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Was für ein Turnierjahr 2022 für RVC Taunusstein

Das hat der Reit- und Voltigierclub Taunusstein (RVC) lange nicht mehr erleben können. Nicht nur, dass dieses Jahr 2022 wieder mehr Turniere stattfinden konnten, die M-Gruppe Taunusstein 1 und gleichzeitig die L-Gruppe Taunusstein 2 durch ihre Erfolge bei Sichtungsturnieren die Nominierungen für die großen Turniere

  • Deutscher Voltigierpokal der M-Gruppen in Schwaiganger
  • Deutscher Voltigierpokal der L-Gruppen in Lohn
  • 5 Länder Vergleichswettkamp in Rhede (beide Gruppen)

als Vertreter für Pferdesportverband Hessen erhalten haben, sondern auch deshalb, weil alle sechs Leistungsgruppen an dem Turnier in Idstein am 08. Oktober teilgenommen haben. Bereits am frühen Morgen startete die Prüfung der M-Gruppen mit der Pflicht. Taunusstein 1 gingen als zweite Gruppe in den Zirkel. Marion Müller longierte das Pferd No father‘s Boy. Die Voltigiererinnen zeigten eine souveräne Pflicht auch wenn an wenigen Stellen noch mehr Sicherheit und Leichtigkeit präsentiert werden könnte. Diese sah man dann allerdings bei der Kür. Es sind nicht die spektakuläre Dreier-Übungen, die eine harmonische leicht aussehende Kür ausmachen, sondern eher die unterschiedlichen und flüssigen Übergänge zwischen den Elementen. Auch die sicher gezeigte Zweier-Übungen im Einklang zur Musik und einem konstant laufenden Pferd machen aus einer Kür ein schönes Gesamtbild. Dies haben auch die drei Richter so gesehen und Taunusstein 1 auf das Siegerpodest bewertet. Mit einer Gesamtwertung von 5.670 siegte die Gruppe in dieser Prüfung der M*-Gruppen.

Bei der Prüfung der L-Gruppen musste sich Taunusstein 2 leider geschlagen geben. Zum einem starteten auch zwei starke Gruppen und zum zweiten schien der Tag es nicht so gut mit der Gruppe zu meinen. Die Teilnehmenden waren nervöser als sie es aufgrund ihrer Vorbereitung hätten sein müssen und so unterliefen ihnen bei der Ausführung der Pflichtübungen Flüchtigkeitsfehler, die auf die Kür abfärbten, so dass diese ebenso unterhalb des sonst präsentierten Könnens blieb. Damit reichte es insgesamt nur für den dritten Platz. Getragen hat die Starter das Gruppenpferd Montreal. An der Longe stand Johanna Peithner.

Ein besonders schöner Nachmittag wurde den Schrittgruppen Taunusstein 5-7 bereitet. Durch zahlreichen Startgruppen wurde die Prüfung auf zwei Abteilungen aufgeteilt. In der ersten Abteilung startete Taunusstein 6 als die neunte Gruppe mit Longenführerin Johanna, diesmal mit Pferd Chilipepper. Die sieben Voltigiererinnen zeigten die vorgeschriebenen Pflichtübungen bereits mit einer gewissen Ruhe und guten Ausführung. Dies setzte sich ebenso bei der Kür fort. Hier wurden schon einige Doppelübungen mit höheren Schweregrad gezeigt. Diese Leistung bescherte der Gruppe den vierten Platz.

Ebenso den vierten Platz von sieben in der zweiten Abteilung erreichte die Schrittgruppe Taunusstein 7 auf dem Pferd Weasley mit Longenführerin Christina Thomas-Schlifski. Auch hier gingen sieben Voltigiererinnen an den Start. Sie zeigten eine gut geturnte Pflicht und auch die harmonische Doppelübungen der Kür überzeugte die Richterin. Auf dem fünften Platz sah sie die Gruppe Taunusstein 5. Das Pferd Anton wurde durch Kyra Rohlf longiert bereit. Auch hier zeigten die Voltigiererinnen in beiden Teilen eine gute Leistung.

In der vorletzten Prüfung startete die Gruppe Taunusstein 3 zuerst nur im Pflichtwettbewerb, damit die neuen Gruppenmitgliedern etwas Turniererfahrung ohne großen Druck sammeln konnten. Durch einen Zwischenfall auf dem Vorbereitungszirkel mit einem anderen Pferd regte sich Chili so auf, dass er sich selbst durch die Longenführerin Salma Assouli nicht entspannen lassen konnte und in der Prüfung zu steif lief. Da sieht man, wie sensibel Pferde auf Geschehenes reagieren können und nicht nur eine Maschine sind. Aber ein Pferd ist ja auch nur ein Mensch …

Ein großes Lob geht an den Veranstalter RFV Idstein, das sie ein sehr reibungslos verlaufendes und gut bewirtetes Turnier auf die Beine gestellt haben.
Der RVC Verein blickt auf einen erfolgreiches Turnierjahr zurück. Das wäre so nicht möglich gewesen, wenn die Mitglieder in den letzten 2 Jahren nicht fest hinter dem Verein gestanden und ihn in der schweren Zeit so großartig unterstützt hätten. Dank geht auch an die Voltigierer und Trainer, die unter erschwerten Bedingungen das Training weiter am Leben erhalten haben.

(Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

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T2 startete bei Deutschem Voltigierpokal der L-Gruppen in Lohne

Von Melanie Klämke

Vom 23. bis zum 26. Juni 2022 fand der diesjährige Voltigierpokal der L-Gruppen im ländlichen norddeutschen Charme in Lohne bei Oldenburg statt. Das Team Taunusstein 2 hatte sich dafür vor vier Wochen auf dem Turnier in Molzbach qualifiziert.
Nach langem und fleißigem Training machte sich der erste Teil des Teams (Lisann, Lisa Marie, Aika ) mit Pferd Montreal am Donnerstag, den 23. Juni morgens um 8 Uhr auf den Weg. Vor der 5,5-stündigen Autofahrt erledigte das Team noch einige Sachen am Stall – unter anderem Führanlage reinigen, Misten der Boxen und das Auf-die-Koppel-Bringen der Pferde. Trainerin und Longenführerin Johanna holte währenddessen das eigens dafür geliehen Zugfahrzeug ab und half dem Team danach den Rest zu erledigen. Gegen 9 Uhr ging es dann los zum deutschen Voltigierpokal der L-Gruppen.
Die Veranstaltenden in Lohne hatten für die Pferde der teilnehmenden Mannschaften ein Stallzelt aufgestellt, in dieses Montreal nach der langen Fahrt einzog und sich direkt an das mitgebrachte Futter heranmachte. Das Team schaute sich währenddessen den schönen Hof von Lohne an und fuhr danach in ihre Unterkunft, um das Gepäck abzustellen. Die Unterkunft selbst war lediglich 5 Minuten Fahrzeit vom Turnierstandort entfernt und bot genug Raum für alle Teammitglieder und zwei Elternteile.
Am selben Abend trafen auch zwei weitere Teammitglieder – Sonja und Magdalena mit ihrer Mutter ein. Johanna war zu dieser Zeit auf der Mannschaftsführer:nnen-Besprechung und empfing dann am Abend den weiteren Zuwachs.
Am nächsten Morgen frühstückte das Team entspannt, während sich Johanna mit Begleitung einiger Teammitglieder auf den Weg zur Verfassungsprüfung des Pferdes machte, die um 9:30 Uhr begann. Montreal absolvierte jene mit Souveränität, was Johanna sehr zufrieden und glücklich machte.
Nur einige Stunden später trafen die beiden letzten Mitglieder Anja Schicke sowie ihre Mutter und Melanie Klämke ein. Nachdem sie ebenfalls ihre Koffer in der Unterkunft abgestellt hatten, fuhren alle zusammen zurück zum Hof und feuerten gemeinsam die zweite Mannschaft aus Hessen – das Team aus Molzbach – an.
Kurz danach bereitete sich Taunusstein 2 auf ihren eigenen ersten Pflichtstart vor. Da teilweise große Nervosität vorhanden war, kam es leider zu ein paar Patzern, die vermieden hätten werden können. Zu allem Unglück kam es während des Starts auch noch zu einem Sturz, bei dem sich ein Gruppenmitglied am Knöchel verletzte. Dieser Sturz führte leider auch dazu, dass am nächsten Tag, an dem die Kür stattfinden sollte, jenes Mitglied auch nicht an der Kür teilnehmen konnte.
Magdalena und Lisann überlegten sich deshalb am Abend ein Alternativprogramm, das sie dann stattdessen einbauen wollten. Als dann am Samstag die Kür bevorstand, feuerte sie vorher noch einmal die Mannschaft aus Molzbach bei ihrem zweiten Start an. Taunusstein 2 bereitete sich danach wiederum selbst auf seinen eigenen Start vor. Der Start selbst lief trotz des spontanen Ausfalls solide – unter anderem auch aufgrund des großen Beistandes des Teams aus Molzbach und seinem mitangereisten Fanclub. T2 konnte sogar durch seine Kür die Gesamtnote verbessern und erreicht dadurch den 9. Platz ihrer Abteilung.
Am selben Nachmittag ging das Team gemeinsam Eis essen. So viel Zeit für das Eis blieb allerdings nicht, da um 19 Uhr die Siegerehrung, der Einzug der Landesverbände und die Pferdeehrungen stattfinden sollten. Deshalb machten sich alle zusammen bereits nach einer halben Stunde wieder auf den Rückweg. Nach der Siegerehrung kümmerten sich alle gemeinsam liebevoll um Montreal und fuhren dann zusammen wieder zur Unterkunft zurück.
Wir möchten an dieser Stelle den beiden Müttern Tatjana und Susanne sowie den Vater Peter, der kurz vorbeigeschaut hatte, für ihre Unterstützung danken. Ohne sie wäre das Turnier nicht so reibungslos und gut gelaufen.
Dort in der Unterkunft angekommen, bot Tatjana Lang an, Abendessen vorzubereiten, was alle dankbar annahmen. Währenddessen analysierte das Team nachträglich ihre eigene Kür und schaute sich außerdem die Küren der anderen Mannschaften an.
Am Sonntag früh fuhr das Team morgens zum Stall, packte alle Sachen ein und reinigte die Box des Stallzeltes. Montreal freute sich sehr, in den Anhänger steigen zu dürfen und nach Hause zu fahren. Und auch alle anderen waren sehr glücklich, nach dem anstrengenden Wochenende endlich wieder daheim zu sein.

Fotos: Bernd Thierolf, http://www.barnysphotoshop.de

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T3 startete in Kriftel

Text und Fofos von Dagmar Sedlak-Breil

An dem Wochenende vom 18.-19. Juni 2022 feierte der Reit- und Fahrverein Kriftel sein 90stes Bestehen mit einem Jubiläum-Voltigierturnier. So langsam finden hier und da wieder Turniere statt, und wenn so in der Nähe eine Möglichkeit besteht, Turnierluft zu schnuppern, dann nichts wie hin. Als Einstieg wollte die Gruppe nur in A-Pflicht starten.

Sehr früh am Sonntag Morgen ging es somit in Richtung Kriftel. Vor Ort bei noch sehr angenehmen Temperaturen fanden die typischen Vorbereitungen statt. Da sehr viel Zeit eingeplant wurde, frisierten sich die Mädchen ganz in aller Ruhe. Dann ist auch schon Chili gekommen, für den ein Paddock draußen gemietet wurde, da er am Nachmittag nochmal mit einer anderen Gruppe starten sollte. Sehr schön im Schatten stand er da und sichtlich entspannt genoss er den Ausblick auf die schöne Anlage. In der Zwischenzeit kamen die restlichen Gruppenmitglieder an und bereiteten sich vor. Auch Chili sollte sich in aller Ruhe auf dem Reiterplatz warm laufen. Nach dem sich alle ordentlich gedehnt hatten ging es in die Ablongierhalle, in der einige Runden galoppiert und die eine oder andere Übung noch einmal ausprobiert wurde. Die eigentlichen Prüfungen waren ab 8:30 angesetzt. Da die Gruppe erst als vorletzte an der Start ging, konnten sie sich noch alle in Ruhe vorbereiten. Dann war es endlich so weit. Chili arbeitete sehr schön mit, als wenn er sich schon danach gesehnt hätte endlich mal wieder bei einem Turnier zu starten. So ähnlich erging es auch den 7 Starterinnen. Einige sind das erste Mal in der A-Gruppe gestartet. Nach und nach haben alle mit voller Konzentration ihre Pflichtübungen absolviert. So weit ist alles gut gelaufen und alle waren auf die Wertung gespannt. Derweil konnten sich alle noch die Starts der L– und M-Gruppen ansehen. Die Siegerehrung fand anschließend statt. Mit einer Wertung von 4.711 erreichte die Gruppe Taunusstein 3 den schönen 3. Platz von 5 Startern. Einige schöne Überraschungen bei den Detail-Wertungen gab es zudem oben drauf. Die Longenführerin und Trainerin Salma war mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden und alle sind nun enorm motiviert weiter zu trainieren.

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Kyra vertrat erfolgreich RVC bei Reiterturnieren

Text und Fotos Claudia Rohlf

Der Reit- und Voltigierverein RVC wurde in den letzten beiden Monaten durch Kyra mit ihrem Pferd Cera S bei mehreren Reitturnieren vertreten. Dazu eine kleine Aufstellung:

Grünberg 15.05.2022 Stilspringen A*
 Obwohl Cera die längere Anfahrt und der Turnier-Vortag noch in den Knochen steckte, lieferten die beiden eine super Runde ab. Gutes Tempo, schöner Rhythmus – da haben sich beide ordentlich gefreut (am meisten über die Ehrenrunde im Galopp auf der schönen Geländewiese in Grünberg).
Note: 7,1 Platzierung: 2. Platz (19 Starter)

 

 

 

 

 Wallrabenstein Stilspringprüfung A* Weg- und Zeit
Leider hatte Kyra kein Glück bei der Wahl der Wege gehabt – etwas zu weit gewählt und damit den Schwung verloren und damit einen Vorbeiläufer kassiert, der danach kürzer und knackiger gerittene Weg rettete die Note dann leider nicht mehr. Insgesamt sind die beiden etwas gemütlich in den Parcours gestartet, was zwar Stangenfehler verhindern kann, aber dem Pferd wird der Absprung schwer gemacht und Zeitfehler kommen dann noch on top. Aber auch hier merkt man mal wieder, dass der Sportpartner Pferd eben auch ein Lebewesen ist, und durchaus auch mal zeigt, wenn es gerade nicht so „Bock“ hat. Auf dem Abreiteplatz noch total überdreht und dann – Luft raus. Und da Cera manchmal ganz Stute ist, kann man ihr das auch leider nicht „ausreden“, sondern es läuft eher nach dem Motto „hab dir doch gesagt, ich bin fertig für heute“. Aber trotz allem eine schöne Runde von beiden in der man gut sehen konnte, wie die Zusammenarbeit und Verständigung von Reiter und Pferd von Sprung zu Sprung stieg.
Note: 5,5 Platzierung: keine Platzierung (41 Starter)

Heftrich 18.06.2022 Dressurreiter A*
Nicht unbedingt Cera’s Paradedisziplin und offensichtlich nicht das, was die Richter an dem Tag sehen wollten. Zudem wurde zu zweit geritten und aufgrund einiger Ausfälle ergab sich eine neue Paarung, in der Kyra als Zweite reiten musste – immer etwas unglücklich, wenn das vordere Pferd dann zu langsam ist. Die Leistung war definitiv besser als die Note vorgibt.
Note: 5,3 Platzierung: keine (36 Starter)

Stilspringen A*
Hier waren die beiden wieder in ihrem Element und konnten trotz der Mittagshitze von 31 Grad abliefern. Keine Fehler, lediglich eine leichte Lustlosigkeit bei Cera, die wohl lieber weiter gegrast hätte, statt sich nochmal auf den Springplatz zu begeben. Eine tolle Leistung von beiden, zumal das gesamte Starterfeld (in zwei Abteilungen zusammen 36 Starter in dieser Prüfung) erhebliche Probleme in der Kombination hatte, die beiden diese hingegen mit Bravour absolviert haben.
Note: 7,1 Platzierung: 6. Platz (17 Starter)

Kombinierte Prüfung A* (Dressurreiter+Stilspringen)
(Punkte: 12,4) Platzierung: 3. Platz (6 Starter)

 

 

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Guter Saison Auftakt von Taunusstein 1 in Langenscheid

Von Dagmar Sedlak-Breil

Das war schon lange her, dass alle Mitglieder einer Gruppe an einem Turnier teilgenommen haben. Taunusstein 1 ist am 21. Mai 2022 zu einem reinen Pflichtturnier nach Langenscheid gefahren. Damit alle wieder ein bisschen Turnierluft schnuppern konnten, teilte man im Vorfeld die Gruppe auf zwei Mannschaften auf. Vor der Fahrt wurden in aller Ruhe im Stall die Frisuren gestaltet. Auch ihr Pferd Ron war entspannt und ersichtlich über diese Aktivitäten erfreut und ließ sich problemlos verladen.

Das Ziel befand sich mitten in einer herrlichen Landschaft mit einem tollen Ausblick auf Schloss Schaumburg in der Ferne. Bei diesem Anblick könnte man glatt vergessen, warum man da war. Auf dem wunderschönen Gelände gingen die weiteren Vorbereitungen fast von alleine. Mit guter Laune und Zuversicht ging es dann an den Start. Ron schien auch sehr entspannt gewesen zu sein, denn er lief in beiden Gruppen ruhig und zuverlässig. Dies konnte man auch von der gesamten Mannschaft sagen, obwohl eine kleine Schreckminute beim Anziehen der Trikots kam, als die Tasche leer und eine Teilnehmerin mit leeren Händen und ohne Trikot da stand. Kein Problem, dann wurde vor dem Start der zweiten Gruppe schnell ein Trikots gewechselt. Die erfahrenere Teilgruppe hat den ersten Platz für sich entscheiden können, gefolgt von der zweiten Hälfte. So gelang ein guter Saison Auftakt und es ging fröhlich und zufrieden zurück zum heimischen Stall.

(Fotos Ilka Köhncke)

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Taunusstein 2 startete in Molzbach

Von Melanie Klämke

Am Samstag, den 28. Mai war es endlich so weit: das erste Turnier seit Beginn der Coronapandemie fand im schönen Ort Molzbach statt!Sowohl die Temperaturen als auch die Uhrzeiten des Starttermins stimmten das Team Taunusstein 2 positiver und fröhlicher als bei den im vergangenen Monat im Schnee stattfindenden Feedbackdays in
Wettenberg.
Co-Trainerin Antonia Bart fuhr noch einmal das Pferd Montreal mit ihrem Auto der Garten- und Landschaftsbaufirma RICHTIG zum Turnier. Mit einem zweiten PKW nahm der Vater Tobias Emich die andere Hälfte des Teams mit. Wir danken Antonia und Tobias für ihren Einsatz beim Fahren! Aufgrund Johanna Peithners – die Trainerin der Gruppe – guter Zeitplanung war das Team bestehend aus Lisa Marie Zahn, Lisann Saliger, Sonja Emich, Aika Scheid, Magdalena Lang und Melanie Klämke schon drei Stunden vor Start der Pflicht am Veranstaltungsort angekommen. Dort checkten alle erst einmal die Lage und bewunderten die große und schöne Halle des Voltigiervereins Molzbach.
In der Pflicht übertraf das Team ihre Erwartungen. Obwohl es für drei Teammitglieder das erste offizielle Turnier war, blieben sie trotz vorheriger Angespanntheit und Nervosität gelassen und turnten sauber und konzentriert. Ebenso konzentriert lief auch Johannas Lieblingspferd Montreal. „Ich liebe ihn!“, sagte die sehr zufriedene Johanna nach dem Start mit strahlenden Augen. Ebenso zufrieden mit dem Pferd als auch mit dem Team war Antonia Bart, die von außen den Pflichtstart mitfilmte.
Eine knappe Stunde nach dem Pflichtstart war auch schon der Start der Kür. Leider konnte die Grundentspanntheit der Pflicht nicht auf die Kür übertragen werden.Durch den spontanen verletzungssbedingten Ausfall von Anna-Marie Klink wurde die Kür in der vergangenen Woche schnell und spontan umgestellt. Die dadurch entstandene Nervosität erschwerte es dem Team, die Leistung zu erbringen, die es im Training im Regelfall erbringt. In Kombination mit einem zu Beginn auch nervösen Pferd führte das zu einem hektischen Turnen, welches als Folge Sturz und Abrutscher hatte. Nichtsdestotrotz war das Team nach den beiden Starts entspannt und gelassen und genoss die nächste halbe Stunde bis zum Beginn der Siegerehrung die Sonne.
Die Siegerehrung kam dann jedoch schneller als erwartet, sodass man die Sonne nur kurz genießen konnte. Und so machte sich das Team dann schon schnell zur Siegerehrung auf. Mit einer Wertnote von 5,3 erreichte das Team den dritten Platz. Hans Reichhardt, einer der Richter*Innen, gab während der Überreichung der Schleifen dem Team einige Tipps zur Verbesserung der Kür.
Wir danken ihm, aber auch allen anderen Richterinnen für ihren Einsatz! Nach der Siegerehrung probierte sich die Mannschaft noch durch die kulinarische Vielfalt, die von den Molzbacher Veranstaltenden bereitgestellt wurde. Besonders der Kaffee, die in fett gebackenen Kartoffeln und die Salate waren eine Spezialität und wurden gelobt.
Nachdem Montreal im Anhänger langsam ungeduldig wurde und endlich mal losfahren wollte, fuhr das Team gegen 18:30 Uhr wieder müde zurück zum Stall. Montreal freute sich sehr, wieder zurück in seiner gewohnten Umgebung mit leckerem Futter in seiner Box zu sein.

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Spendenlauf in Mai 2022

Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil

Als unser Verein vor vier Jahren Coco kaufte, hat keiner sich vorstellen können, dass er nicht so lange bei uns verweilen würde. Nun konnte nach einem Jahr sein Ersatz Sjuan gekauft werden. Um die finanzielle Lage etwas zu entspannen, hat der Vorstand überlegt, einen Spendenlauf zu organisieren und gleichzeitig auch ukrainische Flüchtlinge mit einem Anteil von 10 % zu unterstützen.

Dank Aufhebung vieler Einschränkungen bot sich der Monat Mai als optimale Wahl. Er ist im Durchschnitt nicht so warm und es sind auch noch nicht viele Turniere, die sonntags sein würden. Auch das Wetter hat optimal mitgemacht. Die angekündigte Hitze hat sich in angenehme 23 bis 25 Grad Celsium abgekühlt. Der Wind fühlte sich zusätzlich angenehm an. Für die Versorgung der Läufer standen etliche Wasserflaschen bereit. An der Startposition mit dem Erfrischungspavilion hatten sich viele Zuschauer eingefunden. Viele von ihnen haben sich lange Zeit währen der Corona Einschränkungen nicht gesehen. Jetzt nutzten viele die Gelegenheit endlich wieder Gespräche von Angesicht zu Angesicht zu führen. Punkt 15 Uhr richtete Susanne als Vertreterin des Vorstandes und als Organisationswärtin ein paar Worte an die Teilnehmer und die Zuschauer. Sie erklärte nochmal kurz den Ablauf. Im Vorfeld hat sich jeder Teilnehmer einen oder mehrere Sponsoren gesucht, die bereit waren, pro gelaufene Runde einen bestimmten Betrag zu zahlen. Für jeder Runde erhielten die Teilnehmer einen Gummiring, die auf dem Arm gesammelt wurden. Am Ende sollten die Anzahl gezählt und aufgeschrieben werden. Dann stand dem Start nichts mehr im Wege. Unter lauten Klatschen und Zurufen starteten die Teilnehmer in die erste Runde. Für eine ganze Stunde sollten sie die Runden um die Wiese an der Koppel laufen. Nach jeder Runde verteilten die Helfer die Gummiringe. Jeder Läufer sollte sich die Kräfte entsprechend aufteilen in seinem eigenem Tempo laufen. Die seitlich wartenden Zuschauer klatschen immer laut, wenn sich ein paar Läufer der Startposition näherten. Zwischendurch bestand die Möglichkeit, sich leckeren Kuchen und Kaffee zu holen.

Und dann war schon die Stunde zu Ende. Selbst da wollten doch noch einige weiterlaufen. An der Abrechnungsstelle bildete sich eine lange Schlange. Nun wurden die gesammelten Gummiringe gezählt und aufgeschrieben.
Es war schön zu sehen, wie engagiert viele der Kinder dabei waren und manche für den guten Zweck alles gegeben haben. Wir danken auch den vielen Sponsoren, die die Kinder so unterstützt haben. Warten wir ab, was zusammen gekommen ist, aber eins ist klar, auch kleine Beträge, und vor allem die Bereitschaft zu helfen, ist viel mehr wert als nur das eigentliche Geld. Möge der Beitrag für die ukrainische Familien ihnen das Leben hier etwas erträglicher machen.

Einige Einblicke.

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Schnuppertag am 23.04.2022

Von Dagmar Sedlak-Breil

Endlich war es wieder so weit. Diesmal sind die Anmeldungen regelrecht eingeprasselt, was sehr erfreulich war. Die Corona-Zahlen ging wieder langsam zurück und die Einschränkungen wurden entsprechend Stück für Stück aufgehoben. Endlich mal wieder was machen können! Darauf haben viele gewartet.

Für die Kurse standen Raja und Larissa als Trainerinnen bereit. Während sich die kleinen Vorschulkinder als „Bambinies“ warm spielten und dehnten, bereitete Christina das Pferd Wheasley auf seinen Einsatz vor. Bevor die Kinder aufs Pferd gehen konnten, wurden die Übungen auf einem Holzpferd und dann auf dem Movie geübt. Anschließend ging es los.

Damit die Trainerinnen die Kinder nicht heben mussten, kletterten sie über einen hohen Kasten von der Seite aufs Pferd. Dabei war das Wichtigste das vorsichtige Hinsetzen auf den Pferderücken. Während ein Kind die ersten Runden drehte, übten die restlichen Kinder weiterhin auf dem Movie. Auch andere Übungen wie Balancieren wurden zwischendurch eingeschoben, denn das spielt beim Voltigieren eine wichtige Rolle. Nach der letzten Runde auf dem Rücken von Wheasley stand eine Überraschung auf der Tagesordnung. Als Abschluss des Kurses wartete eine Bastelarbeit als Erinnerung zum Mitnehmen auf sie. Diesmal war es leider nur ein Papierhufeisen mit dem Bild von einem Pferd, das die Kinder mit unterschiedlichen Kleinteilen verschönern durften. Die Zeit des Abholens kam schneller als erwartet und die Kinder gingen mit lächelnden Gesichtern nach Hause.

Nach einer kurzen Mittagspause stürmten schon die älteren Kinder die Halle. Diesmal stand Carlo mit Brigitte zur Verfügung. Für die größeren Kinder wurden etwas anspruchsvollere Aufwärm- und Trainingsübungen vorbereitet.
So wurde das Stehen auf Movie ein Selbstläufer. Gut, das gleiche auf einem richtigen Pferd zu machen ist schon etwas schwieriger aber mit etwas Übung meisterten sie es gut. In einer anderen Runde konnten die Kinder auch ihre Lieblingsübung auf dem Pferd ausprobieren. Nach einigen Runden war die Zeit leider schon wieder vorbei. Diesmal sollten die Kinder auch helfen den Gurt und andere Mittel wegzuräumen und sich bei Carlo bedanken. Denn das Pferd ist nicht nur ein lebendiges Sportgerät sondern ein Mitglied der Gruppe. Wie bereits am Vormittag bastelten die Kinder auch Hufeisen. Es sind echt schöne Stücke dabei entstanden. Trotz der vielen Bewegungen in den letzten Stunden war der Bewegungsdrang noch vorhanden, so dass sie vor der Abholung noch einige Spiele spielen wollten. Anschließend sind die Kinder zufrieden in die Arme der Eltern gelaufen.

Mal sehen, wen man dann in den regulären Trainingszeiten begrüßen darf.

(alle Fotos von Dagmar Sedlak-Breil)

Fotos vom Vormittagskurs:

Fotos vom Nachmittagskurs:

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Taunusstein 2 beim Feedbackdays in Wettenberg

Von Lisa Marie Zahn und Melanie Klämke

Am frühen Morgen des 3. Aprils bereitete sich die vielversprechende Gruppe des RVC Taunusstein um 5:15 Uhr auf die ersten Feedbackdays im neuen Jahr 2022 vor. Das Thermometer maß -6,5 Grad, aber der eiserne Durchhaltewillen der Mannschaft – bestehend aus Lisann Salinger, Lisa Marie Zahn, Anja Schlick, Aika Scheid, Anna-Marie Klink und Melanie Klämke – ließ sich selbst von der in Folge der eisigen Temperaturen entstandenen dicken Schneeschicht im Stall nicht abhalten. Antonia Bart, ein treues Vereinsmitglied und Trainerin der startenden Gruppe Taunusstein 2., hatte einige Tage zuvor angeboten, das Pferd der Gruppe (Montreal) nach Wettenberg, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, zu fahren. In ihrem sehr leistungsstarken und großen Auto der Firma „RICHTIG“ nahm Antonia nicht nur Montreal mit, sondern auch nahezu die gesamte Mannschaft einschließlich der Longenführerin Johanna Peithner mit. Bevor das Auto jedoch nach Wettenberg aufbrach, musste das Pferd noch in den Anhänger verladen werden. Aufgrund der frühen Temperaturen war jedoch auch Montreal nicht sonderlich begeistert in den eisigen Hänger zu steigen. Nur durch das Talent von Antonia und Johanna, mit Pferden zu kommunizieren und deren Körpersprache richtig zu deuten, konnte Montreal überzeugt werden, den Hänger zu betreten. „Antonia und ich haben das sehr gut beide zusammen geschafft“, so die Longenführerin Johanna. Nach gut 1,5 Stunden erreichte die Gruppe dann den Hof des Voltigiervereins von Wettenberg Dort bereitete sich das Team dann für den ersten Pflichtstart vor, während sich Johanna führsorglich um ihr persönliches Lieblingspferd Montreal kümmerte. Während der Vorbereitungen traf auch der Fanclub bestehend aus Tamara Subke, welche sich extra in Farben des Vereinslogos kleidete, ein. Den Pflichtstart absolvierte das Team, einschließlich mit Antonia Bart, die spontan dazu eingeladen wurde mit zu starten, mit Bravour. Lediglich in Bezug auf den Aufsprung, Stehen und der Fahne äußerte Alice Reitz dem Team gegenüber Kritik. Sie selbst formulierte aber eine angemessene Zufriedenheit mit der Leistung des Teams insgesamt – und munterte zum Weitertrainieren auf. Kurze Zeit später nach der Pflicht ging es auch schon mit der Kür auf dem Movie an den Start. Das Movie lief ein wenig anders als das vereinseigene Movie des RVCs, sodass Taunusstein 2 ein paar Patzer einbaute, die dem geschulten Auge von Alice Reitz jedoch nicht entgingen. Trotzdem betonte sie den guten Weg, auf den sich Taunusstein 2 befindet. Wir danken Alice für die Rückmeldung sehr und möchten in Zukunft an den von ihren bemängelten Schwachstellen in der Kür als auch in der Pflicht arbeiten. Nach dem Pflicht- und Kürdurchlauf konnte Taunusstein 2 noch für zwei Stunden die Sonne genießen, bevor am Nachmittag der Lehrgang bei Daniel Kaiser stattfinden sollte.

Während der Wartezeit auf den Beginn des Lehrgangs geschah jedoch etwas Dramatisches: bei einem kurzen Spaziergang mit dem Pferd Montreal gelang es ihm beinahe zu entwischen und auf die benachbarten Felder zu fliehen. Allein durch die starken Hände von Lisa Marie Zahn konnte er zurückgehalten werden. Erst als das Pferd wieder in den Händen von Johanna Peithner war, war die Situation wieder endgültig entschärft. Im halbstündigen Lehrgang mit Daniel Kaiser warf Taunusstein 2 einen Blick auf die Übung des Rückwärtsschwingens. Dank ausgefeilter Technik auf Seiten von Daniel konnte das Team noch einige Tipps mitnehmen. Wir danken auch Daniel Kaiser für die guten Rückmeldungen und Kritikpunkte. Gegen 16:30 Uhr kam das Team einschließlich Pferd erschöpft und müde zurück am Stall an.

Fotos: Daniel Kaiser von im|press|ions

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Lehrgang bei Nina Niepoth in Wettenberg

Der Pferdesportverband Hessen veranstaltete Anfang Dezember 2021 einen Lehrgang bei Nina Niepoth. Lange musste die L-Gruppe Taunusstein 2 (T2) nicht überlegen, ob sie sich anmelden sollten. Kurz vor dem Termin waren leider drei Gruppenmitglieder verhindert, so dass sehr spontan für diese Mitglieder der M-Gruppe Taunusstein 1 eingesprungen sind. So fuhren Felix, Lisa-Marie, Magdalena und Sonja von T2 begleitet von Helen, Mia und Toni von T1 nach Wettenberg. Großer Dank geht an Herrn Koch, der nicht nur die halbe Gruppe im Auto mitnahm, sondern auch noch über 2 Stunden lang dort wartete, bis der Lehrgang zu Ende war. So ganz umsonst waren die beiden Stunden jedoch nicht, denn eine kulturelle Attraktion bot die Burg von Wettenberg.

Am Airhorse wurden mit Nina am Aufsprung und an dem Rüchwärtsschwingen gearbeitet. Als “Trockenübungen” für den Trainingsalltag präsentierte Nina insbesondere im Bereich der Absprungtechnik und der Bogenspannung etliche Übungen. Trotz teilweise anstrengenden Übungen machte dieser Lehrgang allen viel Spaß und versöhnte auch den Rückblick auf das Voltigierjahr 2021.

Ein großer Dank geht auch an Nina Niepoth und dem Pferdesportverband Hessen für diesen tollen Lehrgang, der in diesen Zeiten einen Glanzpunkt setzte – dafür wurden gerne Einschränkungen durch Hygienekonzepte in Kauf genommen.

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