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Erfolgreicher Saisonabschluss in Idstein

Die letzten Turnierstarts der Saison mit Pferd fanden in diesem Jahr in Idstein statt. Hier waren auch unsere beiden Schritt-Turniergruppen Taunusstein 6 und 7 am Start, allerdings in unterschiedlichen Abteilungen. Die Voltis von Taunusstein 6 konnten leider nicht auf ihrem Gruppenpferd starten, da Chili nicht fit war und so kam Monte für die Gruppe zum Einsatz. Dadurch konnte die Taunusstein 6 zwar nicht ganz die gewohnte Leistung zeigen, freute sich aber trotzdem überhaupt starten zu können.

Für Taunusstein 7 lief der Start perfekt. Sehr gut vorbereitet durch das Trainerteam und sicher von Weasley getragen erreichte die Gruppe den zweiten Platz in ihrer Abteilung und freute sich sehr über diesen Erfolg.
Bei den Leistungsgruppen trat Taunusstein 1 in der Prüfungsklasse M ohne Konkurrenz an. Nach dem aufregenden 5-Länder-Vergleichswettkampf konnte das Team diesen letzten Start der Saison beim Nachbarverein daher ganz entspannt genießen.
Taunusstein 2 errang hinter dem Gastgeber Idstein den 2. Platz in der Prüfungsklasse L und zeigte wie Taunusstein 1 nochmal, was sie alles im Repertoire haben.

Taunusstein 1 beim 5-Länder-Vergleichswettkampf
Nicht nur unsere 2. Mannschaft durfte sich in diesem Jahr erneut über eine nationale Nominierung freuen: Taunusstein 1 erhielt als einer von zwei Vertretern der hessischen M-Gruppen die Nominierung für den 5-Länder-Vergleichswettkampf.
Dabei verlief die Saison für Taunusstein 1 bis dahin nicht glücklich. Bei dem Turnier in Kriftel hatte sich Lena doch ernster verletzt und dann fiel Ron auch noch länger aus, so dass die Gruppe eine Weile nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnte. Trotzdem hatte der Start in Kriftel die Landestrainerin so überzeugt, dass Taunusstein 1 zum traditionsreichen 5-Länder-Vergleichswettkampf fahren durfte. Dieser Wettstreit findet seit mehreren Jahrzehnten statt und wird zwischen den Landesverbänden Hessen, Rheinland, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Westfalen ausgetragen.
Die Anfahrt verlief in diesem Jahr reibungslos, lange Staus wie im letzten Jahr blieben der Mannschaft erspart. Für den mehrere Tage dauernden Wettkampf hatte die Gruppe eine Ferienwohnung angemietet, in der gemeinsam gekocht, frisiert, gezittert und gelacht wurde.
Verletzungsbedingt war die Kür kurz vor dem Wettbewerb nochmal umgestellt worden, so dass für das Pflichttraining wochenlang keine Zeit geblieben war. Trotzdem verlief die Pflicht bis auf ein paar kleine Wackler reibungslos und wurde mit einer ausgezeichneten 6.0 und vorerst dem 4. Platz belohnt. Auch die hessischen Mannschaften in den verschiedenen Leistungsklassen schnitten gut ab, so dass alle mit einem guten Gefühl auf den Sonntag und die Kürstarts schauen konnten.
Der letzte und entscheidende Tag des 5-Ländervergleichswettkampfs begann für das größte Gruppenmitglied denkbar schlecht: Der Stallhelfer hatte Rons Futter in den Wassertrog gekippt und so aufgequollen mochte Ron sein Frühstück gar nicht und war entsprechend schlecht gelaunt. Zum Glück ließ er sich mit einer weiteren, trockenen Portion besänftigen.
Allerdings zeigte er sich später im Vorbereitungszirkel erneut verärgert: Um alles zeigen zu können, zu dem die Mannschaft fähig ist, fügte Trainerin Chiara einen Kürblock wieder ein, der zuvor wegen eines fehlenden Gruppenmitglieds im Training nicht mehr geübt werden konnte. Im ersten Anlauf klappte das nicht wie gewünscht, Ron bockte verärgert – die Anspannung Mannschaft und Trainerteam stieg nochmal deutlich.
Doch im Richterzirkel lief alles wie am Schnürchen: Alle Blöcke wurden ruhig und sicher durchgeturnt,
selbst das freihändige Rad* funktionierte bestens und die Mannschaft erzielte mit einer 6,9 in der Kür und insgesamt mit einer 6,3 sogar eine Aufstiegsnote und damit ihre beste Note in dieser Saison. Ron trug sein Team sicher und souverän durch die Prüfung und erhielt mit Marion an der Longe wie am Vortag die zweitbeste Pferdenote des ganzen Wettbewerbs.
Beim Auslaufen rollten bei Team und Trainerin die Tränen vor Freude und Erleichterung.
Absolute Krönung des Tages: Das Team Hessen gewann völlig überraschend die Gesamtwertung des 5-Länder-Vergleichswettkampfs gegen die traditionell sehr starken rheinländischen Verbände. Eine großartige Leistung, an der der RVC einen entscheidenden Anteil hatte.

*Foto aus einem früheren Wettbewerb
Taunusstein 2 in Waldgirmes
Nach der großen Turnierpause in den Sommerferien steht jedes Jahr das Turnier in Waldgirmes auf dem Programm. In diesem Jahr vertrat dort Taunusstein 2 den RVC. Der Einstieg in den Tag verlief etwas holprig: Johanna hatte Probleme mit ihrer Parkkarte und Monte wollte gar nicht gerne in den Hänger steigen. Vor Ort lief dann aber alles glatt. Monte meisterte seine Runden gut und zuverlässig. Anita hat die Gruppe sicher chauffiert und stand während des Turniers helfend als TT bereit, vielen Dank dafür! Helen hatte das Team super auf den Start vorbereitet und so erreichte Taunusstein 2 mit einer Wertnote von 5,2 den dritten Platz. Nach dem Start konnte Monte sich am Gras der Lahnwiesen stärken und das Team das reichhaltige Angebot des RuF Waldgirmes nutzen. Gut gelaunt ging es dann bei strahlendem Sonnenschein wieder nach Hause.
Zweiter Platz trotz Abgang
Turnier-Starts in Kriftel
Anfang Juli veranstaltete der Reit- und Fahrverein Kriftel sein alljährliches Turnier. Für uns Taunussteiner liegt Kriftel in diesem Rahmen quasi um die Ecke und so waren gleich vier unserer sechs Turniermannschaften dort am Start. Den Anfang machte Taunusstein 1 in der Prüfungsklasse M am Samstag. Das Gruppenpferd Ron und Longenführerin Marion Müller sind seit Jahren ein eingespieltes Team und entsprechend routiniert trug Ron die Mannschaft durch die Pflicht. Auch die Kür begann mit einer souveränen Leistung, bis Ron unerwartet einen Schritt nach innen machte. Zwei Voltigiererinnen landeten unsanft auf dem Boden, die Vorführung wurde kurz unterbrochen. Nach einer kurzen Absprache im Zirkel wurde improvisiert, so dass
alle Starter wenigstens einmal auf dem Pferd waren. Letztlich wurde diese Coolness, die gute Pflicht und Rons ansonsten gute Leistung doch noch belohnt. Taunusstein 1 kam trotz des Abgangs mit einer Wertnote von 5,821 auf den 2. Platz.
Chili kürzt ab
Am Sonntag des Krifteler Turniers war als erstes unserer Teams Taunusstein 5 in der Einsteigerklasse am Start. Es war der erste Start des Teams in dieser Klasse und die Mädels meisterten es sehr gut. Chili zeigte sich von seiner besten Seite, auch wenn er beim Auslaufen lieber galoppieren wollte. In dem starken Starterfeld sicherte sich das Team den 5. Platz mit einer Wertnote von 5, 647. Und das trotz eines Trainerwechsels, denn weil sich Lena bei ihrem Start am Vortag leicht verletzt hatte, ersetzte sie Larissa.
Danach ging es mit den Schrittgruppen weiter. In der 1. Abteilung in der großen Halle startete Taunusstein 6 mit Chili. Helfer war Raja Scheid. Die Voltis zeigten eine konzentrierte Pflicht. In der Kür gab es kleine Unsicherheiten, aber auch dies meistern sie. Chili wollte beim Auslaufen wieder galoppieren und kürzte diesmal den Weg über den rechten kleinen Zeh der Longenführerin Johanna Peitner ab, zum Glück ohne größeren Schaden anzurichten. T6 belegte einen 5. Platz mit einer Wertnote von 5,589 ( 9 Starter).
Theo zieht ein
Nachwuchs im Stall
Im Juli war es endlich soweit: Unsere lange verwaiste 6. Pferdebox hat seitdem wieder einen Bewohner, Theo zog bei uns ein. Der freundliche, sechsjährige Oldenburger kam ein bisschen mager bei uns an. Aber schon wenige Monate Ausbildung, Training und Kraftfutter haben aus ihm ein solides Voltigierpferd gemacht. Er hat sich in kürzester Zeit bestens eingelebt und kann sogar jetzt schon in einer Voltigiergruppe eingesetzt werden.
Vorher:

Nachher:

Michael Ahrens neuer 1. Vorsitzender
Wir haben einen neuen 1. Vorsitzenden. Nach 4 Jahren im Amt stand unsere bisherige 1. Vorsitzende Claudia Rohlf nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. Liebe Claudy, vielen Dank für Deine Arbeit! Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Ahrens für dieses Amt gewinnen konnten. Auch einige andere langjährige Vorstandsmitglieder kandidierten nicht erneut für ihre Posten oder beendeten ihre Amtszeit vorzeitig. So fanden am 24. Mai bei unserer diesjährigen Mitgliederversammlung zahlreiche Wahlen statt. Im Einzelnen wurden gewählt:
1.Vorsitzender: Michael Ahrens
Kassenwart: Cornelia Damrath
Organisationswart: Jennifer Scheid
Pressewart: Susanne Beerenwinkel
Jugendwart: Chiara Hüllen
Beisitzer: Jennifer Hiort, Johanna Peitner, Marion Müller, Helen Giesen,
Uta Becker, Dagmar Sedlak-Breil
Weiterhin im Amt sind die 2. Vorsitzende Christine Thomas-Schlifski und Anita Vierengel als Sportwart.
Familientag: 45 Jahre RVC Taunusstein
Text und Fotos: Dagmar Sedlak-Breil

1. Vorsitzende Claudia Rohlf

Dr. Werner Ruhland, Mitgründer & Ehrenmitglied
Wie schön, dass wieder mehr gemeinsame Aktivitäten dieses Jahr möglich wurden. Als Abschuss der durchaus besonders erfolgreichen Saison stand am 16.10.2022 auch unsere kleine Feier zum 45 jährigen Bestehen des RVC an.
Die Leistungsgruppen haben sich fantasievolle Darbietungen rund um die Vielfalt der Musik im Wandel der Zeit ausgedacht. Begonnen hat Taunusstein 1 mit dem Thema „Schlager“. Und jeder weiß, wie schön so eine Musik auf der Skipiste sein kann. Also zog Marion die Mütze an, die Mädels nahmen die Ski-Stöcke in die Hand und los ging die „verrückte Schlager-Abfahrt“. Ohne Stöcke zeigten die Voltigiererinnen dann auf Ron ihre Kür, die sie für die großen Turniere wie 5 LVWK und DVP der M Gruppen einstudiert hatten. Und wenn Ron schon mal da war, wurde er an andere Gruppen„ausgeliehen“, da aktuell die Einsatzbereitschaft unseren Pferde etwas eingeschränkt ist.
Die Schrittgruppe Taunusstein 6 präsentierte Steinzeitmusik. Johanna als „Sippen-Älteste“ longierte Ron. Zuerst wärmten sich alle an der Feuerstelle. Im Takt der Musik „tanzten“ dann alle nacheinander die Übungen auf Ron.
Mit einem riesigen Zeitsprung landeten alle in den 50er Jahren. Es fehlte nur noch, dass Wheasley auch einen Petticoat angezogen hätte. In bunten Röcken tanzten neun Mädchen von Taunusstein 7 zur passenden Musik in den Zirkel. So ein breiter Rock kann schon mal im Weg sein, wenn man einen Schulterstand oder eine Rolle machen will. Aber die Mädchen haben auch dieses kleine Problem elegant gelöst.
Nach einer kleinen Pause, in der sich die Zuschauer bei schönem Wetter mit Kaffee und Kuchen oder leckeren Suppen versorgen konnten, kam Chili mit Taunusstein 3 in den noch bunteren Farben der 80er Jahre herein, wo Aerobic die Welt sportlich überflutet hatte. Auch Chili hat tempomäßig die Musik für sich entdeckt und beeilte sich mit den Runden entsprechend. Dass er noch die Gruppe Taunusstein 5 zur Country Musik begleiten sollte, hatte er schon wieder verdrängt. Das ist zwar nicht unbedingt Musik für Jeden, aber den Mädchen und dem Publikum hat die Kombination Voltigieren und Musik trotzdem gefallen.
Einen besonderen optischen Höhepunkt bereitete die Gruppe Taunusstein 2. Wäre dies ein Wettbewerb für die schönsten Kostüme gewesen, hätte Johanna alias „Agnetha “ den ersten Platz bekommen. Es wurde ein Lied von ABBA sportlich auf Monte präsentiert. Dabei wurden Elemente aus der letzten Kür gezeigt, die abgewandelt wurden, da nur vier Volties terminbedingt zur Verfügung standen. Aber schließlich bestand ABBA auch nur aus vier Musikern.
So ging die diesjährige Saison mit Tiefen und Erfolgshöhen mit einem „Ohrwurm“ in die Winterpause. Obwohl das nicht so ganz stimmte, da die Gruppe Taunusstein 1 für den Deutschen Voltigierpokal der M* Gruppen Ende Oktober nominiert wurde. Wir halten ihnen die Daumen!
Trainer grillen am 10.07.2022
(Text: Dagmar Sedlak-Breil)
Das traditionelle Traineressen im Winter musste leider verschoben werden. So entstand die Idee, das Essen in den Sommer zu verschieben, da man im Freien besser den Gegebenheiten, die Corona so mit sich brachte, gerecht werden konnte. Wenn schon viele der Trainer bei dem Familientag der „Nichtturniergruppen“ vor Ort waren, bot sich an, ein weiteres Fest direkt anschließend zu veranstalteten. Mit einigen mitgebrachten Salaten, Grillzeug und eine Menge gute Laune veränderte sich der Platz vor der Halle in einen Schlaraffenland. Trotz der vielen Schwierigkeiten der vergangenen Zeit sind solche Momente wichtig, um einen Vereinsleben lebendig zu halten. Denn ohne die Hilfe der Trainer würde kein Verein lange überleben.
Ein großer Dank geht auch an alle die Longierer, Trainer und Co-Trainer, die an diesem Tag leider nicht dabei sein konnten.
(Fotos: Claudia Rohlf)
Bilder zum Volti-Café am 10.07.2022: Spielen rund ums Pferd 2
Fotos: Dagmar Sedlak-Breil
Motto “Südsee”
Bilder zum Volti-Café am 10.07.2022: Taunusstein 10
Fotos: Dagmar Sedlak-Breil
Motto “Der wilde Westen”










































































