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Bericht über RVC in ‘Mein Taunusstein’ WK 2021

In der Sonderbeilage von Wisbadener Kurier-Untertaunus erschien anfang Juli 2021 ein Bericht über RVC Taunusstein

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Ein Rückblick: LZ Vereinswettbewerb Februar 2021

Die Zeitung LZ am Sonntag startete Ende Februar einen Vereinswettbewerb, bei dem die Vereine beschreiben sollten, wie sie im Lockdown mit kreativen Ideen ihr Vereinsleben am Laufen halten.

Der Jury haben sich 24 Vereine mit ihren Berichten gestellt. Der RVC hat zwar nicht gewonnen, konnte aber immerhin mit 80 Punkten einen guten 8 Platz für sich entscheiden.

Hier unserer Teilnahmebericht zum Nachlesen:

Reit- und Voltigierclub Taunusstein geht kreativ mit Corona-Lockdown um

Wie hält man den „Laden“ während des Lockdowns am Laufen? Das ist eine sehr gute Frage, die besonders unseren Reit- und Voltigierclub Taunusstein (RVC) auf eine harte Probe stellt. Denn einerseits müssen die Pferde weiter versorgt und bewegt werden und andererseits brauchen die Voltigierer Training. So wie ein Sportler müssen unsere Pferde weiter trainieren, um ihre Kondition einigermaßen zu behalten. Das ist speziell im Winter auch unter „Normalbedingungen“ schon schwer genug und mit den geltenden Verordnungen und Hygienebestimmungen noch ein gutes Stück schwieriger. Zum Glück unterstützen die Mitglieder den Verein weiterhin nicht nur mit ihren Beiträgen, sondern auch bei der notwendigen Pferdeversorgung.

Der Vereinsvorstand ist aber auch nicht ganz untätig gewesen. Er diskutierte, sammelte kreative Ideen und spielte diese bei Online-Meetings durch, um sie mit den jeweils aktuellen Verordnungen in Einklang zu bringen. So entstand ein neuer Trainingsablauf. Wenn also die Gruppen nicht zusammen trainieren können, dann müssen sie nacheinander trainieren. Und so geht’s:

Bei den Leistungsgruppen, deren Voltigierer alleine aufs Pferd kommen, trainiert jeweils nur ein Voltigierer alleine am Pferd. Der Longenführer ist dabei gleichzeitig Trainer, so dass die Kontaktbeschränkungen erfüllt sind. Und der Abstand von 1,50 Meter ist sowieso leicht erreicht, da das Pferd an einer langen Longe im Kreis läuft. Desinfiziert wird schon seit langem vor, während und nach dem Training und viel frische Luft ist durch die offene Halle auch vorhanden. Die Trainingszeiten sind etwas gekürzt, damit genug Zeit für den begegnungsfreien Wechsel vorhanden ist. Gut, so braucht man bei 8 Voltigierern einer Gruppe je nach Gruppe insgesamt zwei bis vier Wochen bis alle einmal dran waren. Für die jüngeren Gruppen wird ein noch etwas stärker eingeschränktes Einzeltraining auf dem Movie – einem beweglichen Holzpferd – angeboten. Für die, die nicht in die Halle kommen dürfen, gibt es ein Videokonferenz-Training. Dabei können sich alle sehen, auf einer Matte ihre Übungen nachmachen und – wie immer – dabei Neuigkeiten „leise“ austauschen.

Das ist aber noch lange nicht alles. Da der Vorortaustausch leider auch nicht mehr stattfinden kann, werden die Mitglieder mehr als sonst über aktuelle Infos und Themen digital informiert. So ist in diesem Jahr die Anzahl der „Galoppaden“, die die Online-Vereinszeitung verkörpert, deutlich gestiegen. Auch die Pferde „schreiben“ Briefe an „ihre“ Voltigierer und deren Eltern, in denen sie aus Pferdesicht – meistens sehr lustig – über die Vorkommnisse um sie herum berichten. Die Briefe sind bei den Pferdeseiten, z.B. Calso’s unter https://www.rvctaunusstein.de/pferde/carlo-m-z/. Um auch umgekehrt im Kontakt zu bleiben, wurden die kleineren Kinder motiviert, ebenfalls Briefe zu schreiben. Dem Ruf sind die Kinder gefolgt und sie schickten sehr schöne Briefe an ihre Lieblingspferde zurück.

Eine aktive Mitmachaktion „Corona-Volti-Olympiade“ motivierte zusätzlich. Die Voltis wurden aufgerufen, die Übungen, die sie normalerweise auf dem Pferd machen, an außergewöhnlichen Orten zuhause nachzustellen.

(Übung Bank-Fahne auf Spielzeug-Traktor, Foto Familie Emich)

Da die Vorweihnachtszeit ohne die normalerweise stattfindenden Gruppenfeiern auskommen musste, wurde ein Online Adventskalender auf der Vereinshomepage eingerichtet. Jeden Tag fand sich ein neues Türchen, dessen Inhalt unterschiedliche Bereiche abdeckte. So gab es Leckerli-Rezepte, Geschichten aus vergangener Vereinszeit und Rätsel zu Fotos und zu Videos.

 

Für das letzte Türchen ließen sich die Pferde sogar weihnachtlich schmücken, was Carlo auf dem Bild zeigt.

 

Mit den aktuell sinkenden Fallzahlen wächst die Hoffnung, dass mit der Zeit wieder eine gewisse Normalität zurückkehrt. Bis es jedoch soweit ist, versuchen wir alle mit Abstand und Masken gesund zu bleiben und diesen schönen Sport in unserem Verein am Leben zu halten.

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Ein Rückblick: Bettinas Verabschiedung am 30.10.2020

In diesem Monat nähert sich der erste Jahrestag der Verabschiedung von Bettina. Normalerweise werden Verabschiedungen während eines Familientages würdig gefeiert. Wegen Corona waren solche Events aber nicht möglich. Bis zum Schluss wurde aber gehofft, dass die Fallzahlen runtergehen und wir mindestens ein kleines Verabschiedungstreffen mit der Gruppe machen zu können. Es war schon alles geplant. Leider stiegen aber im September die Fallzahlen wieder massiv an, die Einschränkungen wurden immer strenger und die Anzahl der Menschen, die sich treffen durften, gingen quasi gegen Null. So blieb uns nur ein improvisiertes Fest an dem Abend, an dem es noch ging . Sandra lockte Bettina unter einem Vorwand nochmal in die Voltihalle. Dort haben sich bereits wenige Menschen von der Gruppe und vom Vorstand eingefunden, um sich bei ihr für die Arbeit im Verein zu bedanken. Corona-konform standen alle mit Abstand in der Halle. Nach einer Rede und Präsent-Übergabe hat sich Bettina es nicht nehmen lassen und noch einige lustige Geschichten aus der Vergangenheit erzählt.

Kaum jemand hat sich jemals vorgestellt, dass sie diese Entscheidung treffen würde. Anderseits war es eine Entscheidung, die jeder verstanden hat. Seit 29 Jahren leistete Bettina tolle Arbeit im Verein. Sie hatte in früheren Jahren verschiedene Positionen im Vorstand ausgeübt. Sie bereitete diverse Lehrgänge für Abzeichen oder andere Aktivitäten vor. Hatte viele Anregungen für Verbesserungen eingebracht und auch durchgeführt. Aber im Hauptteil ihrer Tätigkeit war sie Trainerin und Longiererin der Gruppe Taunusstein 3. Besonders in den letzten Jahren hatte sie mit dem Pferd Lascar und der Gruppe viele erfolgreiche Turniere für den Verein erreicht. Sie übernahm Lascar, nach dem er seine aktive Voltigierzeit beendet hatte. Da gab es schon eine gewisse Magie zwischen den beiden. Und die vielen Mädchen, die mit der Gruppe groß geworden sind, werden an diese schönen Zeiten gern zurückdenken.

Wir wünschen Dir Bettina, dass Du und Lascar noch viele gemeinsame Ausritte habt und wir uns mal auf dem Hof begegnen und für die Zukunft weiterhin alles Gute und viele schöne Momente bei deinem zweiten Hobby, dem Tanzen.

(Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

 

noch einige Bilder dazu

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Ein Rückblick auf das Corona Lockdown 2020: Fithalten, Corona-Volti-Olympiade

Der Jahrestag des ersten Corona-Lockdown ist gekommen. Dies nehmen wir als Anlass für eine Serie von Rückblicken auf unsere Aktivitäten in diesen schwierigen Zeiten.

Uns allen auferlegten Einschränkungen machten unserem Verein die Arbeit nicht eben leicht. Wir mussten natürlich unsere Pferde weiter versorgen, die Voltis motivieren alleine fit zu bleiben und die Mitglieder verstärkt über die aktuelle Situation informieren – also einfach gesagt unseren Verein RVC am Leben halten.

Seit Ende März 2020 stand der Trainingsbetrieb still. Nur wenige Leute versorgten die Pferde. Die, die helfen wollten, trugen sich in ein Online-Kalender ein. So sah man gleich, wer wann was machen wollte. Die Aufgaben bestanden aus Heunetze stopfen, unsere Pferde zum Freilauf hin- und zurückbringen oder in die Führanlage stellen und holen. Für alle vor Ort wurde ein Hygienekonzept ausgearbeitet.

Und was machten die vielen Voltigierer? Das Training vor Ort war ja nicht erlaubt. Die Kinder und Jugendliche wurden per Galoppade aufgefordert, sich auch während des Lockdowns weiter fit zu halten. Damals hat man noch gehofft, dass es mit dem gewohnten Training bald weitergehen würde. Wer wollte, konnte uns auch Bilder schicken, auf denen die unterschiedlichen Fitmacher zu sehen waren. Es sind viele interessante Ideen dabei gewesen. Stellvertretend zeigen wir an dieser Stelle einige als Anregungen:


(Fotos T. Lang)

Doch wie konnte man in Distanz die Voltis weiter motivieren? Da kam die tolle Idee, für die Voltis eine Art „Corona-Volti-Olympiade“ der Gruppen zu veranstalten. Und so wurde sie durchgeführt: Jeden Montag der folgenden 4 Wochen wurde eine Aufgabe verteilt, die bis Sonntag per Bild oder Video dokumentiert und an eine Sammelmail verschickt werden sollte. Es gab auch kleine Sachpreise für alle, die mitgemacht haben. Die, die mindestens an 3 Stationen teilnahmen, durften zusätzlich bei einem Training von Taunusstein 1 mittrainieren, sobald die Corona-Beschränkungen gelockert wurden.

 
(Fotos S. Bäurle, M. Plankermann, K. Emich )

Den Pferden konnte man fast ansehen, wie ungewohnt die aktuelle Situation für sie damals war. Statt einem bunten Treiben in der Halle, in der man sonst viele Kinderstimmen hören konnte, war nun nur eine große Stille. Diese wurde nur durch wenige kurze „Besuche“ bei den Pferden für Futter- und Bewegungszwecke unterbrochen. Da kam unseren Organisationswartin Susanne Beerenwinkel die Idee, auch die Pferde ihre Sicht berichten zu lassen. So entstanden bis jetzt nach und nach acht tolle Pferde-Briefe, die nicht nur per Mail an die Mitglieder gesendet wurden, sondern auch auf der sechs Pferdeseiten veröffentlicht wurden.

Umgekehrt kamen auch schöne Bilder zurück wie dieses Bild für Weasley.

 

Ab Mitte Mai wurden dann die ersten Lockerungen auch im Stall langsam bemerkbar. Es wurden Corona-Trainingsrichtlinien mit allen AHA-Regeln ausgearbeitet und in der Halle mit wichtigen Hinweisen ausgehängt und ein – wenn auch sehr eingeschränkter – Trainingsplan aufgestellt. Es durften nur Pflichtübungen weitertrainiert werden, die jeder für sich alleine entweder auf dem Pferd oder auf dem Holzpferd übte. Die Trainingszeiten wurden so angepasst, dass zwischen den Einheiten eine begegnungsfreie Zeit entstand. Alle sollten schon umgezogen kommen und keine „Wehwehchen“ haben. Alles geschah unter Einhaltung der Maßnahmen zu Kontaktbeschränkungen und Einhaltung der Hygieneregeln. Eigentlich hätten wir den Verbrauch an Desinfektionsmitteln zählen sollen. Da käme bestimmt eine Menge 1-L Flaschen zusammen.

Für das begleitende Krafttraining der Leistungsgruppen gab es nur Voranmeldungen bis zu maximal 20 Personen. Rechtzeitig vor jedem Training wurden die nötigen Hilfsmittel bekanntgegeben, die die Teilnehmer selber mitbringen mussten. Da wurden dann auch Wasserflaschen als Gewichte umfunktioniert. Jeder sollte auch ein eigenes Handtuch, Matte oder auch Springseil mitbringen.

In kleinen Schritten kamen weitere Lockerungen, die auf vorsichtige Erweiterungen im Training hoffen ließen. Mehr darüber erfahrt ihr in dem nächsten Bericht.
(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Filmaufnahmen in der neugebauten Voltigierhalle (2002)

In dem Video „Voltigieren – die besten Übungen für Anfänger“ von Ulrike Gast kann man unter anderen auch unsere Voltigierhalle sehen. Als aktueller Pressewart hatte ich diverse Sachen von Vorgängen für meine Arbeit erhalten. Dabei fand ich sogar einen Artikel dazu, der in einem gedruckten Heftchen der Galoppade veröffentlicht wurde. Das abgedruckte Foto der Aufnahmen habe ich tatsächlich auch noch in den alten Unterlagen gefunden.

Foto: Michael Reitz

Wie kam es eigentlich zu den Filmaufnahmen in der Halle?

Ulrike Gast ist nicht nur Autorin vieler Fachbücher, sondern auch Richterin. Sie richtete bei der 2. Qualifikation zur Hessischen Meisterschaft am 25.-26. Mai 2002 in Taunusstein, die der RVC ausgerichtet hat. Sie suchte schon lange nach einem passenden Ort für ihr Lehrfilm. Die tollen Lichtverhältnisse durch die Netze haben sie so beeindruckt, dass sie gleich gefragt hatte, ob sie in der Halle drehen darf. Wer würde da schon nein sagen. An dem Drehtag kamen aus ganz Deutschland viele Gruppen und Einzelvoltigierer. Insgesamt 80 Voltigierer/innen und Trainer wurden an diesem Tag verpflegt und bewirtet. Die Halle passte ja auch hervorragend. Nicht nur wegen der Lichtverhältnisse bot sie sich an, auch die sprichwörtlich saubere Halle war es.

Erst seit kurzen wurde sie fertiggestellt und das neue Domizil des RVC geworden. Dazu hatte ich ebenso eine Galoppade entdeckt, die den Umzug ankündigte:

Damals musste man für eine gewisse Zeit die Pferde auf drei Höfen unterbringen und getrennt trainieren. Dank der Möglichkeit, auf dem Reiterhof Müller die eigens für das Voltigieren gebauten Halle zu pachten, konnten die Pferde und der Verein wieder zusammen auf dem Reiterhof Müller trainieren. In dem Programmheft zu dem obengenannten Turnier befanden sich sogar einige Bilder zu dem Bau:

 

 

 

 

 

 

 

(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Die Galoppade, eine RVC Zeitung

Der Begriff Galoppade für die Informationen aus dem RVC Verein ist mittlerweile ein fester – fast schon verselbstständigter – Bestandteil der Vereinsarbeit. Das war aber nicht immer so. Nur die Mitglieder, die schon über 2 Jahrzehnte dabei sind, wissen vielleicht noch, wie er entstand. Ich selbst weiß ich es erst seit kurzem. Bei der Suche nach Informationen zu unserem RVC Logo fielen mir die alten Hefte in die Finger, die ich vor einigen Jahren von Dr. Werner Ruhland – Mitbegründer und über 30 Jahre 1. Vorsitzender – für meine Vereinsarbeit überreicht bekam. Fast nostalgisch blätterte ich eines nach dem anderen durch. Da fiel mir der Titel „Hallo Leute,“ auf. Eine etwas komische Überschrift, die mich gleichzeitig neugierig gemacht hat.

Schnell wurde mir klar, worum es ging. Ich hielt die allererste Ausgabe der Galoppade 1/2000 in der Hand! Gut, früher gab es auch schon Infos aus dem Verein, aber dieser Name war neu! Mit der (vorerst provisorischen) Übernahme des Postens Pressewart und Beginn eines neuen Jahrtausends sollte wohl auch ein neuer Titel her. Laut dem Bericht aus dem Heft deshalb: „Er steht symbolisch für den Zusammenhang zwischen Reitern und Voltigierern, die beide diese Gangart lieben.“

Nun, jetzt wird die Galoppade nicht mehr auf Papier gedruckt aber auf elektronische Weise per Mail an die Mitglieder verschickt. Sie ist weiterhin eine ausgezeichnete Quelle des aktuellen Vereinsgeschehens.

(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Doppellongevorführung mit Lascar und Seppel

 1. Den Höhepunkt des Familientages im Jahr 2014 bildete der Auftritt der Gruppe Taunusstein 1. Sie zeigten ein Pas de Deux, bei dem auf zwei Pferden gleichzeitig voltigiert und die verschiedenen Übungen synchron gezeigt wurden. Bettina longierte Lascar und Marion den Seppel.

Zum zugehörigen Beitrag springen.

(Video gepostet von Vereinmitglied)

2. Diese tolle Vorführung wurde ebenso gezeigt, als Bürgermeister Sandro Zehner, Herrn Dr. Ing. Ruhland die goldene Ehrenmedaille der Stadt Taunusstein für mehr als 30 Jahre Ehrenamt übergab.

Zum zugehörigen Beitrag springen.

(von Dagmar Sedlak-Breil)

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Trainingsanzüge an RVC Taunusstein übergeben

Für die neue 1. Vorsitzende des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein (RVC) Claudia Rohlf war es ein besonderer Moment, als die Inhaberin der Tanz- und Ballettschule freyraum Catrin Frey die neuen Trainingsanzüge den Turniergruppen T2 bis T4 in der Voltigierhalle übergab. Die Trainer konnten wegen der Trainingsunterbrechung nicht wirklich böse sein. Sie drückten ein Auge zu, damit die anwesenden Voltigiererinnen gleich die neuen Anzüge anprobieren konnten. Und wenn schon alle angezogen waren, hielt man diesen Moment noch auf einigen Fotos fest. Das Pferd Montreal mit seiner Ausrüstung machte die Gruppe vollständig. So eine Anschaffung für die Zukunft kann ein Sportverein nur mit Unterstützung von Sponsoren bewältigen. So geht unser besonderer Dank auch an die VR Bank Untertaunus eG und an die Familie Oberste-Wilms.

Die Sportlerinnen zeigen stolz die neuen Trainingsanzüge zusammen mit Catrin Frey (1 v.l.) und der 1. Vorsitzenden Claudia Rohlf.

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RVC Mitglieder wählten neuen Vorstand

Auch die diesjährige Mitgliederversammlung des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein (RVC) fand im Wirtshaus im Schloss in Wehen statt.
Neben den Berichten der verschiedenen Vorstandsmitglieder aus ihren Bereichen zählte Sportwärtin Anita Vierengel die sportlichen Erfolge der Turniergruppen und der Einzelvoltigierer auf. Stellvertretend gehörte dazu die Nominierung von Taunusstein 2 mit dem Pferd Alpenprinz und der Longenführerin Johanna Peithner für den Deutschen Voltigierpokal der L-Gruppen in Eisingen und den Sieg im Hessen-Cup 2018 von Salma Assouli im L Einzelvoltigieren, für den sie durch Manfred Schmidt, Vorsitzender des Sportkreises Rheingau-Taunus, mit der bronzenen Sportnadel geehrt wurde. Die noch amtierende 1. Vorsitzende Sandra Kaufmann erinnerte an zahlreiche Veranstaltungen wie „Fahr zur Aar“ oder die Teilnahme bei der Landesgartenschau in Bad Schwalbach, wo sich der Verein an dem Bewegungswochenende mit einem Stand und zahlreichen Vorführungen auf einem Holzpferd präsentierte.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes standen diverse Ämter zur Wahl an. Für die noch unbesetzten Beisitzer Posten haben sich zwei neue Mitglieder Linda Filpi und Johanna Peithner aufstellen lassen. Beate Döpp, Henriette Kukuk und Marion Müller, die bereits den Vorstand als Beisitzer unterstützten, stellten sich zur Wiederwahl. Auch die bisherige Jugendwärtin Franziska Laatz ließ sich für einen Beisitzer Posten aufstellen. Alle sechs Aufgestellten wurden durch die anwesenden Wahlberechtigten gewählt. Chiara Hüllen wurde als die neue Jugenwärtin gewählt. Für weitere zwei Jahre wurden Uta Becker als Kassenwärtin und Dagmar Sedlak-Breil als Pressewärtin wiedergewählt.
Da leider die bisherige 1. Vorsitzende Sandra Kaufmann zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand, wurde nach einer neuen 1. Vorsitzenden gesucht. Für dieses wichtige Amt ließ sich Cladia Rohlf wählen. Als ihre erste Amtshandlung bedankte sie sich stellvertretend für den Verein bei Sandra Kaufmann für ihre hervorragende Arbeit in den letzten zwei Jahren. Sie hat zahlreiche und manchmal auch ungewöhnliche Ideen entwickelt und umgesetzt, die den Verein vorangebracht haben. Dank ihres Engagements konnten zahlreiche Sponsoren gewonnen werden, um dringend benötigte neue Sportgeräte oder andere Anschaffungen zu betätigen. Herzlichen Dank dafür!

Nicht auf dem Foto Franziska Laatz, Marion Müller und Anita Vierengel

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