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Einsteiger, Junioren und Einzelvoltigierer belegten vordere Plätze in Lahnau-Waldgirmes
Sehr früh am Samstagmorgen ging es für die Voltigierer, das Pferd Lascar und die Trainer des RVC Taunusstein nach Lahnau-Waldgirmes, wo sie sich erneut im Turnier messen wollten. Da die Vorbereitungen vor Ort, wie einheitliche Frisuren gestalten, Trikots anziehen, sich dehnen und nochmal die wichtigsten Elemente der Kür durchgehen und das Pferd versorgen und vorbereiten schon mal gut und gerne zwei Stunden dauern können, war die Ankunft für sieben Uhr angesetzt.
Bei ange
nehmen Temperaturen ging es dann gegen neun Uhr an den Start. Trotz kleinen Fehlern erreichte das Junior-Team die Wertnote 6,062. Dies bedeutete den ersten Platz in dieser Leistungsprüfung. An der Longe stand Bettina Strupp. Es voltigierten Laura Bürgel, Angelina Degner, Alina Ebbecke, Helen Giesen, Ronja Herrmann und Leonie Thomas.
Für die Einzel-Voltigier-Prüfungen waren gleich mehrere Voltigiererinnen am Start. Unterstützt wurden sie durch das Pferd Chilipepper. Longiert hat Franziska Laatz, Für die Junioren startete Hanna Beerenwinkel, sie erreichte mit der Wertnote 6,599 den zweiten Platz. In der Leistung
sprüfung L-Einzelvoltigierer starteten Larissa Rexhaus und Salma Assouli. Sie erreichten die Wertnoten 5,982 und 5,933. In der Leistungsprüfung A-Einzelvoltigierer ging Lisann Saliger an den Start. Sie wurde mit der Wertnote 5,686 belohnt, was den zweiten Platz bedeutete. Pferd Chilipepper errang in dieser Prüfung ebenfalls eine Auszeichnung als „bestes Pferd“.
Am Sonntag
vormittag startete dann die Einsteiger-Gruppe T5. Die Gruppe voltigierte auf dem Pferd Munsboro due West. An der Longe stand Annika Lindemann und Hilfestellung gab Alina Ebbecke. Für vier Voltigiererinnen war es der erste Start in dieser Leistungsgruppe. Umso glücklicher waren sie, als sie die goldene Schleife bekommen haben. Sie erreichten die Wertnote 4,252. Es voltigierten Aleyna Apaydin, Jasmin Breil, Nina Ehricht. Lena Ertel, Sophia Koudelka, Lynn Reuter und Raja Scheid. Auch hier wurde das Vereinspferd als bestes der Prüfung gewürdigt. Die beste Pflicht ging an die Voltigiererin Lena Ertel.
Junior-Team:

Einzel:





T5:


Ein Trainingslager, das an die Substanz ging
Es war kein erholsames Wochenende, was auf die Turniergruppen T3 und T4 des RVC Taunussstein zukam: ein Intensivtrainingslager mit Sandra Strupp.
Freitagnachmittag g
ing es mit der ersten Übung für T3 los: Zelte aufbauen, denn an diesem Wochenende übernachteten die Voltigierer in Zelten, um den Zusammenhalt zu stärken und nebenbei etwas „Abenteuer“ zu erleben. Im anschließenden Training übte die Gruppe ihre Kürelemente auf dem Pferd Lascar unter der kritischen Beobachtung und anschließenden Korrektur von Sandra Strupp, der früheren Co-Trainerin der Gruppe. Jetzt voltigiert sie in der M** Gruppe in Schriesheim. Nach dem Training, bei angenehmer Temperatur, schmeckten die gelieferten Pizzen umso besser. Und ins Zelt ging es auch nicht gleich.
Nach einer kurzen Nacht –es wurde relativ früh hell – stand bereits vor dem Frühstück der traditionelle Lauf am frühen Morgen an. Das war nichts für die müden Morgenmuffler, aber sich ausklinken und ins Zeltbett fallen stand nicht auf dem Plan. Schließlich wollte man die Zeit nutzen, um etwas zu lernen.
Das Holzpferd ertrug zwei Stunden lang die Übungen der T3 bis dann die Gruppe T4 dazu kam und beide Gruppen gemeinsam etliche Gymnastikübungen absolvierten. Nach dem von Eltern gekochten Mittagessen fuhren sie – bereits jetzt schon etwas müde – nach Wackernheim in Rheinland-Pfalz.
Dort erwartete sie Moritz Wolf und sein Movie. Moritz hat lange Jahre in der ersten Mannschaft von Laubenheim bei Hanne Strübel voltigiert und mehrfach an Deutschen Meisterschaften und internationalen Turnieren teilgenommen. Das Movie ist ein Holzpferd, das mit Hilfe von Motoren hin und her bewegt werden kann und so den Galopp eines echten Pferdes simuliert. Das tolle ist, dass auch unterschiedliche Geschwindigkeiten eingestellt werden können.

Bei 30 Grad C im Schatten ging es aber trotzdem zuerst auf den Reitplatz, um durch Laufen und gezielte Sprünge alle Muskeln aufzuwärmen. Einigen Pfandleergutkästen haben das wahre Dasein aufgegeben und dienten jetzt als Hindernisse. Bereits jetzt forderten das schöne Wetter und Müdigkeit ihren Tribut.

Das Schwimmbad vor Augen wurden die letzten Reserven angezapft und weitere zwei Stunden Übungen und Korrekturen mehr oder weniger ertragen. Als „Erlösung“ kam die zweite Gruppe an, die auch mit Sandra auf dem Movie trainieren wollte. Einige, die das Movie noch nicht kannten, haben festgestellt, dass es doch Unterschiede zu einem lebendigen Pferd gibt. Und das ist auch gut so.
Nichtdestotrotz ist ein solches Gerät für das Üben und ausprobieren hilfreich. (Die Erfahrung, dass nicht jedes Pferd gleich ist, haben die Mädchen schon gemacht).Wichtig ist etwas Neues auszuprobieren, darauf reagieren und später anzuwenden.


Nach der kühlen Erfrischung im Schwimmbad stand der Grillabend an. Etliche Eltern der Voltis haben leckere Salate und Nachtische mitgebracht und der Vorhof der Voltihalle verwandelte sich in einen Festplatz.

Nach gemütlichem Zusammensitzen, begleitet von diversen Fachgesprächen, löste sich die Runde langsam auf – die Eltern fuhren nach Hause, die Kinder legten sich in die Zelte und die Trainer passten auf, dass Ruhe herrschte.

Im Zelt übernachten war dann aber doch nicht mit dem eigenen gemütlichen Bett zu vergleichen, so dass sich am nächsten Morgen fast alle Teilnehmer mit müden Gliedmaßen erneut auf die Laufbahn begaben. Nach dem Sonntagsfrühstück wurde dann wieder eine gemeinsame Gymnastikeinheit absolviert.

Die etwas längere Mittagspause nutzte jeder, um neue Kräfte zu sammeln. Als letzte Einheit stand auf dem Programm: Training auf dem Pferd. Da wurde noch fleißig die Kür geübt, da die letzten Turniere der Saison vor der Stalltür stehen. Ausgepowert und um einige Erfahrungen reicher, freute sich jeder auf erholsamen Schlaf im eigenem Bett, den sich jeder redlich verdient hatte.
Noch mehr Fotos …






Mit Alpenprinz auf den zweiten Platz
Wenn nötig, müssen auch Vierbeiner früh aufstehen. So erging es dem Pferd Alpenprinz des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein (RVC Taunusstein), als es Sonntag früh bereits vor 6 Uhr mit allen Voltigiererinen auf dem Weg nach Standenbühl in Rheinland-Pfalz ging. Der Start in der Leistungsklasse M* wurde bereits auf 8:30 Uhr gesetzt.

Da die Vorbereitungen vor einem Start vor Ort, wie einheitliche Frisuren gestalten, Trikots anziehen, sich dehnen und nochmal die wichtigsten Elemente der Kür durchgehen und das Pferd versorgen und vorbereiten schon mal gut und gerne zwei Stunden dauern können, haben sich alle rechtzeitig in Standenbühl eingefunden.

Verletzungsbedingt fuhr diesmal nicht das eigene Pferd Crelino mit, sondern das Pferd Alpenprinz, der sonst in der Leistungsklasse L läuft. Mit souverän geturnten Pflichtelementen und einer überzeugenden Kür, die mit einer besonders guten Ausführung mit Noten über 7,0 prämiert wurde, erreichte die Gruppe den zweiten Platz mit der Wertnote 5,819.
Es voltigierten Salma Assouli, Antonia Barth, Hanna Beerenwinkel, Helen Giesen, Luise Heyde-Schulte, Larissa Rexhaus, Kyra Rohlf, Leonie Thomas. An der Longe stand Marion Müller. Auch die Pferdenote mit im Schnitt über 6,2 kann sich sehen lassen. Damit ist der Klassenerhalt der Gruppe in M* für die nächste Saison gesichert. Es wurde zusätzlich noch Preise für die besten Pflichturner aller gestarteten M-Voltigierer ausgelobt, wo Hanna Beerenwinkel den dritten Platz für sich entscheiden konnte.


Schnupperkurse in den Sommerferien 2016
Insgesamt 8 Voltigiererinnen aus den Leistungsgruppen des Vereins zeigten den Kindern erste Pflicht- und Kürelemente, zunächst auf dem Holzpferd und dann auch vom ersten Tag an auf den lebenden Sportpartnern.

Die kleinsten „Bambini“-Kinder – so der Name der beiden Gruppen der 4- bis 5-jährigen Kinder – haben sich zuerst mit den lebendigen Sportpartnern langsam angefreundet. Spielerisch haben sie die anfängliche Angst vor den großen Tieren verloren und sich getraut, auf ihren Rücken „zu turnen“.


Nebenbei haben die Kinder auch gelernt, wieviel Pflege ein Pferd braucht und sich aktiv am Sammeln der „Pferdeäpfel“ oder dem Stopfen der Heunetze beteiligt. In den Pausen, während die „älteren“ Kinder eigene Erfahrungen sammelten, waren Pferdebilder ausmahlen oder kleine Wasserschlachten zur Abkühlung willkommen. Das Zuschauen, was sich die größeren Kinder schon zutrauen, hat die „Bambini“ sichtbar fasziniert.


Während die kleinen Kinder mittags von den Eltern abgeholt wurden, haben die größeren Kinder frisch zubereitetes Mittagessen zu sich genommen. Nach dieser Stärkung hieß es weiter Üben, denn für die Abschlussvorführung des Sommerschnupperkurses wollten alle Kinder gut vorbereitet sein. Mit jedem weiteren Tag wurden die Kinder sicherer auf den Pferden. Dazu haben die sieben Pferde des Vereins beigetragen, die geduldig die kleinen Wirbelwinde auf ihren Rücken ausgehalten haben. Die Zeit verging wie im Fluge und der Tag der Vorführung war da.

Die traditionelle Abschlussvorführung am letzten Tag fand geschminkt und kostümiert statt. Jede Gruppe hatte sich für ein Motto entschieden: die beiden jüngeren Gruppen wählten “Die Schlümpfe” und “Peter Pan”, die beiden älteren “Das Dschungelbuch” und “Tarzan”. Die Trainer der Kinder zeigten ihre Darbietung in Indianerkostümen u. a. zu Musik aus “Der Schuh des Manitu”. Die Tage im Stall hatten vielen der Kinder solchen Spaß gemacht, dass sie sich im Anschluss dafür entschieden haben, ab jetzt regelmäßig zu voltigieren.


Fallen will gelernt sein
Laut Statistik passieren die meisten Unfälle bei den Freizeitreitern (ca 65 %). Im Gegensatz dazu sind es bei „geschulten“ Sportreitern nur noch 26.4 %, bei Berufsreitern sogar nur noch 0.7 %. Warum die Rate so hoch ist, wird verständlich, wenn man bedenkt, dass bei vielen Freizeitreitern oft eine unzureichende Ausbildung von Pferd und/oder Reiter vorkommt. Die Sportreiter lernen während einer guten Ausbildung Techniken kennen, bei einem Absturz richtig zu reagieren. Um solche Techniken zu erlernen und für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, haben die Voltigieren der Leistungsgruppen des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein an einem Falltraining unter der Leitung von Julia Schwehn teilgenommen. In diesem Falltraining ging es aber auch um die Koordination der Arme und Beine, die Reaktion auf die Situation, die Beweglichkeit und die Kraft.
Bevor die Techniken erlernt werden konnten, war eine Aufwärmphase notwendig, das beugt Zerrungen vor. Die Bewegungsa
bläufe wurden spielerisch in kleinere Einheiten aufgeteilt. Zuerst haben die Voltigierer geübt, wie man die Hände koordiniert.

Selbst die scheinbar komische Hand-Koordinierungsübung spielt im Zweifelsfall eine wichtige Rolle. Die Leiterin erklärte gleich dazu:“dass solche Übungen zur Koordinierung der Arme gut ist, im richtigen Moment diese an den Körper zu ziehen statt sie unkontrolliert in alle Richtungen zu strecken“.

Diese Übung kann auch jeder selber ausprobieren. Man stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, die Übung nachzumachen: während eine Hand immer größere Kreise vor dem Körper bildet, zeichnet die andere Hand parallel dazu immer kleinere Kreise. Und – hat es funktioniert?

Weitere Übungen – wie Abrollen nach vorne oder Rückwärts, Schulterrolle, Absprung vorwärts/rückwärts – wurden zuerst auf den Matten mit einem Ball geübt.

Dabei sollte der Arm den Ball so umgreifen, dass man beim Vorwärtsrolle über die Schulter rollt.





Auch das schnelle Wegrollen vom Pferd wurde geübt, denn wenn das Pferd fällt, ist man besser nicht in der Nähe. Dazu wurde eine Reaktionsübung trainiert, bei dem jeweils zwei Kinder sich in Hocke an den Händen halten und beim Signal entweder nach rechts oder nach link wegrollen. Um die spontane Reaktion zu simulieren, sagte die Leiterin zufällig die Richtung.


Nach diesen „Trockenübungen“ ging es auf das Pferd. In diesem Fall aber auf das Holzpferd, um die mehrfache Strapaze des Draufkletterns und Runterfallens einem echten Pferd zu ersparen. Jetzt wurde geübt, wie man die Energie, die bei einem Sturz vorhanden ist, in eine Rolle umwandelt. Dabei ist an vieles zu denken: die Arme an den Körper, Kopf einziehen und Rücken rund machen.


Obwohl es am Anfang manchem Teilnehmern Angst gemacht hat, diese Übungen vom Rücken eines Holzpferdes zu machen, wollten einige gar nicht mit diesen Übungen aufhören.
Die vorgesehenen 3,5 Stunden waren wie in Flug vergangen und die Teilnehmer waren begeistert, dass ein Sturz vom Pferd (als Übung) so viel Spaß bereiten kann und nebenbei auch für später hilfreich ist.
Um im „Fall“ des Fallens die gelernten Techniken automatisch abzurufen zu können, reicht ein einmaliges Falltraining jedoch nicht aus. Die gelernten Techniken müssen auch immer wieder wiederholt werden. Dafür reichen schon wenige Minuten vor oder nach einem Volti-Training aus, den Bewegungsablauf zu automatisieren, also ohne nachzudenken, was man jetzt machen muss. Denn diese Zeit hat man leider im Ernstfall nicht!

Voltigierabzeichentag
Um die fachgerechte Ausbildung im Voltigiersport zu fördern, bietet die Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) Abzeichen an, die unterschiedlich je nach Leistungstand abgestuft sind. Alle Voltigierabzeichen (VA) bestehen aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die VA bauen auf einander auf und besonders bei den Leistungsabzeichen VA4-2 dienen diese jeweils als Vorrausetzung für das nächste Abzeichen oder als Zulassung zu unterschiedlichen Aktivitäten wie Trainer oder als Jahresturnierlizenz im Einzel- und Doppelvoltigieren.
Der Reit- und Voltigiercl
ub Taunusstein (RVC) bietet dieses Jahr einigen Voltigierern ein Training als Einzelvoltigierer an. Diese können nach Erwerb eines VA3 Abzeichen auch an Turnieren teilnehmen. Um die nötige Turnierlizenz zu bekommen veranstaltete der Verein einen kleinen Abzeichentag.

Der erste Teil der Abzeichenprüfung bestand aus dem praktischen Teil. Dafür standen die beiden Vereinspferde Chilippeper und Lascar bereit. Für das Motivationsabzeichen VA7 (früher Großes Hufeisen) meldeten sich Antonia Schulakowski, Kaya Diehl und Lena Kölber. Für das Voltigierabzeichen VA4 meldeten sich Lisann Saliger, Frida Blumenstock, Clara Oberste-Wilm, Larissa Köhncke und Isabell aus Schriesheim an. Als letzte Prüflinge traten Laura Bürgel, Ronja Hermann und Alina Ebbecke für das Voltigierabzeichen VA3 an.
Nach dem bestan
denen ersten Teil kam die theoretische Prüfung, die die beiden Richterinnen an dem Richtertisch abgenommen haben. Da die anwesenden Zuschauer nichts hören konnten, mussten sie sich gedulden, bis das Gesamtergebnis in großer Runde nach einer kurzen Ansprache der Richterinnen verkündet wurde.
Alle Teilnehmer waren glücklich über die bestandenen Prüfungen und nahmen die Urkunden und Abzeichen einzeln entgegen. Bei dem traditionellen Gruppenbild mit Urkunden konnte man die Erleichterung in den Gesichtern der Teilnehmer sehen.


Der nächste Abzeichentag beim RVC Taunustein findet voraussichtlich am 6. November 2016 statt.
Einige Impressionen:


Bilder zu Familientag der Kleinsten
Die Biene Majas

Die Bibi Blocksbergs




Yakari





Die Schlümpfe






Einzel


Vier Hufe und Cartoons
An diesem sonnigen Sonntagnachmittag wurden einige Zeichentrickfilmfiguren lebendig und zeigten ihre Kunststücke hoch zu Ross.
Für die jüngsten Mitglieder des Voltigiervereins,
die noch nicht auf T
urniere gehen, war es wieder so weit, ihr Können den Eltern und interessierten Zuschauern diesmal als „Cartoons“ zu präsentieren. Als erster Darsteller ist die Gruppe Spielen 2 „eingeflogen“. Das Pferd Weasley wurde von einem Schwarm Biene Majas umschwirrt und umturnt.
Kau
m sind die Bienen ausgeflogen, fegt schon die Bibi Blocksberg auf ihrem Besen durch die Halle. Der Besen wurde aber hex-hex gegen den Fuchs Chilipepper ausgetauscht. Bei verringerter „Geschwindigkeit“ im Pferde-Schritt zauberten die Mädchen unterschiedliche Übungen im Einzel oder in Doppelpack. Manch kleine Hexe hat so die Zuschauer verhext.

Dann wurde es auf einmal ganz wild: viele kleine Yakaris mit dem erfahrenen Pferd Lascar, der eine Kriegsbemalung zeigte, eroberten die Halle. Es viel schwer zu entscheiden, wohin man zuerst schauen sollte. Nicht nur die Übungen der „Indianer“ waren sehenswert, auch die Kostüme der Kinder beeindruckten.
Der Hö
henpunkt der Farbenvielfalt waren die Schlümpfe. Wer der Meinung war, dass es nur blaue Schlümpfe gibt, wurde an diesem Tag eines besseres belehrt. Es gab nur rosafarbene Schlümpfe mit Chillipepper, der wohl vergessen hat, seinen Pyjama und die rote Schlafmütze vorher auszuziehen.
Als Abschluss dieses Familienfestes zeigten Amelie Koch und Kyra Rohlf in Einzelvorführung, was die kleinen Kinder alles mit etwas Übung auch bald zeigen könnten.

Hessenmeisterschaft in Voltigieren
Als Debut hat sich das neuentstandene Junioren Team vom RVC Taunusstein gleich die Hessenmeisterschaft im Voltigieren in Dornheim ausgesucht. Der Start des Junioren Teams sollte unter anderem dazu dienen, neue Einsichten und Eindrücke für das weitere Training mitzunehmen und sich nebenbei mit anderen bereits erfahrenen Gruppen zu messen. Das Turnier ging über zwei Tage, samstags traten alle Gruppen sowie Einzel- und Doppelvoltigierer mit Pflicht und Kür an, sonntags präsentierten dann die jeweils Besten noc
hmal ihre Kür.
Die Anspannung der Voltigiererinnen am Samstagnachmittag zeigte leider ihre Wirkung, wodurch die Kür nicht so harmonisch wirkte wie sonst. Trotzdem reichte die Wertnote für die zweite Runde am Sonntag. Mit neuen Kräften und weniger feuchten Händen wurde die gleiche Kür das zweite Mal präsentiert. So verbesserte sich die Gesamtwertung auf 5,460, das noch den vierten Platz der Meisterschaft bedeutete. Auf dem Pferd Lascar unter der Longe von Bettina Strupp starteten Laura Bürgel, Angelina Degner, Alina Ebbecke, Helen Giesen, Ronja Herrmann und Leonie Thomas.
Mit auf das Turnier sind auch Einzel-Voltigierer des Vereins ger
eist. In der Leistungsklasse L startete Larissa Rexhaus auf Chilipepper, der von Franziska Laatz longiert wurde. Auf demselben Pferd voltigierten als Junioren Salma Assouli und Hanna Beerenwinkel. Auf dem noch jungen Pferd „No father‘s boy“ unter der Longe von Marion Müller voltigierte Luise Heyde-Schulte.
Hanna Beerenwinkel hat sich als achte für die nächste Runde am Sonntag qu
alifizieren können. Erst auf einer Momentaufnahme kann man sehen, wie hoch manche Voltigierer bei einem Sprung kommen können. Umso ärgerlicher ist es, wenn eine einfachere Übung nicht so gelingt wie sonst. Trotzdem erreichte Hanna Beerenwinkel den Platz 8 der insgesamt 16 Teilnehmerinnen an diesem Wochenende.
Voltigierwochenende in Butzbach
In Butzbach war der Reit- und Voltigierclub Taunusstein (RVC) stark vertreten und nahm zahlreiche Platzierungen mit nach Hause.
Am ersten Tag startete in der Leistungsklasse Einzelvoltigieren L Larissa Rexhaus auf Chilipepper mit Franziska Laatz an der Longe. Ihre Darbietung wurde mit der Wertnote 6,299 honoriert, was den 3. Platz bedeutete.
Danach starteten auf Chilipepper zwei weitere Voltigiererinnen. Diesmal in der Leistungsklasse Einzelvoltigieren Junior: Hanna Beerenwinkel erhielt die Wertnote 6,197, sowie Salma Assouli mit der Wertnote 5,728. In der gleichen Leistungsklasse startete am gleichen Tag Luise Heyde-Schulte auf No-Fathers-Boy mit Marion Müller an der Longe und bekam für ihre Leistung eine Wertnote von 5,516.

Am zweiten Tag waren neben weiteren Einzelvoltigiererinen auch zwei Gruppen am Start. Die Gruppe Taunusstein 4 startete auf Munsboro due West mit Gisela Renninghoff an der Longe in der Leistungsklasse Nachwuchs. Sie belegten mit einer Wertnote von 4,263 den 3. Platz. Es voltigierten: Mirjam Klink, Selina Roth, Gea Renee Briese, Luca Marie Döpp, Konstantin Schüller, Louisa Hack, Emma Heierhoff.
In der Leistungsklasse Schritt startete ebenfalls auf Munsboro due West –diesmal mit an der Longe Karen Brollma – die Gruppe Taunusstein 6 mit Trainerin Nathalie Jeckel. Die Gruppe erhielt die Wertnote 4,719. Es voltigierten: Fenya Felicia Hönert, Viktoria Menge, Jasmin Breil, Sinja Köhler , Friedger Seegräber und Felix Jonathan Koch.
Helen Giesen startete in der Leistungsklasse Nachwuchseinzel Lauf No-Fathers-Boy mit Marion Müller an der Longe. Sie belegte den 4. Platz mit einer Wertnote von 5,764. In der Leistungsklasse Nachwuchseinzel A startete Lisann Saliger auf Chilipepper mit Fanziska Laatz an der Longe. Bei ihrem ersten Einzelstart bekam sie eine Wertnote von 4,980, was für sie den 3. Platz bedeutete.
Das junge Pferd Weasley durfte unter der Longe von Christine Thomas-Schlifski zeigen, was es schon alles gelernt hat. Es unterstützte Kyra Rohlf, die die Wertnote 4,473 bekam, gefolgt von Amelie Koch mit einer Wertnote von 4,380. Die neuen Pferde No Fathers Boy und Weasley befinden sich beide noch in der Ausbildung zum Voltigierpferd und wurden durch diese Starts an die Turnieratmoshphäre gewöhnt.












