Archiv der Kategorie: Lehrgang

Taunusstein 4 lernt von Sandra

Während der Winter noch in letzten Zügen lag, sind einige neue Mitgliedern aus den unteren Gruppen zur T4 gekommen. Um diese technisch möglichst schnell abzuholen, hat sich die Trainerin Gisela zusammen mit den Mädels und einem Jungen überlegt, dass dies am schnellsten geht, wenn es während eines Lehrgangs passiert. So kam bereits am Freitagabend Sandra S. in die Halle, um sich die Gruppe anzusehen und einen konkreten Trainingsplan für die nächsten zwei Tage an die Bedürfnisse der Mitglieder anzupassen.

So ging es mit Schwerpunkt Stützübungen und Aufsprung am nächsten Tag an die Arbeit. Nach diversen Aufwärmübungen ging es an den Movie. Jeder sollte auch lernen, zu beschreiben, was während der Übungen passiert und worauf zu achten ist. Denn die Koordination der Bewegungen beginnt bereits im Kopf und durch die Wiederholungen gehen sie ins „Blut“ über.

In der nächsten Einheit wurden die „Trockenübungen“ mit Mellon geübt. Denn wenn ein Holzpferd – auch mit einem Motor- ein geduldiges Gerät ist, sind die Bewegung eines lebendigen Pferdes durch nichts zu ersetzen. Nach dem Mittagessen ging es mit den Übungen weiter. Und auch an dem nächsten Tag hatte Sandra spannende Übungen parat. Und wieder hat es sich bestätigt, dass so ein intensives Training am Wochenende zwar anstrengend ist aber auch viel bring.

Einige Bilder des Lehrgangs:

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Verbandslehrgang mit Alice Reitz

Am letzten Wochenende in Februar 2018 fand der jährige Verbandslehrgang mit Alice Reitz statt – diesmal auf dem Hofgut Hüttenmühle im idyllischen Köpperner Tal im Taunus. Alice Reitz voltigiert im Team Riedmühle I vom RVV Butzbach und ist auch als Einzelvoltigiererin sehr erfolgreich. Zu ihren Erfolgen zählt u.A. der Hessenmeistertitel im Einzelwettkampf, den sie 2015 in Hungen holte. Um dem großen Interesse Rechnung zu tragen, entschied man sich, pro Gruppe nur eine Einheit von 1,5 Stunde zu gewähren. Am Sonntag reisten vom Taunussteiner Verein RVC die Gruppen Taunusstein 2 und Taunusstein 3 bei herrlichem Sonnenschein aber frostigen Temperaturen an.

Aus dem Bereich Krafttraining zeigte Alice einige Übungen, die besonders bei dem Aufsprung hilfreich sind. Mit Hilfe von zwei parallel gestellten Kavalletti können die Armmuskeln trainiert werden. Dazu setzt sich eine Person als Unterstützer quer drauf und die Turnerin stellt sich in Viererstand auf die Kavalletti. Sie senkt oder hebt nur den Oberkörper, wobei das Gewicht auf die Arme gelagert wird. Bei Bedarf kommt Unterstützung von der sitzenden Person.

Parallel dazu übten die Mädchen den Aufsprung auf den Bock. Ohne ein Trampolin ist es dann doch etwas anders als im heimischen Stall. Hier zeigte Alice, dass die richtige Absprungstelle genauso wichtig ist wie die Körperstellung und die Bewegung des Beins, das nach oben geht.

Die letzte 30 Minuten der Einheit stand die Kür unter dem prüfenden Blick von Alice. Nach dem ersten Durchgang wurde noch hier und da die Technik bei einigen Hebungen verbessert.

Um die geänderten Elemente nochmal zu festigen, zeigte die Gruppe die verbesserte Kür. Danach waren nicht nur Alice sondern auch die Trainerin Johanna sichtbar zufrieden. Klar, jetzt muss nur noch die „Leichtigkeit“ trainiert werden und die neue Saison kann kommen.

 

Einen leicht abgewandelten Schwerpunkt wählte die Gruppe Taunusstein 3. Sie fokussierte sich auf Kraftübungen für die Beine, um die Sprungfähigkeit zu verbessern. Dazu wurden unterschiedliche Sprünge – mit oder ohne Drehung – während des Laufens angewendet.

Im Verlauf des Lehrgangs zeigte Alice weitere Übungen für die Armmuskulatur, die helfen sollten, den Stützschwung vorlinks zu verbessern. Dazu wird mit Hilfe von einer zweiten Person auf einem erhöhten Kavalletti Handstand gemacht. Dann in dieser Position wird – wie beim Liegestütz – der Körper runter und wieder hochgedrückt.

Auch diese Gruppe war gespannt, wie die Meinung zu ihrer Kür ausfallen würde. Bei dem ersten Durchgang schien es noch als wenn diverse Absprachen bei den Übungen notwendig wären. „Also alles wieder vom Beginn an und diesmal bitte ohne Reden. Ich möchte nur das Zählen hören! „, so die klare Ansage von Alice. Und es ging tatsächlich auch ohne das. Sogar die Zeit von 4 Minuten wurde nicht überschritten, obwohl neun Voltis geturnt haben. Mit einem kleinen Lächeln sagte sie danach: „Es geht doch ohne Plappern. Mir ist nur aufgefallen, dass die Aufsprünge sich wiederholen. Tauscht den einen oder den anderen aus und dann ist es gut“.

Und schon war auch diese Einheit um. Fast gleichzeitig wurden die Geräte aus der Halle geräumt, damit die Reiter die Halle in der Mittagspause für sich nutzen konnten, denn Nachmittag warteten noch einige Gruppen auf ihre Einheiten mit Alice. Nach einem traditionellen Gruppenfoto – inklusive Trainer und Alice, die jetzt auch Zeit dafür hatten – wurde beim Mittagessen im Stübchen über verschiedenen Themen weiter aufgeregt diskutiert. Nach einem erfolgreichen Lehrgang ging es dann mit vielen Tipps in der Volti-Tasche zurück nach Taunusstein.

 

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Bilder vom Verbandslehrgang mit Alice Reitz: T3

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Bilder vom Verbandslehrgang mit Alice Reitz: T2

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Longierlehrgang mit Kerstin Bock

Bereits vor 10 Monaten fand ein Longierlehrgang mit Kerstin Bock statt, bei dem etliche Interessierten nicht nur bewährte Techniken übten, sondern auch viele neue Aspekte des Longierens kennenlernten konnten. Da so ein Wochenende immer viel zu kurz ist, wurde Kerstin Bock erneut eingeladen, einen weiteren Lehrgang zu geben.

Sie ist Trainerin für den Leistungssportbereich im Voltigierverein Metelen, sie besitzt den Trainer A Schein für Voltigieren und gilt als sehr gute Longenführerin.

Bei frostigen Temperaturen Mitte Februar fand dann dieser Longierlehrgang statt. Die Teilnehmer waren mit Skihosen und warmen langen Jacken ausgestatten, wobei die eine oder andere Decke noch dazu kam. Denn in der Zirkelmitte steht immer nur einer und der Rest schaut zu – und wenn man länger sitzt, kriecht die Kälte schon bis auf die Haut. Neben ein paar neuen Teilnehmern saßen auch die Longenführer des Vereins in der Halle. Auch einige interessierte Jugendliche schauten sich das „Treiben“ an.

Bei den Pferden, die bereits das letzte Mal longiert wurden, wurden zuerst die Vorschritte präsentiert und anschließend standen weitere schwierigere Übungen auf der Liste. Eine erstaunliche Entwicklung machte ein Pony, das an dem ersten Tag mehr „Rückfragen“ an den Longenführer hatte als es wünschenswert war. Kerstin Bock erklärte dann, wie so ein Verhalten aus der Sicht des Pferdes zu verstehen ist. Viele Pferde übernehmen gerne mal die Verantwortung für die Menschen und können sich schlechter entspannen. Das führt dann dazu, dass die Kommunikation zwischen Pferd und Longenführer gestört ist und das Pferd sich Zusehens verkrampft. Bereits durch selbstbewusstes Auftreten oder durch klare eigene Körpersprache kann man dem Pferd sagen, was von ihm erwartet wird. Selbst der Longenführer war dann überrascht, wie sein Pferd die nun eindeutigen Ansagen aufgenommen und ausgeführt hat. Schon durch die Änderung der eigenen Körperpräsentation war das Tier aufmerksamer und nahm die Hilfen ohne „Murren“ an. An dem Senken des Kopfes merkte man direkt, dass es sich entspannte und auch wohlfühlte. Selbst das Halten des Schweifs strahlte Entspannung aus. Bei manchem anderen Pferd, das solche Übungen noch nicht erfahren hat, war klar, dass noch mehr geduldige Stunden des Übens vorgesehen werden müssen.

Aber nicht nur die Pferde haben was gelernt. Auch die Voltigierer erhielten wertvolle Hinweise zum Training. So wurden einige Übungen mit „Tricks“ am Boden geübt, die dann auch am Pferd gleich ausprobiert wurden.

 

 

Selbst die kleinste Gewichtverlagerung oder Schwerpunktverschiebung während einer Übung wirkt sich auf das Pferd aus, das dieses selbst ausgleichen muss. Umso wichtiger ist es dann, die Übungen technisch richtig auszuführen.

 

Impressionen des Lehrgangs

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Trikots selbst gemacht

Wie kommt man auf die Idee, für Voltigierer einen Nähkurs anzubieten? Ganz einfach. Nicht nur für die Turniere werden schöne Trikots benötigt, auch für das normale Training. Besonders im Winter braucht man warme Trikots. Zum Glück gibt es dafür Lycra-Stoff, der besonders dick ist. Aber wie geht man da am besten vor, sowas zu nähen, damit es auch gelingt? Da diese Fragen hier und da im Training gefallen sind, wurde dann schnell entschieden, dass dafür ein spezieller Nähkurs hermuss.

Nach einer kurzen Planung fand sich sogar ein Raum, der groß genug war. Auch die beiden Hobbynäherinnen Jutta und Dagmar erklärten sich bereit, so ein Kurs durchzuführen und ihre Erfahrungen weiterzugeben. So ging Anfang November die Einladung an die Mädels der ersten vier Leistungsgruppen. Dabei sollte schon etwas Näherfahrung vorhanden sein und am besten auch eine eigene Nähmaschine oder noch besser eine Overlock mitgebracht werden. Die Planung sah so aus, dass in den vier Terminen mit jeweils drei Stunden jeder Teilnehmer sein Trikot fertigbekommen sollte. Schnell haben sich vier Mädels und eine Mama gefunden, die das Experiment mitmachen wollten.

Am ersten Termin wurden zuerst die Schnittmuster vorbereitet. Da zwei Trikots zweifarbig werden sollten, wurde zusätzlich die passenden Muster überlegt und vorbereitet. Die ersten drei Stunden sind sehr schnell verflogen und nicht alle hatten den Stoff fertig zugeschnitten. Die Erfahrung muss man erst machen, dass fünf Trikots gleichzeitig zuzuschneiden schon aus Mangel an Tischfläche nicht funktioniert.

Ab dem zweiten Termin fanden sich zusätzlich zwei Klapptische ein, die schnell in Anspruch genommen wurden. So wurde an den stabilen Tischen begonnen, die bereits zugeschnittenen einfacheren Trikots zusammenzunähen. Hier war vor allem Jutta gefragt, wenn es unter anderem um das Einnähen des Zwickels ging. Das ist ein etwa quadratisches Stück mit zwei runden Ecken für vorne und hinten, das im Schritt angenäht wird, damit die Beine mehr Bewegungsfreiheit haben. Dies muss zuerst mit der Hand in die enge Rundung im Schritt eingepasst werden. Die Schwierigkeit ist dann, die Stoffe mit einer Nähmaschine ohne Falten zusammenzunähen. Nach einem prüfenden Blick von Jutta durfte dann fast jede Teilnehmerin die Naht wieder aufmachen und nochmal zusammennähen.

Parallel dazu erklärte Dagmar den beiden Mädels, wie sie die farbigen Stücke zuschneiden könnten. Um den dehnbaren Stoff passend auszuschneiden, wurde ein spezielles wasserlösliches Flies verwendet. Dieses verstärkt den Stoff und die Schnittkante kann besser zugeschnitten werden. Da die Applikation über das Oberteil gehen sollte, musste es auch entsprechend an dem schwarzen Stoff passend gelegt und vor dem Festnähen fixiert werden. Nachdem die Kante mit einem Zickzack vernäht wurde, hat das Flies ausgedieht und es konnte ausgewaschen werden. Diese Arbeiten haben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht, wobei das Auftrennen schiefen Stiche zusätzlich dauerte.

Es wurde auch schnell klar, dass die Zahl der Teilnehmer bei dem nächsten Kurs auf vier beschränkt werden muss, um allen Teilnehmen gerecht zu werden. Da der dritte geplante Termin nicht allen passte, wurde ein weiterer Termin eingeschoben. Nach allen Terminen, bei denen jeder fleißig genäht hat, sind die Trikots fertig geworden. Das Ergebnis lässt sich sehen. Da bekommt man Lust mehr zu machen.

Impressionen zum Nähkurs:

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Mutig ans Pferd

um “Pferdeführerschein” bei Bettina Strupp zu machen

Ein Pferd ist durchaus deutlich schwerer und größer als ein Mensch, was bei manchen Zweibeinern eine Zurückhaltung oder sogar gewisses Angstgefühl verursachen kann. In Wirklichkeit ist es gar nicht so schlimm, sich mit einem Pferd zu beschäftigen, wenn man weiß, wie man sich verhalten soll. Da bei Turnieren schon mal der Longenführer auf die Hilfe der Eltern angewiesen ist, ist so ein Lehrgang eine hilfreiche Vorbereitung.

So fanden Mitte November vier „mutige“ Mamas den Weg in die Halle, um sich von Bettina Strupp diverse Tricks und Tipps zu holen, um den Umgang mit den tollen Geschöpfen entweder zu erlernen oder einfach wiederaufzufrischen. Als erstes wurden die nötigen Heunetze gestopft und gewässert. Die staubempfindlichen Pferde bekommen nur nasses Heu, bei dem der Staub durch das Wasser größtenteils ausgeschwemmt wurde.

Für die geplante Bodenarbeit wurden unterschiedlichen Stationen in der Halle aufgebaut: Kegeln, um die man gehen sollte, eine Plane als Wasserersatz, Stangen, die gekreuzt an einer Seite höher standen usw. Nachdem die Vorbereitungen getroffen waren, ging es schon an die Pferde.

 

Jeder durfte ein Pferd aus der Box holen und in der Halle festbinden. Unter den hilfreichen Anweisungen fand jede das richtige Werkzeug, um die Pferde zu striegeln. Nur bei dem Hufauskratzen gab es hier und da noch Hilfestellung. Schließlich muss man auch wissen, woran ein Pferd erkennt, dass er ein Bein heben soll und andererseits muss der Mensch wissen, wie man es dem Pferd vermitteln soll. Die nächste Steigerung bestand darin, das Pferd richtig zu trensen.

Und schon ging es weiter mit Führen und Bodenarbeit: um die Kegel und über die Plane gehen, rückwärtsgehen, anhalten und viel mehr. Zwischendurch wurde auch die Theorie besprochen wie z.B. ein Pferd sieht oder hört. Die Übungen waren nicht nur für die Übenden anstrengend, auch für die Pferde war die Arbeit anstrengend, denn auch sie mussten sich konzetrieren, die Zeichen der Führer richtig deuten und auch ausführen. Die Belohnung für die Pferde bestand im Gang auf die Koppel, was ebenso als eine notwendige Übung ausgelegt war. Den beim Loslassen der Pferde kann schon was passieren, wenn diese schnell wegrennen wollen. Auch hier gab es ein kleiner Trick in Form von einer Möhre und dem richtigen Drehen des Pferdes bevor der Halfter runtergenommen wird.

Am nächsten Tag wurden die gelernten Sachen kurz wiederholt: Pferde von der Koppel holen, putzen und die vielfältige Bodenarbeit. Der Schwierigkeitsgrad bestand dann in dem Gangwechsel. Da muss man auch schon mithalten können. Ein großer Teil der Zeit wurde der Verladung der Pferde in den Hänger gewidmet. Klar, dass nicht die echten Pferde für diese Übung genommen wurden. Wer will schon ohne Grund ein Pferd in den Hänger führen und wieder raus und wieder rein…. Das macht kein Pferd lange mit und wir wollten keinem Pferd die „Lust aufs Hänger gehen“ austreiben. So durfte jede abwechseln ein „ungehorsames Pferd“ spielen und in den Hänger gehen. Bei diesen Übungen ist eher das Herausgehen schwieriger, da das Pferd rückwärts aus einem engen Bereich gehen muss und nicht viel sehen kann. Umso wichtiger ist zu wissen, wie man seitlich die Rampe absichert, damit das Pferd nicht seitlich abrutscht.

Über die zwei Tage betrachtet schwanden langsam die Ängste der Teilnehmerinnen. Man könnte sogar behaupten, dass sich auch gewisse Paare gefunden haben, die in Zukunft mehr Gelegenheiten haben werden, miteinander etwas Zeit zu verbringen. Ich persönlich freute mich über den Lehrgang, denn nach über 20 Jahren ohne „richtigen“ Kontakt zum Pferd hat sich gewisse Zurückhaltung aufgebaut, die jetzt wieder verschwunden ist.

Noch einige Bilder dazu:

 

 

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Bilder zum Longierlehrgang

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Longierlehrgang mit Kerstin Bock

Es war kein Aprilscherz als Kerstin Bock am 1.April in der Halle des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein e.V. (RVC) stand und mit Rat und Tat den Nachwuchs-  sowie den erfahrenen Longenführerinnen des Vereins zur Seite stand. Auch einige interessierte „passive“ Zuschauer haben sich Plätze in der ersten Reihe reserviert.

Kerstin Bock war Trainerin für den Leistungssportbereich im Voltigierverein (VV) Metelen, sie besitzt den Trainer A Schein und gilt als sehr gute Longenführerin.

Ziel des Lehrgangs war es, die eigene Longiertechnik zu verbessern und neue Impulse für den Umgang mit unterschiedlichen Pferden zu bekommen. Denn jedes hat seine eigene Persönlichkeit und reagiert unterschiedlich. Für den Lehrgang standen die fünf vereinseigenen Pferde bereit – krankheitsbedingt durfte Mellon das Geschehen jedoch nur aus der Box beobachten.

Am Abend des ersten Tages stand ein kurzer Workshop zum Thema Trainingsplanung für Gruppe und Pferd, bei dem es auch um Begriffe wie innere und äußere Losgelassenheit, schnellere Lösungsphase und flüssige Bewegung ging. Nicht zu vergessen sind auch die Emotionen wie eigene Zufriedenheit, positive Äußerung und Lob für das Pferd, wenn es die ihm gestellte Aufgabe richtig ausgeführt hat.

Am nächsten Tag wurde weiter fleißig geübt und diskutiert. Es war interessant zu beobachten, wie schon kleine Korrekturen bei der Longe oder der Körperspannung des Longenführers das Verhalten des Pferdes verändern kann. „Wichtig ist, dass das Pferd vorher aufmerksam gemacht wird und dies auch deutlich sichtbar ist, bevor die deutliche Ansage kommt, was der Longeführer im nächsten Moment vom Pferd erwartet. Dazu kann die Stimme gleichermaßen wie die Longe oder die Peitsche benutzt werden“, so die Meinung von Kerstin Bock.

Am Ende des zweiten Tages hatten alle Teilnehmerinnen viele neue Erfahrungen gewonnen, die sie jetzt in dem Voltigiertraining anwenden und umsetzen können.

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Pressebericht zum Lehrgang in Schriesheim

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