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Ein Trainingslager, das an die Substanz ging

Es war kein erholsames Wochenende, was auf die Turniergruppen T3 und T4 des RVC Taunussstein zukam: ein Intensivtrainingslager mit Sandra Strupp.

Freitagnachmittag g2016_dscf7325_movie3ing es mit der ersten Übung für T3 los: Zelte aufbauen, denn an diesem Wochenende übernachteten die Voltigierer in Zelten, um den Zusammenhalt zu stärken und nebenbei etwas „Abenteuer“ zu erleben. Im anschließenden Training übte die Gruppe ihre Kürelemente auf dem Pferd Lascar unter der kritischen Beobachtung und anschließenden Korrektur von Sandra Strupp, der früheren Co-Trainerin der Gruppe. Jetzt voltigiert sie in der M** Gruppe in Schriesheim. Nach dem Training, bei angenehmer Temperatur, schmeckten die gelieferten Pizzen umso besser. Und ins Zelt ging es auch nicht gleich.

Nach einer kurzen Nacht –es wurde relativ früh hell – stand bereits vor dem Frühstück der traditionelle Lauf am frühen Morgen an. Das war nichts für die müden Morgenmuffler, aber sich ausklinken und ins Zeltbett fallen stand nicht auf dem Plan. Schließlich wollte man die Zeit nutzen, um etwas zu lernen.

2016_dscf7287_movie_holzDas Holzpferd ertrug zwei Stunden lang die Übungen der T3 bis dann die Gruppe T4 dazu kam und beide Gruppen gemeinsam etliche Gymnastikübungen absolvierten. Nach dem von Eltern gekochten Mittagessen fuhren sie – bereits jetzt schon etwas müde – nach Wackernheim in Rheinland-Pfalz.

 

 

 

2016_dscf7330_movie4Dort erwartete sie Moritz Wolf und sein Movie. Moritz hat lange Jahre in der ersten Mannschaft von Laubenheim bei Hanne Strübel voltigiert und mehrfach an Deutschen Meisterschaften und internationalen Turnieren teilgenommen. Das Movie ist ein Holzpferd, das mit Hilfe von Motoren hin und her bewegt werden kann und so den Galopp eines echten Pferdes simuliert. Das tolle ist, dass auch unterschiedliche Geschwindigkeiten eingestellt werden können.

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Bei 30 Grad C im Schatten ging es aber trotzdem zuerst auf den Reitplatz, um durch Laufen und gezielte Sprünge alle Muskeln aufzuwärmen. Einigen Pfandleergutkästen haben das wahre Dasein aufgegeben und dienten jetzt als Hindernisse. Bereits jetzt forderten das schöne Wetter und Müdigkeit ihren Tribut.

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Das Schwimmbad vor Augen wurden die letzten Reserven angezapft und weitere zwei Stunden Übungen und Korrekturen mehr oder weniger ertragen. Als „Erlösung“ kam die zweite Gruppe an, die auch mit Sandra auf dem Movie trainieren wollte. Einige, die das Movie noch nicht kannten, haben festgestellt, dass es doch Unterschiede zu einem lebendigen Pferd gibt. Und das ist auch gut so.

Nichtdestotrotz ist ein solches Gerät für das Üben und ausprobieren hilfreich. (Die Erfahrung, dass nicht jedes Pferd gleich ist, haben die Mädchen schon gemacht).Wichtig ist etwas Neues auszuprobieren, darauf reagieren und später anzuwenden.

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Nach der kühlen Erfrischung im Schwimmbad stand der Grillabend an. Etliche Eltern der Voltis haben leckere Salate und Nachtische mitgebracht und der Vorhof der Voltihalle verwandelte sich in einen Festplatz.    2016_dscf7446_movie_11      2016_dscf7482_movie_15

Nach gemütlichem Zusammensitzen, begleitet von diversen Fachgesprächen, löste sich die Runde langsam auf – die Eltern fuhren nach Hause, die Kinder legten sich in die Zelte und die Trainer passten auf, dass Ruhe herrschte.

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Im Zelt übernachten war dann aber doch nicht mit dem eigenen gemütlichen Bett zu vergleichen, so dass sich am nächsten Morgen fast alle Teilnehmer mit müden Gliedmaßen erneut auf die Laufbahn begaben. Nach dem Sonntagsfrühstück wurde dann wieder eine gemeinsame Gymnastikeinheit absolviert.

 

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Die etwas längere Mittagspause nutzte jeder, um neue Kräfte zu sammeln. Als letzte Einheit stand auf dem Programm: Training auf dem Pferd. Da wurde noch fleißig die Kür geübt, da die letzten Turniere der Saison vor der Stalltür stehen. Ausgepowert und um einige Erfahrungen reicher, freute sich jeder auf erholsamen Schlaf im eigenem Bett, den sich jeder redlich verdient hatte.

Noch mehr Fotos …

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Fallen will gelernt sein

Laut Statistik passieren die meisten Unfälle  bei den Freizeitreitern (ca 65 %). Im Gegensatz dazu sind es bei „geschulten“ Sportreitern nur noch 26.4 %, bei Berufsreitern  sogar nur noch 0.7 %. Warum die Rate so hoch ist, wird verständlich, wenn man bedenkt, dass bei vielen Freizeitreitern oft eine unzureichende Ausbildung von Pferd und/oder Reiter vorkommt. Die Sportreiter lernen während einer guten Ausbildung Techniken kennen, bei einem Absturz richtig zu reagieren. Um solche Techniken zu erlernen und für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, haben die Voltigieren der Leistungsgruppen des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein an einem Falltraining unter der Leitung von Julia Schwehn teilgenommen. In diesem Falltraining ging es aber auch um die Koordination der Arme und Beine, die Reaktion auf die Situation, die Beweglichkeit und die Kraft.

201608_Fall_Fuss3_5922Bevor die Techniken erlernt werden konnten, war eine Aufwärmphase notwendig, das beugt Zerrungen vor. Die Bewegungsa201608_Fall_Fuss2_5920bläufe wurden spielerisch in kleinere Einheiten aufgeteilt. Zuerst haben die Voltigierer geübt, wie man die Hände koordiniert.

 

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Selbst die scheinbar komische Hand-Koordinierungsübung spielt im Zweifelsfall eine wichtige Rolle. Die Leiterin erklärte gleich dazu:“dass solche Übungen zur Koordinierung der Arme gut ist, im richtigen Moment diese an den Körper zu ziehen statt sie unkontrolliert in alle Richtungen zu strecken“.

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Diese Übung kann auch jeder selber ausprobieren. Man stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, die Übung nachzumachen: während eine Hand immer größere Kreise vor dem Körper bildet, zeichnet die andere Hand parallel dazu immer kleinere Kreise. Und – hat es funktioniert?

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Weitere Übungen – wie Abrollen nach vorne oder Rückwärts, Schulterrolle, Absprung vorwärts/rückwärts – wurden zuerst auf den  Matten mit einem Ball geübt.

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Dabei sollte der Arm den Ball so umgreifen, dass man beim Vorwärtsrolle über die Schulter rollt.

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Auch das schnelle Wegrollen vom Pferd wurde geübt, denn wenn das Pferd fällt, ist man besser nicht in der Nähe. Dazu wurde eine Reaktionsübung trainiert, bei dem jeweils zwei Kinder sich in Hocke an den Händen halten und beim Signal entweder nach rechts oder nach link wegrollen. Um die spontane Reaktion zu simulieren, sagte die Leiterin zufällig die Richtung.

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Nach diesen „Trockenübungen“ ging es auf das Pferd. In diesem Fall aber auf das Holzpferd, um die mehrfache Strapaze des Draufkletterns und Runterfallens einem echten Pferd zu ersparen. Jetzt wurde geübt, wie man die Energie, die bei einem Sturz vorhanden ist, in eine Rolle umwandelt. Dabei ist an vieles zu denken: die Arme an den Körper, Kopf einziehen und Rücken rund machen.

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Obwohl es am Anfang manchem Teilnehmern Angst gemacht hat, diese Übungen vom Rücken eines Holzpferdes zu machen, wollten einige gar nicht mit diesen Übungen aufhören.

Die vorgesehenen 3,5 Stunden waren wie in Flug vergangen und die Teilnehmer waren begeistert, dass ein Sturz vom Pferd (als Übung) so viel Spaß bereiten kann und nebenbei  auch für später hilfreich ist.

 

Um im „Fall“ des Fallens die gelernten Techniken automatisch abzurufen zu können, reicht ein einmaliges Falltraining jedoch nicht aus. Die gelernten Techniken müssen auch immer wieder wiederholt werden. Dafür reichen schon wenige Minuten vor oder nach einem Volti-Training aus, den Bewegungsablauf zu automatisieren, also ohne nachzudenken, was man jetzt machen muss. Denn diese Zeit hat man leider im Ernstfall nicht!

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Voltigierabzeichentag

Um die fachgerechte Ausbildung im Voltigiersport zu fördern, bietet die Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) Abzeichen an, die unterschiedlich je nach Leistungstand abgestuft sind. Alle Voltigierabzeichen (VA) bestehen aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die VA bauen auf einander auf und besonders bei den Leistungsabzeichen VA4-2 dienen diese jeweils als Vorrausetzung für das nächste  Abzeichen oder als Zulassung zu unterschiedlichen Aktivitäten wie Trainer oder als Jahresturnierlizenz im Einzel- und Doppelvoltigieren.

Der Reit- und VoltigierclAbzeichen_20160710_Lascarub Taunusstein (RVC) bietet dieses Jahr einigen Voltigierern ein Training als Einzelvoltigierer an. Diese können nach Erwerb eines VA3 Abzeichen auch an Turnieren teilnehmen. Um die nötige Turnierlizenz zu bekommen veranstaltete der Verein einen kleinen Abzeichentag.

 

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Der erste Teil der Abzeichenprüfung bestand aus dem praktischen Teil. Dafür standen die beiden Vereinspferde Chilippeper und Lascar bereit. Für das Motivationsabzeichen VA7 (früher Großes Hufeisen) meldeten sich Antonia Schulakowski, Kaya Diehl und Lena Kölber. Für das Voltigierabzeichen VA4 meldeten sich Lisann Saliger, Frida Blumenstock, Clara Oberste-Wilm, Larissa Köhncke und Isabell aus Schriesheim an. Als letzte Prüflinge traten Laura Bürgel, Ronja Hermann und Alina Ebbecke für das Voltigierabzeichen VA3 an.

Nach dem bestanAbzeichen_20160710_Theoriedenen ersten Teil kam die theoretische Prüfung, die die beiden Richterinnen an dem Richtertisch abgenommen haben. Da die anwesenden Zuschauer nichts hören konnten, mussten sie sich gedulden, bis das Gesamtergebnis in großer Runde nach einer kurzen Ansprache der Richterinnen verkündet wurde.

 

Alle Teilnehmer waren glücklich über die bestandenen Prüfungen und nahmen die Urkunden und Abzeichen einzeln entgegen. Bei dem traditionellen Gruppenbild mit Urkunden konnte man die Erleichterung in den Gesichtern der Teilnehmer sehen.

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Der nächste Abzeichentag beim RVC Taunustein findet voraussichtlich am 6. November 2016 statt.

Einige Impressionen:

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Presseberichte zum Turnier in Kurtscheid

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Verdienter Sieg von Taunusstein III in Kurtscheid

Trotz Unwetterwarnung für viele Gebiete im Westen, fuhr die Gruppe Taunusstein III mit ihrem Pferd Lascar zum Wertungsturnier Rheinland-Nassau-Cup nach Kurtscheid. Dieser Mut wurde aus vielerlei Sicht belohnt. Auch der Wettergott hatte es mit den Voltigierern gut gemeint und bescherte Kurtscheid einen sonnigen Nachmittag bis fast zum Turnierende.
Im Gepäck – dank großzügiger Sponsoren und fleißigen Näherinnen aus der Elternschaft -neue Trikots, mit denen die T3 erstmalig an den Start gehen konnte.
Diese Arbeit wurde „glänzend“ durch die sehenswerte Leistung der Voltigierer gekrönt. Die jüngste L-Gruppe am Start zeigte eine routinierte Kür mit gewohnter Leichtigkeit und siegte verdient mit der Wertnote 5,611. Sie verwies damit auch die sonst starke Gruppe Mainz-Hechtsheim II auf den zweiten Platz.
Diesmal starteten zum ersten Mal zwei Voltigiererinnen in der Leistungsgruppe L. Es voltigierten Ronja Herrmann, Frida Blumenstock, Clara Oberste-Wilms, Larissa Köhncke, Viola Breil und Antonia Schulakowski. Die Longe hielt Trainerin Bettina Strupp, der das Pferd Lascar auch ohne Worte gehorchte. Lascar wurde an diesem Tag von Alina Ebbecke und einer weiteren Co-Trainerin Anika Lindemann liebevoll versorgt. Man darf auf die nächsten Turniere gespannt sein.

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Turnierstart für T3 und T4 in Schriesheim

Für Taunusstein 3 und Taunusstein 4 hat die Turniersaison wieder begonnen. Bei trüben Wetter ging es ab nach Schriesheim in Baden-Württemberg. Neben dem Turnier gab es auch ein Wiedersehen mit der ehemaligen Voltigiererin und Trainerin Sandra Strupp, die mittlerweile für Schriesheim startet.

Für Taunusstein 3 war der Start ein Einstand nach Maß in die neue Saison. Gemeldet war für die Prüfung: L-Pflicht. Große Chancen malte man sich nicht aus, da 3 der 10 Voltigierer noch keinerlei Erfahrung in der L-Klasse hatten. Für 2 war es sogar der 1. Start im Leistungsbereich. Trotzdem präsentierte sich T3 gewohnt routiniert (auch die “Neuen”)! Gekrönt wurde die Leistung durch einige unerwartete Top-Noten bis hin zu 8,0.

Am Ende konnte sich T 3 und die mitgereisten Eltern über einen tollen 2. Platz und eine super Note von 5,703 freuen.

Es voltigierten: Ronja Herrmann, Clara Oberste-Wilms, Frida Blumenstock, Larissa Köhncke, Viola Breil, Antonia Schulakowski, Mia Kaiser, Angelina Degner, Laura Bürgel und Alina Ebbecke auf dem Pferd Lascar. An der Longe stand Bettina Strupp und betreut wurde die Gruppe von Jutta Lobbenmeier.

Am Start war auch die Gruppe Taunusstein 4, die durch Starter von Taunusstein 2 ergänzt wurden. Die Gruppe startete im A-Pflichtwettbewerb als einzige in der Leistungsklasse A und erreichte eine Endnote von 4,697.

Gestartet sind Nadine Kaufmann, Hanna Sophie Reuter, Gea Renée Briese, Luca Marie Döpp, Lisanne Saliger und Kaya Diehl auf dem Pferd Mellon mit Gisela Renninghoff an der Longe.

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Bilder vom Familientag

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Tarzan, Piraten, Dschungeltiere und der Schuh des Manitou

Musicals war das Motto des diesjährigen Familenfests der Turniergruppen und dementsprechend bunt waren auch die vielfältigen und kreativen Darbietungen der einzelnen Gruppen. Vor dem Verkleiden waren sogar die Pferde nicht sicher, so dass man manchmal zweifeln konnte, ob überhaupt auf den gewohnten Vierbeinern voltigiert wurde oder etwa auf Elefanten.

Den Anfang machten Taunusstein 4 und 5, die zusammen mit Peter Pan „ihren Traum flogen“.  Auf dem Voltigierpferd Mellon präsentierten sich Konstantin Schüller als Peter Pan, Luca Marie Döpp spielte Wendy, Kaya Diehl war Tigerlilli, Nadine Kaufmann ein weiteres verlorenes Kind und Emma Heierhoff war Tinkerbell. Käpt’n Hook wurde gespielt von Merle Senkpiel, ihre Piraten waren Sophie Büttner, Nina Ehricht und Lena Ertel. Vorgestellt wurde die Gruppe von Annika Lindemann. Unterstützt wurde sie von Salma Assouli und Tamara Subke, die hoch halfen.

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Amelie Koch und Kyra Rohlf, die beide an der Ausbildung unseren neuesten Pferdes Weasly beteiligt sind,  zeigten zu Melodien aus „Sissi“ und „Das Wunder von Bern“, wie gut er seine Aufgabe als Voltigierpferd bereits bewältigt.

Taunusstein 3, die mit dem 2. Platz beim 5-Länder-Vergleichswettkampf auf eine sehr erfolgreiche Turniersaison zurückblicken können, zeigten ihre Kür zur Musik von Piraten der Karibik. An der Longe des Pferdes Lascar stand Bettina Strupp. Es voltigierten Frida Blumenstock, Viola Breil, Laura Sofie Bürgel, Angelina Degner, Alina Ebbecke, Ronja Herrmann,  Mia Carlotta Kaiser, Larissa Köhncke und Clara Oberste-Wilms.

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Den Preis für das beste Pferdekostüm hätte an diesem Tage zweifelsfrei die Gruppe Taunusstein 7 verdient. Ihr als Elefant verkleidetes Pferd Chilipepper, war kaum wiederzuerkennen. Auch Taunusstein 7 kann auf eine erfolgreiche Saison mit einigen sehr guten Platzierungen zurückblicken. Sie starteten zur Musik des Dschungelbuchs. An der Longe stand Franziska Laatz. Die Kinder wurden unterstützt von Jutta Lobbenmeier. Es wagten sich in den Dschungel Aleyna Apaydin, Viviane Gebhard, Lena Kölbel, Sophia Koudelka, Sophie Küllmer, Raja Scheid, Antonia Schulakowski und Jil Emilia Schwethelm.

Auch die Gruppe Taunusstein 6 wagte sich in die Wildnis und präsentierte sich zur Musik aus dem Musical „Der König der Löwen“. Die Gruppe wurde vorgestellt von Nathalie Jeckel, an der Longe stand Karen Bollmann. Es voltigierten Helen Alder, Jasmin Breil, Julia Dornauf, Jan Gänssler, Louisa Hack, Raphael Klämke, Jonathan Klink, Viktoria Menge, Lynn Reuter und Friedger Seegräber.

Auch die Gruppe Taunusstein 2 verschlug es in den Dschungel. Sie präsentierten wie eine Affenhorde den kleinen Tarzan im Wald findet, groß zieht und Tarzan schließlich Jane, die Liebe seines Lebens, trifft. Da Tarzan in dieser Geschichte unterschiedlich alt ist, wurde er von mehreren Voltigierern gespielt, zunächst von Lisann Saliger, dann von Tamara Subke. Antonia Sastedt war Jane. Anna-Marie Klink war die Affenmutter, Gloria Sperti, Marie Debusmann, Melanie Klämke, Hannah Sophie Reuter, Ann-Kathrin Schlifski und Leonie Thomas spielten die fürsorgliche Affenbande. Die Gruppe wird vorgestellt von Luise Heyde-Schulte mit dem Pferd Alpenprinz.

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Danach ging es in den Wilden Westen. Unsere Einzelvoltigierer Salma Assouli, Larissa Rexhaus und Hanna Beerenwinkel und ihre Longenführerin Franziska Laatz zeigten eine Persiflage auf die bekannten Winnetou-Filme und spielten eine Szene aus dem erfolgreichen Film „Der Schuh des Manitu“ nach. Ranger und der Indianer Abahachi sind auf der Suche nach einem Schatz. Sie möchten Abahachis Bruder Winnetouch zur Verstärkung mitnehmen, aber es stellt sich schnell heraus, dass Winnetouch noch sehr viel Lernen muss. Diesen Crashkurs in den wichtigsten Lektionen der Prärie zeigten die drei Voltigiererinnen auf Chilipepper.

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Inspiriert von Tabaluga präsentierten sich die kleinen Drachen von Taunusstein 8. Es voltigierten Inga Döringer, Chiara Akemi Filpi, Hannah Fischer, Felix Koch, Marlene Menges, Wibke Noll, Clarissa Schneider, Peetje Sydow und Leticia Wosel. Vorgestellt wurde die Gruppe von Bettina Strupp und Jutta Lobbenmeier auf Lascar.

Ganz zum Schluss wurde es, im Vorgriff auf Haloween, gruselig: Die Gruppe Taunusstein 1 lud zum Tanz der Vampire ein. Die Gruppe wurde vorgestellt von Marion Müller auf Crelino. Salma Assouli, Antonia Barth, Hanna Beerenwinkel, Luise Heyde-Schulte, Amelie Koch, Larissa Rexhaus, Marleen Thomas spielten die Vampire. Kyra Rohlf war ihr unschuldiges Opfer Sarah.

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Bilder zu 5-Länder-Vergleichs-Wettkampf 2015: T3

Der 5-LVWK 2015 fand in Schloss Holte statt. Taunusstein 3 erreichte 2. Platz der L-Gruppen.

Hier einige Bilder der Kür am Samstag, den 26.09.2015 ( diese 21 Fotos sind vom Bernd Thierolf) …

Einige Bilder danach…

Und der entscheidende Sonntag, der 27.09.2015:

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5-Länder-Vergleichs-Wettkampf 2015 – Taunusstein 3 belegt den 2. Platz

Anfang des Jahres hat noch keiner mit so einer solchen Saison gerechnet, geschweige denn auf den „5-Länder“ fahren zu können. Es war schon ein Erfolg, dass das Team auf dem ersten Turnier in Reichelsheim den 5. Platz erreichen konnte.

Und dann ging es los… Es folgten 2x 1. Platzierungen (mit einer Aufstiegsnote) und daraufhin die Nominierung zum 5 Länder-Vergleichs-Wettkampf in Schoss Holte-Stukenbrook am 26./27.09.15. Von den bisherigen Erfolgen beflügelt und in Erwartung auf das kommende Event bekamen die Mädels unglaublich viel Ehrgeiz und arbeiteten hart an ihren Pflichtleistungen. Mit der Unterstützung durch die Eltern wurde Unterkünfte gesucht, Fahrer gefunden und Hessen-Fahnen organisiert.

Kurz vor den 5-LVWK bestätigte die Gruppe ihre Leistung dann noch einmal auf dem Turnier in Wetzlar mit einem weiteren 1. Platz und der 2. Ausstiegsnote in M* für dieses Jahr.

(die ersten drei Fotos sind vom Fotograf Bernd Thierolf)

Endlich kam das ersehnte Wochenende: Koffer wurden gepackt, das Pferd verladen – zum Leidwesen der Voltis erst am Freitag nach der Schule. Lascar war das erste Mal in seinem Leben in einem Stallzelt untergebracht und fand das zu Anfang auch sehr spannend.

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Los ging es am Samstag mit der Pflicht. Hier machte sich das Mentaltraining der letzten Zeit bezahlt, sodass die Mädels kleiner Unsicherheiten gut wettmachen konnten. Insgesamt konnten sie eine gute Vorstellung geben und sich einen tollen 4. Platz hinter 2x Westfalen und Rheinland-Pfalz sichern.

Gewohnt routiniert und ausdrucksstark turnten die Mädels am Sonntag dann ihre Kür und konnten sich sogar nochmals um 2 Plätze verbessern. Am Ende errungen Sie den 2. Platz mit einer Note von 5,578 (die 3. Aufstiegsnote in diesem Jahr)!

Trotz dieser tollen Leistung erreichte das Team Hessen am Ende nur Platz 4, da Hessen im M** keine Gruppe nominieren konnte und die 2. M* Gruppe und Doppel wegen Ausfall eines Pferdes nicht starten konnten. Sieger wurde das Team von Rheinland-Pfalz vor Westfalen und dem Rheinland. Es folgten dann Hessen und das Saarland.313_5lvwk-2015-002_00362auschnitt

Es war ein tolles Wochenende und eine unglaubliche Erfahrung. Die Voltis von T 3 sind jetzt so motiviert, dass sie die Winterpause am liebsten ausfallen lassen würden.

Vielen Dank an alle Helfer, die Eltern – vielen Dank der Fam. Breil – ohne die es keine Hessischen Fahnen gegeben hätte, die Fahrer Iris Blumenstock und Markus Degner, die das Pferd ganz entspannt zum Turnier und wieder nach Hause gefahren haben, sowie Ilka Köhncke, die uns ein tolles Quartier organisiert hat, ohne sie hätte T3 wahrscheinlich auf dem Feld  zelten müssen.

Last but noch least natürlich auch einen ganz großen Dank dem RVC-Taunusstein, der uns den Start erst ermöglicht hat und uns mit einem großzügigen Zuschuss unterstützt hat.

Team Hessen

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Was ist eigentlich 5-Länder-Vergleichs-Wettkampf ?

Jedes Jahr schicken die Landesverbände Rheinland, Rheinland-Pfalz, Saarland, Westfalen und Hessen die besten 2 Gruppen des Verbandes in den Leistungsgruppen A – M**, Doppel, Einzel-Nachwuchs und Einzel.

Für jeden Platz gibt es abgestuft Punkte. Platz 1 erhält 10 Punkte, Platz 9 noch 9 Punkte, und so weiter…

Der Landesverband mit den meisten Punkten gewinnt dann die Länderwertung.

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