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Ein Trainingsturnier am 09.10.2021

Wie bereits im letzten Jahr, sollte ein Trainingsturnier als kleine Motivation dienen und gleichzeitig einen kleinen Hauch von Turnier simulieren. Zu dem Hauptteil der Planung gehörte wieder das Hygienekonzept. Die offene Halle würde einige Zuschauer ermöglichen, aber es durften pro Teilnehmer nur zwei Personen zuschauen. Sobald die eine Gruppe fertig war, mussten die Zuschauer die Halle verlassen. Vor dem Zugang wurden extra ein Posten aufgestellt, der die ankommenden Personen nach den 3G Regeln kontrollierte.

Der Termin direkt vor den Ferien war nicht ganz optimal, aber nach den Ferien wären die Voltis wieder aus der Übung und das Wetter auch nicht unbedingt besser und auch nicht beeinflussbar. Mit dem Wetter hatte es so weit geklappt. Früh morgens sind die Nebelschleier – wie auf dem Bild – deutlich zu sehen. Mit starken Strahlen kämpfte sich dann die Sonne durch, so dass bereits nach der ersten Gruppe vom Nebel nicht mehr viel zu sehen war.  Das Trainingsturnier eröffnete die Einsteigergruppe Taunusstein 5 mit Chili. An der Longe stand Salma. Trotz nur vier Gruppenmitglieder am Start stimmte die Stimmung. Chilis Begeisterung hielt sich zuerst in Grenzen. Mit jeder Runde zeigte er jedoch ein freundlicheres Gesicht. Nur auf den Fotos wurden die Momente festgehalten, in denen die Ohren doch mal angelegt waren. Nach der Pflicht versammelten sich die Mädchen am Richtertisch. Die Richterin Alice Reitz gab ihnen zu den Übungen einige Hinweise und Tipps.

Die Schritt Gruppe Taunusstein 7 wurde bereits von Sonne begrüßt bevor sie in die Halle kamen. Jutta als Trainerin führte sie zur Begrüßung. Im Gegensatz zu der ersten Gruppe traten diesmal alle Mitglieder an, inklusivere Weasley und der Longiererin Christine. Die Mädchen zeigten mit voller Konzentration der Reihe nach die Pflichtübungen. Die Übungen sahen schon gut aus und bestimmt konnte die Richterin nur kleine Hinweise geben, an welchen Stellen noch verbessert werden soll.

 Als nächste Gruppe startete Taunusstein 3, die sich in ganz neuer Zusammensetzung nun als A-Gruppe präsentieren wollte. Bis auf 2 Mitgliedern aus der alten L-Gruppe sind 8 aus den unteren Gruppen wie A-Gruppe, den Einsteiger- oder aus den Schrittgruppen dazu gekommen. Das bedeutet natürlich auch, dass die kleineren Mädchen einiges nachholen müssen und die Gruppe erst zusammenwachsen muss. Dies galt auch für das Pferd Chili und dessen Longenführer Salma. Aber wie man sehen konnte, ist die Gruppe schon auf einem guten Weg. Nach der Pflicht haben sich die Voltigiererinnen die Meinung von der Richterin geholt.

Ganz anders war es bei der Gruppe Taunusstein 2. Die Gruppe trainierte weiter in der alten Zusammenstellung. So konnten sie auch schon an ihrer neuen Kür feilen. Zuerst haben sie ihre Pflichtübungen auf Monte gezeigt.  Da genug Zeit war, wurde nach der Besprechung am Richtertisch gleich noch ein kleiner Lehrgang eingeschoben.  Alice Reitz zeigte der Gruppe, welche Übungen man noch in dem Training aufnehmen sollte, um mehr Sprungkraft zu entwickeln. Nach einer kleineren Pause, die Marion zum Ablongieren von Carlo genutzt hat, ging es mit T2 am Movie weiter. Alle waren gespannt, was Alice zu der einstudierten Kür sagen würde. Den wenigen Zuschauern, die noch anwesend waren, wurde eine schöne Kür präsentiert. Um sie noch kreativer zu gestalten, gab Alice einige Tipps wie man die Aufsprünge und die Übergänge noch ausgefallener und interessanter modifizieren könnte. Es reichten schon kleinere Veränderungen. Und keiner verbietet, auch andere Küren im Netz anzuschauen und sich Inspirationen zu holen. Und wenn schon alle da waren, wurde gleich ein neues Gruppenfoto gemacht.

Als letzte Gruppe für die Richterin war unser letzter Zugang Carlo mit Marion an der Reihe.  Krankheitsbedingt musste seine Ausbildung längere Zeit ruhen. Nun machte er schon gute Vorschritte, so dass nun vier Voltigiererinnen aus T1 und T2 als Einsteigergruppe an den Start gingen. Hier stand vor allem Carlo im Mittelpunkt. Marion war mit seiner Zusammenarbeit sehr zufrieden. Wenn es weiter so gut läuft, kann die eigentliche Gruppe ihn übernehmen und damit Weasley entlasten. Halten wir die Daumen!

Nachdem die Richterin verabschiedet wurde, füllte sich der Zuschauerraum wieder etwas. Die Anfänger-Gruppe Taunusstein 10 nutzte die Gelegenheit, den Eltern eine kleine Vorführung zu zeigen. In der Vergangenheit gab es leider kaum eine Möglichkeit dazu, denn beim Training mussten die Eltern immer vor der Halle bleiben und warten, bis die Kinder rauskamen. Umso gespannter schauten die Eltern nun der Vorführung zu. Auf dem großen Monte sahen die Kinder noch kleiner aus, aber das störte kaum jemanden.
Um auf Monte zu kommen, wurde einfach die Aufstiegshilfe genutzt und gleichzeitig etwas Abstand gewonnen. Die Kinder zeigten auch schon einige kleine Fertigkeiten im Galopp, die in dem Training bei Monte als besondere Gelegenheit integriert wurde. Mit großem Applaus bedankten sich die Eltern dafür.

Das tolle Wetter hat dieses Trainingsturnier noch schöner gemacht und alle waren sich einig, dass im nächsten Jahr hoffentlich etwas mehr Turnierluft zu schnuppern sein sollte.

(Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil)

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Bilder zum Trainingsturnier am 09.10.2021: T7

(Fotos Dagmar Sedlak-Breil)

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Abzeichentage am 07-08 März 2020

Na da hatten wir aber Glück gehabt, dass die Abzeichentage für Anfang März 2020 geplant und durchgeführt werden konnten bevor Corona kam. Jetzt könnte einer natürlich sagen, dass es mit dem Bericht etwas hinterher ist, aber das letzte Jahr war sowieso etwas anders und durch technische Probleme konnten lange Zeit keine neuen Berichte auf unsere Homepage geladen werden – das wird nun nachgeholt.

Die Tage des Lernens in den beiden ersten Monaten des Jahres sind schnell vorbei gewesen. Man hätte noch so viele Fragen gehabt, aber das Prüfungswochenende kam (wie immer) schneller als gedacht. Samstag früh morgens herrschte schon eine gewisse – angenehme – Aufregung. In unserer Voltihalle wurden die Pferde zuerst warmgelaufen. Während dessen wartete geduldig der Parcour in der weiteren Reithalle auf den ersten Prüfling für den Pferdeführerschein bzw. für die vorgeschriebene Stangenarbeit für die Abzeichen VA5 &4.

Fast pünktlich ging es runter zur Reithalle, um mit den Prüfungen anzufangen. Aber was war das denn?! Als die Pferde bei den geparkten Autos vorbeigingen, wurde aus einem Auto gehupt, fast gleichzeitig flogen Sachen durch die Luft und ein infernalischer Lärm brach los. Musste das denn gerade jetzt sein, wenn die Pferde vorbeigingen? Die beiden Richterinnen Marion Dörner und Alice Reitz schauten sich das Spektakel an und machten – nichts! Erst ein paar Minuten später klärte sich alles auf: es gehörte schlicht zu der Prüfung! Die Richterinnen hatten die Reaktionen der Pferde und der Prüflinge in dieser kritischen Situation beobachtet. Da sich die Pferde nicht aus der Ruhe bringen ließen, konnte der nächster Teil der Prüfung starten.

Um einen schnellen Durchgang zu erreichen, schaute sich jede der Richterinnen je einen Prüfling an. Bereits nach einer halben Stunde ging die Stangenarbeit für die Abzeichen VA5 und 4 los. Da es mehr Prüflinge als Pferde gab, musste jedes Pferd mindestens zweimal gehen. Das eine oder das andere Mädchen war etwas nervös aber nach der Prüfung kamen wieder die entspannten Gesichtszüge zurück.

Da die Sonne vom leicht bewölkten blauen Himmel strahlte, fand die Theorie rund ums Pferd, Geschirr und Co auf dem Hof statt. Als „Anschauungsobjekt“ stellte sich (eigentlich nicht ganz freiwillig) Chili zur Verfügung.  Neben den Fragen zu Pferden allgemein wurden auch Fragen zu Geschirr und Volti Gurt, zu den diversen ausgestellten Putzzeugteilen und selbstverständlich zur Futtermitteln gestellt und beantwortet. Nach einer kleinen Pause, die allerdings nur für die Prüflinge vorgesehen war, wurden die ersten Urkunden verteilt. Die Richterinnen konnten sich dann in der Mittagspause mit leckeren Essen für den langen Nachmittag stärken.

Während dessen gingen vor der Halle bereits die Vorbereitungen für die nächsten Abzeichen los. Manche der „alten Hasen“ zeigten sich entspannt und fanden zwischen Haare machen und letzte Hinweise geben auch noch etwas Zeit für paar Späßchen vor der Kamera.

 

Dann ging alles Schlag auf Schlag. Für das Abzeichen V5 kam Chili mit Salma, Anna-Maria, Charlotta, Lena und Sara der Gruppe Taunusstein 4 in den Zirkel. Nachdem die Drei ihre Übungen zeigten, wurde es kurz still bis die Richterinnen sagten, ob und welche Übung wiederholt werden sollte. Bei insgesamt drei Prüflingen war die geplante Zeit von 10 Minuten schnell rum. Ob das Gezeigte gut genug war? Die Richterinnen ließen sich nicht in die „Karten“ schauen und prüften weiter.

Als nächste Prüfungen standen die Abzeichen V4 und V3 der Gruppe Taunusstein 3 auf dem Plan. Um den Voltis eine gewisse Sicherheit zu bieten, sprang ihr altes Pferd Lascar ein. Das neue Pferd Coco war noch in der Ausbildung und auf gewisse Weise noch nicht souverän genug. Annika hat Lascar an diesem Tag longiert, da sie in den letzten Wochen eingesprungen war und damit mit ihm zu einem Team zusammengewachsen ist. Lascar genoss es sichtlich wieder den Gurt und seine Mädels zu tragen. Neben Emma, Raja und Viola machte auch eine Voltigiererin aus einem anderem Verein mit.

Während Lascar in dem Zirkel lief, bereitete Johanna das Pferd Monte auf seinen Auftritt vor. Er musste sich erst gut warmlaufen. Während dessen machten sich auch die beiden Prüflinge warm. Da sie zuvor die ganze Zeit fleißig auf Monte trainiert hatten, war es auch nur logisch, dass sie die Prüfung ebenfalls auf Monte machten, auch wenn sie nur zu zweit waren. Irgendwie war Monte aber nicht ganz er selbst. Davon unbeeindruckt zeigten die beiden ihre Übungen. Und schon nach wenigen Minuten war auch diese Prüfung geschafft.

Für Chili und Salma ging es nach einer kleinen Pause wieder in den Zirkel. Diesmal war fast die gesamte Gruppe Taunusstein 5 mit den Abzeichen VA5, 7,9 und 10 dran. Alicia, Jasmin, Juliette, Lynn, Luise und Magdalena schienen es kaum erwarten zu können, bis es losging. Als es dann endlich so weit war, liefen sie mit voller Konzentration hinter Chili in den Zirkel, um die Richterin zu begrüßen. Nadine begleite als Co-Trainerin die Mädchen. Da insgesamt vier unterschiedliche Prüfungen angesetzt waren, fingen die beiden Kleinen an. Nach dieser einfacheren Übung ging es im Galopp Schlag auf Schlag. Erst nach dem Handwechsel und dem zweiten Block der Übungen im Schritt wurde es wieder etwas langsamer. Als letztes zeigten drei Mädchen nacheinander ihre einstudierten Doppelübungen. Alles soweit gut gelaufen.

Durch die Sonnenstrahlen draußen wurde es im Zirkel angenehm hellblau, als die Prüflinge der Gruppe Taunusstein 1 hinter Ron, geführt von Marion, einliefen. Auf dem Programm standen zwei Prüfungen für VA4 und zwei für VA3. Die Anspannung von Kaya, Kyra, Lena und Sophia konnte man fast schon spüren, was eigentlich gar nicht nötig war. Alle vier hatten ausgiebig trainiert in den letzten Wochen. Ron zeigte sich schon fast unbeeindruckt als es losging. Eine nach der anderen zeigten die geforderten Übungen, die für eine M*-Gruppe nicht mehr so schwer waren. Gefühlt nach nur wenigen Minuten endete die Prüfung erfolgreich.

Der Leistungssprung hätte an diesem Tag nicht größer sein können. Denn laut Plan waren die Schrittgruppen Taunusstein 6 und 7 mit den VA10 und VA9 an der Reihe. Nicht destotrotz standen alle neun Mädchen voll konzentriert vor der Richterin. Nur Weasley schien noch unzufrieden zu sein. Seine Ohren zuckten nervös hin und her. Aber auch ein Pferd darf ab und zu schlechte Laune haben. In der Prüfung führte er aber brav Christines Befehle ordentlich aus. Auch die vielen Mädchen zeigten die geforderten Leistungen. Durch den Handwechsel konnte man die geforderten Blöcke leicht erkennen. Der letzte Block bestand aus Kür-Übungen zu zweit – das sah dann schon sehr schön aus. Zum Schluss wurden noch die theoretischen Fragen der Richterinnen am Tisch beantwortet.

Nach einer kleinen Pause haben die beiden Richterinnen die Urkunden zu den bestandenen Abzeichen übergeben.

Am nächsten Tag zeigten einige aus Taunusstein 10, Taunusstein 9 und die Kleinsten, was sie schon alles können. Als kleine Motivationsabzeichen standen die Miniprüfungen und die „Taunussteiner Voltinadeln 1 und 2“ auf dem Plan. Bei diesen speziell im Verein entwickelte Prüfungen geht es hauptsächlich darum, Spaß auf und mit dem Pferd zu haben. So zeigen die Kinder neben Grundsitz oder Knien auch das Liegen auf dem Pferderücken. Am Boden sind Balance auf einem Cavaletti zu zeigen, einige Dehnübungen auf der Matte oder eine Rolle quer auf einem Übungspferd. Nebenbei werden sie möglichst ohne spürbaren Druck an eine Prüfungssituation gewöhnt. Dazu gehört es, vor einem „Richter“ zu stehen und einige einfachen Fragen zu beantworten. Da es sich meistens um Trainer aus dem Verein handelt, die diese Kinder schon mal hier und da gesehen haben, sind diese Personen für sie nicht ganz fremd. Es ist wirklich schön, wie die kleinen Kinder Freude dran haben und glücklich sind, wenn eine Übung besonders gut gelungen ist und ein Ansporn für weitere Fertigkeiten entwickelt wird.

Dann bis zum nächsten Abzeichentag im Verein.

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Bilder vom Familientag 2019: T7 „Raubtiershow“

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Familientag 2019: Zirkus ist da

Das Thema des Familientages traditionell am Ende der Turniersaison war diesmal der Zirkus, wie es bereits die Nichtturniergruppen im Sommer umgesetzt haben. Wie setzen es nun die Turniergruppen um? Unter dem Motto kann man einiges vereinigen und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle fieberten dem Termin entgegen. Es wurde überlegt, ausprobiert, vieles wieder umgestellt und bis zum letzten Training vor dem Termin geübt.

Wegen der frühen Herbstferien fiel der Termin auf das Wochenende danach. Die Hoffnung verbreitete sich, dass es an diesem Tag noch angenehmere Temperaturen geben könnte. Zuerst sah es nicht so aus. Denn an den Tagen vorher gab es nur Regen und das Thermometer zeigte nur einstellige Werte an. Und dann tatsächlich wurde es Sonntag trockener und wärmer. Fleißige Hände schmückten die Halle ein Tag vorher dem Thema entsprechend mit bunten Fähnchen. Auch das Zirkuszelt fehlte nicht, obwohl es nur symbolisch mit buntem Tuch dargestellt wurde.

Die Bänke füllten sich und alle waren gespannt, was sich die Voltigierer für das Publikum einfallen ließen. Dann betrat der Zirkusdirektor die Manage und kündigte gereimt die erste Gruppe T7 und deren „Raubtiershow“  mit und auf Weasley an. An der Longe stand Julia und Jutta half den „Tieren“ auf den Rücken.

Danach kamen direkt die Zebras aus Madagaskar mit einem besonders bunten Exemplar. Selbst Chili hat sich in einem Zebra verwandelt. Salma als Longenführerin wurde von den beiden Trainerinnen Nadine und Lena begleitet.

Da in einem Zirkus Clowns nicht fehlen dürfen, stürmten die vier kleinen Clowns der T6 die Manege. Selbst Weasley wurde bunt angemalt und bekam einen kleinen Hut, der ihm durchaus gutstand. Charlotta unterstützte die lustigen Vier.

Während das Holzpferd für den Zauberer von T3 in die Mitte gestellt wurde, durfte sich das neue Pferd Carlo dem Publikum vorstellen. Er sollte sich an die Situation mit vielen Leuten, geschmückte Halle und den Geräuschen darin ansehen. Scheinbar wenig beeindruckt schaute er sich alles in Ruhe an. Christine schien sehr beruhigt zu sein, denn bei Turnieren kann es auch turbulent werden, was die Pferde aber nicht stören sollte.

Nun stand eine große Kiste im Zirkel. Schon flog der Deckel auf und ein kleiner Zauberer sprang heraus. Das weggeworfene Plüschtier verwandelte er in ein rosafarbenes Einhorn. Aus allen Ecken kamen nun verwandelte Tiere dazu, die zusammen eine Kür zeigten.

In der Pause konnte jeder die Gelegenheit nutzen und sich mit leckeren Sachen versorgen. Neben frischen Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gab es auch deftigere Sachen wie Würstchen mit Brötchen oder leckere Suppe. So gestärkt ging die Vorstellung weiter. Auch diesmal war für jeden was dabei.

Taunusstein 4 zeigte die Unterschiede zwischen Ballett und Hipp-Hopp und das alles auf dem Rücken von Chili. Deutlich gruseliger erging es den Zuschauern als Taunusstein 1 an der Reihe war.

Liebhabern von Thrillern ging bestimmt das Herz auf und selbst Michael J. wäre begeistert gewesen.

Als Abschluss präsentierte Taunusstein 2 auf Monte ihre Kür. Sie erinnerte alle an „Cirque du Soleil”.

So ging ein schöner Nachmittag zu Ende, der jedoch etwas kürzer war als sonst, da viele Voltigiererinnen an dem Wochenende nicht konnten. Aus dem gleichen Grund musste auch die Gruppe der Erwachsenen ausfallen. Dann wird sie vielleicht nächstes Jahr wieder dabei sein.

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Drei Podestplätze in Waldgirmes

Es ist erstaunlich, aber es scheint so als wenn die Schritt-Gruppe Taunusstein 7 in Waldgirmes nur noch zweite Plätze erreichen kann. Im Feld der insgesamt fünf Gruppen erreichte die Gruppe zum dritten Mal diesen Platz mit der Wertnote 5,576. Neu war, dass Julia Haag den Weasley vorgestellt hat. Entsprechend nervös wollte sie nichts falsch machen, damit die Gruppe eine gute Leistung zeigen konnte. Es lief alles sehr gut. Trainerin Jutta Lobbenmeier strahlte vor Zufriedenheit. Gestartet sind Juliette Bäurle, Maya Döpp, Fennja Hey, Alicia Klesar, Ida Müller.

Wegen einiger guten Platzierungen im letzten und diesem Jahr, durfte die Gruppe Taunusstein 5 nicht mehr als Einsteiger starten, sondern als Nachwuchs. Dies wurde leider am Beginn der Saison noch nicht so wahrgenommen, so dass sehr kurzfristig weitere Übungen im Galopp eingeübt werden mussten. Die Starter packte der Ehrgeiz und es wurde fleißig geübt. Sie rechneten sich nicht wirklich einen vorderen Platz aus, aber wer weiß wie viele Nennungen vorhanden sind und ob auch alle diese Gruppen schließlich am Start sind. Der geplante Sonntagstart wurde dann wegen vieler Nennungen auf den Samstag vorgezogen. Dies führte dazu, dass einen Tag vor dem Start die Kür umgestellt werden musste, da nicht alle Starter an diesem Tag mitfahren konnten. Aber man wächst mit den Herausforderungen und in dem letzten Training konnten die Trainer noch einiges ändern. Vermutlich bereitete die veränderte Zeiteinteilung mehreren Gruppen Probleme, so dass T5 in ihrer Leistungsklasse alleine an den Start ging. Diese Tatsache wirkte sich positiv auf die Nervosität der Voltigierer aus. So konnten sie ohne großen Druck ihr Programm zeigen. Dafür, dass sie erst vor kurzem einige Übungen im Galopp einübten und die Kür so kurzfristig umbauen mussten, haben sie es wirklich gut gemacht. Über den ersten Platz haben sich alle trotzdem gefreut. Die Trainer waren mit der Leistung auch sehr zufrieden. Gestartet sind Jasmin Breil, Inga Döringer, Nina Ehricht, Felix Koch, Lynn Reuter und Anna Schuster.

Ebenso freute sich auch die L-Gruppe Taunusstein 2 über den ersten Platz mit der Wertnote 5,531. Es war der zweite Start der Gruppe mit Monte inklusive Kür. „Er war zwar wieder aufgeregt aber nicht mehr so viel wie in Wetzlar eine Woche zuvor“ sagte die Longenführerin und Trainerin Johanna Peithner. Diesmal fuhr auch Ron im Hänger mit und so konnten Monte und Ron sich gegenseitig „gut zureden“. In der Prüfung zeigte Monte bereits, dass er ein verlässlicher Sportkamerad geworden ist und ihn die Turnier Atmosphäre nicht mehr so irritiert. Auch die Kür klappte besser als das letzte Mal. An den Start gingen Amelie Koch, Emma Liebau, Lisann Saliger, Helena Stein, Tamara Subke und Lisa Marie Zahn. Als Gruppenbeste wurde Tamara geehrt.

Die M* Gruppe erreichte nur den vierten Platz. Einige der Voltigiererinnen konnten nicht mitfahren, so dass auch hier die Kür kurzfristig umgebaut werden musste. An einigen Stellen hat es dann kleine Unsicherheiten gegeben, die sich bei der Note ausgewirkt haben. Für die neue Saison nimmt man sich vor, auch solche Geschehnisse zu bedenken und die Kürelemente in wechselnden Kombinationen verstärkt zu trainieren. Gestartet sind Salma Assouli, Antonia Barth, Helen Giesen, Chiara Hüllen, Sophia Koudelka, Larissa Rexhaus und Kyra Rohlf. Ron longierte Marion Müller.

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Bilder vom Turnier in Waldgirmes: Taunusstein 7

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Bürgerfest „10 an einem langen Tisch“

Zahlreiche Personen fragten sich, was sich eigentlich hinter diesem Titel verbirgt. Das Fest findet alle vier Jahre im Sommer statt, an dem sich die 10 Taunussteiner Stadtteile an einen „langen Tisch“ treffen und zusammen feiern. Neben Organisationen, Geschäften und Künstlern können auch Vereine das vielfältige Leben in dieser Stadt präsentieren. Dieses Jahr hat sich auch der Reit- und Voltigiertclub Taunusstein an dem Fest beteiligt. Neben hausgemachten Kuchen mit Kaffee und kalten Getränken bot der Stand Informationen über die vielfältigen Angebote und Aktivitäten des Sportvereins.

Um die flanierende Besucher in Staunen zu versetzen, fanden regelmäßig Vorführungen auf einem Holzpferd statt. Alle Turniergruppen von Schritt bis zu der Leistungsklasse M präsentierten an den beiden Tagen ihre Küre. Um diesen ästhetischen Sport für die Besucher erfahrbar zu machen, bot sich ihnen die Gelegenheit, zwischen den einzelnen Vorführungen selber einige Übungen auszuprobieren. Neben einigen mutigen Erwachsenen nutzten hauptsächlich Kinder und Jugendliche diese Chance. Dabei kam schnell die Einsicht, dass das, was vorher bei den Voltigiererinnen so einfach und leicht aussah, durchaus Muskelkraft und Können erfordert.

Dem Applaus nach kamen alle Vorführungen sehr gut an. Nicht nur die besonderen Interaktionen von Taunusstein 2 mit dem Publikum oder die sehenswerten Dreier-Übungen von Taunusstein 1, auch die gemischte Gruppe Taunusstein 3 verfehlten ihr Ziel nicht. Die jüngeren Voltigiererinnen der Gruppen Taunusstein 5 bis 7 kannten bislang nur die Atmosphäre eines Turniers oder eines Familientages in vertrauter Umgebung, was deutlich anders ist als der direkte Kontakt zu Passanten. So wuchs sichtbar der Spaß von einer Vorführung zur nächsten und die anfängliche Nervosität wich der Entspannung. Insgesamt erlebten alle auf eigene Art ein schönes und erfolgreiches Wochenende.

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Bilder vom Bürgerfest: Taunusstein7

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Erfolge beim Turnier in Idstein

Mitte Mai 2019 veranstalte der Reit- und Fahr-Verein Idstein einen Voltigier Turnier, das gleichzeitig auch eine Sichtung für den Hessen Cup 2019 für M-Gruppen und L-Einzelvoltigierer sowie für den 5 Ländervergleichswettkamp (5 LVWK) für E/-A-/L-Gruppen war.

Gleich Samstagvormittag war die Prüfungen der Leistungsklassen M* & M**. Die Wettervorhersage lies keine Hoffnung aufkommen, dass die Sonne an diesem Tag zu sehen sein sollte. Um den Regenmassen auf dem Vorbereitungszirkel zu entkommen, hat die Longenführerin Marion Müller das Gruppenpferd No father’s boy, der nur Ron gerufen wird, bereits in heimischen Stall warm longiert und für Turnier vorbereitet. Da der Weg zum Nachbarsverein nicht lang ist, fuhr das Gespann erst kurz vor dem Start los. Das hat auch gut funktioniert und Ron kam entspannt in Idstein an.

Für die Prüfung waren insgesamt sechs Gruppen gemeldet, die bereits bei Durchlesen eine starke Konkurrenz erahnen ließ. Aber dadurch lässt man sich nicht ermutigen. So gingen Salma Assouli, Kaya Diehl, Helen Giesen, Chiara Hüllen, Lena Kölbel, Rexhaus, Larissa Kyra Rohlf und Leonie Thomas in neuen strahlend blauen Pflichttrikots an den Start. Tage später war dann die Überraschung groß, als sich die Gruppe mit diesen schönen Trikots in der Idsteiner Zeitung bei dem Bericht über das Turnier abgebildet sah. Noch etwas bunter ging es bei der Kür zu, die eine Adaption der Kinogeschichte „Maleficent – Die dunkle Fee“ darstellte. Wegen eines kurzfristig notwendig gewordenen Umbaus der Kür gab es hier und da kleine Unsicherheiten, so dass die Gruppe leider keinen der drei begehrten Podestplätze erreicht hat.

Am Sonntag starteten dann die übrigen Leistungsgruppen. In der A-Plicht ging dann ein Teil der Gruppe Taunusstein 4 auf Chilipepper, der von Franziska Laatz longiert wurde, an den Start Dies waren Gea-Renee Briese, Luca Marie Döpp, Julia Haag, Sophia Koudelka und Raja Scheid. Die übrigen Mannschaftsmitglieder bildeten eine weitere Einsteigergruppe Taunusstein 4a. Diese wurde vertreten durch Lena Ertel, Finja Kaiser, Sarah Lehmann, Carlotta Orth, Jolina Reith und Aika Scheid. Auch hier lief Chilippeper, der ebenso von Franziska Laatz longiert wurde. Aufs Pferd half Julie Haag. Das war aber nicht der letzte Einsatz von Chilipepper. Er trug auch die eigentliche Einsteigergruppe Taunusstein 5, wobei er von Salma Asouli longiert wurde. Aufs Pferd half Nadine Kaufmann. An den Start gingen Aleyna Apaydin, Jasmin Breil, Inga Döringer, Nina Ehricht, Sonja Emich, Lynn Marie Reuter, Anna Marie Schuster und Sara Sickor,

Für die Zuschauer war es nicht leicht zu erkennen, welche der vier Einsteigergruppen das Rennen machen würde. Da das letzte Wort die Richter hatten, musste man bis zum Schluss die Wertungen abwarten. Und dann war es so weit. Bei der A-Pflicht siegte unsere Mannschaft T4 mit der Wertnote 4,306. In der Einsteigerklasse siegte ebenso eine Gruppe aus Taunusstein. Über die goldene Schleife freuten sich neben der Gruppe T4a ebenso die mitgereisten Fans. Sie erhielten die Wertnote 5,498. Die Gruppe T5 erreichte mit der Wertnote 5,168 den vierten Platz nur sehr knapp hinter der drittplatzierten Mannschaft aus Idstein.

Auch über ein sehr schönes Ergebnis freute sich die Schrittgruppe Taunusstein 7. Sie siegte mit der Wertnote 5,289. Die Gruppe voltigierte auf Weasley. An der Longe stand Christine Thomas-Schlifski,  und Clara Oberste-Wilms half den Mädchen aufs Pferd.

 

T4 und T7

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