Zuerst haben die Teilnehmer die A Pflicht im Galopp gezeigt. Nach dem Handwechsel wurde im Schritt noch der zweite Block geturnt, den zwei junge Voltigiererinnen noch zeigen wollten.

Als Abschluss ging Taunusstein 1 mit Ron und Marion an der Longe in die Halle. Ron lief entspannt seine Runden und die Gruppe konnte zeigen, was sie drauf hatten.

Es war ein erfolgreiches Trainingsturnier gewesen und nach so lange Zeit der Einschränkungen freute sich jeder etwas Turnierluft zu schnuppern auch wenn es nur zuhause war.
Und wie es so treffend heißt: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier.

(Text und Bilder von Dagmar Sedlak-Breil)

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Bilder zum Trainingsturnier T4 & T5 am 19.09.2020

(Bilder von Dagmar Sedlak-Breil)

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Abzeichentage am 07-08 März 2020

Na da hatten wir aber Glück gehabt, dass die Abzeichentage für Anfang März 2020 geplant und durchgeführt werden konnten bevor Corona kam. Jetzt könnte einer natürlich sagen, dass es mit dem Bericht etwas hinterher ist, aber das letzte Jahr war sowieso etwas anders und durch technische Probleme konnten lange Zeit keine neuen Berichte auf unsere Homepage geladen werden – das wird nun nachgeholt.

Die Tage des Lernens in den beiden ersten Monaten des Jahres sind schnell vorbei gewesen. Man hätte noch so viele Fragen gehabt, aber das Prüfungswochenende kam (wie immer) schneller als gedacht. Samstag früh morgens herrschte schon eine gewisse – angenehme – Aufregung. In unserer Voltihalle wurden die Pferde zuerst warmgelaufen. Während dessen wartete geduldig der Parcour in der weiteren Reithalle auf den ersten Prüfling für den Pferdeführerschein bzw. für die vorgeschriebene Stangenarbeit für die Abzeichen VA5 &4.

Fast pünktlich ging es runter zur Reithalle, um mit den Prüfungen anzufangen. Aber was war das denn?! Als die Pferde bei den geparkten Autos vorbeigingen, wurde aus einem Auto gehupt, fast gleichzeitig flogen Sachen durch die Luft und ein infernalischer Lärm brach los. Musste das denn gerade jetzt sein, wenn die Pferde vorbeigingen? Die beiden Richterinnen Marion Dörner und Alice Reitz schauten sich das Spektakel an und machten – nichts! Erst ein paar Minuten später klärte sich alles auf: es gehörte schlicht zu der Prüfung! Die Richterinnen hatten die Reaktionen der Pferde und der Prüflinge in dieser kritischen Situation beobachtet. Da sich die Pferde nicht aus der Ruhe bringen ließen, konnte der nächster Teil der Prüfung starten.

Um einen schnellen Durchgang zu erreichen, schaute sich jede der Richterinnen je einen Prüfling an. Bereits nach einer halben Stunde ging die Stangenarbeit für die Abzeichen VA5 und 4 los. Da es mehr Prüflinge als Pferde gab, musste jedes Pferd mindestens zweimal gehen. Das eine oder das andere Mädchen war etwas nervös aber nach der Prüfung kamen wieder die entspannten Gesichtszüge zurück.

Da die Sonne vom leicht bewölkten blauen Himmel strahlte, fand die Theorie rund ums Pferd, Geschirr und Co auf dem Hof statt. Als „Anschauungsobjekt“ stellte sich (eigentlich nicht ganz freiwillig) Chili zur Verfügung.  Neben den Fragen zu Pferden allgemein wurden auch Fragen zu Geschirr und Volti Gurt, zu den diversen ausgestellten Putzzeugteilen und selbstverständlich zur Futtermitteln gestellt und beantwortet. Nach einer kleinen Pause, die allerdings nur für die Prüflinge vorgesehen war, wurden die ersten Urkunden verteilt. Die Richterinnen konnten sich dann in der Mittagspause mit leckeren Essen für den langen Nachmittag stärken.

Während dessen gingen vor der Halle bereits die Vorbereitungen für die nächsten Abzeichen los. Manche der „alten Hasen“ zeigten sich entspannt und fanden zwischen Haare machen und letzte Hinweise geben auch noch etwas Zeit für paar Späßchen vor der Kamera.

 

Dann ging alles Schlag auf Schlag. Für das Abzeichen V5 kam Chili mit Salma, Anna-Maria, Charlotta, Lena und Sara der Gruppe Taunusstein 4 in den Zirkel. Nachdem die Drei ihre Übungen zeigten, wurde es kurz still bis die Richterinnen sagten, ob und welche Übung wiederholt werden sollte. Bei insgesamt drei Prüflingen war die geplante Zeit von 10 Minuten schnell rum. Ob das Gezeigte gut genug war? Die Richterinnen ließen sich nicht in die „Karten“ schauen und prüften weiter.

Als nächste Prüfungen standen die Abzeichen V4 und V3 der Gruppe Taunusstein 3 auf dem Plan. Um den Voltis eine gewisse Sicherheit zu bieten, sprang ihr altes Pferd Lascar ein. Das neue Pferd Coco war noch in der Ausbildung und auf gewisse Weise noch nicht souverän genug. Annika hat Lascar an diesem Tag longiert, da sie in den letzten Wochen eingesprungen war und damit mit ihm zu einem Team zusammengewachsen ist. Lascar genoss es sichtlich wieder den Gurt und seine Mädels zu tragen. Neben Emma, Raja und Viola machte auch eine Voltigiererin aus einem anderem Verein mit.

Während Lascar in dem Zirkel lief, bereitete Johanna das Pferd Monte auf seinen Auftritt vor. Er musste sich erst gut warmlaufen. Während dessen machten sich auch die beiden Prüflinge warm. Da sie zuvor die ganze Zeit fleißig auf Monte trainiert hatten, war es auch nur logisch, dass sie die Prüfung ebenfalls auf Monte machten, auch wenn sie nur zu zweit waren. Irgendwie war Monte aber nicht ganz er selbst. Davon unbeeindruckt zeigten die beiden ihre Übungen. Und schon nach wenigen Minuten war auch diese Prüfung geschafft.

Für Chili und Salma ging es nach einer kleinen Pause wieder in den Zirkel. Diesmal war fast die gesamte Gruppe Taunusstein 5 mit den Abzeichen VA5, 7,9 und 10 dran. Alicia, Jasmin, Juliette, Lynn, Luise und Magdalena schienen es kaum erwarten zu können, bis es losging. Als es dann endlich so weit war, liefen sie mit voller Konzentration hinter Chili in den Zirkel, um die Richterin zu begrüßen. Nadine begleite als Co-Trainerin die Mädchen. Da insgesamt vier unterschiedliche Prüfungen angesetzt waren, fingen die beiden Kleinen an. Nach dieser einfacheren Übung ging es im Galopp Schlag auf Schlag. Erst nach dem Handwechsel und dem zweiten Block der Übungen im Schritt wurde es wieder etwas langsamer. Als letztes zeigten drei Mädchen nacheinander ihre einstudierten Doppelübungen. Alles soweit gut gelaufen.

Durch die Sonnenstrahlen draußen wurde es im Zirkel angenehm hellblau, als die Prüflinge der Gruppe Taunusstein 1 hinter Ron, geführt von Marion, einliefen. Auf dem Programm standen zwei Prüfungen für VA4 und zwei für VA3. Die Anspannung von Kaya, Kyra, Lena und Sophia konnte man fast schon spüren, was eigentlich gar nicht nötig war. Alle vier hatten ausgiebig trainiert in den letzten Wochen. Ron zeigte sich schon fast unbeeindruckt als es losging. Eine nach der anderen zeigten die geforderten Übungen, die für eine M*-Gruppe nicht mehr so schwer waren. Gefühlt nach nur wenigen Minuten endete die Prüfung erfolgreich.

Der Leistungssprung hätte an diesem Tag nicht größer sein können. Denn laut Plan waren die Schrittgruppen Taunusstein 6 und 7 mit den VA10 und VA9 an der Reihe. Nicht destotrotz standen alle neun Mädchen voll konzentriert vor der Richterin. Nur Weasley schien noch unzufrieden zu sein. Seine Ohren zuckten nervös hin und her. Aber auch ein Pferd darf ab und zu schlechte Laune haben. In der Prüfung führte er aber brav Christines Befehle ordentlich aus. Auch die vielen Mädchen zeigten die geforderten Leistungen. Durch den Handwechsel konnte man die geforderten Blöcke leicht erkennen. Der letzte Block bestand aus Kür-Übungen zu zweit – das sah dann schon sehr schön aus. Zum Schluss wurden noch die theoretischen Fragen der Richterinnen am Tisch beantwortet.

Nach einer kleinen Pause haben die beiden Richterinnen die Urkunden zu den bestandenen Abzeichen übergeben.

Am nächsten Tag zeigten einige aus Taunusstein 10, Taunusstein 9 und die Kleinsten, was sie schon alles können. Als kleine Motivationsabzeichen standen die Miniprüfungen und die „Taunussteiner Voltinadeln 1 und 2“ auf dem Plan. Bei diesen speziell im Verein entwickelte Prüfungen geht es hauptsächlich darum, Spaß auf und mit dem Pferd zu haben. So zeigen die Kinder neben Grundsitz oder Knien auch das Liegen auf dem Pferderücken. Am Boden sind Balance auf einem Cavaletti zu zeigen, einige Dehnübungen auf der Matte oder eine Rolle quer auf einem Übungspferd. Nebenbei werden sie möglichst ohne spürbaren Druck an eine Prüfungssituation gewöhnt. Dazu gehört es, vor einem „Richter“ zu stehen und einige einfachen Fragen zu beantworten. Da es sich meistens um Trainer aus dem Verein handelt, die diese Kinder schon mal hier und da gesehen haben, sind diese Personen für sie nicht ganz fremd. Es ist wirklich schön, wie die kleinen Kinder Freude dran haben und glücklich sind, wenn eine Übung besonders gut gelungen ist und ein Ansporn für weitere Fertigkeiten entwickelt wird.

Dann bis zum nächsten Abzeichentag im Verein.

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Bilder zum Abzeichentag am 07.03.2020: Stangenarbeit VA4, VA5

Gruppen: Taunusstein 1bis 5

(Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

 

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Bilder zum Abzeichentag am 07.03.2020: VA5

Gruppen: Taunusstein 4

(Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

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Bilder vom Familientag 2019: T4 „Ballett/Hipp-Hopp“

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Familientag 2019: Zirkus ist da

Das Thema des Familientages traditionell am Ende der Turniersaison war diesmal der Zirkus, wie es bereits die Nichtturniergruppen im Sommer umgesetzt haben. Wie setzen es nun die Turniergruppen um? Unter dem Motto kann man einiges vereinigen und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle fieberten dem Termin entgegen. Es wurde überlegt, ausprobiert, vieles wieder umgestellt und bis zum letzten Training vor dem Termin geübt.

Wegen der frühen Herbstferien fiel der Termin auf das Wochenende danach. Die Hoffnung verbreitete sich, dass es an diesem Tag noch angenehmere Temperaturen geben könnte. Zuerst sah es nicht so aus. Denn an den Tagen vorher gab es nur Regen und das Thermometer zeigte nur einstellige Werte an. Und dann tatsächlich wurde es Sonntag trockener und wärmer. Fleißige Hände schmückten die Halle ein Tag vorher dem Thema entsprechend mit bunten Fähnchen. Auch das Zirkuszelt fehlte nicht, obwohl es nur symbolisch mit buntem Tuch dargestellt wurde.

Die Bänke füllten sich und alle waren gespannt, was sich die Voltigierer für das Publikum einfallen ließen. Dann betrat der Zirkusdirektor die Manage und kündigte gereimt die erste Gruppe T7 und deren „Raubtiershow“  mit und auf Weasley an. An der Longe stand Julia und Jutta half den „Tieren“ auf den Rücken.

Danach kamen direkt die Zebras aus Madagaskar mit einem besonders bunten Exemplar. Selbst Chili hat sich in einem Zebra verwandelt. Salma als Longenführerin wurde von den beiden Trainerinnen Nadine und Lena begleitet.

Da in einem Zirkus Clowns nicht fehlen dürfen, stürmten die vier kleinen Clowns der T6 die Manege. Selbst Weasley wurde bunt angemalt und bekam einen kleinen Hut, der ihm durchaus gutstand. Charlotta unterstützte die lustigen Vier.

Während das Holzpferd für den Zauberer von T3 in die Mitte gestellt wurde, durfte sich das neue Pferd Carlo dem Publikum vorstellen. Er sollte sich an die Situation mit vielen Leuten, geschmückte Halle und den Geräuschen darin ansehen. Scheinbar wenig beeindruckt schaute er sich alles in Ruhe an. Christine schien sehr beruhigt zu sein, denn bei Turnieren kann es auch turbulent werden, was die Pferde aber nicht stören sollte.

Nun stand eine große Kiste im Zirkel. Schon flog der Deckel auf und ein kleiner Zauberer sprang heraus. Das weggeworfene Plüschtier verwandelte er in ein rosafarbenes Einhorn. Aus allen Ecken kamen nun verwandelte Tiere dazu, die zusammen eine Kür zeigten.

In der Pause konnte jeder die Gelegenheit nutzen und sich mit leckeren Sachen versorgen. Neben frischen Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gab es auch deftigere Sachen wie Würstchen mit Brötchen oder leckere Suppe. So gestärkt ging die Vorstellung weiter. Auch diesmal war für jeden was dabei.

Taunusstein 4 zeigte die Unterschiede zwischen Ballett und Hipp-Hopp und das alles auf dem Rücken von Chili. Deutlich gruseliger erging es den Zuschauern als Taunusstein 1 an der Reihe war.

Liebhabern von Thrillern ging bestimmt das Herz auf und selbst Michael J. wäre begeistert gewesen.

Als Abschluss präsentierte Taunusstein 2 auf Monte ihre Kür. Sie erinnerte alle an „Cirque du Soleil”.

So ging ein schöner Nachmittag zu Ende, der jedoch etwas kürzer war als sonst, da viele Voltigiererinnen an dem Wochenende nicht konnten. Aus dem gleichen Grund musste auch die Gruppe der Erwachsenen ausfallen. Dann wird sie vielleicht nächstes Jahr wieder dabei sein.

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Zweiter Platz für T1 bei der Kreismeisterschaft des KRB Wiesbaden-Main-Taunus in Kriftel

An dem Wochenende vom 31. August und 1. September veranstaltete der Reit und Fahrverein Kriftel die Hessische Meisterschaften in Voltigieren 2019 und die Kreismeisterschaft des KRB Wiesbaden-Main-Taunus.

In der Leistungsklasse M* nahm die Gruppe Taunusstein 1 teil. Sie erreichte in dem normalen Wettbewerb mit der Wertnote 5,708 den dritten Platz. Gestartet sind Salma Assouli, Kaya Diehl, Helen Giesen, Chiara Hüllen, Lena Kölbel, Rexhaus, Larissa, Kyra Rohlf und Leonie Thomas. Die Trainerin Marion Müller longierte das Gruppenpferd Ron. In der Wertung der Kreismeisterschaft des KRB Wiesbaden-Main-Taunus erreichte die Gruppe knapp hinter Idstein 1 den zweiten Platz.

Gleich nach der Siegerehrung ging es für Kyra Rohlf zur nächsten Kreismeisterschaft – diesmal im Springen – nach Idstein. Auch hier sicherte sie für den RVC den dritten Platz.

Bereits sehr früh am Samstagmorgen startete die Gruppe T4 in der A-Prüfung. Nach dem Pferdewechsel war es der erster gemeinsamer A Start mit einer Kür auf Chili. Da Chili seinem Namen alle Ehre macht, kann man nicht nie sicher sein, dass er nicht was „ausheckt“. Da er diesmal jedoch brav galoppierte, verflog nach der Pflicht die anfängliche Nervosität der Gruppe wieder und die Kür lief gut. Die Gruppe war besonders stolz sowohl auf ihre eigene Leistung als auch auf die von Chili und auf die von Franziska Laatz, die Chili besonnen longierte, im Besonderen. Denn die Peitsche verlor mitten in der Kür den Schlag. So daß kurzfristig viel Stimmeinsatz von Franzi zum Treiben erforderlich wurde. Julia rannte wie ein Blitz die Ersatzpeitsche holen und es wurde schnell getauscht. Die Gruppe belegte den 1. Platz mit einer Wertnote von 5,030.

Besonders freute sich Julia Haag über den Preis für die beste Pflicht in dieser Leistungsklasse. Es starteten: Luca Marie Döpp, Julia Haag, Mirjam Klink, Carlotta Orth, Jolina Reith und Selina Roth.

Am Sonntagnachmittag startete der zweite Teil der Gruppe T4 in der Prüfung der Nachwuchsgruppen. Auch hier waren alle mit der Leistung von Chili, Franzi und der Gruppe sehr zufrieden. Sie belegten mit einer Wertnote von 5,137 den 3. Platz. Es starteten: Lena Ertel, Sophia Koudelka, Sarah Lehmann, Raja Scheid, Aika Scheid und Sophie Zahn. Sie wurden von Franziska Laatz longiert und Julia Haag war Hochhelfer.

Ein Dank geht an alle Unterstützer, Helfer und Fahrer ohne die die Starts nicht möglich gewesen wären.

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Bilder von T4a und T4 NW inKriftel

T4 in A Prüfung:

T4 als Nachwuchs:

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