Archiv der Kategorie: Taunusstein 2

Leistungsklasse: L | Pferd: Montreal (Rufname: Monte)

Trainerin: Johanna Peithner

Erfolge Taunusstein 2

  • 1. Platz in Lahnau-Waldgirmes (2019)
  • 2. Platz in Wetzlar (2019)
  • 3. Platz beim Turnpferdturnier Lindenhof-Schwanheim (2019)
  • 1. Platz in Lampertheim (2018)
  • 1. Platz in Münzenberg (2018)
  • 2. Platz in Butzbach (2018)
  • 2. Platz in Schriesheim (2018)
  • 3. Platz beim Turnpferdturnier Lindenhof-Schwanheim (2018)
  • Sieg Hessen-Cup in Hungen (2017)
  • 2. Platz in Lahnau-Waldgirmes (2017)
  • 3. Platz in Kelkheim (2017)
  • 2. Platz in Taunusstein (2017)
  • 2. Platz in Lampertheim (2016)
  • 3. Platz bei Hessen-Cup in Münzenberg (2016)
  • 1. Platz beim Pflichtwettbewerb in Wetzlar (2015)
  • 2. Platz beim Pflichtwettbewerb in Gießen (2015)
  • 1. Platz in Waldgirmes (2014)
  • 1. Platz beim Turnpferdturnier in Gravenbruch (2013)
  • 1. Platz bei den Hessischen Voltigiermeisterschaften in Hungen (2013)
  • 2. Platz in Wetzlar (2013)
  • 3. Platz beim Turnpferdturnier Lindenhof-Schwanheim (2013)
  • 1. Platz beim Turnpferdturnier in Gravenbruch (2012)
  • Sieg bei der HM in Darmstadt (2012)
  • 2. Platz beim Turnpferdturnier in Bensheim (2012)

Familientag 2019: Zirkus ist da

Das Thema des Familientages traditionell am Ende der Turniersaison war diesmal der Zirkus, wie es bereits die Nichtturniergruppen im Sommer umgesetzt haben. Wie setzen es nun die Turniergruppen um? Unter dem Motto kann man einiges vereinigen und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle fieberten dem Termin entgegen. Es wurde überlegt, ausprobiert, vieles wieder umgestellt und bis zum letzten Training vor dem Termin geübt.

Wegen der frühen Herbstferien fiel der Termin auf das Wochenende danach. Die Hoffnung verbreitete sich, dass es an diesem Tag noch angenehmere Temperaturen geben könnte. Zuerst sah es nicht so aus. Denn an den Tagen vorher gab es nur Regen und das Thermometer zeigte nur einstellige Werte an. Und dann tatsächlich wurde es Sonntag trockener und wärmer. Fleißige Hände schmückten die Halle ein Tag vorher dem Thema entsprechend mit bunten Fähnchen. Auch das Zirkuszelt fehlte nicht, obwohl es nur symbolisch mit buntem Tuch dargestellt wurde.

Die Bänke füllten sich und alle waren gespannt, was sich die Voltigierer für das Publikum einfallen ließen. Dann betrat der Zirkusdirektor die Manage und kündigte gereimt die erste Gruppe T7 und deren „Raubtiershow“  mit und auf Weasley an. An der Longe stand Julia und Jutta half den „Tieren“ auf den Rücken.

Danach kamen direkt die Zebras aus Madagaskar mit einem besonders bunten Exemplar. Selbst Chili hat sich in einem Zebra verwandelt. Salma als Longenführerin wurde von den beiden Trainerinnen Nadine und Lena begleitet.

Da in einem Zirkus Clowns nicht fehlen dürfen, stürmten die vier kleinen Clowns der T6 die Manege. Selbst Weasley wurde bunt angemalt und bekam einen kleinen Hut, der ihm durchaus gutstand. Charlotta unterstützte die lustigen Vier.

Während das Holzpferd für den Zauberer von T3 in die Mitte gestellt wurde, durfte sich das neue Pferd Carlo dem Publikum vorstellen. Er sollte sich an die Situation mit vielen Leuten, geschmückte Halle und den Geräuschen darin ansehen. Scheinbar wenig beeindruckt schaute er sich alles in Ruhe an. Christine schien sehr beruhigt zu sein, denn bei Turnieren kann es auch turbulent werden, was die Pferde aber nicht stören sollte.

Nun stand eine große Kiste im Zirkel. Schon flog der Deckel auf und ein kleiner Zauberer sprang heraus. Das weggeworfene Plüschtier verwandelte er in ein rosafarbenes Einhorn. Aus allen Ecken kamen nun verwandelte Tiere dazu, die zusammen eine Kür zeigten.

In der Pause konnte jeder die Gelegenheit nutzen und sich mit leckeren Sachen versorgen. Neben frischen Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gab es auch deftigere Sachen wie Würstchen mit Brötchen oder leckere Suppe. So gestärkt ging die Vorstellung weiter. Auch diesmal war für jeden was dabei.

Taunusstein 4 zeigte die Unterschiede zwischen Ballett und Hipp-Hopp und das alles auf dem Rücken von Chili. Deutlich gruseliger erging es den Zuschauern als Taunusstein 1 an der Reihe war.

Liebhabern von Thrillern ging bestimmt das Herz auf und selbst Michael J. wäre begeistert gewesen.

Als Abschluss präsentierte Taunusstein 2 auf Monte ihre Kür. Sie erinnerte alle an „Cirque du Soleil”.

So ging ein schöner Nachmittag zu Ende, der jedoch etwas kürzer war als sonst, da viele Voltigiererinnen an dem Wochenende nicht konnten. Aus dem gleichen Grund musste auch die Gruppe der Erwachsenen ausfallen. Dann wird sie vielleicht nächstes Jahr wieder dabei sein.

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Pflichtturnier zum Saisonabschluss

Damit auch die starten könnten, die dieses Jahr seltener Gelegenheit dazu hatten, entschied die Trainerin und Longeführerin Johanna Peithen, dass die Gruppe T2 noch an einem Turnier teilnehmen sollte. Dazu bot sich das Turnier in Mannheim-Sandhofen Mitte Oktober an, das nur aus einem Pflichtteil bestand. Zum ersten Mal startete auch Julia mit, die vor kurzem die Gruppe gewechselt hat. Monte schien sich weiter an die Turnier Atmosphäre gewöhnt zu haben, denn es lief schon eine kleine Routine ab. Die Gruppe erreichte zwar „nur“ den dritten Platz aber alle haben sich über die Wertnote 5.59 gefreut, die sie trotz eines neuen Pferdes erreicht haben. Gestartet sind Julia Haag, Nadine Kaufmann, Melanie Klemke, Lisann Saliger, Tamara Subke und Lisa Zahn.

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Drei Podestplätze in Waldgirmes

Es ist erstaunlich, aber es scheint so als wenn die Schritt-Gruppe Taunusstein 7 in Waldgirmes nur noch zweite Plätze erreichen kann. Im Feld der insgesamt fünf Gruppen erreichte die Gruppe zum dritten Mal diesen Platz mit der Wertnote 5,576. Neu war, dass Julia Haag den Weasley vorgestellt hat. Entsprechend nervös wollte sie nichts falsch machen, damit die Gruppe eine gute Leistung zeigen konnte. Es lief alles sehr gut. Trainerin Jutta Lobbenmeier strahlte vor Zufriedenheit. Gestartet sind Juliette Bäurle, Maya Döpp, Fennja Hey, Alicia Klesar, Ida Müller.

Wegen einiger guten Platzierungen im letzten und diesem Jahr, durfte die Gruppe Taunusstein 5 nicht mehr als Einsteiger starten, sondern als Nachwuchs. Dies wurde leider am Beginn der Saison noch nicht so wahrgenommen, so dass sehr kurzfristig weitere Übungen im Galopp eingeübt werden mussten. Die Starter packte der Ehrgeiz und es wurde fleißig geübt. Sie rechneten sich nicht wirklich einen vorderen Platz aus, aber wer weiß wie viele Nennungen vorhanden sind und ob auch alle diese Gruppen schließlich am Start sind. Der geplante Sonntagstart wurde dann wegen vieler Nennungen auf den Samstag vorgezogen. Dies führte dazu, dass einen Tag vor dem Start die Kür umgestellt werden musste, da nicht alle Starter an diesem Tag mitfahren konnten. Aber man wächst mit den Herausforderungen und in dem letzten Training konnten die Trainer noch einiges ändern. Vermutlich bereitete die veränderte Zeiteinteilung mehreren Gruppen Probleme, so dass T5 in ihrer Leistungsklasse alleine an den Start ging. Diese Tatsache wirkte sich positiv auf die Nervosität der Voltigierer aus. So konnten sie ohne großen Druck ihr Programm zeigen. Dafür, dass sie erst vor kurzem einige Übungen im Galopp einübten und die Kür so kurzfristig umbauen mussten, haben sie es wirklich gut gemacht. Über den ersten Platz haben sich alle trotzdem gefreut. Die Trainer waren mit der Leistung auch sehr zufrieden. Gestartet sind Jasmin Breil, Inga Döringer, Nina Ehricht, Felix Koch, Lynn Reuter und Anna Schuster.

Ebenso freute sich auch die L-Gruppe Taunusstein 2 über den ersten Platz mit der Wertnote 5,531. Es war der zweite Start der Gruppe mit Monte inklusive Kür. „Er war zwar wieder aufgeregt aber nicht mehr so viel wie in Wetzlar eine Woche zuvor“ sagte die Longenführerin und Trainerin Johanna Peithner. Diesmal fuhr auch Ron im Hänger mit und so konnten Monte und Ron sich gegenseitig „gut zureden“. In der Prüfung zeigte Monte bereits, dass er ein verlässlicher Sportkamerad geworden ist und ihn die Turnier Atmosphäre nicht mehr so irritiert. Auch die Kür klappte besser als das letzte Mal. An den Start gingen Amelie Koch, Emma Liebau, Lisann Saliger, Helena Stein, Tamara Subke und Lisa Marie Zahn. Als Gruppenbeste wurde Tamara geehrt.

Die M* Gruppe erreichte nur den vierten Platz. Einige der Voltigiererinnen konnten nicht mitfahren, so dass auch hier die Kür kurzfristig umgebaut werden musste. An einigen Stellen hat es dann kleine Unsicherheiten gegeben, die sich bei der Note ausgewirkt haben. Für die neue Saison nimmt man sich vor, auch solche Geschehnisse zu bedenken und die Kürelemente in wechselnden Kombinationen verstärkt zu trainieren. Gestartet sind Salma Assouli, Antonia Barth, Helen Giesen, Chiara Hüllen, Sophia Koudelka, Larissa Rexhaus und Kyra Rohlf. Ron longierte Marion Müller.

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Bilder vom Turnier in Waldgirmes: Taunusstein 2

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Erste Kür auf Montreal

Nachdem der erste Turnierstart von Montreal im Einzel so gut gelaufen ist, ging die Pferdeausbildung in die nächste Runde. Nun sollte er zeigen wie er mit der Gruppe T2 ein richtiges Turnier bewältigt. Der Blick in die Zeiteinteilung war leider nicht so erfreulich. Um 7: 30 sollte der Start in der L Prüfung sein. Das bedeutete, dass alle sehr früh am Morgen sich auf den Weg machen mussten. Diesmal fuhr Montreal alleine im Hänger. Vielleicht auch deshalb war er sehr aufgeregt, jedoch meisterte er die Prüfung sehr gut. Schön, dass Nadine Kaufmann das Pferd betreute und die Longeführerin Johanna Peithen unterstützte. Zusammen mit Antonia Barth als Co Trainerin scheuten sie die frühe Morgenstunde nicht Es voltigierten Amelie Koch, Emma Liebau, Lisann Saliger, Helena Stein, Tamara Subke und Lisa Zahn. Obwohl es diesmal eigentlich nicht um eine gute Platzierung ging, freuten sich alle über den zweiten Platz. Und wer wollte da noch wissen, dass nur zwei Gruppen gemeldet waren.

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Bürgerfest „10 an einem langen Tisch“

Zahlreiche Personen fragten sich, was sich eigentlich hinter diesem Titel verbirgt. Das Fest findet alle vier Jahre im Sommer statt, an dem sich die 10 Taunussteiner Stadtteile an einen „langen Tisch“ treffen und zusammen feiern. Neben Organisationen, Geschäften und Künstlern können auch Vereine das vielfältige Leben in dieser Stadt präsentieren. Dieses Jahr hat sich auch der Reit- und Voltigiertclub Taunusstein an dem Fest beteiligt. Neben hausgemachten Kuchen mit Kaffee und kalten Getränken bot der Stand Informationen über die vielfältigen Angebote und Aktivitäten des Sportvereins.

Um die flanierende Besucher in Staunen zu versetzen, fanden regelmäßig Vorführungen auf einem Holzpferd statt. Alle Turniergruppen von Schritt bis zu der Leistungsklasse M präsentierten an den beiden Tagen ihre Küre. Um diesen ästhetischen Sport für die Besucher erfahrbar zu machen, bot sich ihnen die Gelegenheit, zwischen den einzelnen Vorführungen selber einige Übungen auszuprobieren. Neben einigen mutigen Erwachsenen nutzten hauptsächlich Kinder und Jugendliche diese Chance. Dabei kam schnell die Einsicht, dass das, was vorher bei den Voltigiererinnen so einfach und leicht aussah, durchaus Muskelkraft und Können erfordert.

Dem Applaus nach kamen alle Vorführungen sehr gut an. Nicht nur die besonderen Interaktionen von Taunusstein 2 mit dem Publikum oder die sehenswerten Dreier-Übungen von Taunusstein 1, auch die gemischte Gruppe Taunusstein 3 verfehlten ihr Ziel nicht. Die jüngeren Voltigiererinnen der Gruppen Taunusstein 5 bis 7 kannten bislang nur die Atmosphäre eines Turniers oder eines Familientages in vertrauter Umgebung, was deutlich anders ist als der direkte Kontakt zu Passanten. So wuchs sichtbar der Spaß von einer Vorführung zur nächsten und die anfängliche Nervosität wich der Entspannung. Insgesamt erlebten alle auf eigene Art ein schönes und erfolgreiches Wochenende.

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Bilder vom Bürgerfest: Taunusstein2

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Zahlreiche Podestplätze beim 28. Lindenhofer Turnpferd-Turnier

Insgesamt sieben Gruppen des Vereins starteten am letzten Wochenende im März in unterschiedlichen Leistungsstufen beim Holzpferdturnier in Bensheim. Der Beginn der diesjährigen Turniersaison war mit sechs Podestplätze sehr erfolgreich.

Die Gruppe Taunusstein 5 konnte mit dem Erlangen des ersten Platzes in ihrer Leistungsklasse mit der Wertnote 5,700 einen gelungenen und stolzen Saisoneinstieg erzielen. Auch die Rückmeldung der Richterin zeigte, dass Aleyna Apaydin, Jasmin Breil, Inga Marit Döringer, Nina Ehricht, Finja Kaiser, Lynn Marie Reuter, Anna-Marie Schuster und Sara Sickor mittlerweile ein eingespieltes und sicher turnendes Einsteigerteam sind. Unter der Leitung von Salma Assouli, Nadine Kaufmann, Alina Ebbecke und normalerweise auf unserem lieben Chilipepper turnend sieht das Team nun zuversichtlich der Saison 2019 entgegen.

In der Leistungsklasse L erturnte sich die Gruppe Taunusstein 3 am Sonntag den zweiten Platz mit der Wertnote 6,620. Mit frischer Musik und neu zusammengestellter Kür zeigten sie eine ausdruckstarke und harmonische Kür. Da sich ihr neues Pferd noch in der Ausbildung befindet, trainierte die Gruppe vorwiegend auf einem Holzpferd. Diese Trainingsart zeigte hier eindeutig die Vorteile eines solchen Pferdes, auf dem alle Übungen immer wieder eingeübt werden können. Zum ersten Mal starteten zwei neue Mitglieder der Gruppe. Die anfängliche Nervosität haben sie aber gut gemeistert und zeigten eine gute Leistung, die auch zum Erfolg der ganzen Gruppe beigetragen hat. Gestartet sind Viola Breil, Laura Bürgel, Alina Ebbecke, Emma Heierhoff, Mia Kaiser, Felix Koch, Larissa Köhncke, Clara Oberste-Wilms und Raja Scheid. Als Trainerin begleitete die Gruppe Annika Lindemann.

In der gleichen Leistungsklasse hat auch die Gruppe Taunusstein 2, ebenso wegen eines neuen Pferdes, einen ähnlichen Trainingsablauf. Sie starteten bereits am Samstag in der ersten Abteilung. Auch sie haben weiter an ihrer Kür gefeilt und intensiv trainiert. Das Ergebnis konnte sich mit der Wertnote 6,096 sehen lassen. Durch die starke Konkurrenz ergab sich ein dritter Platz. Bewertet wurden Chiara Akemi Filpi, Nadine Kaufmann, Melanie Klämke, Anna-Marie Klink, Amelie Koch, Emma Liebau, Lisann Saliger, Helena Stein und Tamara Subke. Die Gruppe begleitete die Trainerin Johanna Peithner.

Dritte Plätze ging gleich mehrfach an weitere Gruppen des Vereins. Am Samstag startete die Gruppe Taunusstein 4 in der Leistungsklasse A. Da im Moment in dieser Gruppe viele Voltigiererinen trainieren, bot sich an, die Gruppe aufzuteilen und die zweite als Nachwuchsgruppe starten zu lassen. Unter dem Namen Taunusstein 4a ging diese dann in die Prüfung. In A starteten Gea-Renee Briese, Julia Haag, Mirjam Klink, Jolina Reith, Selina Roth und Sophie Zahn. Über die erreichte Leistung, die mit der Wertnote 5,995 honoriert wurde, freute sich die gesamte Gruppe. Die Trainerin Brigitte Kinkel begleitete beide Gruppen, so dass sie etwas später wieder am Richtertisch saß, als die „zweite Hälfte“ der Gruppe startete. Geprüft wurden Luca Marie Döpp, Sonja Emich, Lena Ertel, Sarah Lehmann, Charlotta Orth und Aika Scheid. Hochgeholfen hat Julia Haag. Die Gruppe belegte mit einer Wertnote von 5,181 ebenso den dritten Platz in ihrer Leistungsklasse.

Das Turnier war für T4 schon wegen der Aufteilung ein bisschen anders als sonst. Zum Glück waren die Starts am gleichen Tag und so konnten alle doch zusammen als Gruppe zum Turnier fahren, und sich gegenseitig unterstützen und anfeuern. In den Pausen genossen sie auf der Wiese das schöne Wetter und tankten neue Kräfte. „Mit der Leistung sind wir alle mehr als zufrieden, gerade weil wir unsere Küren nie komplett durchgeturnt haben. Wir sind alle voller Motivation und trainieren jetzt fleißig auf nächste Turniere hin.“ verriet mir Julia.

Ebenso einen dritten Platz holte sich die Schrittgruppe Taunusstein 7 mit ihrer Trainerin Jutta Lobbenmeier: „Wir haben mit der Wertnote 5,177 ein gutes Ergebnis erzielt, was für den dritten Platz in einem Feld von sieben Mannschaften reichte.“ Gestartet sind Juliette Bäurle, Maya Döpp, Maya Haas, Emma Kuhn, Fennja Hey, Eni Maier und Ida Müller.

Die Gruppe Taunusstein 6 startete auch in der Leistungsklasse Schritt. Gestartet sind Elke Klee, Sina Lexen, Alyssa Müller, Julia Piotrowicz, Su-Ela Sancar, Nina Simon und Lilith Strube. Gehoben hat Luca Döpp. Julia Haag war als Trainerin dabei. Die Gruppe belegte den fünften Platz mit einer Wertnote von 3,443. „Für viele war es die allererste Teilnahme an einem Turnier und dementsprechend war auch die Aufregung und Nervosität sehr hoch. Trotz ein paar Fehlern sind die Kinder sehr glücklich. Wir als Trainer sind mit dem Ergebnis des ersten Turniers zufrieden und wissen woran wir jetzt arbeiten müssen,“ so die abschießende Aussage der Trainerin der Gruppe.

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Bilder vom Lindenhofer Turnpferd-Turnier: T2

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Lehrgang mit Daniel Kaiser auf Movie der neuen Generation

Vor Beginn der diesjährigen Turniersaison gelang es dem Voltigierverein RVC Taunusstein Daniel Kaiser für einen Lehrgang mit seinem weiterentwickelten Movie zu verpflichten. Er entwickelte zusammen mit Peter Höppner aus Düsseldorf den Galoppsprung dieses besonderen Holzpferdes. Auch als Voltigierer war er sehr erfolgreich. Er gewann 2016 in Dortmund den FEI Weltcup, gewann Bronzemedaillen bei der Weltmeisterschaft 2008 und bei Europameisterschaft 2009. Doch damit nicht genug, er hat auch die Showtruppe Tra-Volta ins Leben gerufen, die unter seiner Leitung die Sportarten Voltigieren, Akrobatik, Turnen und Parcours kombiniert.

Das Besondere an diesem Lehrgang war, dass er sein Movie mitgebracht hatte. So konnten die M* bis A-Leistungsgruppen des Vereins während des Lehrgangs dieses Movie ausprobieren. Nach dem das Movie mit Hilfe von drei starken Vätern aus dem Transporter ausgeladen und stabil in der Halle aufgestellt war, sammelten sich schon die ersten „Schaulustigen“ um das Gerät. Das war ja auch klar, dass nicht nur die die anwesenden Eltern es sehen, sondern die Trainer es auch gleich ausprobieren wollten.

So startete pünktlich um 9 Uhr die L-Gruppe Taunusstein 3, die gleich den Schwerpunkt der vorgesehen zwei Stunden auf das Vorwärts Schwingen (eigentlich Stützschwung vorwärts) gelegt haben. Damit sich Daniel einen ersten Überblick verschaffen konnte, zeigten alle Turnerinnen diese Übung nacheinander. Bei der zweiten Runde sollten alle nur einen Schwung zeigen, den er mit seinem Tablet aufnahm, um in Zeitlupe die Bewegungen zu analysieren und gleich den besseren Bewegungsablauf zu zeigen. Die Theorie wurde zwischendurch durch zusätzliche Übungen –wie Handstand – ergänzt und auch gezeigt, wie die Volties während des Trainings üben können. Denn seine zentrale Aussage war: “den Handstand auf dem Boden zu zweit üben bis er gut gehalten und ausbalanciert wird. Danach geht man auf das Holzpferd über und erst dann auf das Pferd.“ Während manche die Handstände auf dem Boden übten, intensivierte Daniel mit einzelnen Voltigiererinnen die weiteren Bewegungsabläufe und deren „Geheimnisse“.

In nu sind die beiden Stunden wie im Flug verflogen und es wartete bereits die A-Gruppe Taunusstein 4 auf ihre Trainingsstunden. Und es überraschte kaum jemanden, dass auch diese Gruppe die gleiche Übung gewählt hatte. Also wieder gleiches Vorgehen: jede zeigte bis zu 3 Schwünge, dann einen fürs Video, das zusammen angeschaut und analysiert wurde. Anschließend übten alle am Movie bis der richtige Ablauf auch „gefühlt“ wurde. Für einen passiven Zuschauer, wie ich es an diesem Tag war, war der Unterschied der Ausführung am Anfang zu dem letzten Schwingen augenfällig. Was am Anfang noch sehr eckig und schwerfällig aussah, schien es am Ende leicht und flüssig und ohne großen Kraftaufwand. Da bekam man gleich Lust, es selber auszuprobieren.

Nach der Mittagspause ging es so ähnlich mit der gleichen Übung auch bei den Gruppen T1 und T2 weiter.

Am nächsten Tag stand bereits um acht Uhr die M*-Gruppe Taunusstein 1 in der Halle, um mit Daniel ihre Kür zu feilen. Da es sich dabei um eine Themen-Kür handelte, wurde Daniel kurz in die Geschichte eingeweiht und die Kür mit Musik vorgeführt. Sehr interessant waren für die Teilnehmerinnen die Hinweise, wie er so ein Thema angeht, um die Inhalte mit der Musik und den passenden Übungen zusammen zu bringen. Der Zuschauer sollte fasziniert werden und wörtlich in die Geschichte „reingezogen“ werden. Sprich, die meisten Überlegungen passieren im Vorfeld und dann wird „nur“ an der Darstellung gefeilt, in dem vielen Stunden geübt wird, bis jeder Griff sitzt und eine geschmeidige und fesselnde Kür präsentiert werden kann. Alle weiteren interessanten Tipps werde ich hier aber nicht verraten, die bleiben in der Gruppe.

Leider kann innerhalb von zwei Stunden nicht jede Übung angegangen werden. Für den zweiten Teil entschied sich die L-Gruppe Taunusstein 2 für den Rückwärtsstütz (eigentlich Stützschwung rückwärts). Nach der obligatorischen Runde und der Aufnahme aller Stütze wurden die Bewegungen analysiert und wichtigsten Punkte in der Bewegung besprochen. An einer kleinen Voltigiererin zeigte er verlangsamt, wie jede die Übung ausprobieren und worauf man sich zuerst konzentrieren sollte. Und wen würde es überraschen, wenn die Übung nach diesen zwei Stunden schon perfekt wäre? Also zuerst die richtige Technik „spüren“ und verinnerlichen. Der Lernprozess kann bis zu ein oder zwei Jahren dauern bis die Übung perfekt gezeigt werden kann. Und dies konnten die nachfolgenden Gruppen beim Aufsprung erfahren.

Den Gesprächen während und nach dem Lehrgang konnte man entnehmen, dass der Lehrgang sehr erfolgreich war. Und noch wichtiger ist, dass die Trainer die Tipps und Tricks an die übrigen Gruppen weitergeben, die davon ebenso profitieren werden. Das wird sich dann bestimmt später bei Turnieren bestätigen.

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