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Zahlreiche Podestplätze beim 28. Lindenhofer Turnpferd-Turnier

Insgesamt sieben Gruppen des Vereins starteten am letzten Wochenende im März in unterschiedlichen Leistungsstufen beim Holzpferdturnier in Bensheim. Der Beginn der diesjährigen Turniersaison war mit sechs Podestplätze sehr erfolgreich.

Die Gruppe Taunusstein 5 konnte mit dem Erlangen des ersten Platzes in ihrer Leistungsklasse mit der Wertnote 5,700 einen gelungenen und stolzen Saisoneinstieg erzielen. Auch die Rückmeldung der Richterin zeigte, dass Aleyna Apaydin, Jasmin Breil, Inga Marit Döringer, Nina Ehricht, Finja Kaiser, Lynn Marie Reuter, Anna-Marie Schuster und Sara Sickor mittlerweile ein eingespieltes und sicher turnendes Einsteigerteam sind. Unter der Leitung von Salma Assouli, Nadine Kaufmann, Alina Ebbecke und normalerweise auf unserem lieben Chilipepper turnend sieht das Team nun zuversichtlich der Saison 2019 entgegen.

In der Leistungsklasse L erturnte sich die Gruppe Taunusstein 3 am Sonntag den zweiten Platz mit der Wertnote 6,620. Mit frischer Musik und neu zusammengestellter Kür zeigten sie eine ausdruckstarke und harmonische Kür. Da sich ihr neues Pferd noch in der Ausbildung befindet, trainierte die Gruppe vorwiegend auf einem Holzpferd. Diese Trainingsart zeigte hier eindeutig die Vorteile eines solchen Pferdes, auf dem alle Übungen immer wieder eingeübt werden können. Zum ersten Mal starteten zwei neue Mitglieder der Gruppe. Die anfängliche Nervosität haben sie aber gut gemeistert und zeigten eine gute Leistung, die auch zum Erfolg der ganzen Gruppe beigetragen hat. Gestartet sind Viola Breil, Laura Bürgel, Alina Ebbecke, Emma Heierhoff, Mia Kaiser, Felix Koch, Larissa Köhncke, Clara Oberste-Wilms und Raja Scheid. Als Trainerin begleitete die Gruppe Annika Lindemann.

In der gleichen Leistungsklasse hat auch die Gruppe Taunusstein 2, ebenso wegen eines neuen Pferdes, einen ähnlichen Trainingsablauf. Sie starteten bereits am Samstag in der ersten Abteilung. Auch sie haben weiter an ihrer Kür gefeilt und intensiv trainiert. Das Ergebnis konnte sich mit der Wertnote 6,096 sehen lassen. Durch die starke Konkurrenz ergab sich ein dritter Platz. Bewertet wurden Chiara Akemi Filpi, Nadine Kaufmann, Melanie Klämke, Anna-Marie Klink, Amelie Koch, Emma Liebau, Lisann Saliger, Helena Stein und Tamara Subke. Die Gruppe begleitete die Trainerin Johanna Peithner.

Dritte Plätze ging gleich mehrfach an weitere Gruppen des Vereins. Am Samstag startete die Gruppe Taunusstein 4 in der Leistungsklasse A. Da im Moment in dieser Gruppe viele Voltigiererinen trainieren, bot sich an, die Gruppe aufzuteilen und die zweite als Nachwuchsgruppe starten zu lassen. Unter dem Namen Taunusstein 4a ging diese dann in die Prüfung. In A starteten Gea-Renee Briese, Julia Haag, Mirjam Klink, Jolina Reith, Selina Roth und Sophie Zahn. Über die erreichte Leistung, die mit der Wertnote 5,995 honoriert wurde, freute sich die gesamte Gruppe. Die Trainerin Brigitte Kinkel begleitete beide Gruppen, so dass sie etwas später wieder am Richtertisch saß, als die „zweite Hälfte“ der Gruppe startete. Geprüft wurden Luca Marie Döpp, Sonja Emich, Lena Ertel, Sarah Lehmann, Charlotta Orth und Aika Scheid. Hochgeholfen hat Julia Haag. Die Gruppe belegte mit einer Wertnote von 5,181 ebenso den dritten Platz in ihrer Leistungsklasse.

Das Turnier war für T4 schon wegen der Aufteilung ein bisschen anders als sonst. Zum Glück waren die Starts am gleichen Tag und so konnten alle doch zusammen als Gruppe zum Turnier fahren, und sich gegenseitig unterstützen und anfeuern. In den Pausen genossen sie auf der Wiese das schöne Wetter und tankten neue Kräfte. „Mit der Leistung sind wir alle mehr als zufrieden, gerade weil wir unsere Küren nie komplett durchgeturnt haben. Wir sind alle voller Motivation und trainieren jetzt fleißig auf nächste Turniere hin.“ verriet mir Julia.

Ebenso einen dritten Platz holte sich die Schrittgruppe Taunusstein 7 mit ihrer Trainerin Jutta Lobbenmeier: „Wir haben mit der Wertnote 5,177 ein gutes Ergebnis erzielt, was für den dritten Platz in einem Feld von sieben Mannschaften reichte.“ Gestartet sind Juliette Bäurle, Maya Döpp, Maya Haas, Emma Kuhn, Fennja Hey, Eni Maier und Ida Müller.

Die Gruppe Taunusstein 6 startete auch in der Leistungsklasse Schritt. Gestartet sind Elke Klee, Sina Lexen, Alyssa Müller, Julia Piotrowicz, Su-Ela Sancar, Nina Simon und Lilith Strube. Gehoben hat Luca Döpp. Julia Haag war als Trainerin dabei. Die Gruppe belegte den fünften Platz mit einer Wertnote von 3,443. „Für viele war es die allererste Teilnahme an einem Turnier und dementsprechend war auch die Aufregung und Nervosität sehr hoch. Trotz ein paar Fehlern sind die Kinder sehr glücklich. Wir als Trainer sind mit dem Ergebnis des ersten Turniers zufrieden und wissen woran wir jetzt arbeiten müssen,“ so die abschießende Aussage der Trainerin der Gruppe.

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Lehrgang mit Daniel Kaiser auf Movie der neuen Generation

Vor Beginn der diesjährigen Turniersaison gelang es dem Voltigierverein RVC Taunusstein Daniel Kaiser für einen Lehrgang mit seinem weiterentwickelten Movie zu verpflichten. Er entwickelte zusammen mit Peter Höppner aus Düsseldorf den Galoppsprung dieses besonderen Holzpferdes. Auch als Voltigierer war er sehr erfolgreich. Er gewann 2016 in Dortmund den FEI Weltcup, gewann Bronzemedaillen bei der Weltmeisterschaft 2008 und bei Europameisterschaft 2009. Doch damit nicht genug, er hat auch die Showtruppe Tra-Volta ins Leben gerufen, die unter seiner Leitung die Sportarten Voltigieren, Akrobatik, Turnen und Parcours kombiniert.

Das Besondere an diesem Lehrgang war, dass er sein Movie mitgebracht hatte. So konnten die M* bis A-Leistungsgruppen des Vereins während des Lehrgangs dieses Movie ausprobieren. Nach dem das Movie mit Hilfe von drei starken Vätern aus dem Transporter ausgeladen und stabil in der Halle aufgestellt war, sammelten sich schon die ersten „Schaulustigen“ um das Gerät. Das war ja auch klar, dass nicht nur die die anwesenden Eltern es sehen, sondern die Trainer es auch gleich ausprobieren wollten.

So startete pünktlich um 9 Uhr die L-Gruppe Taunusstein 3, die gleich den Schwerpunkt der vorgesehen zwei Stunden auf das Vorwärts Schwingen (eigentlich Stützschwung vorwärts) gelegt haben. Damit sich Daniel einen ersten Überblick verschaffen konnte, zeigten alle Turnerinnen diese Übung nacheinander. Bei der zweiten Runde sollten alle nur einen Schwung zeigen, den er mit seinem Tablet aufnahm, um in Zeitlupe die Bewegungen zu analysieren und gleich den besseren Bewegungsablauf zu zeigen. Die Theorie wurde zwischendurch durch zusätzliche Übungen –wie Handstand – ergänzt und auch gezeigt, wie die Volties während des Trainings üben können. Denn seine zentrale Aussage war: “den Handstand auf dem Boden zu zweit üben bis er gut gehalten und ausbalanciert wird. Danach geht man auf das Holzpferd über und erst dann auf das Pferd.“ Während manche die Handstände auf dem Boden übten, intensivierte Daniel mit einzelnen Voltigiererinnen die weiteren Bewegungsabläufe und deren „Geheimnisse“.

In nu sind die beiden Stunden wie im Flug verflogen und es wartete bereits die A-Gruppe Taunusstein 4 auf ihre Trainingsstunden. Und es überraschte kaum jemanden, dass auch diese Gruppe die gleiche Übung gewählt hatte. Also wieder gleiches Vorgehen: jede zeigte bis zu 3 Schwünge, dann einen fürs Video, das zusammen angeschaut und analysiert wurde. Anschließend übten alle am Movie bis der richtige Ablauf auch „gefühlt“ wurde. Für einen passiven Zuschauer, wie ich es an diesem Tag war, war der Unterschied der Ausführung am Anfang zu dem letzten Schwingen augenfällig. Was am Anfang noch sehr eckig und schwerfällig aussah, schien es am Ende leicht und flüssig und ohne großen Kraftaufwand. Da bekam man gleich Lust, es selber auszuprobieren.

Nach der Mittagspause ging es so ähnlich mit der gleichen Übung auch bei den Gruppen T1 und T2 weiter.

Am nächsten Tag stand bereits um acht Uhr die M*-Gruppe Taunusstein 1 in der Halle, um mit Daniel ihre Kür zu feilen. Da es sich dabei um eine Themen-Kür handelte, wurde Daniel kurz in die Geschichte eingeweiht und die Kür mit Musik vorgeführt. Sehr interessant waren für die Teilnehmerinnen die Hinweise, wie er so ein Thema angeht, um die Inhalte mit der Musik und den passenden Übungen zusammen zu bringen. Der Zuschauer sollte fasziniert werden und wörtlich in die Geschichte „reingezogen“ werden. Sprich, die meisten Überlegungen passieren im Vorfeld und dann wird „nur“ an der Darstellung gefeilt, in dem vielen Stunden geübt wird, bis jeder Griff sitzt und eine geschmeidige und fesselnde Kür präsentiert werden kann. Alle weiteren interessanten Tipps werde ich hier aber nicht verraten, die bleiben in der Gruppe.

Leider kann innerhalb von zwei Stunden nicht jede Übung angegangen werden. Für den zweiten Teil entschied sich die L-Gruppe Taunusstein 2 für den Rückwärtsstütz (eigentlich Stützschwung rückwärts). Nach der obligatorischen Runde und der Aufnahme aller Stütze wurden die Bewegungen analysiert und wichtigsten Punkte in der Bewegung besprochen. An einer kleinen Voltigiererin zeigte er verlangsamt, wie jede die Übung ausprobieren und worauf man sich zuerst konzentrieren sollte. Und wen würde es überraschen, wenn die Übung nach diesen zwei Stunden schon perfekt wäre? Also zuerst die richtige Technik „spüren“ und verinnerlichen. Der Lernprozess kann bis zu ein oder zwei Jahren dauern bis die Übung perfekt gezeigt werden kann. Und dies konnten die nachfolgenden Gruppen beim Aufsprung erfahren.

Den Gesprächen während und nach dem Lehrgang konnte man entnehmen, dass der Lehrgang sehr erfolgreich war. Und noch wichtiger ist, dass die Trainer die Tipps und Tricks an die übrigen Gruppen weitergeben, die davon ebenso profitieren werden. Das wird sich dann bestimmt später bei Turnieren bestätigen.

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Bilder zu Movie Lehrgang mit Daniel Kaiser: T2

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Bilder vom Familientag 2018: T2

Thema war “Die Geschichte von Pferd und Mensch”

Beitrag von T2: “Polizeistaffel”

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Familientag: Die Geschichte von Pferd und Mensch

Und schon meldete sich wieder der Oktober und der damit verbundene Saisonabschluss. Der RVC kann auf tolle Erfolge bei diversen Turnieren zurückblicken, aber auch an die weniger schönen Geschehnisse denken. Diese traten in den Hintergrund, denn ein Familientag soll allen nur gute Laune machen. Wie so oft waren die Temperaturen nicht mehr im zweistelligen Bereich, aber mit einer weiteren Schicht Pullover und einer Schüssel heißer Suppe ertrug man es. Die Zuschauer waren schon gespannt, was sich die Gruppen T1 bis T7 für den Familientag ausgedacht und eingeübt haben. Ehrlich gesagt war das Motto schon etwas speziell. Klar, hatte es mit Pferden zu tun, aber es sollte auch Raum für das Voltigieren lassen und eine ganze Geschichte erzählt werden. Das Motto hieß diesmal: Die Geschichte von Pferd und Mensch. Und — schon Ideen im Kopf?

Auf den von den Kindern gemalten Bildern, die die Bande der Halle schmückten, konnte man die unterschiedlichen Nutzungsbereiche der Pferde entdecken. Aber sind es auch die Geschichten, die sich die Akteure ausgedacht haben? Dann fangen wir einfach an!

 Vor langer, langer Zeit, als die Urpferde bereits stattliche Körperhöhen erreicht hatten, fanden die Menschen heraus, dass man diese schönen Tiere nicht nur jagen und genüsslich verspeisen kann, sondern sie auch nutzen und ganz toll liebhaben kann. Insbesondere entdeckten sie den „Himmel auf dem Rücken“ derselben. Wie es wohl anfing, zeigte die Gruppe T3. Ob es die Neugier von Lascar war oder doch nur die vollen Jackentaschen mit Möhren dazu führten, dass er zu den am Feuer sitzenden Kindern kam, können wir nur mutmaßen. Aber er ließ die Kinder aufsteigen. Zuerst nur sitzend, dann mit immer mutigeren Übungen. So wurde ein neuer Sport entdeckt. Seit damals hat sich einiges geändert: es wird ein Gurt mit Pad benutzt und die Übungen werden heute spektakulär auch mal zu dritt ausgeführt.

Moment mal, das war doch nicht alles! Die Pferde wurden auch anders eingesetzt. Zum Beispiel im entfernten Asien haben die mongolischen Völker das Reiten für sich entdeckt. Nicht nur zu kriegerischen Zügen trugen die Pferde die Mongolen, sondern auch zu Festzwecken zeigten diese ihre akrobatischen Geschicke. Wie das ausgesehen haben könnte präsentierte die Gruppe T7 auf Weasley in ihren wunderschönen Kostümen.

 Dass es bei den Mongolen auch wild zuging, zeigten die Erwachsenen-Voltigierer mit ihren „Anführer“ Marion alias Dschingis Khan. Damit sie nicht immer hinter einem Pferd herrennen mussten, haben sie einfach ein Holzpferd ans Lager gestellt, gefeiert, und sich Zeit für ihre Übungen genommen, die sie zur einer Kür ausgebaut haben. Trotzdem blieb etwas Zeit für die Pferde, Kämpfe und das Maskottchen „Euli“, die auch nach Aufmerksamkeit verlangte.

 Die Welt und die Gesellschaft entwickelten sich weiter und die Zeit des Barocks hatte Auswirkungen auf die Pferde und das Reiten. Dies zeigten die Einzelvoltigiererinnen auf Chili. Mit bunten Rüschenröcken „tanzten“ die drei Tänzerinnen nicht nur auf Chilis Rücken, sondern auch auf dem Boden. Per Zeitsprung ging es dann von der Barock-Vorführung in eine andere Zeit, wo das Voltigieren bereits als Sportart entdeckt war. In der abschließenden Tanzeinlage konnte ein aufmerksamer Beobachter die Tanzelemente aus dem Film „Schuh des Manitus“ entdecken.

 Eine perfekte Überleitung zu dem nächsten Thema „Cowboys und Indianer“ von T6. Die Gruppe hat auf ein weißes Pferd namens Wheasley umgesattelt – oh pardon umgegurtet – und zeigte, dass die Cowboys und die Indianer durchaus friedlich tolle Übungen zusammen einüben und zeigen können.

 Nach der Pause wurden die Zuschauer in den Zirkus versetzt. Es gab vier wilde Zebras, die wie verzaubert der Peitsche des Dompteurs gefolgt sind. Auch die lustigen Clowns fehlten nicht, die sich einen Scherz mit dem Publikum erlaubten. Und gleich darauf „schwebten“ die Tänzerinnen über den Sand, gefolgt von Artistinnen, die verschiedenen Hebungen zeigten. Die Zauberin konnte es nicht lassen und zog einen kleinen Hasen aus ihrem großen blauen Hut. Na sowas, hat sich da noch ein Cowboy der vorherigen Gruppe mit Chili eingeschlichen? Aber nein, der gehört auch dazu, denn schließlich kann dieser auch diverse Kunststücke mit Lasso, Pistole oder mit Messer im Zirkus zeigen. Ich glaube, da muss man nicht extra betonen, dass dann auch alle zusammen Volti-Übungen auf Chili gezeigt haben.

 Nach so viel Lustigen wurde es mit der nächsten Gruppe T2 schlagartig ernster -Pferde werden auch bei der Polizeistaffel eingesetzt. So kann es passieren, dass sie schnell zu einem Ort eilen müssen, um Schlimmes zu verhindern. Ein Schuss! Eine Person fällt zu Boden! Oh nein, ein hinterlistiger Mord ist passiert. Und gleich ist es zum Einsatz gekommen. Die Polizisten befragen die Zeugen und halten auch mal Neugierige vom Tatort fern. Die Spurensicherer in weißen Anzügen untersuchten den Tatort, bevor die Leiche weggetragen wird. Und wo ist der Täter? Nach einer kurzen Volti-Such-Aktion mit Seppel wurde er unter dem Holzbock gefunden.

Die T2 Volti-Mitglieder haben sich bei Seppel für die tollen Jahre mit einem riesen Strauß Möhren bedankt. Er wird zukünftig keine Leistungsgruppe mehr tragen und geht in den aktiven Ruhestand. Das heißt, dass er zwar noch bei einer niedrigen Gruppe und bei Einzel zum Einsatz kommt, aber eben nicht mehr bei einer Leistungsgruppe.

 Wer ein erfolgreicher „Ritter“ der T4 werden will, muss auch ohne Pferd üben. So stellten sich alle „Ritter“-Anwärter um das Holzpferd herum und schauten zu, wie abwechselnd einzelne “Kämpfe“ auf ihm ausgetragen wurden. So mussten beispielsweise zwei Anwärter sitzend fechten oder auf einem Bein balancieren. Wie sie es gezeigt haben, werden sie alle gute „Ritter“ werden.

Es gab aber auch hier eine Verabschiedung. Nach 25 Jahren im Verein als Trainerin möchte Gisela kein neues Pferd mehr ausbilden und sich ganz aus dem Trainerleben zurückziehen. Sandra, die aktuelle 1. Vorsitzende des RVC ist, bedankte sich bei Gisela für die jahrelange wertvolle Unterstützung beim Training, bei Turnieren und allen anderen Veranstaltungen, bei denen sie die Voltigierer begleitet hat. Und wenn sie an die Vergangene Zeit denken möchte, kann sie auf die überreichte Foto-Collage mit einigen ausgewählten Momenten schauen.

Um das Thema Trainer zu vertiefen, haben sich die Einzel-Voltigierer um Mellon was Lustiges einfallen lassen. Die Zuschauer wurden zur aktiven Mitarbeit motiviert, denn sie sollten erraten, welchen Trainer oder Longierer die Einzel gerade mimten. Und es hat wirklich funktioniert. Als Elternteil bekommt man den jeweiligen Gruppentrainer nur kurz zu sehen, aber bei den Kindern ist das anders. Die Einzel haben die Personen so gut dargestellt, dass alle erkannt wurden. Es ist schon witzig, wie wenige Bewegungen ausreichen, jemanden zu erkennen. Dem Gelächter nach hat es neben den Trainern auch dem Publikum sehr gut gefallen.

 Nach der Vergangenheit und Gegenwart kommt nun die Zukunft an die Reihe. Dieses Thema hat sich die Gruppe T1 ausgesucht. Sichtbar um Jahrzehnte gealtert, wenn man nach der Haarfarbe gehen würde, bewegten sich alle roboterähnlich. Man fühlte sich als wenn man einen Science-Fiction Film schaut. Alle hörten auf die Anweisungen der Trainerin auf dem Podest, die wie eine Statue darauf stand. Die Bewegungen wurden geschmeidiger als die Gruppe ihre Kür auf Ron präsentierte. Na dann können wir gespannt sein, wie es wirklich wird.

Das war wieder ein gelungenes Fest mit vielen tollen Ideen, die alle Gruppen kreativ umgesetzt und damit dem Publikum einiges geboten haben.

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Pressebericht T2 in Lampertheim

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Sieg beim letzter Turnier mit Alpenprinz

Nun ist auch für Alpenprinz das allerletzte Turnier mit seiner Gruppe Taunusstein 2 gekommen, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand geschickt wird. Die letzte Turniersaison lief super für ihn und für die Gruppe. Sie wurden für die großen Turniere nominiert und standen bei einigen auch auf den Treppchen. So wünschte sich die Gruppe am Ende der Saison ein entspanntes Turnier ohne großen Leistungsdruck.

Und so sind dann alle mit guter Laune in Lampertheim angekommen. Die Kälte am Morgen überraschte die Teilnehmer zwar etwas, da sie ein kräftiges Aufwärmen erforderlich machte, doch die Prüfung in der Leistungsklasse L startete in einer entspannten Atmosphäre. Seppel wurde von Johanna Peithner longiert An der Prüfung nahmen Anna-Maria Klink, Nadine Kaufmann, Amelie Koch, Lisann Saliger, Helena Stein, Tamara Subke und Lisa Marie Zahn teil. Die Kür lief super und die Gruppe war sehr glücklich, so eine schöne Kür eingeübt zu haben, für die sie von anderen gelobt wurden. Dies spiegelte auch das Ergebnis der Prüfung wieder: erster Platz. Eine kleine Fotosession beim strahlenden Sonnenschein rundete den Tag ab. „Am Ende des Tages waren wir alle uns einig, dass es ein schönes Turnier war“, so äußerte sich Johanna dazu.

Ein toller Abschluss der Saison und des gemeinsamen Trainierens. Der Meinung von Amelie würden sich alle einschließen: „So können wir auf eine tolle aufregende und erfolgreiche Saison zurückblicken, in der wir viel erlebt und viel Spaß hatten. Der Dank geht an die tolle Gruppe, an die verlässliche Trainerin und im Besonderen an unser super Pferd Alpenprinz, den jeder nur Seppel nennt“. Dazu fällt mir nur die Anekdote aus dem Stall ein, wo ein neues Mädchen mit einer verzweifelten Stimme sagte: „Ich kann immer noch nicht den Seppel und den Alpenprinz unterscheiden“. Da war das Gelächter groß, denn es ist ja das gleiche Pferd.

Paar Bilder dazu

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Taunusstein 2 siegte in Münzenberg

Ende September ging die Gruppe T2 nun das dritte Wochenende in Folge für unseren Verein RVC Taunusstein an den Start. Es sollte ein ruhiges Turnier werden. Die Startzeiten am Nachmittag ließen den Tag entspannt beginnen und der strahlende Sonnenschein schaffte dem Team ideale Startvoraussetzungen. So konnte die Mannschaft einen erfolgreichen Tag in Münzenberg verbringen und das vorletzte Turnier mit ihrem treuen Seppel genießen. Am Ende hielt die Mannschaft eine goldene Schleife für den ersten Platz in Händen. Gestartet sind Michelle Hammesfahr, Melanie Klämke, Anna Maria Klink, Amelie Koch, Lisann Saliger, Helena Stein und Lisa Marie Zahn. Longiert hat Johanna Peithner.

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T2 startete beim 5 LVWK in Frechen

Schon gehört?

Taunusstein 2 startete auch beim 5 Länder-Vergleichs-Wettkampf in Frechen am 22.September 2018. Diesmal war mehr Zeit für die Planung und Vorbereitung als bei dem DVP gewesen. Die Anreise fand bereits am Freitag statt, da traditionell die Verfassungsprüfung der Pferde an Vortag des Starts stattfindet. Beim Gesamtablauf gab es dieses Jahr kleine Neuerungen. Am Samstag fanden zuerst alle Pflichtdurchläufe der Gruppen der Leistungsklassen A, L und M statt. Anschließend starteten die L- und M-Einzel-Wettbewerbe inklusiv der Küren. Um einen schönen Abschluss des Tages zu haben, erhielten die Einzel ihre Platzierungsschleifen und Preise. Die L- Gruppe Taunusstein 2 hatte der Leistung entsprechend eine gute Platzierung bekommen. Auch die gute Leistung von Alpenprinz, der von Johanna Peithner longiert wurde, trug zu der Pflichtnote bei. Gestartet sind Michelle Hammesfahr, Melanie Klämke, Anna-Marie Klink, Amelie Koch, Lisann Saliger, Helena Stein, Tamara Subke und Lisa Zahn.

Am Sonntagvormittag zeigten dann die A- und L-Gruppen ihre Küren. Dann fiel die Entscheidung –T2 hat zwar nicht gewonnen, aber sie haben einen guten Platz erreicht, mit dem sie auch zufrieden waren. Dieses Jahr hat die Gruppe einiges erreicht und kann verdient auf sich stolz sein. Mittags gab es dann die weitere Neuerung: als ein Parapilot gingen auch einige Gruppen und Einzel-Voltigierer mit unterschiedlichsten Behinderung an den Start. Es war beeindruckend, was diese Teilnehmer zeigten. Das zeigt, dass man sich selbst mit einer Einschränkung nicht zu verstecken braucht, wenn es um so einen anspruchsvollen Sport geht. Dies wurde vor Ort auch bei der Siegerehrung durch das Klatschen der Zuschauer verdeutlicht. Im letzten Wettbewerb starteten die Gruppen der Leistungsklasse M**. Mit einer großen Siegerehrung aller Gruppen endete dieser tolle Vergleichswettkampf in diesem Jahr.

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Taunusstein 2 bei DVP der L-Gruppen

„Was ist das für eine Email?“ So dachte die Trainerin Johanna Peithner, als sie ihr Postfach öffnete. Die Leistung der vergangenen Monate –besonders das Ergebnis in Butzbach – führte zur überraschenden Nominierung für den Deutschen Voltigierpokal in Eisingen bei Würzburg. Und auch noch so kurzfristig, denn die Email kam am letzten Abend der möglichen Nennung. Jeder kann sich wahrscheinlich vorstellen, welche Gedanken in so einem Fall wild durcheinander hin und her rasten: wo können wir übernachten, wer kann das Pferd hin- und zurückfahren und wer kann am ersten Wochendende der Ferien überhaupt starten?

Kurzfristig wurde eine Mannschaft mit acht Teilnehmern aufgestellt und alle organisierten eifrig dieses Ereignis. An dieser Stelle gilt besonderer Dank an die Teammitglieder Lisann und Lisa, die eine Unterkunft suchten und auch gefunden haben. Dank geht auch an Bettina und Franzi, die allen ermöglichten, an diesem besonderen Turnier teilzunehmen. Und weiterer Dank geht an Sandra Strupp die noch schnell das letzte Trikot fertigstellt hatte, obwohl sie mit ihrem Studium alle Hände voll zu tun hatte. Ein besonderer Dank geht an Anita Vierengel, die Alpenprinz sicher nach Eisingen gefahren und der Gruppe bei der Pferde-Betreuung geholfen hat. Und nicht zuletzt geht ein Dank an den Verein für die Unterstützung.

Am Freitag stand zuerst die Verfassungsprüfung auf dem Programm, die Alpenprinz gut bewältigte. Anschließend fand die Mannschaftsführerbesprechung statt, in der für jedes teilnehmende Bundesland ein Mannschaftsführer auserkoren wurde. Da leider Hessen nur durch eine Gruppe vertreten war, durfte Johanna diese Aufgabe übernehmen. Als letzte Punkt auf der Tagesordnung stand der traditioneller Empfang der Stiftung Deutsche Voltigiersport.

Trotz einer sehr kurzen Nacht begann der Pflichtwettbewerb bereits um 8 Uhr mit dem Start von Taunusstein 2. Diesen haben die Voltigiererinnen Michelle Hammesfahr, Melanie Klämke, Anna Maria Klink, Amelie Koch, Lisann Saliger, Helena Stein, Tamara Subke und Lisa Marie Zahn gut bewältigt und legten mit dem vierten Platz in der ersten Abteilung eine gute Startposition vor. Nachmittags stand dann die Kür auf dem Prüfstand. Leider reichte die Wertung nicht, um diesen Platz zu halten und die Gruppe musste sich mit dem achten Platz zufriedengeben. Eine schöne Belohnung gab es aber doch während der Siegerehrung am Abend, denn bei der Siegerehrung des ersten Tages wurden auch die besten drei Pferde pro Abteilung bedacht. Als zweitbestes Pferd in der Abteilung sicherte sich Alpenprinz den Platz. Am nächsten Tag gingen die Final-Gruppen in die zweite Runde. Einige der Gruppenmitglieder haben die Gelegenheit genutzt und den weiteren Wettbewerb verfolgt, bevor es wieder Richtung Taunusstein ging.

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