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Bilder zu Sommerschnupperkursen 2016
Zuerst trainieren …

dann zeigen, was man schon kann ….
als “die Schlümpfe”

als „Peter Pan“


als „Das Dschungelbuch“





und als „Tarzan“



Schnupperkurse in den Sommerferien 2016
Insgesamt 8 Voltigiererinnen aus den Leistungsgruppen des Vereins zeigten den Kindern erste Pflicht- und Kürelemente, zunächst auf dem Holzpferd und dann auch vom ersten Tag an auf den lebenden Sportpartnern.

Die kleinsten „Bambini“-Kinder – so der Name der beiden Gruppen der 4- bis 5-jährigen Kinder – haben sich zuerst mit den lebendigen Sportpartnern langsam angefreundet. Spielerisch haben sie die anfängliche Angst vor den großen Tieren verloren und sich getraut, auf ihren Rücken „zu turnen“.


Nebenbei haben die Kinder auch gelernt, wieviel Pflege ein Pferd braucht und sich aktiv am Sammeln der „Pferdeäpfel“ oder dem Stopfen der Heunetze beteiligt. In den Pausen, während die „älteren“ Kinder eigene Erfahrungen sammelten, waren Pferdebilder ausmahlen oder kleine Wasserschlachten zur Abkühlung willkommen. Das Zuschauen, was sich die größeren Kinder schon zutrauen, hat die „Bambini“ sichtbar fasziniert.


Während die kleinen Kinder mittags von den Eltern abgeholt wurden, haben die größeren Kinder frisch zubereitetes Mittagessen zu sich genommen. Nach dieser Stärkung hieß es weiter Üben, denn für die Abschlussvorführung des Sommerschnupperkurses wollten alle Kinder gut vorbereitet sein. Mit jedem weiteren Tag wurden die Kinder sicherer auf den Pferden. Dazu haben die sieben Pferde des Vereins beigetragen, die geduldig die kleinen Wirbelwinde auf ihren Rücken ausgehalten haben. Die Zeit verging wie im Fluge und der Tag der Vorführung war da.

Die traditionelle Abschlussvorführung am letzten Tag fand geschminkt und kostümiert statt. Jede Gruppe hatte sich für ein Motto entschieden: die beiden jüngeren Gruppen wählten “Die Schlümpfe” und “Peter Pan”, die beiden älteren “Das Dschungelbuch” und “Tarzan”. Die Trainer der Kinder zeigten ihre Darbietung in Indianerkostümen u. a. zu Musik aus “Der Schuh des Manitu”. Die Tage im Stall hatten vielen der Kinder solchen Spaß gemacht, dass sie sich im Anschluss dafür entschieden haben, ab jetzt regelmäßig zu voltigieren.


Fallen will gelernt sein
Laut Statistik passieren die meisten Unfälle bei den Freizeitreitern (ca 65 %). Im Gegensatz dazu sind es bei „geschulten“ Sportreitern nur noch 26.4 %, bei Berufsreitern sogar nur noch 0.7 %. Warum die Rate so hoch ist, wird verständlich, wenn man bedenkt, dass bei vielen Freizeitreitern oft eine unzureichende Ausbildung von Pferd und/oder Reiter vorkommt. Die Sportreiter lernen während einer guten Ausbildung Techniken kennen, bei einem Absturz richtig zu reagieren. Um solche Techniken zu erlernen und für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, haben die Voltigieren der Leistungsgruppen des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein an einem Falltraining unter der Leitung von Julia Schwehn teilgenommen. In diesem Falltraining ging es aber auch um die Koordination der Arme und Beine, die Reaktion auf die Situation, die Beweglichkeit und die Kraft.
Bevor die Techniken erlernt werden konnten, war eine Aufwärmphase notwendig, das beugt Zerrungen vor. Die Bewegungsa
bläufe wurden spielerisch in kleinere Einheiten aufgeteilt. Zuerst haben die Voltigierer geübt, wie man die Hände koordiniert.

Selbst die scheinbar komische Hand-Koordinierungsübung spielt im Zweifelsfall eine wichtige Rolle. Die Leiterin erklärte gleich dazu:“dass solche Übungen zur Koordinierung der Arme gut ist, im richtigen Moment diese an den Körper zu ziehen statt sie unkontrolliert in alle Richtungen zu strecken“.

Diese Übung kann auch jeder selber ausprobieren. Man stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, die Übung nachzumachen: während eine Hand immer größere Kreise vor dem Körper bildet, zeichnet die andere Hand parallel dazu immer kleinere Kreise. Und – hat es funktioniert?

Weitere Übungen – wie Abrollen nach vorne oder Rückwärts, Schulterrolle, Absprung vorwärts/rückwärts – wurden zuerst auf den Matten mit einem Ball geübt.

Dabei sollte der Arm den Ball so umgreifen, dass man beim Vorwärtsrolle über die Schulter rollt.





Auch das schnelle Wegrollen vom Pferd wurde geübt, denn wenn das Pferd fällt, ist man besser nicht in der Nähe. Dazu wurde eine Reaktionsübung trainiert, bei dem jeweils zwei Kinder sich in Hocke an den Händen halten und beim Signal entweder nach rechts oder nach link wegrollen. Um die spontane Reaktion zu simulieren, sagte die Leiterin zufällig die Richtung.


Nach diesen „Trockenübungen“ ging es auf das Pferd. In diesem Fall aber auf das Holzpferd, um die mehrfache Strapaze des Draufkletterns und Runterfallens einem echten Pferd zu ersparen. Jetzt wurde geübt, wie man die Energie, die bei einem Sturz vorhanden ist, in eine Rolle umwandelt. Dabei ist an vieles zu denken: die Arme an den Körper, Kopf einziehen und Rücken rund machen.


Obwohl es am Anfang manchem Teilnehmern Angst gemacht hat, diese Übungen vom Rücken eines Holzpferdes zu machen, wollten einige gar nicht mit diesen Übungen aufhören.
Die vorgesehenen 3,5 Stunden waren wie in Flug vergangen und die Teilnehmer waren begeistert, dass ein Sturz vom Pferd (als Übung) so viel Spaß bereiten kann und nebenbei auch für später hilfreich ist.
Um im „Fall“ des Fallens die gelernten Techniken automatisch abzurufen zu können, reicht ein einmaliges Falltraining jedoch nicht aus. Die gelernten Techniken müssen auch immer wieder wiederholt werden. Dafür reichen schon wenige Minuten vor oder nach einem Volti-Training aus, den Bewegungsablauf zu automatisieren, also ohne nachzudenken, was man jetzt machen muss. Denn diese Zeit hat man leider im Ernstfall nicht!

Voltigierabzeichentag
Um die fachgerechte Ausbildung im Voltigiersport zu fördern, bietet die Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) Abzeichen an, die unterschiedlich je nach Leistungstand abgestuft sind. Alle Voltigierabzeichen (VA) bestehen aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die VA bauen auf einander auf und besonders bei den Leistungsabzeichen VA4-2 dienen diese jeweils als Vorrausetzung für das nächste Abzeichen oder als Zulassung zu unterschiedlichen Aktivitäten wie Trainer oder als Jahresturnierlizenz im Einzel- und Doppelvoltigieren.
Der Reit- und Voltigiercl
ub Taunusstein (RVC) bietet dieses Jahr einigen Voltigierern ein Training als Einzelvoltigierer an. Diese können nach Erwerb eines VA3 Abzeichen auch an Turnieren teilnehmen. Um die nötige Turnierlizenz zu bekommen veranstaltete der Verein einen kleinen Abzeichentag.

Der erste Teil der Abzeichenprüfung bestand aus dem praktischen Teil. Dafür standen die beiden Vereinspferde Chilippeper und Lascar bereit. Für das Motivationsabzeichen VA7 (früher Großes Hufeisen) meldeten sich Antonia Schulakowski, Kaya Diehl und Lena Kölber. Für das Voltigierabzeichen VA4 meldeten sich Lisann Saliger, Frida Blumenstock, Clara Oberste-Wilm, Larissa Köhncke und Isabell aus Schriesheim an. Als letzte Prüflinge traten Laura Bürgel, Ronja Hermann und Alina Ebbecke für das Voltigierabzeichen VA3 an.
Nach dem bestan
denen ersten Teil kam die theoretische Prüfung, die die beiden Richterinnen an dem Richtertisch abgenommen haben. Da die anwesenden Zuschauer nichts hören konnten, mussten sie sich gedulden, bis das Gesamtergebnis in großer Runde nach einer kurzen Ansprache der Richterinnen verkündet wurde.
Alle Teilnehmer waren glücklich über die bestandenen Prüfungen und nahmen die Urkunden und Abzeichen einzeln entgegen. Bei dem traditionellen Gruppenbild mit Urkunden konnte man die Erleichterung in den Gesichtern der Teilnehmer sehen.


Der nächste Abzeichentag beim RVC Taunustein findet voraussichtlich am 6. November 2016 statt.
Einige Impressionen:


Presseberichte zum Familientag der Kleinsten
Presseberichte zum Turnier in Kurtscheid
Bilder zu Familientag der Kleinsten
Die Biene Majas

Die Bibi Blocksbergs




Yakari





Die Schlümpfe






Einzel


Vier Hufe und Cartoons
An diesem sonnigen Sonntagnachmittag wurden einige Zeichentrickfilmfiguren lebendig und zeigten ihre Kunststücke hoch zu Ross.
Für die jüngsten Mitglieder des Voltigiervereins,
die noch nicht auf T
urniere gehen, war es wieder so weit, ihr Können den Eltern und interessierten Zuschauern diesmal als „Cartoons“ zu präsentieren. Als erster Darsteller ist die Gruppe Spielen 2 „eingeflogen“. Das Pferd Weasley wurde von einem Schwarm Biene Majas umschwirrt und umturnt.
Kau
m sind die Bienen ausgeflogen, fegt schon die Bibi Blocksberg auf ihrem Besen durch die Halle. Der Besen wurde aber hex-hex gegen den Fuchs Chilipepper ausgetauscht. Bei verringerter „Geschwindigkeit“ im Pferde-Schritt zauberten die Mädchen unterschiedliche Übungen im Einzel oder in Doppelpack. Manch kleine Hexe hat so die Zuschauer verhext.

Dann wurde es auf einmal ganz wild: viele kleine Yakaris mit dem erfahrenen Pferd Lascar, der eine Kriegsbemalung zeigte, eroberten die Halle. Es viel schwer zu entscheiden, wohin man zuerst schauen sollte. Nicht nur die Übungen der „Indianer“ waren sehenswert, auch die Kostüme der Kinder beeindruckten.
Der Hö
henpunkt der Farbenvielfalt waren die Schlümpfe. Wer der Meinung war, dass es nur blaue Schlümpfe gibt, wurde an diesem Tag eines besseres belehrt. Es gab nur rosafarbene Schlümpfe mit Chillipepper, der wohl vergessen hat, seinen Pyjama und die rote Schlafmütze vorher auszuziehen.
Als Abschluss dieses Familienfestes zeigten Amelie Koch und Kyra Rohlf in Einzelvorführung, was die kleinen Kinder alles mit etwas Übung auch bald zeigen könnten.

Hessenmeisterschaft in Voltigieren
Als Debut hat sich das neuentstandene Junioren Team vom RVC Taunusstein gleich die Hessenmeisterschaft im Voltigieren in Dornheim ausgesucht. Der Start des Junioren Teams sollte unter anderem dazu dienen, neue Einsichten und Eindrücke für das weitere Training mitzunehmen und sich nebenbei mit anderen bereits erfahrenen Gruppen zu messen. Das Turnier ging über zwei Tage, samstags traten alle Gruppen sowie Einzel- und Doppelvoltigierer mit Pflicht und Kür an, sonntags präsentierten dann die jeweils Besten noc
hmal ihre Kür.
Die Anspannung der Voltigiererinnen am Samstagnachmittag zeigte leider ihre Wirkung, wodurch die Kür nicht so harmonisch wirkte wie sonst. Trotzdem reichte die Wertnote für die zweite Runde am Sonntag. Mit neuen Kräften und weniger feuchten Händen wurde die gleiche Kür das zweite Mal präsentiert. So verbesserte sich die Gesamtwertung auf 5,460, das noch den vierten Platz der Meisterschaft bedeutete. Auf dem Pferd Lascar unter der Longe von Bettina Strupp starteten Laura Bürgel, Angelina Degner, Alina Ebbecke, Helen Giesen, Ronja Herrmann und Leonie Thomas.
Mit auf das Turnier sind auch Einzel-Voltigierer des Vereins ger
eist. In der Leistungsklasse L startete Larissa Rexhaus auf Chilipepper, der von Franziska Laatz longiert wurde. Auf demselben Pferd voltigierten als Junioren Salma Assouli und Hanna Beerenwinkel. Auf dem noch jungen Pferd „No father‘s boy“ unter der Longe von Marion Müller voltigierte Luise Heyde-Schulte.
Hanna Beerenwinkel hat sich als achte für die nächste Runde am Sonntag qu
alifizieren können. Erst auf einer Momentaufnahme kann man sehen, wie hoch manche Voltigierer bei einem Sprung kommen können. Umso ärgerlicher ist es, wenn eine einfachere Übung nicht so gelingt wie sonst. Trotzdem erreichte Hanna Beerenwinkel den Platz 8 der insgesamt 16 Teilnehmerinnen an diesem Wochenende.
Familienfest des RVC-Nachwuchs mit Motto „Cartoons auf vier Beinen“
Am 10 Juli ist viel los in der Voltigierhalle: Ab 15 Uhr startet das Familienfest der Kleinsten.
Der Schimmel Weasley trägt eine Gruppe, deren Darsteller normalerweise fliegen können. Er wird umschwirrt und umturnt von der Gruppe „Spielen 2“ als „Biene Maja“. Auf dem Fuchs Chilipepper präsentieren sich die Gruppe „Spielen 1“ als Schlümpfe in der gewagten Farbkombination Rosa und Blau und die Gruppe T10 mit „Bibi Blocksberg“. Auf Lascar werden wir die Gruppe sehen, die im echten Leben wie im Trickfilm die meiste Pferderfahrung hat. Seine Gruppe T8/9 tritt unter dem Motto „Yakari“ auf.
Beendet wird der Familientag mit Einzelvorführungen auf Weasley mit Amelie Koch und Kyra Rohlf. Beide arbeiten derzeit mit Weasley an seiner weiteren Ausbildung, besonders im Hinblick auf seine zukünftigen Einsätze als Turnierpferd.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, neben kalten und heißen Getränken werden selbstgebackene Kuchen und Muffins angeboten. Der Eintritt ist frei. Jeder, der sich für den Voltigiersport interessiert und sich insbe¬sonders ein Bild davon machen möchte, wie der Einstieg in diesen Sport aussieht, ist herzlich eingeladen.
















