Schlagwort-Archive: RVC Taunusstein
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Pressebericht zum Spendenlauf
Presseberichte zu Osternschnupperkursen
Verbandslehrgang mit Alice Reitz
Am letzten Wochenende in Februar 2018 fand der jährige Verbandslehrgang mit Alice Reitz statt – diesmal auf dem Hofgut Hüttenmühle im idyllischen Köpperner Tal im Taunus. Alice Reitz voltigiert im Team Riedmühle I vom RVV Butzbach und ist auch als Einzelvoltigiererin sehr erfolgreich. Zu ihren Erfolgen zählt u.A. der Hessenmeistertitel im Einzelwettkampf, den sie 2015 in Hungen holte. Um dem großen Interesse Rechnung zu tragen, entschied man sich, pro Gruppe nur eine Einheit von 1,5 Stunde zu gewähren. Am Sonntag reisten vom Taunussteiner Verein RVC die Gruppen Taunusstein 2 und Taunusstein 3 bei herrlichem Sonnenschein aber frostigen Temperaturen an.
Aus dem Bereich Krafttraining zeigte Alice einige Übungen, die besonders bei dem Aufsprung hilfreich sind. Mit Hilfe von zwei parallel gestellten Kavalletti können die Armmuskeln trainiert werden. Dazu setzt sich eine Person als Unterstützer quer drauf und die Turnerin stellt sich in Viererstand auf die Kavalletti. Sie senkt oder hebt nur den Oberkörper, wobei das Gewicht auf die Arme gelagert wird. Bei Bedarf kommt Unterstützung von der sitzenden Person.
Parallel dazu übten die Mädchen den Aufsprung auf den Bock. Ohne ein Trampolin ist es dann doch etwas anders als im heimischen Stall. Hier zeigte Alice, dass die richtige Absprungstelle genauso wichtig ist wie die Körperstellung und die Bewegung des Beins, das nach oben geht.
Die letzte 30 Minuten der Einheit stand die Kür unter dem prüfenden Blick von Alice. Nach dem ersten Durchgang wurde noch hier und da die Technik bei einigen Hebungen verbessert.
Um die geänderten Elemente nochmal zu festigen, zeigte die Gruppe die verbesserte Kür. Danach waren nicht nur Alice sondern auch die Trainerin Johanna sichtbar zufrieden. Klar, jetzt muss nur noch die „Leichtigkeit“ trainiert werden und die neue Saison kann kommen.
Einen leicht abgewandelten Schwerpunkt wählte die Gruppe Taunusstein 3. Sie fokussierte sich auf Kraftübungen für die Beine, um die Sprungfähigkeit zu verbessern. Dazu wurden unterschiedliche Sprünge – mit oder ohne Drehung – während des Laufens angewendet.
Im Verlauf des Lehrgangs zeigte Alice weitere Übungen für die Armmuskulatur, die helfen sollten, den Stützschwung vorlinks zu verbessern. Dazu wird mit Hilfe von einer zweiten Person auf einem erhöhten Kavalletti Handstand gemacht. Dann in dieser Position wird – wie beim Liegestütz – der Körper runter und wieder hochgedrückt.
Auch diese Gruppe war gespannt, wie die Meinung zu ihrer Kür ausfallen würde. Bei dem ersten Durchgang schien es noch als wenn diverse Absprachen bei den Übungen notwendig wären. „Also alles wieder vom Beginn an und diesmal bitte ohne Reden. Ich möchte nur das Zählen hören! „, so die klare Ansage von Alice. Und es ging tatsächlich auch ohne das. Sogar die Zeit von 4 Minuten wurde nicht überschritten, obwohl neun Voltis geturnt haben. Mit einem kleinen Lächeln sagte sie danach: „Es geht doch ohne Plappern. Mir ist nur aufgefallen, dass die Aufsprünge sich wiederholen. Tauscht den einen oder den anderen aus und dann ist es gut“.
Und schon war auch diese Einheit um. Fast gleichzeitig wurden die Geräte aus der Halle geräumt, damit die Reiter die Halle in der Mittagspause für sich nutzen konnten, denn Nachmittag warteten noch einige Gruppen auf ihre Einheiten mit Alice. Nach einem traditionellen Gruppenfoto – inklusive Trainer und Alice, die jetzt auch Zeit dafür hatten – wurde beim Mittagessen im Stübchen über verschiedenen Themen weiter aufgeregt diskutiert. Nach einem erfolgreichen Lehrgang ging es dann mit vielen Tipps in der Volti-Tasche zurück nach Taunusstein.

Bilder vom Verbandslehrgang mit Alice Reitz: T3
Bilder vom Verbandslehrgang mit Alice Reitz: T2
Longierlehrgang mit Kerstin Bock
Bereits vor 10 Monaten fand ein Longierlehrgang mit Kerstin Bock statt, bei dem etliche Interessierten nicht nur bewährte Techniken übten, sondern auch viele neue Aspekte des Longierens kennenlernten konnten. Da so ein Wochenende immer viel zu kurz ist, wurde Kerstin Bock erneut eingeladen, einen weiteren Lehrgang zu geben.
Sie ist Trainerin für den Leistungssportbereich im Voltigierverein Metelen, sie besitzt den Trainer A Schein für Voltigieren und gilt als sehr gute Longenführerin.
Bei frostigen Temperaturen Mitte Februar fand dann dieser Longierlehrgang statt. Die Teilnehmer waren mit Skihosen und warmen langen Jacken ausgestatten, wobei die eine oder andere Decke noch dazu kam. Denn in der Zirkelmitte steht immer nur einer und der Rest schaut zu – und wenn man länger sitzt, kriecht die Kälte schon bis auf die Haut. Neben ein paar neuen Teilnehmern saßen auch die Longenführer des Vereins in der Halle. Auch einige interessierte Jugendliche schauten sich das „Treiben“ an.
Bei den Pferden, die bereits das letzte Mal longiert wurden, wurden zuerst die Vorschritte präsentiert und anschließend standen weitere schwierigere Übungen auf der Liste. Eine erstaunliche Entwicklung machte ein Pony, das an dem ersten Tag mehr „Rückfragen“ an den Longenführer hatte als es wünschenswert war. Kerstin Bock erklärte dann, wie so ein Verhalten aus der Sicht des Pferdes zu verstehen ist. Viele Pferde übernehmen gerne mal die Verantwortung für die Menschen und können sich schlechter entspannen. Das führt dann dazu, dass die Kommunikation zwischen Pferd und Longenführer gestört ist und das Pferd sich Zusehens verkrampft. Bereits durch selbstbewusstes Auftreten oder durch klare eigene Körpersprache kann man dem Pferd sagen, was von ihm erwartet wird. Selbst der Longenführer war dann überrascht, wie sein Pferd die nun eindeutigen Ansagen aufgenommen und ausgeführt hat. Schon durch die Änderung der eigenen Körperpräsentation war das Tier aufmerksamer und nahm die Hilfen ohne „Murren“ an. An dem Senken des Kopfes merkte man direkt, dass es sich entspannte und auch wohlfühlte. Selbst das Halten des Schweifs strahlte Entspannung aus. Bei manchem anderen Pferd, das solche Übungen noch nicht erfahren hat, war klar, dass noch mehr geduldige Stunden des Übens vorgesehen werden müssen.
Aber nicht nur die Pferde haben was gelernt. Auch die Voltigierer erhielten wertvolle Hinweise zum Training. So wurden einige Übungen mit „Tricks“ am Boden geübt, die dann auch am Pferd gleich ausprobiert wurden.

Selbst die kleinste Gewichtverlagerung oder Schwerpunktverschiebung während einer Übung wirkt sich auf das Pferd aus, das dieses selbst ausgleichen muss. Umso wichtiger ist es dann, die Übungen technisch richtig auszuführen.
Impressionen des Lehrgangs
Bilder zum Familientag am 29.10.2017: Weasley-Einzel
Weasley-Einzel:



















































































































































































































































