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„Goldrausch“ bei Taunussteiner Voltigiererinnen
RVC Taunusstein startete bei sehr kühlen Temperaturen beim RFV Lampertheim.
Das Hochdruckgebiet Peter über Russland schickte kalte Luft nach Hessen und bescherte den Voltigieren am vergangenen Sonntag bei 3-4 Grad Celsius nicht nur kalte Ohren. Mit den dünnen Voltitrikos sind solche Temperaturen immer eine Herausforderung. Insgesamt vier Gruppen und acht Einzelvoltigierer haben sich in Lampertheim ei
ngefunden, um in diesem Jahr am letzten Turnier mit Pferd zu starten. In der Leistungsklasse L startete nach der Gastgebergruppe zuerst die Gruppe Taunusstein 2 mit dem Pferd Alpenprinz. Er wurde longiert von Luise Heyde-Schulte. Es voltigierten Kaya Diehl, Lisann Saliger, Melanie Klämke, Ann-Kathrin Schlifski, Tamara Subke und Lisa Zahn.

Als nächste Gruppe startete Taunusstein 3 mit Lascar, der von Bettina Strupp longiert wurde. Es voltigierten Frida Blumenstock, Viola Breil, Ronja Herrmann, Mia Kaiser, Larissa Köhnke, Antonia Schulakowski und Clara Oberste-Wilms. In der umgekehrten Reihenfolge wie beim Start ging es nun bei Siegerehrung auf die Podestplätze. Der Sieg in dieser Prüfung ging an Taunusstein 3 mit der Wertnote 5,443, gefolgt von Taunusstein 2 mit der Wertnote 4,942. Der dritte Platz hatte Lampertheim 1 für sich entschieden.
An der Prüfung M* Pflicht nahm die Gruppe Taunusstein 1 teil. Unterstützt wurden sie durch No Father’s Boy, der seine Ausbildung als Voltigierpferd erfolgreich abgeschlossen hat. Longiert hat ihn Marion Müller. Die Gruppe durfte sich über einen ersten Platz freuen.

Als letzte Taunussteiner Gruppe ging die Einsteigergruppe Taunusstein 5 an den Start. Trotz zwei kurzfristiger Ausfälle bei den Voltigiererinnen haben sie den ersten Platz mit Wertnote 4,933 erreicht. Das war bereits der zweite Turniersieg in Folge. Es voltigierten Aleyna Apaydin, Nina Ehricht, Lena Ertel, Sophia Koudelka, Lynn Reuter und Sophie Zahn. Die Gruppe voltigierte auf dem Pferd Munsboro due West. An der Longe stand Annika Lindemann.
Die Einzelvoltigiererinnen des Vereins konnten sich über ihre Platzierungen freuen. In der Prüfung L-Einzelvoltigierer erreichte Laura Bürgel auf Lascar den ersten Platz mit der Wertnote 6,486. Den ersten Platz in der Prüfung Nachwuchs-Einzel L erreichte Helen Giesen mit der Wertnote 6,224. Sie voltigierte auf No Father’s Boy.

In der Prüfung Nachwuchseinzel A starteten gleich sechs Voltigiererinnen. Michelle Hammesfahr freute sich über den zweiten Platz, den sie mit der Wertnote 5,186 erreichte, gefolgt vom Larissa Köhncke mit der Wertnote 5,103. Für sie war es der erste Start als Einzelvoltigiererin. Sichtbar erfreut war auch Amelie Koch über ihre Wertnote, die mit nur 0,1 Punkten Differenz hinter der Drittplatzierten landete, damit aber immer noch über ihrem bisherigen besten Ergebnis auf Weasly während dessen Ausbildung lag. Für die restlichen 3 Voltigiererinen Kyra Rohlf, Nadine Kaufmann und Gea-Renee Briese gab es rote bzw. grüne Schleifen.
Mit Alpenprinz auf den zweiten Platz
Wenn nötig, müssen auch Vierbeiner früh aufstehen. So erging es dem Pferd Alpenprinz des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein (RVC Taunusstein), als es Sonntag früh bereits vor 6 Uhr mit allen Voltigiererinen auf dem Weg nach Standenbühl in Rheinland-Pfalz ging. Der Start in der Leistungsklasse M* wurde bereits auf 8:30 Uhr gesetzt.

Da die Vorbereitungen vor einem Start vor Ort, wie einheitliche Frisuren gestalten, Trikots anziehen, sich dehnen und nochmal die wichtigsten Elemente der Kür durchgehen und das Pferd versorgen und vorbereiten schon mal gut und gerne zwei Stunden dauern können, haben sich alle rechtzeitig in Standenbühl eingefunden.

Verletzungsbedingt fuhr diesmal nicht das eigene Pferd Crelino mit, sondern das Pferd Alpenprinz, der sonst in der Leistungsklasse L läuft. Mit souverän geturnten Pflichtelementen und einer überzeugenden Kür, die mit einer besonders guten Ausführung mit Noten über 7,0 prämiert wurde, erreichte die Gruppe den zweiten Platz mit der Wertnote 5,819.
Es voltigierten Salma Assouli, Antonia Barth, Hanna Beerenwinkel, Helen Giesen, Luise Heyde-Schulte, Larissa Rexhaus, Kyra Rohlf, Leonie Thomas. An der Longe stand Marion Müller. Auch die Pferdenote mit im Schnitt über 6,2 kann sich sehen lassen. Damit ist der Klassenerhalt der Gruppe in M* für die nächste Saison gesichert. Es wurde zusätzlich noch Preise für die besten Pflichturner aller gestarteten M-Voltigierer ausgelobt, wo Hanna Beerenwinkel den dritten Platz für sich entscheiden konnte.


Fallen will gelernt sein
Laut Statistik passieren die meisten Unfälle bei den Freizeitreitern (ca 65 %). Im Gegensatz dazu sind es bei „geschulten“ Sportreitern nur noch 26.4 %, bei Berufsreitern sogar nur noch 0.7 %. Warum die Rate so hoch ist, wird verständlich, wenn man bedenkt, dass bei vielen Freizeitreitern oft eine unzureichende Ausbildung von Pferd und/oder Reiter vorkommt. Die Sportreiter lernen während einer guten Ausbildung Techniken kennen, bei einem Absturz richtig zu reagieren. Um solche Techniken zu erlernen und für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, haben die Voltigieren der Leistungsgruppen des Reit- und Voltigierclubs Taunusstein an einem Falltraining unter der Leitung von Julia Schwehn teilgenommen. In diesem Falltraining ging es aber auch um die Koordination der Arme und Beine, die Reaktion auf die Situation, die Beweglichkeit und die Kraft.
Bevor die Techniken erlernt werden konnten, war eine Aufwärmphase notwendig, das beugt Zerrungen vor. Die Bewegungsa
bläufe wurden spielerisch in kleinere Einheiten aufgeteilt. Zuerst haben die Voltigierer geübt, wie man die Hände koordiniert.

Selbst die scheinbar komische Hand-Koordinierungsübung spielt im Zweifelsfall eine wichtige Rolle. Die Leiterin erklärte gleich dazu:“dass solche Übungen zur Koordinierung der Arme gut ist, im richtigen Moment diese an den Körper zu ziehen statt sie unkontrolliert in alle Richtungen zu strecken“.

Diese Übung kann auch jeder selber ausprobieren. Man stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, die Übung nachzumachen: während eine Hand immer größere Kreise vor dem Körper bildet, zeichnet die andere Hand parallel dazu immer kleinere Kreise. Und – hat es funktioniert?

Weitere Übungen – wie Abrollen nach vorne oder Rückwärts, Schulterrolle, Absprung vorwärts/rückwärts – wurden zuerst auf den Matten mit einem Ball geübt.

Dabei sollte der Arm den Ball so umgreifen, dass man beim Vorwärtsrolle über die Schulter rollt.





Auch das schnelle Wegrollen vom Pferd wurde geübt, denn wenn das Pferd fällt, ist man besser nicht in der Nähe. Dazu wurde eine Reaktionsübung trainiert, bei dem jeweils zwei Kinder sich in Hocke an den Händen halten und beim Signal entweder nach rechts oder nach link wegrollen. Um die spontane Reaktion zu simulieren, sagte die Leiterin zufällig die Richtung.


Nach diesen „Trockenübungen“ ging es auf das Pferd. In diesem Fall aber auf das Holzpferd, um die mehrfache Strapaze des Draufkletterns und Runterfallens einem echten Pferd zu ersparen. Jetzt wurde geübt, wie man die Energie, die bei einem Sturz vorhanden ist, in eine Rolle umwandelt. Dabei ist an vieles zu denken: die Arme an den Körper, Kopf einziehen und Rücken rund machen.


Obwohl es am Anfang manchem Teilnehmern Angst gemacht hat, diese Übungen vom Rücken eines Holzpferdes zu machen, wollten einige gar nicht mit diesen Übungen aufhören.
Die vorgesehenen 3,5 Stunden waren wie in Flug vergangen und die Teilnehmer waren begeistert, dass ein Sturz vom Pferd (als Übung) so viel Spaß bereiten kann und nebenbei auch für später hilfreich ist.
Um im „Fall“ des Fallens die gelernten Techniken automatisch abzurufen zu können, reicht ein einmaliges Falltraining jedoch nicht aus. Die gelernten Techniken müssen auch immer wieder wiederholt werden. Dafür reichen schon wenige Minuten vor oder nach einem Volti-Training aus, den Bewegungsablauf zu automatisieren, also ohne nachzudenken, was man jetzt machen muss. Denn diese Zeit hat man leider im Ernstfall nicht!

Bilder vom Familientag

Tarzan, Piraten, Dschungeltiere und der Schuh des Manitou
Musicals war das Motto des diesjährigen Familenfests der Turniergruppen und dementsprechend bunt waren auch die vielfältigen und kreativen Darbietungen der einzelnen Gruppen. Vor dem Verkleiden waren sogar die Pferde nicht sicher, so dass man manchmal zweifeln konnte, ob überhaupt auf den gewohnten Vierbeinern voltigiert wurde oder etwa auf Elefanten.
Den Anfang machten Taunusstein 4 und 5, die zusammen mit Peter Pan „ihren Traum flogen“. Auf dem Voltigierpferd Mellon präsentierten sich Konstantin Schüller als Peter Pan, Luca Marie Döpp spielte Wendy, Kaya Diehl war Tigerlilli, Nadine Kaufmann ein weiteres verlorenes Kind und Emma Heierhoff war Tinkerbell. Käpt’n Hook wurde gespielt von Merle Senkpiel, ihre Piraten waren Sophie Büttner, Nina Ehricht und Lena Ertel. Vorgestellt wurde die Gruppe von Annika Lindemann. Unterstützt wurde sie von Salma Assouli und Tamara Subke, die hoch halfen.

Amelie Koch und Kyra Rohlf, die beide an der Ausbildung unseren neuesten Pferdes Weasly beteiligt sind, zeigten zu Melodien aus „Sissi“ und „Das Wunder von Bern“, wie gut er seine Aufgabe als Voltigierpferd bereits bewältigt.
Taunusstein 3, die mit dem 2. Platz beim 5-Länder-Vergleichswettkampf auf eine sehr erfolgreiche Turniersaison zurückblicken können, zeigten ihre Kür zur Musik von Piraten der Karibik. An der Longe des Pferdes Lascar stand Bettina Strupp. Es voltigierten Frida Blumenstock, Viola Breil, Laura Sofie Bürgel, Angelina Degner, Alina Ebbecke, Ronja Herrmann, Mia Carlotta Kaiser, Larissa Köhncke und Clara Oberste-Wilms.

Den Preis für das beste Pferdekostüm hätte an diesem Tage zweifelsfrei die Gruppe Taunusstein 7 verdient. Ihr als Elefant verkleidetes Pferd Chilipepper, war kaum wiederzuerkennen. Auch Taunusstein 7 kann auf eine erfolgreiche Saison mit einigen sehr guten Platzierungen zurückblicken. Sie starteten zur Musik des Dschungelbuchs. An der Longe stand Franziska Laatz. Die Kinder wurden unterstützt von Jutta Lobbenmeier. Es wagten sich in den Dschungel Aleyna Apaydin, Viviane Gebhard, Lena Kölbel, Sophia Koudelka, Sophie Küllmer, Raja Scheid, Antonia Schulakowski und Jil Emilia Schwethelm.
Auch die Gruppe Taunusstein 6 wagte sich in die Wildnis und präsentierte sich zur Musik aus dem Musical „Der König der Löwen“. Die Gruppe wurde vorgestellt von Nathalie Jeckel, an der Longe stand Karen Bollmann. Es voltigierten Helen Alder, Jasmin Breil, Julia Dornauf, Jan Gänssler, Louisa Hack, Raphael Klämke, Jonathan Klink, Viktoria Menge, Lynn Reuter und Friedger Seegräber.
Auch die Gruppe Taunusstein 2 verschlug es in den Dschungel. Sie präsentierten wie eine Affenhorde den kleinen Tarzan im Wald findet, groß zieht und Tarzan schließlich Jane, die Liebe seines Lebens, trifft. Da Tarzan in dieser Geschichte unterschiedlich alt ist, wurde er von mehreren Voltigierern gespielt, zunächst von Lisann Saliger, dann von Tamara Subke. Antonia Sastedt war Jane. Anna-Marie Klink war die Affenmutter, Gloria Sperti, Marie Debusmann, Melanie Klämke, Hannah Sophie Reuter, Ann-Kathrin Schlifski und Leonie Thomas spielten die fürsorgliche Affenbande. Die Gruppe wird vorgestellt von Luise Heyde-Schulte mit dem Pferd Alpenprinz.

Danach ging es in den Wilden Westen. Unsere Einzelvoltigierer Salma Assouli, Larissa Rexhaus und Hanna Beerenwinkel und ihre Longenführerin Franziska Laatz zeigten eine Persiflage auf die bekannten Winnetou-Filme und spielten eine Szene aus dem erfolgreichen Film „Der Schuh des Manitu“ nach. Ranger und der Indianer Abahachi sind auf der Suche nach einem Schatz. Sie möchten Abahachis Bruder Winnetouch zur Verstärkung mitnehmen, aber es stellt sich schnell heraus, dass Winnetouch noch sehr viel Lernen muss. Diesen Crashkurs in den wichtigsten Lektionen der Prärie zeigten die drei Voltigiererinnen auf Chilipepper.

Inspiriert von Tabaluga präsentierten sich die kleinen Drachen von Taunusstein 8. Es voltigierten Inga Döringer, Chiara Akemi Filpi, Hannah Fischer, Felix Koch, Marlene Menges, Wibke Noll, Clarissa Schneider, Peetje Sydow und Leticia Wosel. Vorgestellt wurde die Gruppe von Bettina Strupp und Jutta Lobbenmeier auf Lascar.
Ganz zum Schluss wurde es, im Vorgriff auf Haloween, gruselig: Die Gruppe Taunusstein 1 lud zum Tanz der Vampire ein. Die Gruppe wurde vorgestellt von Marion Müller auf Crelino. Salma Assouli, Antonia Barth, Hanna Beerenwinkel, Luise Heyde-Schulte, Amelie Koch, Larissa Rexhaus, Marleen Thomas spielten die Vampire. Kyra Rohlf war ihr unschuldiges Opfer Sarah.

Presseberichte zum Turnier in Dieburg

Rhein Main Presse

Untertaunus Anzeiger
Neulich im Hallentraining
Beim letzten Hallentraining vor den Sommerferien stand vor allem der Spaß im Vordergrund. Nach einem sportartunspezifischen Aufwärmen mit Hilfe eines Ballspiels, machte Jessi etwas Akrobatik mit uns.

Turnierstart in Gießen
Beim Start in Gießen wurde ein wenig experimentiert und die Gruppen gingen in mehr oder weniger stark geänderter Besetzung an den Start.
Beim Pflichtwettbewerb der L-Gruppen startete Taunusstein 2 auf Alpenprinz J longiert von Luise Heyde-Schulte. Mit einer Wertnote von 4,453 erreichten sie den 2. Platz hinter der Gruppe Gießen 1. Es voltigierten Annika Lindemann, Gloria Sperti, Melanie Klämke, Lisann Saliger, Tamara Subke, Marie Debusmann und Antonia Sastedt.
Den Pflichtwettbewerb der M-Gruppen konnte Taunusstein 1b mit der Wertnote von 5,513 für sich entscheiden. Es voltigierten Hannah Beerenwinkel, Salma Assouli, Larissa Rexhaus, Luise Heyde-Schule und Leonie Thomas. Anstelle ihres angestammten Pferdes gingen sie auf Chilipepper longiert von Marion Müller an den Start.
Taunusstein 5a vertrat den RVC bei den Schrittgruppen. Mit der hervorragenden Wertnote von 5,194 konnten sie alle sieben anderen Mannschaften hinter sich lassen und gewannen die Konkurrenz. Es starteten Sophie Büttner, Nina Ehricht, Merle Senkpiel, Lena Ertel, Jasmin Breil und Emma Heierhoff. Die Gruppe startete auf unserem Pferd Munsboro due West, der von Annika Lindemann longiert wurde. Ann Katrin Schlifski unterstützte die Gruppe als Co-Trainer.
Im Wettbewerb der Einsteigergruppen erreichte Taunusstein 5b mit einer Wertnote vom 4,721 den 5. Platz. Es voltigierten Selina Roth, Sophie Zahn, Karla Noll, Luca Marie Döpp, Konstantin Schüller und Kaya Diehl. Sie starteten ebenfalls auf dem Pferd Munsboro due West longiert von Gisela Renninghoff. Annika Lindemann unterstützte als Co-Trainer.
Turniersieg in Dieburg

Impressionen vom Abzeichentag
Basispass
Longierabzeichen
Taunusstein 1
Taunusstein 2
Taunusstein 3
Taunusstein 4 und 5
Schritt- und Spielegruppen





















































